Intrinsic Value

Performance

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Handelsidee

“Be Fearful When Others Are Greedy and Greedy When Others Are Fearful” Der Anlageschwerpunkt soll in der Regel auf Aktien aller Länder und Branchen jedoch mit Schwerpunkt auf österreichischen & deutschen Nebenwerten liegen. Um das Anlageuniversum nicht zu stark zu beschränken soll es grundsätzlich möglich sein ebenso sämtliche Fonds und ETFs zu handeln (diese Produkte sollen jedoch die Ausnahme sein). Anlagestil: Generell soll der Anlagehorizont eher langfristig sein (bei einigen Aktien vielleicht ewig). Jede Handelsentscheidung soll in der Regel auf den Geschäftsberichten der Unternehmen, einer umfassenden Bewertung (DCF & Multiples) sowie einer umfassenden Analyse der Unternehmen beruhen. In der Regel soll folgendes gesucht werden: aus meiner Sicht Starke Bilanzen mit wenig Verschuldung, Wachstumsperspektive der Unternehmen und günstige Bewertungen. Je nach Marktlage können diese Punkte grundsätzlich unterschiedlich gewichtet werden. Das Portfolio soll sich in der Regel auf ca. 5-30 Positionen beschränken. mehr anzeigen

Stammdaten
Symbol
WF01IVALUE
Erstellungsdatum
19.09.2016
Indexstand
High Watermark
138,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Benutzer gelöscht
Es gibt jederzeit günstige Aktien, mein Ziel ist diese zu finden.

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu SIXT SE VZO

Der Sixt-Konzern hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres sein bereits hohes Wachstumstempo beibehalten und nochmals deutlich verbesserte Resultate bei Umsatz und Ergebnis erreicht. Bereinigt um das Ergebnis aus dem Verkauf der Beteiligung an DriveNow erreichte der internationale Mobilitätsdienstleister ein Quartalsergebnis vor Steuern (EBT) von 48,2 Mio. Euro, ein Anstieg um 30,9 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Dabei verzeichnete Sixt im Geschäftsbereich Autovermietung eine weiter gestiegene Nachfrage sowohl in Deutschland als auch im Ausland, verbunden mit einer entsprechend hohen Auslastung der Vermietflotte. Der Vorstand bestätigt nach dem außergewöhnlich guten Geschäftsverlauf die in der Börsenpflichtmitteilung vom 25. April 2018 angepassten Ziele für das Gesamtjahr 2018. Erich Sixt, Vorstandsvorsitzender der Sixt SE: "Das erste Quartal hat unsere Ergebniserwartungen übertroffen. Besonders erfreulich ist, dass es uns wiederum gelang, beim Ergebnis deutlich überproportional zum Umsatz zu wachsen. Volumenwachstum geht bei Sixt also nicht auf Kosten der Profitabilität. Im weiteren Jahresverlauf werden wir nicht nur unsere zahlreichen Expansionsmaßnahmen, vor allem im Ausland, fortführen. Wie angekündigt arbeiten wir intensiv an der weiteren Digitalisierung unserer Vermietflotte, um unseren Kunden vernetzte Mobilitätsservices aus einer Hand anzubieten." Wesentliche Konzern-Kennzahlen im ersten Quartal 2018: • Der Konzernumsatz stieg um 9,9 % auf 625,7 Mio. Euro nach 569,3 Mio. Euro im Q1 des Vorjahres. Der Zuwachs stammte hauptsächlich aus dem starken Wachstum der Autovermietung im Ausland. • Der operative Konzernumsatz (ohne die Erlöse aus dem Verkauf von Leasing-Rückläufern) wuchs um 10,1 % auf 543,0 Mio. Euro (Q1 2017: 493,2 Mio. Euro). • Die operativen Erlöse des Geschäftsbereichs Autovermietung stiegen um 11,0 % auf 425,4 Mio. Euro (Q1 2017: 383,2 Mio. Euro). Im Ausland nahm der Umsatz dabei um 15,2 % zu. Besonders positiv entwickelten sich die Sixt-Gesellschaften in USA, Frankreich, Spanien und UK. In Italien, seit Anfang 2017 neues Corporate-Land, weitete Sixt im bisherigen Jahresverlauf das Stationsnetz vor allem im Süden des Landes aus. In Deutschland wurde bei ebenfalls hoher Nachfrage ein Wachstum der operativen Erlöse um 6,6 % auf 198,9 Mio. Euro erreicht (Q1 2017: 186,6 Mio. Euro). • Die operativen Erlöse (ohne Verkaufserlöse) im Geschäftsbereich Leasing nahmen um 7,0 % auf 103,6 Mio. Euro zu (Q1 2017: 93,3 Mio. Euro). Die Sixt Leasing SE weist unverändert ein starkes Vertragswachstum vor allem im Privat- und Gewerbekundenleasing (Geschäftsfeld Online Retail) auf. • Das ausgewiesene Konzernergebnis vor Steuern (EBT) belief sich auf 244,2 Mio. Euro nach 36,8 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Darin enthalten ist der Ertrag in Höhe von 196,1 Mio. Euro aus dem im ersten Quartal erfolgten Verkauf des 50-%-Anteils an dem Carsharing Joint Venture DriveNow an den bisherigen Partner BMW Group. Bereinigt um dieses Ergebnis erreichte Sixt einen Anstieg des EBT um 30,9 % auf 48,2 Mio. Euro. Damit fiel das Ertragswachstum deutlich stärker aus als der Erlösanstieg. • Der Konzernüberschuss für das erste Quartal erreichte 214,6 Mio. Euro nach 25,6 Mio. Euro im Q1 2017. Sixt steuerte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 69.700 Fahrzeuge (Q1 2017: 59.500 Fahrzeuge) mit einem Gesamtwert von 1,86 Mrd. Euro (Q1 2017: 1,61 Mrd. Euro) in die Vermiet- und Leasingflotte ein. Das entspricht einem Zuwachs von rund 17 % bei der Fahrzeugzahl und rund 15 % beim Investitionsvolumen. Ausblick Gesamtjahr 2018: Nach dem erfreulichen Verlauf des ersten Quartals und dem Geschäftsverlauf im zweiten Quartal hatte der Vorstand der Sixt SE am 25. April 2018 die Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr 2018 nach oben angepasst und die bisherige Umsatzprognose bestätigt. Sixt geht davon aus, dass das Konzern-EBT im Gesamtjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr deutlich steigen wird (2017: 287,3 Mio. Euro). Diese Aussage versteht sich ohne Berücksichtigung des Ergebnisbeitrags aus dem Verkauf der Anteile an DriveNow. Zuvor war der Vorstand von einem leicht steigenden Konzern-EBT ausgegangen. Beim operativen Konzernumsatz wird unverändert mit einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahr gerechnet (2017: 2,31 Mrd. Euro). mehr anzeigen

