€uro am Sonntag Offensiv

Euro am Sonntag
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    seit 12.08.2013
  • +6,2 %
    1 Jahr
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    Ø-Performance pro Jahr
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Handelsidee

Die Offensive Strategie von €uro am Sonntag des Münchner Finanzen Verlags soll in erster Linie in aussichtsreiche Nebenwerte investieren. Teilweise können DAX-Titel, wachstumsstarke Auslandsaktien oder ETFs beigemischt werden. Erstes Ziel ist immer eine positive Jahresrendite. Zweites Ziel ist, besser zu sein als der Gesamtmarkt.

Bei der Auswahl der Aktien können viele verschiedene Aspekte eine Rolle spielen: Die Bewertung einer Aktie, Sondersituationen wie z.B. Turnaround-Spekulationen oder Übernahmegerüchte, charttechnische Argumente oder exklusive Einschätzungen durch die Redaktion. Generell wird versucht, trotz der offensiven Ausrichtung das Risiko gering zu halten.

Alle Werte im Portfolio sollen beim Kauf ähnlich gewichtet werden, allerdings können sich durch Kursbewegungen Gewichtungsverschiebungen ergeben, die nicht automatisch oder regelmäßig angepasst werden. Eine Anforderung an die Marktkapitalisierung oder eine Indexzugehörigkeit gibt es nicht. Es wird angestrebt, mindestens 10 Titel im Portfolio zu halten. Ein fester Anlagehorizont existiert nicht. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF20031964
Erstellungsdatum
12.08.2013
Indexstand
High Watermark
155,2

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 06.08.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Die Aktie unserer Turnaround-Spekulation General Electric (GE) hat es während der Woche in den grünen Bereich geschafft. Auslöser ist eine Trendwende an den Märkten: Die Entspannung im Zollstreit zwischen den USA und China mindert das Misstrauen der Börsianer gegenüber exportorientierten Industriewerten. Überdies hat GE-Chef Larry Culp kürzlich die Prognose für die Entwicklung einer für den Kapitalmarkt essenziellen Kenngröße nach oben gesetzt: Der operative Cashflow soll im laufenden Jahr bis zu zwei Milliarden Dollar erreichen. Vom Auftrieb bei industrienahen Titeln profitieren auch der Autobauer Volkswagen, der autonahe Chiphersteller Infineon sowie der Waschanlagenspezialist Washtec. Die Aktie von Rheinmetall geriet unter Druck, nachdem der rüstungsortierte Mischkonzern wegen der schwachen Entwicklung in seiner Autozuliefersparte die Prognose für das laufende Jahr gesenkt hatte. Ich habe bei einigen Positionen aufgestockt, etwa bei GE, Isra Vision, Washtec und auch Rheinmetall. Auch bei Alphabet habe ich nachgekauft. Wenig vital sehen hingegen die Biotechs aus. Evotec und Morphosys leiden unter der Sorge, die US-Regierung könnte künftig einschneidende Regulierungen im Pharmabereich vornehmen.

