Gold und Silber Majors

Dominik Ziegler

Performance

  • -6,8 %
    seit 04.07.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Es soll nur in bereits produzierende Gold- und Silberförderer investiert werden. Hier soll vorrangig in Unternehmen investiert werden, die auch als Majors anhand ihrer hohen Marktkapitalisierung ersichtlich sind. Es sollen jedoch auch auf Sondersitutationen mit Unternehmen geringerer Kapitalisierung berücksichtigt werden können.

Tendenziell soll mit Veränderung der Positionsgröße auf Marktschwankungen reagiert werden, wobei ein 100 %iger Cashanteil nicht ausgeschlossen wird. Hierfür soll einerseits die Markttechnik und das Sentiment als Entscheidungsgrundlage herangezogen werden, andererseits soll aber auch direkte auf Unternehmensmeldungungen und Gerüchte reagiert werden. Übergeordnet soll jedoch die Entwicklung des Gold- und Silberpreises als Grundlage für die Entscheidung über die Höhe der Positionsgröße dienen.

Grundsätzlich sollen die einzelenen Werte längerfristig gehalten werden, jedoch soll die Möglichkeit des kurzfrisitigen reagierens möglich sein.

Der Ausverkauf der Gold- und Silberproduzenten im 2. Quartal 2013 sollte langfristig vernünftige Einstiegskurse gebraucht haben. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFAUAGMAJO
Erstellungsdatum
04.07.2013
Indexstand
High Watermark
92,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Dominik Ziegler
Mitglied seit 20.04.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Leider, aus Sicht des „Goldbugs“ konnte der Widerstand im Bereich USD 1350 nicht geknackt werden. Der Goldpreis ist seither gut 5 % gefallen. Diesem Rückgang konnte sich auch die Minenwerte nicht widersetzten. Erschwerend kommt hinzu, dass auch die US-Renditen nach oben ausbrechen konnten und somit der Realzins sinkt. Kurzfristig ist nun der Blick auf die Unterseite gerichtet. Dies ändert jedoch nichts an der langfristig guten Perspektive dieser Anlageklasse. Das 2. Halbjahr 2018 hat uns gezeigt, wann diese ihre Stärken ausspielen kann.

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Allgemeiner Kommentar

Gold ist von seinem beschriebenen Widerstand, den man mit Fug und Recht als Mutter aller Widerstände bezeichnen kann, abgeprallt. Die Wichtigkeit dieser Marke habe ich in meinem letzten Update beschrieben. Es lohnt sich daher hier etwas tiefer in die Materie zu schauen.

Ein wichtiger Faktor für die Goldpreisentwicklung ist der Realzins. Als der Zins, der nach Abzug der Inflation, übrig bleibt. Als Maßstab dafür nimmt man gerne die 10 jährigen Renditen der US-Staatsanleihen. Ein Hochpunkt bei den Zinsen korreliert daher sehr oft mit einem Tiefpunkt beim Goldpreis. Ein Blick auf die Renditen könnte uns daher wichtige Anhaltspunkte geben. Diese sind zum Jahresende ihre Unterstützung im Bereich 2,60 % angelaufen und pendeln seither zwischen dieser Unterstützung und ihrem 50-Tages Durchschnitt hin und her. Aktuell läuft die obere Begrenzung bei 2,688, die Rendite notieren knapp darunter. Gelingt ein Ausbruch darüber, sollte sich der Anstieg schnell in den Bereich 2,90 fortsetzen. Der Goldpreis würde unter so einer Bewegung leiden und der Ausbruch über die 1350 Dollar wäre zumindest verschoben. Fallen die Renditen jedoch unter die 2,60, sollte der Zinsrückgang weitergehen und dies würde den Weg für das Edelmetall nach oben öffnen. Die Entwicklung der Zinsen hilft uns daher im Moment nicht viel um den Goldpreis zu prognostizieren. Umgekehrt muss man jedoch annehmen, dass die scharfe Reaktion des Goldpreises am Widerstand den Ausbruch der Renditen nach oben zur primären Erwartung macht. In so einem Umfeld sollte bei Minen eine Konsolidierungsphase begonnen haben.

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Allgemeiner Kommentar

Spannende Zeiten voraus!

Seit seinem Tiefpunkt im August 2018 kletterte der Goldpreis um 16 % (trotz der Rallye im Jänner ist das DAX im gleichen Zeitraum immer noch 8 % im Minus) und tastete sich langsam an seinen Widerstandscluster im Bereich 1350 bis 1400 USD heran. Seit dem massiven Abverkauf im Juni 2013 ist jeder Versuch des Goldpreises diese Marke zu überschreiten misslungen. Das Verhalten an dieser Marke sollte uns daher einen Blick auf die mittelfristige Perspektive dieses Rohstoffpreises geben. Ein Scheitern wie in den letzten Jahren sollte wieder einige Monate der preislichen Sklerose des Goldes und der Minenwerte bringen. Sollte jedoch der Ausbruch nach oben gelingen, dann kann man diesen mit Fug und Recht als Befreiungsschlag bezeichnen, dem weiter steigende Notierungen folgen sollten. Noch kennen wir das Ergebnis nicht und die Bedeutung dieser Marke lässt auch keine Entscheidung in den nächsten Tagen erwarten, da es normalerweise einige Zeit bedarf, bis so ein Widerstand überwunden werden kann. Es ist auch anzunehmen, dass viele technisch orientierten Trader hier ihre Gewinnmitnahmen durchführen werden, sodass ich in den nächsten Tagen mit einer zunehmenden Volatilität rechne.

Dennoch gibt es ein paar positive Faktoren, welche ich hier nochmals kurz zusammenfassen möchte:

  • Gestern wurden wieder CoT Daten veröffentlicht. Der Report von Ende Jänner zeigt uns, dass die Spekulation nach wie vor auffällig unspektakulär ist.
  • Mit der scharfen Korrektur der Aktienmärkte, welche Edelmetallwerte auffällig ignorierten, bekam Gold wieder ein wenig seine Bedeutung als „sicheren Hafen“ zurück.

  • Palladium sprintet derzeit von einem Allzeithoch zum nächsten.

  • Das „Risk-on-Verhalten“ der Standartmärkte seit den Weihnachtsfeiertagen wird von den US-Anleihemärkten nicht mitgespielt.

  • Gestern zeigten sich die Gold- und Silberminen sehr stark. Diese fungieren oft als preisliche Vorläufer.

  • Die zahlreichen politischen Krisen möchte ich hier gar nicht beginnen aufzuzählen.

  • Last but not least, haben wir in den letzten Wochen die Kapitulation der hawkischen FED gesehen. Die 180 Grad Wende der US-Notenbank kann nur als Offenbarungseid verstanden werden. Eine Normalisierung der Geldpolitik ist zu einem Ding der Unmöglichkeit geworden.

Andererseits muss nochmals erwähnt werden, dass ein Widerstand dieses Kalibers prädestiniert ist einen weiteren preislichen Anstieg aufzuhalten. Es steht somit Spitz auf Kopf und der ruhigen Anstieg der letzten Wochen sollte durch volatilere Zeiten abgelöst werden. Ich werde vorerst voll investiert bleiben, die Entwicklung der nächsten Wochen jedoch engmaschig beobachten. Seit August ist dieses für Edelmetallwerte konservativ gemanagte Wikifolio mit 22 % im Plus. Dies zeigt sehr schön, dass ein gewisser Edelmetallanteil im Portfolio als eine Art Zusatzversicherung durchaus seine Berechtigung hat.

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