StephanBauer
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Handelsidee

Die Offensive Strategie von €uro am Sonntag des Münchner Finanzen Verlags soll in erster Linie in aussichtsreiche Nebenwerte investieren. Teilweise können DAX-Titel, wachstumsstarke Auslandsaktien oder ETFs beigemischt werden. Erstes Ziel ist immer eine positive Jahresrendite. Zweites Ziel ist, besser zu sein als der Gesamtmarkt.

Bei der Auswahl der Aktien können viele verschiedene Aspekte eine Rolle spielen: Die Bewertung einer Aktie, Sondersituationen wie z.B. Turnaround-Spekulationen oder Übernahmegerüchte, charttechnische Argumente oder exklusive Einschätzungen durch die Redaktion. Generell wird versucht, trotz der offensiven Ausrichtung das Risiko gering zu halten.

Alle Werte im Portfolio sollen beim Kauf ähnlich gewichtet werden, allerdings können sich durch Kursbewegungen Gewichtungsverschiebungen ergeben, die nicht automatisch oder regelmäßig angepasst werden. Eine Anforderung an die Marktkapitalisierung oder eine Indexzugehörigkeit gibt es nicht. Es wird angestrebt, mindestens 10 Titel im Portfolio zu halten. Ein fester Anlagehorizont existiert nicht. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF20031964
Erstellungsdatum
12.08.2013
Indexstand
High Watermark
168,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 06.08.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Das starke Kursplus bei Amazon war mit ausschlaggebend für die deutliche Outperformance in den vergangenen Tagen. Die Aktie des Onlinehändlers und Cloud-Dienstleisters hat sich an unserer bisherigen Top-Position Evotec vorbei an die Spitze des Depots gesetzt. Eine lange Phase des Wartens zahlt sich damit aus. Im vergangenen Jahr war Amazon schlechter gelaufen als viele andere große US-Techs. Während etwa Apple 2019 um rund 90 Prozent zulegte, waren es bei Amazon bloß rund 26 Prozent. Selbst dieser Zuwachs lag im starken Börsenjahr noch unter dem breiten Markt. Seit Anfang Januar hat sich das Blatt offenbar gewendet: Amazon legte um fast zehn Prozent zu, deutlich stärker als der Markt. Sieht so aus, als wären die hervorragenden Quartalszahlen der Auslöser für einen neuen Entwicklungsschub der Aktie. Nachholpotenzial ist auf jeden Fall reichlich vorhanden. Erstaunlich indes, dass auch Alphabet trotz schwächerer Ergebnisse zum Jahresauftakt mithalten kann — unbestritten läuft die Rally der großen Techs auf breiter Front weiter. Etwas zurückhaltender waren Anleger zuletzt bei Evotec. Die Aktie notiert inzwischen nahe ihrem Mehrjahreshoch bei 27 Euro. Ich bin zuversichtlich, dass der Sprung über die wichtige Marke in absehbarer Zeit gelingt. Relative Stärke zeigt hingegen Hypoport: Das Momentum steigt zum optimalen Zeitpunkt, wir hatten in der jüngsten Kursschwäche nachgekauft. Das Papier des Fintech-Unternehmens rangiert im Wikifolio nach Größe inzwischen auf Platz 3, wobei sich auch die Performance mit über 70 Prozent sehen lassen kann. Nach kurzer Schwäche haben sich die Zykliker und industrienahen Werte im Depot zum Wochenausklang berappelt. Herausragend lief unsere jüngste Neuaufnahme, Siltronic, die prozentual zweistellig nach oben schoss. Mögliche Marktschwächen will ich für weitere Nachkäufe nutzen.

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Allgemeiner Kommentar

Das Wikifolio hat zwischenzeitlich ein neues Jahreshoch erreicht. Die Börsen haben sich schnell und dynamisch vom Corona-Schock erholt. Vor allem zyklische Werte waren gesucht, Bechtle, Sixt, TUI und Volkswagen gehören in diese Kategorie, sie verbuchten während der Woche teils deutliche Kurszuwächse. Ähnlich Infineon: Wir hatten die Position beim deutschen Chipkonzern rechtzeitig vor den Zahlen aufgestockt. Die Aktie sprang trotz der schwierigen Branchenkonjunktur, insbesondere bei Halbleitern für die Autoindustrie, stark an. Der Grund: Die Münchner kommen mit dem Abschwung gut zurecht. Das überzeugte Anleger, die das Papier über eine wichtige charttechnische Hürde trieben. Auch bei Hypoport hatten wir in der zurückliegenden Schwächephase aufgestockt, das zahlt sich jetzt aus, das Papier nimmt erneut Fahrt auf. Die Quartalszahlen von Alphabet fielen durchwachsen aus: Das Umsatzwachstum blieb hinter den Erwartungen zurück, das war offenbar der Grund, weshalb Anleger hier zunächst Gewinne mitnahmen. Welches Potenzial im Konzern steckt, belegen aber vor allem die erstmals veröffentlichten Zahlen für Youtube: Mit weniger als acht Dollar Umsatz pro Nutzer liegt Youtube deutlich etwa hinter Facebook zurück, das weltgrößte soziale Netzwerk monetarisiert seine Nutzerzahl mit weitaus stärkerem Werbe­einsatz mehr als viermal so stark. Da ist laut Chef Sundar Pichai noch viel Luft nach oben, das sehen wir genauso. Ebay ist eine Posi­tion, die Geduld erfordert: Die Aktie war wegen schwacher fundamentaler Daten noch vor wenigen Tagen stark unter Druck geraten. Wir hatten beim Webkonzern indes weniger auf eine gute Fundamentalperformance als auf eine Übernahme spekuliert. Der US-Börsenbetreiber Intercontinental Exchange (ICE) zeigte Interesse, zog aber zurück. Es dürfte nicht die letzte Spekulation dieser Art gewesen sein.

