€uro am Sonntag Offensiv

Euro am Sonntag

Performance

  • +44,9 %
    seit 12.08.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Die Offensive Strategie von €uro am Sonntag des Münchner Finanzen Verlags soll in erster Linie in aussichtsreiche Nebenwerte investieren. Teilweise können DAX-Titel, wachstumsstarke Auslandsaktien oder ETFs beigemischt werden. Erstes Ziel ist immer eine positive Jahresrendite. Zweites Ziel ist, besser zu sein als der Gesamtmarkt.

Bei der Auswahl der Aktien können viele verschiedene Aspekte eine Rolle spielen: Die Bewertung einer Aktie, Sondersituationen wie z.B. Turnaround-Spekulationen oder Übernahmegerüchte, charttechnische Argumente oder exklusive Einschätzungen durch die Redaktion. Generell wird versucht, trotz der offensiven Ausrichtung das Risiko gering zu halten.

Alle Werte im Portfolio sollen beim Kauf ähnlich gewichtet werden, allerdings können sich durch Kursbewegungen Gewichtungsverschiebungen ergeben, die nicht automatisch oder regelmäßig angepasst werden. Eine Anforderung an die Marktkapitalisierung oder eine Indexzugehörigkeit gibt es nicht. Es wird angestrebt, mindestens 10 Titel im Portfolio zu halten. Ein fester Anlagehorizont existiert nicht. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF20031964
Erstellungsdatum
12.08.2013
Indexstand
High Watermark
149,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 06.08.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Während der Rally zum Wochenschluss legten die volatilen Speerspitzen des Depots wie Fintech Group deutlich zu. Nach moderaten Verlusten zum Wochenbeginn starteten auch die Biotechs kräftig durch. Aushängeschild Evotec nimmt einen neuen Anlauf auf seine Kurshochs. Nach den hervorragenden Zahlen der Vorwoche setzte Varta seinen Höhenflug mit zweistelligen Kurszuwächsen fort, die Aktie hat inzwischen rund 40 Prozent Wertzuwachs gebracht. Alphabet habe ich aus charttechnischen Gründen reduziert, General Electric nachgekauft, hier könnte sich ein Ausbruch anbahnen. Noch vor der Quartalsbilanz habe ich zudem die Position beim IT-Dienstleister und Cloudspezialisten Cancom aufgestockt. Die Münchner legten wie erwartet starke Ergebnisse vor. Der Umsatz stieg um 20 Prozent, der operative Gewinn legte fast genauso dynamisch zu. Positiv ist zudem, dass die wiederkehrenden Erlöse aus den cloudnahen Bereichen um 38 Prozent kletterten, sie liefern bereits rund 140 Millionen der 370 Millionen Euro Quartals­umsatz. Die Aktie ist zwar nicht günstig bewertet, aber im Vergleich zu anderen Highflyern noch recht preiswert. Da geht sicher noch was.

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Allgemeiner Kommentar

Varta zeigt mit sieben Prozent Wochenplus beeindruckende relative Stärke. Auslöser waren gute Zahlen und ein optimistsscher Ausblick: Im ersten Quartal kletterte das Konzernergebnis des Batterieherstellers deutlich überproportional um rund 28 Prozent. Umsatz- und Gewinnprognose wurden angehoben. Wegen der starken Nachfrage bei Mikrozellen und Lithium-Ionen-Batterien kündigte das Unternehmen an, die jährliche Produktionsmenge von 40 auf 60 Millionen Stück zu erhöhen. Dagegen fielen vor allem die zyklischen Titel während der Woche stark aufgrund der Sorgen, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China eskalierten könnte. Chiphersteller Infineon fuhr prozentual zweistellige Verluste ein. Ich hatte die Position wegen der hohen Volatilität bereits reduziert, sodass die Abschläge im Portfolio moderat ausfielen. Auch Volkswagen und Boeing verbuchten deutliche Rücksetzer. Recht stabil zeigten sich die US-Techs sowie die Biotech-Titel, sodass das Wikifolio im Vergleich zum DAX gewann. Isra Vision habe ich aufgestockt und werde hier weiter am Ball bleiben. Auch DWS Group und insbesondere Cancom habe ich gestärkt. Die Aktie des Cloudspezialisten erreichte ein leichtes Wochenplus. Hypoport hat während der Woche die 200-Euro-Marke übersprungen und notiert jetzt knapp unter den Allzeithochs aus dem vergangenen Sommer. Die Aktie verzeichnete mit rund acht Prozent den höchsten Kurszuwachs im Portfolio. Offenbar spekulieren Marktteilnehmer auf eine offensive Jahresprognose der Berliner in der kommenden Woche. Am Montag legt das Unternehmen finale Zahlen für das erste Quartal vor. Die vorläufigen Daten lieferten ein Umsatzplus von satten 30 Prozent auf 78 Millionen Euro bei einen unterproportionalen Anstieg des operativen Gewinns unter zehn Prozent auf rund acht Millionen Euro.  bau

