MULTI ASSET LONG SHORT

Niels Hacker

Performance

  • +29,9 %
    seit 06.02.2018
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
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Handelsidee

Das Anlageziel soll ein überwiegend langfristiger, angemessener Wertzuwachs in Euro sein. Die Anlageentscheidungen sollen grundsätzlich auf Basis technischer und fundamentaler Analyse, Nachrichten basiert und unter Berücksichtigung der aktuellen Kapitalmarktsituation getroffen werden. Sonstige Analysemethoden können berücksichtigt werden.

Die Anlagestrategie soll äußerst flexibel sein und in wechselnden Marktphasen marktsituativ agieren können. Dabei ist beabsichtigt, Marktopportunitäten in unterschiedlichen Anlageklassen zu nutzen. Grundsätzlich soll für die diversen Asset-Klassen die Möglichkeit bestehen, sowohl an der Entwicklung von steigenden Kursen zu partizipieren, gegebenenfalls aber auch von fallenden Kursen profitieren zu können. Bei der Umsetzung der Handelsidee kann das gesamte Anlageuniversum eingesetzt werden.

In Abhängigkeit von der Kapitalmarktsituation können prinzipiell bereits kleinere Kursbewegungen bzw. abgeleitete Zielmarken abgebildet und realisiert werden. Die Haltedauer je Position kann zwischen wenigen Stunden und mehreren Monaten liegen.

Der Anteil der taktischen Positionen an der Gesamtanlage soll möglichst dominieren und kann bis zu 100% betragen. Sofern keine taktische Positionierung erfolgt, kann dieser Anteil liquide, in Geldmarktfonds oder in anderen Anlageklassen des gesamten Anlageuniversums gehalten werden. Strategische Positionen können als Beimischung und zur Diversifikation aufgenommen werden. Die Positionsgröße einer Einzelposition soll in der Regel ca. 15%-30% an Gesamt nicht überschreiten, kann marktsituativ jedoch bis auf 100% ausgeweitet werden.

Die Positionen sollen regelmäßig überprüft werden.

Aufgrund der Handelsidee und des Anlageuniversums sind höhere Wertschwankungen möglich. Als Basis für Informationen sollen allgemein zugängliche Börsen- und sonstige Wirtschaftsdienste sowie im Bereich der Charttechnik vor allem Trendfolge-, Trendbestimmungs- und Momentum-Indikatoren dienen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF0MALSNH1
Erstellungsdatum
06.02.2018
Indexstand
High Watermark
199,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Niels Hacker
Mitglied seit 19.03.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Handelspolitik, charttechnische und fundamentale Analyse Aktienindizes 

Wall Street Journal Bericht lässt Aktienindizies spiken

Ein Bericht des Wall Street Journals, dass US-Finanzminister Steven Mnuchin in mehreren Strategiesitzungen vorgeschlagen habe, die Strafzölle auf chinesische Importe zu verringern oder ganz aufzuheben, nährten die Hoffnung auf eine gütliche Einigung im Handelskonflikt zwischen China und den USA. Das WSJ berichtete zudem, der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer habe Bedenken geäußert, dass diese Senkung oder Aufhebung der Strafzölle von der chinesischen Seite als Schwäche ausgelegt werden könnte.

Der Bericht wurde zeitnah von einem Sprecher des US Finanzministeriums dahingehend dementiert, dass weder Mnuchin noch Lighthizer "Empfehlungen" bezüglich der Zölle oder anderer Themen der Verhandlungen mit China gegeben hätten.

Die US Indizes stiegen aufgrund dieser Meldung impulsiv an und konnten trotz Dementi einen großen Teil ihrer Gewinne verteidigen.

Insbesondere dürften einmal mehr Algo-Systeme den Kursschub ausgelöst haben.

Prinzipiell sollte es nicht überraschen, dass in der US Administration diverse Handlungsoptionen und resultierende Szenarien besprochen werden. Nach dem Entgegenkommen der Chinesen durch die Zusage des Kaufs von US Soja und Erdöl, wäre eine anteilige Senkung oder Aufhebung von US Zöllen ein amerikanisches Einlenken gewesen. Dies gab es aber nicht, zumal gemeldet wurde, dass noch Divergenzen in einigen wichtigen Fragen bestehen.

Ein starkes Einlenken der chinesischen Führung hinsichtlich restriktiverer Regelungen bei den noch offenen Fragen des Subventionsabbaus für chinesische Unternehmen und beim Schutz des geistigen Eigentums ist nicht zu erwarten.