Kommentar zu ARYZTA

Der Backwarenkonzern Aryzta hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 deutlich weniger Umsatz erzielt als im Vorjahr. Ein Großteil des Rückgangs ist dabei auf die Verkäufe von Geschäftsbereichen sowie auf Währungseffekte zurückzuführen. Rein organisch war der Umsatzrückgang moderat. Der operative Gewinn im Quartal lag jedoch unter den Erwartungen und das Unternehmen reduziert entsprechend die bisherige Prognose für das Gesamtjahr. Um die Profitabilität zu verbessern, wurde außerdem ein Kostensparprogramm angekündigt. Der Umsatz nahm in der Periode von Februar bis April 2018 um knapp 17 Prozent auf 811,4 Millionen Euro ab. Veräußerungen von Geschäftsbereichen trugen zum Minus knapp 9 Prozent bei und Währungseffekte knapp 7 Prozent. Das organische Minus lag damit bei 1,2 Prozent. Das Umfeld im dritten Quartal sei von höheren Kosten für Rohstoffe, beim Vertrieb und bei den Arbeitskosten geprägt gewesen. Die Inflation der Personalkosten und im Vertrieb in Nordamerika bleibe eine Herausforderung, ebenso die anhaltend hohen Butterpreise sowie die schwachen Konsumausgaben insbesondere in einigen europäischen Märkten und dort speziell in Grossbritannien. Gewinnzahlen veröffentlich Aryzta zum Quartal nicht, die operativen Margen seien im Quartal aber tiefer ausgefallen als erwartet. Für das Gesamtjahr prognostiziert Aryzta deshalb nun eine EBITDA Marge, welche um 9 bis 12 Prozent unter der alten Guidance liegt. Allerdings formulierte das Unternehmen im vergangenen März bei der Präsentation der Halbjahreszahlen ausdrücklich keine Finanzprognosen. Um die finanzielle Leistung zu verbessern, wird nun ein Sparprogramm eingeleitet. Dieses soll innerhalb von 3 Jahren Einsparungen von kumuliert 200 Millionen Euro bringen. Wichtig zur Stabilisierung des Geschäftes sind auch die bereits angekündigten Verkäufe. Aryzta sieht sich damit auf Kurs. mehr anzeigen

Kommentar zu MERCK KGAA O.N.