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Allgemeiner Kommentar

United Internet ist raus — gerade rechtzeitig vor der Gewinnwarnung habe ich die Aktie mit einem deutlichen Plus verkauft. Einen Tag später wäre die Position ins Minus ­gerutscht. Sonst läuft die Bilanzsaison für das Wikifolio bislang weniger glücklich. Amazon verliert nach Gewinnen unter Erwartungen und einem vorsichtigen Ausblick. Das Umsatzwachstum bleibt aber stark, die Aktie im Depot. Washtec gibt nach einer Prognosesenkung und mauen Zahlen ebenfalls deutlich ab. Die Quartalszahlen von Puma dagegen waren gut, der Sportartikler erhöhte das untere Ende seiner Ergebnisprognose. Der Ausblick fürs vierte Quartal fiel verhalten aus: Laut den Herzogenaurachern können Zölle das China-Geschäft dämpfen. Der Aufwärtstrend bleibt aber intakt. Ebay verfehlte die Erwartungen, der Ausblick aufs Weihnachtsquartal missfiel. Es könnte eine Weile dauern, bis Spekulationen um eine Aufspaltung wieder greifen. Bei Boeing halbierte sich der Gewinn, bei der kleinen Position bleibt Geduld gefragt. ­Positiv: Die Entwicklung bei den Biotechs. Die Erfolge von Biogen (siehe Seite 30) bringen neue Fantasie in die Branche. Die Kurse von Morphosys und Evotec könnten bald ihre Seitwärtstrends verlassen. Insbesondere Morphosys dürfte von Nachrichten um mögliche Alzheimermedikamente profitieren. Bei Paypal habe ich nach den überraschend guten Quartalsergebnissen aufgestockt, die Aktie ist nach den jüngsten Kursverlusten noch sehr günstig.

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Allgemeiner Kommentar

Hypoport erlebt ein veritables Comeback: Der soeben veröffentlichte Vorab-Bericht für die ersten neun Monate hat die Aktie des Finanzdienstleisters auf ein neues Allzeithoch steigen lassen. Auf der Europace-Plattform, einem B2B-Marktplatz für Immo- und Ratenkredite, wurden demnach bis Ende September Trans­aktionen im Wert von 50,4 Milliarden Euro abgewickelt, im Vorjahr waren es hier 42,8 Milliarden Euro. Im dritten Quartal habe sich die ­Dynamik verstärkt, das Volumen sei von 14,9 Milliarden Euro auf 18,5 Milliarden Euro gestiegen. „Wir wachsen deutlich stärker als der deutsche Gesamtmarkt“, sagte Chef Ronald Slabke. Das lässt einiges für die Zahlen am 4. November erwarten. Den Windanlagenbauer Nordex hat die Kapitalerhöhung seines Großaktionärs Acciona beflügelt, die Liquiditätsspritze hilft den Hamburgern, das Geschäft auf Touren zu bringen. Eine Übernahme scheint uns aber eher unwahrscheinlich. Beim US-Bezahldienstleister Paypal bereiten Beteiligungen Kopfzerbrechen. Auf das Aktienpaket an Uber sowie der argentinischen Auktions- und Kleinanzeigenplattform Mercado Libre fielen im dritten Quartal Sonderbelastungen in Höhe von 228 Millionen Dollar an. Zahlen am 23. Oktober.

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Allgemeiner Kommentar

Eine harte Woche, doch es gibt Licht im Dunkel: Varta, Top-Performer im Depot, überstand die Woche mit einem vergleichsweise moderaten Minus. Internetwerte wie Rocket Internet, Shop Apotheke Europe und United Internet (UI) legten sogar gegen den Trend zu. Bei UI sorgte eine große Kauforder des Gründers und Chefs Ralph Dommermuth für Optimismus unter Anlegern. Insgesamt aber zählte die Woche zu den schlechtesten des Jahres. Die Zykliker reagieren in solchem Umfeld, das von Rezessionsängsten geprägt ist, naturgemäß am empfindlichsten. Auf Chiphersteller Infineon trifft das ebenso zu wie auf Volkswagen, Isra Vision oder Cancom. Rheinmetall hingegen legte leicht zu. Hier stiegen Anleger nach der Meldung eines Hackerangriffs aus der Vorwoche und den folgenden Verlusten ein. Ein gutes Zeichen. Flatex gaben nach dem starken Kursanstieg bis Mitte September weiter nach, die Aktie dürfte volatil bleiben. Bei Nachrichten zu Kaufinteressenten sollte die Notiz wieder anziehen. Auch die US-Werte traf die Verkaufswelle an den Märkten hart. General Electric etwa gaben deutlich ab, Alphabet büßte bei den Technologiewerten am meisten ein. Insgesamt hielt sich das Wikifolio während der Woche besser als der DAX.

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