Vor allem die geplante Reise von Chinas Vizeminister und Wirtschafslenker Liu He nach Washington könnte vor diesem Hintergrund von einem übergeordneten Interesse sein.

Die Gemengelage aus Handelsstreit mit China und government shutdown kann die Konjunktur in den USA bremsen. Dies ist Mnuchin sicherlich bewusst. Lightizer geht es hingegen um eine möglichst starke Verhandlungsposition.

Zuvor war im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit gemeldet worden, dass Bundesbehörden Ermittlungen gegen den chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei Technologies wegen des Verdachts auf Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen aufgenommen hätten.

Meldung trifft Dow Jones im auslaufenden bärischen Keil

Unter charttechnische Aspekten ist die Reaktion des Dow Jones auf die Meldung besonders interessant, da der Dow Jones in einem bärischen Keil abläuft, dessen Keilspitze den Widerstand bei 24.290 Punkten trifft. Mit dieser Meldung ist sicherlich ein kleiner Shortsqueeze automatisierter Handelssysteme erfolgt. Es ist möglich, dass dadurch ein nicht regelkonformer Richtungsentscheid aus dem bärischen Keil nach oben erfolgt. Die nachbörsliche Indikation steht bei 24.360 Punkten. Es bleibt abzuwarten, wie nachhaltig der Ausbruch auch angesichts der durchwachsenden Netflixzahlen ist.  

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Allgemeiner Kommentar

Berichtssaison / Quartalszahlen

Netflix - Zahlen und Ausblick

Stand: 17.01.2019

Netflix blieb mit den heute veröffentlichten Zahlen und dem Ausblick insgesamt eher hinter den Erwartungen und vor allem der eigenen Guidance zurück.

Der Gewinn des US online streaming-Anbieters fiel im vierten Quartal 2018 von 185,5 auf 133,9 Millionen USD.

Je Aktie sank der Gewinn von 0,41 auf 0,30 USD. Analystenschätzungen gingen allerdings von nur 0,24 USD aus.

Der operative Gewinn fiel von 245,3 auf 215,8 Millionen USD.

Der Umsatz stieg hingegen von 3,29 auf 4,19 Milliarden USD, blieb aber hinter den Analystenschätzungen von 4,21 Milliarden USD für das Quartal zurück.

Im Vergleich zum dritten Quartal erhöhte sich die Nutzerzahl um 8,84 Millionen, blieb aber hinter der Guidance von 9,40 Millionen zurück. Das Unternehmen hatte 1,53 Millionen statt prognostizierter 1,80 Millionen Neukunden in den USA und 7,31 Millionen statt erwarteter 7,60 Millionen Kunden international gewinnen können.

Im vierten Quartal stieg das free cash flow Defizit auf 1,32 Milliarden USD an, im Jahr davor waren es 524 Millionen USD. Insgesamt betrug der cash burn für das Gesamtjahr 2018 ca. 3 Milliarden USD. Allerdings argumentiert Netflix, dass dies aufgrund der Produktionen, Rechte und Marktpositionierung und resultierender Neukundengewinnung ein Langzeitinvestment sei.

Für das erste Quartal erwartet Netflix einen Umsatz von 4,49 Milliarden USD und einen Gewinn je Aktie von 0,56 USD. Analysten erwarteten hier 4,61 Millionen USD bzw. 0,83 USD.

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Allgemeiner Kommentar

Charttechnische und fundamentale Analyse Aktienindizes 

DAX

Stand: 17.01.2019

Kapitalmarktumfeld

Die für den deutschen Leitindex bestimmenden Themen sind weiterhin die Entwicklungen im Handelsstreit zwischen den USA und China und beim Brexit, die Sorgen um die globale konjunkturelle und Entwicklung und einhergehend die Ausblicke in der laufenden Berichtssaison.

Vor allem die geplante Reise von Chinas Wirtschafslenker Liu He nach Washington könnte von übergeordneten Interesse sein. Gleichwohl ist ein starkes Einlenken der chinesischen Führung hinsichtlich restriktiverer Regelungen bei den noch offenen Fragen des Subventionensabbaus für chinesische Unternehmen und beim Schutz des geistigen Eigentums nicht zu erwarten.

Seitens der europäischen Zentralbank und amerikanischen Notenbank ist mit einer tendenziell moderaten und den Markt stützenden Geldpolitik zu rechnen,

Charttechnische Marken DAX

Der DAX befindet sich im Spannungsfeld zwischen einem übergeordneten Abwärtstrend und einer Erholungsrally zum Jahresbeginn, die in den zurückliegenden Tagen in eine Schiebzone zwischen 11.000 und 10.800/10.700 Punkten übergegangen ist.

