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Das amerikanische Bekleidungsunternehmen Gap hat mit seinen Zahlen zum Startquartal 2024 positiv überrascht. Sowohl der auf 3,39 Milliarden US-Dollar gestiegene Umsatz als auch das nach dem Vorjahresverlust diesmal wieder positive Nettoergebnis von (verwässert) 0,41 Dollar je Aktie lagen deutlich über den Konsensprognosen. Weil der Vorstand zudem seine Jahresziele angehoben hat, mussten im Anschluss zahlreiche Analysten nachziehen. Während der faire Wert der Aktie im Vorfeld bei rund 22 Dollar angesiedelt wurde, liegt das durchschnittliche Kursziel nun bei fast 27 Dollar, wie die aktuelle Zusammenfassung auf aktien.guide zeigt. Durch das Wochenplus von 38 Prozent notiert die Aktie aber weiterhin über dem als fair erachteten Niveau, weshalb gut die Hälfte der Research-Häuser bei Gap auch nur mit „Halten“ votet. Vier Banken raten sogar zum Verkauf des Titels.
Fear of Missing Out bei Rheinmetall
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | Rheinmetall | 17,55% |
| 2 | Hensoldt | 19,15% |
| 3 | Honeywell International | 6,50% |
| 4 | Hochtief | 5,31% |
| 5 | RENK Group | 17,08% |
Die deutschen Rüstungsaktien haben wirklich einen perfekten Start in das Börsenjahr 2026 hingelegt. Der führende Branchenplayer Rheinmetall konnte seinen Wert seit dem Jahreswechsel bereits um 23 Prozent steigern. Allein in der abgelaufenen Woche ging es für die Aktie fast 18 Prozent bergauf. Damit nähert sich der Kurs wieder dem oberen Ende der seit über sieben Monaten intakten Seitwärtsrange. Der aktuelle Boom des Rüstungssektors dürfte auch mit der Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch die amerikanischen Spezialkräfte sowie die erneuten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Grönland zusammenhängen. Das politische Klima wird zunehmend rauer und damit auch das Bestreben vieler Länder, militärisch weiter aufzurüsten.
Hinzu kam nun die Meldung, dass Trump in den USA ein „Traum-Militär“ aufbauen und dafür das Militärbudget für das Jahr 2027 auf 1,5 Billionen Dollar erhöhen will. Für das laufende Jahr sind „nur“ rund 900 Milliarden Dollar veranschlagt. Auch wenn die deutschen Unternehmen davon wahrscheinlich nicht primär profitieren dürften, beflügelte die Meldung doch die gesamte Branche. Bei Rheinmetall selbst kamen konkrete Aufträge hinzu. So sollen ab Mitte 2027 neun Puma-Ausbildungssimulatoren mit einem Auftragswert von 118,5 Millionen Euro an die Bundeswehr geliefert werden. Einen mittleren zweistelligen Millionen-Betrag erhält der Konzern von der deutschen Bundesregierung für die jetzt anstehende Lieferung der ersten Charge von fünf Lynx-Schützenpanzern an die Ukraine.
Die Analysten von JPMorgan haben in einer ersten Einschätzung zur aktuellen Lage der Branche ihr „Overweight“-Votum für Rheinmetall bestätigt und ein Kursziel von 2.250 Euro ausgerufen. In der vergangenen Woche hatte die Deutsche Bank den fairen Wert der Aktie auf 2.100 Euro beziffert, während die DZ Bank ihr Ziel von 2.385 auf 2.290 Euro reduziert hat. Im Konsens trauen die Researchhäuser dem Unternehmen laut aktien.guide einen Wert von 2.244 Euro zu. Die Kurszielspanne reicht von rund 1.788 Euro bis 2.625 Euro.
TRADING-SENTIMENT

Bei den wikifolio Tradern war das Verhältnis zwischen Käufen und Verkäufen in den vergangenen Wochen und Monaten recht ausgeglichen. Im aktuellen Umfeld gewinnen die Käufer nun wieder leicht die Oberhand. Zugeschlagen hat zum Beispiel Roland Weis für sein wikifolio CAN SLIM. „Nach der Korrektur steigen die Aktien des Rheinmetallkonzerns wieder an. In den kommenden Jahren wird sich die Auftragsflut aufgrund der geopolitischen Spannungen auszahlen. Die Umsätze, die Gewinne, aber auch der Cashflow werden deutlich steigen. Die Aktie ist kaufenswert. Daher wurde sie geordert“. Der Trader orientiert sich bei seinem Handeln an der CAN SLIM-Strategie nach O´Neil, die „modifiziert umgesetzt“ werden soll. Konkret sucht er nach Aktien von Unternehmen, die aufgrund ihres Umsatz- und Gewinnwachstums nach einer technischen Konsolidierung steigen können. Das vor zehn Jahren eröffnete Portfolio bewegte sich bei starken Schwankungen unter dem Strich lange nur seitwärts. Zuletzt ging es dann aber steil nach oben. In den vergangenen sechs Monaten hat sich der Depotwert glatt verdoppelt und insgesamt liegt die Performance jetzt bei 173 Prozent (10 Prozent p.a.).
