ADESSO AG

WKN
A0Z23Q
ISIN
DE000A0Z23Q5
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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50,100 EUR Verkauf

51,000 EUR Kauf

+0,50 Abs.

+1,0 % Rel.

14.11.2019 19:34Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 50,050 / 49,975
  • Hoch / Tief (1 Tag) 50,600 / 49,250
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 61,200 / 44,400
  • 1 Woche +6,2 %
  • 1 Monat 0,0 %
  • 1 Jahr -15,2 %

Ausgewählter Top-Trade

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> Noch keine Anhebung der Umsatzprognose <

 

adesso hat heute die Zahlen für das dritte Quartal 2019 veröffentlicht. Nach einem bereits starken Umsatzwachstum von 20,0% im ersten Halbjahr hat sich auch im dritten Quartal die Wachstumsdynamik mit einem Anstieg von 19,9% auf 113,94mEUR fortgesetzt. Nach den ersten drei Quartalen stand somit ein Wachstum von 20,0% auf 327,51mEUR zu Buche. Hierzu hat vor allem das starke Mitarbeiterwachstum von rund 27% in den ersten neun Monaten auf knapp 4.000 FTEs beigetragen, wenngleich das Umsatzwachstum aufgrund einer temporären Unterauslastung, speziell in Deutschland, unterproportional ausfiel. Dadurch lag auch das Wachstum in Deutschland mit 18% (außerhalb Deutschlands +28%) unter dem Umsatzanstieg des Gesamtkonzerns. Auf Branchenebene haben sich insbesondere die Umsätze im Versicherungsbereich (+37%), im öffentlichen Sektor (+53%), in der Lotterie (+31%) sowie mit der Automobilbranche (+128%) sehr positiv entwickelt. Die Umsätze im Bankenbereich (+3%) und im Gesundheitswesen (-3%) entwickelten sich dagegen mehr oder weniger stabil.

 

Auf der Ergebnisseite konnte adesso im EBITDA (+21,7%) zwar leicht überproportional zulegen, jedoch ist dieser Anstieg auf die erstmalige Anwendung von IFRS 16 zurückzuführen. Auf vergleichbarer Basis ergab sich ein Rückgang von 16,4% auf 20,0mEUR (inkl. IFRS 16: 29,1mEUR). Im dritten Quartal zeigte sich eine ähnliche Entwicklung mit einem Anstieg im berichteten EBITDA von 2,9% und einem Rückgang von 29,2% auf vergleichbarer Basis. Der geringere Rückgang auf 9-Monatsbasis im Vergleich zum dritten Quartal ist dabei auf die hohen Lizenzumsätze im zweiten Quartal zurückzuführen, wohingegen im dritten Quartal nahezu keine Lizenzerlöse verbucht wurden. Zugleich verdeutlicht der Ergebnisrückgang auf vergleichbarer Basis aber auch die Unterauslastung in Deutschland, die auch nicht durch entsprechende Lizenzverkäufe ausgeglichen werden konnte. Hier wirkt sich vor allem die nachlassende Wirtschaftsdynamik in Deutschland spürbar aus. Dazu haben sich in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhte Kosten für a) die Gründung neuer Standorte und Standorterweiterungen, b) Mitarbeiterevents sowie c) die Umwandlung in eine SE belastend ausgewirkt.

 

Für das vierte Quartal zeigt sich der neue Finanzvorstand (seit 01.09.2019) zuversichtlich, um einerseits die Unterauslastung zu reduzieren (eine Verbesserung wurde lt. Vorstand bereits im Oktober erreicht) sowie durch weitere Lizenzerlöse die avisierte EBITDA-Prognose (40-45mEUR) zu erreichen. Mit Blick auf die Vertriebspipeline befinde man sich aktuell in vielversprechenden Gesprächen, die im Schlussquartal noch zu entsprechenden Abschlüssen führen sollen. Für den Umsatz (Prognose >410mEUR) zeigt sich der Vorstand dagegen weiterhin konservativ und bestätigte die bisherige Prognose. Allerdings würde dies einem Umsatzrückgang im vierten Quartal von knapp 20% entsprechen und erscheint aufgrund des starken Mitarbeiterwachstums daher sehr unwahrscheinlich. Eine Anhebung im aktuellen Quartal auf >440mEUR (Q4 +9,6%) erachte ich daher als nicht ausgeschlossen. Ich habe meine Umsatz- und Ergebnisschätzungen im Rahmen der Q3-Zahlen leicht überarbeitet und erwarte nun einen Umsatzanstieg im aktuellen Jahr von 19,5% auf 448,76mEUR (alt: 442,00) sowie ein EBITDA i.H.v. 43,30mEUR (alt: 43,43). Bis 2021 rechne ich aufgrund der höheren Umsatzbasis in diesem Jahr in Folge des stärker als von mir erwarteten Mitarbeiteranstiegs eine Steigerung der Umsätze auf 550,70mEUR (alt: 522,10) sowie ein EBITDA von 57,81mEUR (alt: 57,41), wobei meine Margenerwartungen mit 10,5% (bisher: 11,0%) unterhalb der avisierten Zielspanne des Unternehmens von 11-13% liegen. Das Kursziel liegt weiterhin bei 79,00€, da die leicht geringere Margenerwartung durch einen höheren Umsatz ausgeglichen wird.