Stärkere Bewegungen sind bei einem nachhaltigen Ausbruch aus dieser Range zu erwarten.

  • Positivszenario:

Solange der DAX oberhalb von 10.800/10.750 Punkten notiert, besser 10.870/10.850 Punkten notiert, bestehen Anstiegsmöglichkeiten bis 10.988 /11.009 und vor allem 11.050 Punkte. Spätestens an dieser Marke wäre neuerlich mit einer Stagnation zu rechnen.

Können die 11.000/11.050 Punkte hingegen nachhaltig überwunden, würde sich das Chartbild freundlicher zeigen.  Dann bestünde größeres Anstiegspotenzial bis 11223/11230. Darüber liegen Zielmarken bei ca. 11.315 und 11.400 / 11.410 Punkten.

  • Negativszenario:

Unterhalb 10.870/10.850, 10.800 sind zunächst 10.771/10.750 Punkte möglich. Darunter würden Abgaben auf den Unterstützungsbereich 10.723/10.717/10.710 und darunter auf 10.650/10.654 Punkte das Bild weiter eintrüben.

Unterhalb von 10.600/10.580 Punkten muss jederzeit mit neuerlichen Abgaben gerechnet werden.

Sollte diese Unterstützung gebrochen werden liegen die Kursziele bei 10.540, 10.480/10.470 und 10.446/10.442. Darunter sind Kursrücksetzer auf 10.382/10.365, 10.315 und bis auf 10.278/10.267, darunter mit höhere Abwärtsdynamik bis in die Supportzone 10.200/10.184/10.175 und 10.000/9.995 Punkte möglich.

Von diesen Niveaus aus könnte ein Kursanstieg wiederaufgenommen werden.

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Allgemeiner Kommentar

Charttechnische und fundamentale Analyse Aktienindizes

FTSE

Stand: 16.01.2019

Kapitalmarktumfeld

Die britische Regierung unter Premierministerin May hat im Unterhaus keine Mehrheit für den mit der EU ausgehandelten Brexit-Deal erhalten. Von den erforderlichen 320 Stimmen erhielt sie lediglich 202, 432 Parlamentarier votierten dagegen.

Am heutigen Mittwoch wird sich Theresa May einem Misstrauensantrag von Oppositionsführer Jeremy Corbyn stellen. Die 10 Abgeordneten der nordirischen Protestantenpartei DUP, auf deren Stimmen May seit der vorgezogenen Neuwahl im vergangenen Jahr angewiesen ist, werden ihr voraussichtlich das Vertrauen aussprechen. Vermutlich wird dieser Misstrauensantrag abgewiesen.

Am kommenden Montag, den 21.01.2019, will May – vorbehaltlich des Misstrauensvotums - den vom Parlament  verlangten „Plan B“ vorlegen.

Stand jetzt würde Großbritannien am 29. März die EU ohne ein Abkommen in einem „ungeordneter Brexit“ verlassen. Dies hätte zunächst negative Folgen, sowohl für die britische, als auch für die europäische Wirtschaft.

Prinzipiell wäre in der aktuellen Konstellation mit einem eher nachgebenden FTSE zu rechnen. Die Marktteilnehmer könnten jedoch auch darauf spekulieren, dass ein harter no deal Brexit Ende März – beispielsweise durch eine Verschiebung des Austrittstermins, weiteren Zugeständnissen der EU, einem neuerlichen Votum, etc. – abgewendet werden kann und ein Austritt zumindest besser vorbereitet erfolgt oder gar ein neuer Deal oder eine Abkehr vom Brexit erfolgt. Jegliches Szenario außer dem worst case wäre in einer ersten Reaktion positiv für den FTSE, wenngleich mittelfristig die negativen Auswirkungen auf den Index im Falle eines Brexit dominieren dürften.

Bei einem no deal Szenario zu Ende März dürfte der FTSE jedoch deutlich abgeben.

Bei einer Terminverschiebung für den Brexit und neuerlichen Verhandlungen dürfte auch die Europawahl im Mai setzt diesbezügliche Grenzen setzen.

Charttechnische Marken FTSE

  • Positivszenario:

Das erste Ziel einer Aufwärtsbewegimg wäre im Bereich von 7.200 Punkten.

  • Negativszenario:

Konsolidierungen könnten zunächst noch ein Tief im Bereich 6.787 Punkte bis 6.747 Punkte ausbilden. Von dort aus wären neuerliche Anstiege möglich. Weitere Abgaben könnten darunter auf 6.534 Punkte führen.

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