Chart
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Buying the Dip bei Abivax
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | Abivax | -14,19% |
| 2 | Renault | -6,98% |
| 3 | Kuya Silver Corporation | -17,11% |
| 4 | Ambarella | -6,79% |
| 5 | Kura Oncology | -8,07% |
Beim Biotechnologieunternehmen Abivax hat sich das „Buying the Dip“-Verhalten in der vergangenen Woche voll ausgezahlt. Das Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Therapeutika konzentriert, die die natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers nutzen, um die Immunreaktion bei Patienten mit chronischen Entzündungskrankheiten zu stabilisieren, hatte deutlich an Wert eingebüßt, obwohl das Unternehmen ein erhebliches Marktpotenzial für seinen wichtigsten Wirkstoffkandidaten Obefazimod verkündet hatte. Analysten zufolge könnte das zur Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa entwickelte Medikament eines der am häufigsten verwendeten Produkte im nächsten Jahrzehnt werden.
Als Grund für den Kursrutsch waren Gewinnmitnahmen nach abebbenden Spekulationen über eine mögliche Übernahme durch Eli Lilly genannt worden. Heute Morgen nun berichtete das französische Medium La Lettre, dass der amerikanische Pharmakonzern doch bereit sei, Abivax für 15 Milliarden Euro zu kaufen, was fast dem Doppelten der aktuellen Marktkapitalisierung entspricht. Daraufhin schoss die Aktie wieder um 20 Prozent nach oben und kletterte damit auch über das durchschnittliche Kursziel der Analysten, das bis dahin laut aktien.guide nur bei gut 106 Euro lag.
Die wikifolio Trader haben bei der Aktie ein gutes Näschen bewiesen. In den vergangenen sieben Tagen gab es einen deutlichen Kaufüberhang. Auch über einen längeren Zeitraum hinweg wurde der Titel mehrheitlich eingesammelt, wie der Blick auf das aktuelle Trading-Sentiment zeigt. Dabei war die potenzielle Übernahme des Konzerns natürlich auch ein gewichtiges Argument für die Trader.
TRADING-SENTIMENT

Christian Scheid hatte die Aktie von Abivax bereits in seinem sehr erfolgreichen wikifolio Special Situations long/short, hat heute Morgen aber sogar noch zugekauft. Nachdem er bereits bei Revolution Medicines auf eine Übernahme spekuliert hatte und die Gerüchte hier immer konkreter werden, hofft der Finanzjournalist nun auf „Treffer Nummer 2 meiner Biotech-M&A-Strategie“. Dabei kann er sich wohl auch einen Bierkampf vorstellen. „Neben Eli Lilly sollen auch Johnson & Johnson und Astrazeneca Übernahmeinteresse haben“, schreibt der Trader in einem aktuellen Kommentar. „Die Aktie hat großes Potenzial - ich habe aufgestockt“. Sein Musterdepot ist gerade auf ein neues Allzeithoch geklettert und weist eine Gesamtperformance von rund 900 Prozent aus. Im Jahresdurchschnitt konnte der Trader den Wert des Portfolios damit seit Ende 2013 um rund 21 Prozent steigern. Eine beeindruckende und vor allem auch nachhaltige Erfolgsstory, die von vielen Investoren mit großer Freude begleitet werden dürfte.
Chart
Taking Profit bei Palantir
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | Palantir Technologies | 5,77% |
| 2 | AppLovin Corp. | 5,32% |
| 3 | Axon Enterprise | 13,09% |
| 4 | IBM | 5,23% |
| 5 | IQVIA Holdings | 8,38% |
Die Aktie von Palantir ist für viele Marktbeobachter nur schwer zu greifen. Immer wieder wird von einer deutlichen Überbewertung und latenten Absturzrisiken berichtet. Der Konzern wird sogar als „teuerste Aktie im gesamten S&P-500-Index“ bezeichnet. Trotzdem ist der Kurs in den vergangenen drei Jahren förmlich durch die Decke geschossen. Von damals gut sechs Dollar ging es in der Spitze bis auf über 200 Dollar nach oben. Auch weil das Unternehmen immer wieder starke Geschäftszahlen veröffentlichen konnte. Aktuell notiert die Aktie bei rund 177 Dollar.