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Beinahe zwangsläufig kommt es nach einer fulminanten Rally zu einer Welle von Gewinnmitnahmen, der Aktienkurs nähert sich dann wieder seinem langfristigen Trend an. Genau dies geschieht gerade bei Evotec, die Aktie hat während der Woche verloren und als eine der größten Positionen naturgemäß das Wikifolio belastet. Dennoch kann sich die Wochenperformance sehen lassen. Das liegt an dynamischen Neuzugängen wie der Commerzbank. Die Aktie der Frankfurter hat nach Berichten über ein Interesse seitens der niederländischen ING — davor gab es bereits ähnliche Nachrichten zur Unicredit — kräftig zugelegt. Überhaupt hatten die Banken eine gute Woche, das Papier der Pfandbriefbank sowie die branchennahe Fintech Group legten ebenfalls zu. Die Trendwende der TUI aus der vergangenen Woche hat sich bestätigt und kräftig fortgesetzt, die Aktie notiert inzwischen seit Depotaufnahme im Plus. Auch United Internet gewannen stark. Die Verlierer der Vorwochen, General Electric und Boeing, haben sich nach Verlusten stabilisiert. Die Papiere beobachte ich ebenso wie die Aktie der Deutsche Wohnen, noch ist aber kein konkreter charttechnischer Anlass für eine Maßnahme zu erkennen. Ich rechne damit, das die Aktien wieder drehen. Neu im Depot sind mit dem Cloud-Anbieter Cancom, dem Immobilien-Investor Corestate Capital und dem Inspektionsspezialisten Isra Vision drei vielversprechende Wachstumswerte, bei denen ich in den kommenden Tagen noch aufstocken will.

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Allgemeiner Kommentar

Der Fall Wirecard ist im offensiven Depot vorerst ad acta gelegt. Die „Financial Times“ hat abermals einen Artikel veröffentlicht, der auch den für das operative Geschäft zuständigen Konzernvorstand in Verbindung mit fragwürdigen und womöglich betrügerischen Buchungen bringt. Die Aktie stieg vergangenen Mittwoch kurzfristig über 110 Euro. Die Gelegenheit habe ich genutzt, um die letzten Stücke zu verkaufen. Insgesamt hat die Position Gewinne gebracht. Nach dem Kursrutsch am gleichen Tag zog ich bei Zooplus die Reißleine, eine wichtige charttechnische Unterstützung wurde unterschritten. Auslöser war eine defensive Pro­gnose des Online-Tierbedarfshändlers bei der Bilanzpräsentation, Zooplus stellt für 2019 geringeres Wachstum in Aussicht. Die Positionen bei Klöckner & Co, TUI, Paypal und der Commerzbank habe ich aufgestockt, bei Medigene und Morphosys etwas abgebaut. Die Cashquote ist insgesamt gestiegen, sie liegt jetzt bei gut 17 Prozent. Die gegenwärtige Korrektur werde ich für gezielte Zukäufe nutzen: Wegen der günstigen Zinssignale der Fed ist von weiter steigenden Märkten auszugehen. Das Depot hat während der Woche ein kleines Plus erzielt und deutlich Boden zum DAX gutgemacht.

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