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hatte im 1. Quartal 2018 trotz organischen Wachstums aufgrund negativer Währungseffekte einen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Das EBITDA pre sank, hatte allerdings im Vorjahr von günstigen Einmaleffekten profitiert. Merck hat seinen Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt, was die organische Geschäftsentwicklung betrifft. Allerdings rechnet das Unternehmen mit leicht höheren negativen Währungseffekten. „Wir hatten bei der Vorlage unserer Jahresbilanz 2017 bereits darauf hingewiesen, dass 2018 ein Übergangsjahr für Merck wird. Die Zahlen des ersten Quartals bestätigen dies“, sagte Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck. „Das organische Umsatzwachstum in allen Regionen wurde von negativen Währungseffekten mehr als aufgezehrt. Performance Materials macht weiterhin das Marktumfeld im Flüssigkristallgeschäft zu schaffen. Unser Fokus liegt unverändert darauf, in allen drei Unternehmensbereichen durch Innovationen zu punkten.” Die Umsatzerlöse von Merck sanken im 1. Quartal 2018 um -4,4 % auf 3,7 Mrd. € (Q1 2017: 3,9 Mrd. €). Organisch wuchs das Geschäft des Konzerns um 3,5 %, getragen von den Unternehmensbereichen Healthcare und Life Science. Merck wuchs in allen Berichtsregionen organisch. Besonders der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich schwächere US-Dollar führte zu negativen Währungseffekten in Höhe von -7,9 %. Das EBITDA pre, die wichtigste Steuerungskennzahl des Konzerns, sank im 1. Quartal um -18,2 % auf 1,0 Mrd. € (Q1 2017: 1,2 Mrd. €). Im Vorjahresquartal hatten vorteilhafte Einmaleffekte im Healthcare-Geschäft für eine hohe Vergleichsbasis gesorgt. Das Konzern-EBIT sank um -31,4 % auf 518 Mio. € (Q1 2017: 755 Mio. €). Das Konzernergebnis von Merck sank aufgrund des rückläufigen EBIT im 1. Quartal um -34,8 % auf 341 Mio. € (Q1 2017: 523 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie sank von 1,20 € auf 0,78 €. Das Ergebnis je Aktie pre ging um -21,7 % auf 1,41 € zurück (Q1 2017: 1,80 €). Seine Nettofinanzverbindlichkeiten hat Merck im 1. Quartal gegenüber dem 31.12.2017 um 170 Mio. € gesenkt. Damit lagen sie erstmals seit der SigmaAldrich-Akquisition wieder knapp unter der Marke von 10 Mrd. € (31.12.2017: 10,1 Mrd. €). Zum 31. März 2018 eschäftigte Merck weltweit 53.358 Mitarbeiter. Healthcare: Bavencio und Mavenclad tragen zu organischem Wachstum bei Der Unternehmensbereich Healthcare erzielte im 1. Quartal ein organisches Umsatzwachstum von 1,8 %. Die Gesamtentwicklung war geprägt von negativen Währungseffekten in Höhe von -7,2 %. Die Umsatzerlöse von Healthcare lagen daher um -5,5 % unter dem Niveau des Vorjahresquartals bei 1,6 Mrd. € (Q1 2017: 1,7 Mrd. €). Ein Treiber des organischen Wachstums war die Entwicklung im Geschäft mit Produkten zur Behandlung von Unfruchtbarkeit. Ebenso trugen Umsatzerlöse mit den beiden neuen Medikamenten Mavenclad und Bavencio zum organischen Wachstum bei. Sie betrugen für Mavenclad, einem Medikament zur Behandlung von Multipler Sklerose in oraler Darreichungsform, 13 Mio. € und für das immunonkologische Medikament Bavencio 12 Mio. €. Rebif, das zur Behandlung schubförmiger Formen der Multiplen Sklerose eingesetzt wird, verzeichnete im 1. Quartal einen organischen Rückgang um -6,7 %, was insbesondere dem herausfordernden Wettbewerbsumfeld in Nordamerika und Europa geschuldet war. Nach Währungseffekten von -9,4 % beliefen sich die RebifUmsätze auf 348 Mio. € (Q1 2017: 415 Mio. €). Der organische Rückgang des Krebsmedikaments Erbitux von -2,9 % sowie Währungseffekte von -5,4 % resultierten in Umsätzen von 200 Mio. € (Q1 2017: 218 Mio. €). Der Umsatz mit Gonal-f, dem führenden rekombinanten Hormonpräparat zur Behandlung von Unfruchtbarkeit, wuchs organisch um 5,7 % und verzeichnete nach Währungseffekten in Höhe von -8,6 % Umsätze von 166 Mio. € (Q1 2017: 171 Mio. €). Das EBITDA pre lag mit 430 Mio. € um -32,0 % unter dem Vorjahresquartal (Q1 2017: 633 Mio. €). Das Vorjahresquartal war dabei allerdings durch Einmaleffekte positiv beeinflusst und bildete eine hohe Vergleichsbasis. Dabei handelte es sich vor allem um einen Ertrag aufgrund einer Einmalzahlung zur Abgeltung zukünftig fälliger Lizenzzahlungen in Höhe von 116 Mio. €. Auch das Währungsumfeld belastete das EBITDA pre von Healthcare. Life Science abermals mit starkem organischem Wachstum: Der Unternehmensbereich Life Science verzeichnete im 1. Quartal ein starkes organisches Umsatzwachstum von 8,8 %, das jedoch durch negative Währungseffekte in Höhe von -8,4 % nahezu aufgehoben wurde. Dementsprechend wuchsen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht um 0,4 % und betrugen 1,5 Mrd. € (Q1 2017: 1,5 Mrd. €). Alle drei Geschäftseinheiten trugen zum organischen Wachstum bei. Den größten Beitrag leistete Process Solutions. Die