Auffällig ist vor diesem Hintergrund, dass es zuletzt Insiderverkäufe gab. Firmenchef Alex Karp etwa verkaufte Palantir-Aktien im Wert von 96 Millionen Dollar. Zudem wurde bekannt, dass „Big Short“-Legende Michael Burry gegen das Unternehmen wettet, indem er eine größere Short-Position aufgebaut hat. Demgegenüber sehen die Analysten noch Luft nach oben bei der Aktie. Das durchschnittliche Kursziel liegt laut aktien.guide bei 204 Dollar und damit 15 Prozent über dem aktuellen Kurs. Die Mehrheit der Banken rät allerdings nur zum „Halten“ der Aktie.
TRADING-SENTIMENT

In dem undurchsichtigen Gemengelage haben sich einige wikifolio Trader zuletzt für (Teil-)Gewinnmitnahmen entschieden. Dazu gehört auch der Top-Trader Florian Rech, in dessen wikifolio AI and Robotics Global Equity Palantir aktuell mit einem Anteil von 10 Prozent vertreten ist. Vor seinem Teilverkauf waren es rund 16 Prozent. Fundamentale Gründe hatte die Transaktion, die ihm einen Gewinn von 102 Prozent bescherte, allerdings nicht. Der Trader führt zu Jahresbeginn immer ein Rebalancing durch, um möglichst alle Depotwerte gleich zu gewichten. Inhaltlich setzt er auf aktuell zehn Unternehmen, die nach seiner Einschätzung eine führende Rolle in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning und Robotik einnehmen oder technologische Schlüsselentwicklungen in diesen Sektoren vorantreiben. Seit dem Start Mitte 2023 bescherten ihm die ausgewählten Kandidaten ein Kursplus von 97 Prozent, was einer annualisierten Wertsteigerung von 30 Prozent entspricht.
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Jumping the Ship bei Constellation Energy
| # | Name | Performance 7 Tage |
|---|---|---|
| 1 | Xiaomi | -6,55% |
| 2 | Shell PLC | -5,32% |
| 3 | Constellation Energy | -5,96% |
| 4 | Advanced Micro Devices | -8,45% |
| 5 | Canadian Solar | -23,14% |
Die Aktie von Constellation Energy hat in der Vorwoche etwas an Wert verloren, nachdem das Unternehmen die Übernahme der Calpine Corporation, einem Erzeuger von Strom aus Gas- und Geothermieanlagen, abgeschlossen hatte. Das zuvor noch deutlichere Minus konnte zum Wochenschluss immerhin etwas reduziert werden. Gestützt wurde der Aktienkurs von einer positiven Studie des Analystenhauses TD Cowen. Die haben die Aktie von Constellation Energy mit einer Kaufempfehlung in ihr Research-Universum aufgenommen und sehen den fairen Wert bei 440 Dollar. Aktuell kostet ein Anteilschein gut 340 Dollar. Im Konsens wird das Kursziel laut aktien.guide auf gut 414,12 Dollar taxiert. Während das höchste Kursziel über 505 Dollar liegt, rechnen selbst die größten Pessimisten (345,65 Dollar) nicht mit Kursrückgängen.
Als größter Betreiber von Kernkraftwerken in den USA profitiert Constellation Energy von dem anhaltenden KI-Boom und dem daraus resultierenden Bedarf an Energie. Mit Firmen wie Meta Platforms und Microsoft wurden in diesem Zusammenhang bereits langfristige Verträge geschlossen. Das gibt entsprechende Planungssicherheit, solange die Hyperscaler nicht in massive Zahlungsschwierigkeiten geraten. Aber auch sonst wird die Atomkraft in den USA und anderen Regionen dieser Welt deutlich weniger kritisch bewertet als bei uns in Deutschland.
TRADING-SENTIMENT

Einige wikifolio Trader haben in den vergangenen Tagen trotzdem ein paar Stücke verkauft. So auch Top-Trader Richard Dobetsberger. Der hat sich in seinem wikifolio FuTureUS im Laufe der vergangenen Woche komplett von der Aktie getrennt. Bei dem im zwei Tranchen durchgeführten Verkauf konnten Gewinne von 13 bzw. 24 Prozent realisiert werden. Der Trader nutzt hier fundamentale, newsbasierende und verschiedene technische Analysemethoden und betreibt ein aktives Portfolio Management. Nach nunmehr über 13 ½ Jahren bescherte ihm diese Vorgehensweise eine Wertsteigerung von rund 20 Prozent im Jahresdurchschnitt, was in Summe eine Performance von 3.370 Prozent macht.
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