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Allgemeiner Kommentar

Evotec hat Anfang der Woche die Prognose für die Jahreszahlen 2019 erhöht. Für das bereinigte Ebitda wird nun ein Zuwachs von 25 Prozent gegenüber 2018 erwartet, zuvor waren es 15 Prozent. Die Aktie läuft weiter, ein neues Allzeithoch ist drin. Cancom hat die Kapitalerhöhung verdaut, die Aktie ist ausgebrochen. Zwei Positionen habe ich verkauft: Bei Boeing droht ein Abrutschen des Kurses unter die Unterstützung bei 320 Dollar. Die jüngsten Nachrichten waren zudem alles andere als ermutigend. Die 737 Max soll angeblich im Sommer 2019 wieder starten. Bereits im vergangenen Jahr war in etwa zur gleichen Zeit auch von einer Wiederaufnahme der Flüge im Sommer die Rede — im Sommer 2019 wohlgemerkt. Ernüchternd ist zudem der riesige Cashverbrauch infolge des Desasters: Pro Monat braucht Boeing eine Milliarde Dollar. Die Verschuldung steigt massiv. Im Vorfeld hatte ich die Position bereits reduziert, jetzt ist sie raus, die Turnaround-Wette ist damit leider nicht aufgegangen. Die jüngste He­rabstufung von Varta durch jenen Analysten der Commerzbank, dessen Kaufstudie die Rally der Aktie im Herbst trieb, hatte einen abermaligen Kursrutsch ausgelöst. Gerüchte um eine Kapitalerhöhung dürften das Papier zudem weiter belasten. Das Risiko weiterer Verluste erschien damit zu hoch, ich habe die Position glattgestellt. Der Einstieg beim Batteriehersteller Ende Januar 2019 hat sich voll und ganz gelohnt: Die Aktie hat einen Gewinn von über 150 Prozent gebracht. Ich habe mehrere zyklische Positionen aufgestockt, darunter Bechtle, Siltronic, Volkswagen und Washtec. Das Wikifolio hat während der Woche zum DAX aufgeholt.

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Allgemeiner Kommentar

Eine Achterbahnfahrt vollführte der Kurs von Morphosys Anfang der Woche: Zunächst stieg das Papier des Biotechunternehmens um rund zehn Prozent in die Nähe des Allzeithochs bei 150 Euro, fiel danach und beendete den Handelstag im Minus. In den Tagen darauf baute die Aktie  die Verluste weiter aus. Anleger waren nach anfänglicher Euphorie offenbar enttäuscht vom Kooperations- und Lizenzvertrag der Bayern mit dem US-Pharmaunternehmen Incyte zum Vertrieb des Krebswirkstoffs Tafasitamab. Viele hatte wohl mit einem größeren Namen gerechnet. Zudem hatte Morphosys den Eindruck erweckt, dass man in den USA solo unterwegs sein wolle. Incyte bietet Morphosys jedoch den benötigten Vertrieb in Europa. Die Abgabe der weltweiten Vertriebsrechte außerhalb der USA erfolgt zudem zu guten Konditionen: Die Bayern erhalten Umsatzanteile „in Höhe eines mittleren Zehner- bis mittleren Zwanziger-Prozentanteils“. Morphosys nimmt mit der Kapitalerhöhung über 150 Millionen Dollar insgesamt 900 Millionen Dollar ein und hat Aussicht auf weitere 1,1 Milliarden Dollar an Meilensteinzahlungen. Zu diesen zwei Milliarden kommen die Umsatzanteile — und die Aussicht auf Umsätze aus der Expansion des Anwendungsbereichs des Wirkstoffs. Die Aktie hat weiter hohes Potenzial — ebenso wie Varta: Die Aktie hat einen Boden gefunden und erholt sich wieder.

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