Geschäftseinheit Process Solutions, die Produkte und Dienstleistungen für die gesamte Wertschöpfungskette der Arzneimittelherstellung anbietet, erzielte ein organisches Umsatzwachstum von 14,1 %. Die Umsatzerlöse beliefen sich trotz ungünstiger Währungseffekte in Höhe von -8,8 % im 1. Quartal auf 583 Mio. €. Die Geschäftseinheit Research Solutions, die Produkte und Dienstleistungen für pharmazeutische, biotechnologische und akademische Forschungseinrichtungen anbietet, wuchs organisch moderat um 4,3 %. Infolge negativer Währungseffekte in Höhe von -8,1 % gingen die berichteten Umsatzerlöse jedoch auf 509 Mio. € zurück. Applied Solutions erzielte mit seinem breiten Angebot an Produkten für klinische und diagnostische Prüflabore sowie die Lebensmittelindustrie ein starkes organisches Umsatzwachstum von 7,3 %. Aufgrund negativer Währungseffekte in Höhe von -8,2 % sanken die Umsatzerlöse leicht auf 395 Mio. €. Das EBITDA pre von Life Science stieg um 2,1 % auf 455 Mio. € (Q1 2017: 445 Mio. €). Dafür waren die gute organische Entwicklung und die Synergien aus der Sigma-Aldrich-Akquisition verantwortlich, die allerdings von negativen Währungseffekten teilweise aufgezehrt wurden. Die Umsatzerlöse des Unternehmensbereichs Performance Materials sanken im 1. Quartal um -12,5 % auf 564 Mio. € (Q1 2017: 645 Mio. €). Dies resultierte hauptsächlich aus negativen Währungseffekten in Höhe von -8,5 %. Dieser Rückgang wurde durch organisch rückläufige Umsätze in Höhe von -4,0 % verstärkt. Der Unternehmensbereich Performance Materials gliedert sich seit 1. April 2018 in die drei Geschäftseinheiten Display Solutions, Semiconductor Solutions und Surface Solutions. Die integrierte Innovationseinheit Early Research & Business Development unterstützt die Geschäftseinheiten dabei, Projekte mit Wachstumspotenzial zu identifizieren und neue Märkte zu erschließen. Die Geschäftseinheit Display Solutions verzeichnete im 1. Quartal organisch rückläufige Umsatzerlöse, behauptete aber weiterhin ihre marktführende Position trotz stärkeren Wettbewerbs. Der geringere Umsatz von Display Solutions ging auf den Rückgang der ungewöhnlich hohen Marktanteile der letzten Jahre bei den etablierten Flüssigkristall-Technologien zurück. Ausgenommen hiervon waren OLED-Materialien sowie die energiesparende UB-FFS Technologie, die jeweils ein zweistelliges organisches Wachstum erzielten. Die Geschäftseinheit Semiconductor Solutions, in der das Geschäft mit Materialien für die Produktion integrierter Schaltkreise, etwa für die Chip-Industrie, gebündelt ist, wies ein sehr starkes organisches Wachstum auf. Die Geschäftseinheit Surface Solutions, in der das Geschäft mit Pigmenten und funktionellen Füllstoffen sowie mit optoelektronischen Materialien gebündelt ist, verzeichnete im 1. Quartal einen leichten Umsatzrückgang, der vornehmlich auf das außergewöhnlich starke Vorjahresquartal zurückzuführen war. Das EBITDA pre von Performance Materials sank im 1. Quartal um -25,7 % auf 196 Mio. € (Q1 2017: 263 Mio. €). Neben dem organischen Rückgang trugen dazu auch deutlich negative Währungseffekte bei. Nach dem 1. Quartal erwartet Merck für das Gesamtjahr 2018 unverändert einen moderaten organischen Anstieg der Umsatzerlöse zwischen 3 % und 5 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt prognostiziert der Merck-Konzern für 2018 Umsatzerlöse von 15,0 bis 15,5 Mrd. € auf Basis eines unveränderten Portfolios. Der geplante Verkauf des Consumer-Health-Geschäfts, den Merck am 19. April 2018 bekannt gegeben hat und im 4. Quartal abschließen möchte, dürfte die Umsatzerlöse des Konzerns für das Gesamtjahr betrachtet voraussichtlich um 0,9 bis 1,0 Mrd. € reduzieren. Unter Berücksichtigung des beabsichtigten Consumer-Health-Verkaufs prognostiziert Merck für 2018 Umsätze von 14,0 bis 14,5 Mrd. € aus den fortzuführenden Geschäftsaktivitäten. Die zugrundeliegenden Aussagen hinsichtlich des organischen Umsatzwachstums und des Währungseinflusses verändern sich durch den geplanten Verkauf nicht. Das EBITDA pre des Konzerns im Jahr 2018 soll sich nach Erwartungen von Merck in einem Korridor zwischen 3,95 und 4,15 Mrd. € bewegen. Der erwartete Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist hauptsächlich durch negative Währungseinflüsse auf das EBITDA pre geprägt, die das Unternehmen nun in einem Bereich von -5% bis -7% (zuvor -4% bis -6%) gegenüber dem Vorjahr sieht. Der Verkauf des Consumer-Health-Geschäfts wird das EBITDA pre des MerckKonzerns nach Einschätzung des Unternehmens um 170 bis 200 Mio. € reduzieren, so dass sich für das EBITDA pre der fortzuführenden Geschäftsaktivitäten des Konzerns eine Spanne von 3,75 bis 4,0 Mrd. € ergibt. Die Annahmen des Unternehmens für die organische EBITDA-pre-Entwicklung und die Währungseffekte verändern sich durch den geplanten Verkauf des Consumer-Health-Geschäfts nicht. mehr anzeigen