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> Noch keine Anhebung der Umsatzprognose <

 

adesso hat heute die Zahlen für das dritte Quartal 2019 veröffentlicht. Nach einem bereits starken Umsatzwachstum von 20,0% im ersten Halbjahr hat sich auch im dritten Quartal die Wachstumsdynamik mit einem Anstieg von 19,9% auf 113,94mEUR fortgesetzt. Nach den ersten drei Quartalen stand somit ein Wachstum von 20,0% auf 327,51mEUR zu Buche. Hierzu hat vor allem das starke Mitarbeiterwachstum von rund 27% in den ersten neun Monaten auf knapp 4.000 FTEs beigetragen, wenngleich das Umsatzwachstum aufgrund einer temporären Unterauslastung, speziell in Deutschland, unterproportional ausfiel. Dadurch lag auch das Wachstum in Deutschland mit 18% (außerhalb Deutschlands +28%) unter dem Umsatzanstieg des Gesamtkonzerns. Auf Branchenebene haben sich insbesondere die Umsätze im Versicherungsbereich (+37%), im öffentlichen Sektor (+53%), in der Lotterie (+31%) sowie mit der Automobilbranche (+128%) sehr positiv entwickelt. Die Umsätze im Bankenbereich (+3%) und im Gesundheitswesen (-3%) entwickelten sich dagegen mehr oder weniger stabil.

 

Auf der Ergebnisseite konnte adesso im EBITDA (+21,7%) zwar leicht überproportional zulegen, jedoch ist dieser Anstieg auf die erstmalige Anwendung von IFRS 16 zurückzuführen. Auf vergleichbarer Basis ergab sich ein Rückgang von 16,4% auf 20,0mEUR (inkl. IFRS 16: 29,1mEUR). Im dritten Quartal zeigte sich eine ähnliche Entwicklung mit einem Anstieg im berichteten EBITDA von 2,9% und einem Rückgang von 29,2% auf vergleichbarer Basis. Der geringere Rückgang auf 9-Monatsbasis im Vergleich zum dritten Quartal ist dabei auf die hohen Lizenzumsätze im zweiten Quartal zurückzuführen, wohingegen im dritten Quartal nahezu keine Lizenzerlöse verbucht wurden. Zugleich verdeutlicht der Ergebnisrückgang auf vergleichbarer Basis aber auch die Unterauslastung in Deutschland, die auch nicht durch entsprechende Lizenzverkäufe ausgeglichen werden konnte. Hier wirkt sich vor allem die nachlassende Wirtschaftsdynamik in Deutschland spürbar aus. Dazu haben sich in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhte Kosten für a) die Gründung neuer Standorte und Standorterweiterungen, b) Mitarbeiterevents sowie c) die Umwandlung in eine SE belastend ausgewirkt.

 

Für das vierte Quartal zeigt sich der neue Finanzvorstand (seit 01.09.2019) zuversichtlich, um einerseits die Unterauslastung zu reduzieren (eine Verbesserung wurde lt. Vorstand bereits im Oktober erreicht) sowie durch weitere Lizenzerlöse die avisierte EBITDA-Prognose (40-45mEUR) zu erreichen. Mit Blick auf die Vertriebspipeline befinde man sich aktuell in vielversprechenden Gesprächen, die im Schlussquartal noch zu entsprechenden Abschlüssen führen sollen. Für den Umsatz (Prognose >410mEUR) zeigt sich der Vorstand dagegen weiterhin konservativ und bestätigte die bisherige Prognose. Allerdings würde dies einem Umsatzrückgang im vierten Quartal von knapp 20% entsprechen und erscheint aufgrund des starken Mitarbeiterwachstums daher sehr unwahrscheinlich. Eine Anhebung im aktuellen Quartal auf >440mEUR (Q4 +9,6%) erachte ich daher als nicht ausgeschlossen. Ich habe meine Umsatz- und Ergebnisschätzungen im Rahmen der Q3-Zahlen leicht überarbeitet und erwarte nun einen Umsatzanstieg im aktuellen Jahr von 19,5% auf 448,76mEUR (alt: 442,00) sowie ein EBITDA i.H.v. 43,30mEUR (alt: 43,43). Bis 2021 rechne ich aufgrund der höheren Umsatzbasis in diesem Jahr in Folge des stärker als von mir erwarteten Mitarbeiteranstiegs eine Steigerung der Umsätze auf 550,70mEUR (alt: 522,10) sowie ein EBITDA von 57,81mEUR (alt: 57,41), wobei meine Margenerwartungen mit 10,5% (bisher: 11,0%) unterhalb der avisierten Zielspanne des Unternehmens von 11-13% liegen. Das Kursziel liegt weiterhin bei 79,00€, da die leicht geringere Margenerwartung durch einen höheren Umsatz ausgeglichen wird.

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