Kommentar zu MBB SE

Die Aumann AG ist im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25,3 % gewachsen und erreichte einen Umsatz in Höhe von 63,2 Mio. €. Der Umsatz des E-Mobility Segments betrug 19,7 Mio. €, was einem Wachstum von 39,1 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Auftragseingang konnte um 50,9 % auf 72,4 Mio. € gesteigert werden, wovon 43,5 % auf das E-Mobility Segment entfielen. Vor dem Hintergrund der zahlreichen Vergaben im vierten Quartal 2017 ist das Unternehmen mit der weiterhin dynamischen Auftragsentwicklung sehr zufrieden. Ende März 2018 lag der Auftragsbestand mit 213,3 Mio. € um 64,5 % höher als im Vorjahr. Der E-Mobility Anteil des Auftragsbestandes betrug 38,7 %. Das bereinigte EBIT erreichte in den ersten drei Monaten 7,5 Mio. €, was einer EBIT-Marge von 11,9 % entspricht. Besonders erfreulich ist die EBIT-Marge im E-mobility Segment, die im ersten Quartal 14,2 % betrug. Die Steigerung der Profitabilität spiegelt den Fortschritt wider, den das Unternehmen bei der Beseitigung der im zweiten Halbjahr 2017 aufgetretenen Kapazitätsengpässe erreicht hat. Dem starken Marktwachstum plant Aumann weiterhin mit organischen und anorganischen Kapazitätserweiterungen zu begegnen. Hierfür stehen dem Unternehmen zum Ende des ersten Quartals 102,6 Mio. € liquide Mittel bei einer Eigenkapitalquote von 52,8 % zur Verfügung. Im Geschäftsjahr 2018 plant Aumann auf einen Umsatz von mehr als 300 Mio. € und ein bereinigtes EBIT von 28 bis 31 Mio. € zu wachsen mehr anzeigen

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