MF Investments Selection Austria

MFInvestments
  • -37,8 %
    seit 21.12.2017
  • -20,7 %
    1 Jahr
  • -17,4 %
    Ø-Performance pro Jahr
Sämtliche Gebühren bereits abgezogen
Inhalte nach Login

Sie wollen Zugang zu allen Infos?

Um das aktuelle Portfolio dieses wikifolios, den wikiolio-Chart und den Nachhaltigkeits-Score zu sehen, registrieren Sie sich jetzt - völlig kostenlos.

Registrieren

Handelsidee

Ich denke, dass der österreichische Aktienmarkt in seinem Stellenwert immer wieder einmal unterschätzt wird und auch langfristig gute und interessante Möglichkeiten bietet.
In diesem wikifolio soll in erster Linie direkt in Aktien investiert werden, die an der Wiener Börse notieren, ihren Unternehmenssitz in Österreich haben oder für die Österreich eine wichtige Geschäftsregion ist. Die Beimischung von internationalen Wertpapieren ist jederzeit möglich.
Mit einem sehr aktiven Ansatz soll versucht werden, Aktien zu identifizieren, die eine attraktive Bewertung aufweisen, denen das wirtschaftliche Umfeld gute Entwicklungschancen einräumt und die sich auch charttechnisch in einer vielversprechenden Situation befinden. Aktiver Ansatz bedeutet für mich nicht nur, dass es immer wieder einmal Transaktionen geben wird, sondern dass Aktien, bei denen mehrere positive Faktoren zusammentreffen, auch durchaus stark gewichtet werden können.
Die Behaltedauer der einzelnen Positionen kann je nach Meldungslage und weiterer Einschätzung unterschiedlich sein. Überwiegend sollen die Positionen kurzfristig gehalten werden.
mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFMFAUT001
Erstellungsdatum
21.12.2017
Indexstand
High Watermark
85,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Markus Fröhlich
Mitglied seit 13.12.2017

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Aktienmarkt Österreich - Ausblick 2020.

Ein wirklich gutes Aktienjahr 2019 liegt hinter uns. Und auch wenn einige Weltbörsen im vergangenen Jahr noch deutlich besser performt haben als der Wiener Aktienmarkt, so darf man dennoch mit der Entwicklung der österreichischen Aktien zufrieden sein. Der Start in das Jahr 2020 ist, gemessen am Leitindex ATX, neutral verlaufen. Es gab etwas Volatilität, aber nicht dramatisch. Was aber auffällt ist, dass der Markt unverändert sehr selektiv unterwegs ist. Es bleibt also ein sehr aussichtsreiches Umfeld für aktiv gemanagte Portfolios.

Wie haben sich nun aber einige Kennzahlen des österreichischen Aktienmarktes verändert? Beim Kurs-Buchwert-Verhältnis liegen noch immer viele Aktien unter 1,0, eine Aktie sogar deutlich unter 0,50 und etwa die Hälfte der gelisteten Aktien nicht über 1,20. Was die Dividendenrenditen betrifft, zahlt aus heutiger Sicht etwa ein Drittel der Unternehmen eine Dividendenrendite von über 4,0 % und etwa 80 % der Unternehmen zahlen 2,5 % oder mehr. Auch der Blick auf die durchschnittlichen KGVs dürfe mit einem Wert von weiterhin unter 12 wohl niemanden erschrecken.

Und das Zinsumfeld? Weiterhin gibt es im Bereich von AAA im Euro, sowie bei Giroeinlagen oder Spareinlagen überhaupt keine positiven Renditen. Und noch wichtiger: Die aus den aktuellen Sätzen ableitbaren Zinserwartungen gehen auch für die nächsten 10 Jahre von kaum bis gar nicht vorhandenen Renditen indiesen Assetklassen aus. Daraus kann man meiner Meinung nach ableiten, dass sich angemessene Kennzahlen für den Aktienmarkt deutlich verschieben müssen und viele Aktienmärkte, trotz der jüngsten Kursanstiege, alles andere als hoch bewertet sind. Ganz speziell gilt das für den österreichischen Markt. Wer möchte, kann ja mal die Kursentwicklung des ATX von 1992 bis 2002 mit der Enticklung von 2010 bis 2020 vergleichen.

Zusätzlich gibt es in Österreich die Hoffnung, dass der Kapitalmarkt einen höheren Stellenwert bekommt und auch Initiativen in Richtung Finanzbildung der Bevölkerung intenisver werden. Wer optimistisch ist, könnte auch auf die Ansätze bei der kommenden Steuerreform hoffen, nämlich beispielsweise auf eine niedrigere Körperschaftssteuer oder auf eine Steuerfreiheit für Investments in Wertpapiere im Privatportfolio bei einer Behaltedauer von mehr als 3 Jahren oder so.

Wer erinnert sich noch? Früher gab es im österreichischen Aktienmarkt eine, teilweise auch eingepreiste, Ostfantasie. Seit 10 Jahren herrscht nun eine "Ostangst" und das obwohl viele hiemische Unternehmen in Osteuropa nun viel besser aufgestellt sind als noch vor einigen Jahren. Was ist, wenn diese Ostangst sich wieder neutralisiert oder sogar wieder in ein bisschen Ostfantasie übergeht?

Ich muss mich ja wirklich fast zurückhalten, um hier nicht unrealistisch zuversichtlich zu wirken. Und ich muss mich auch zurückhalten, um hier nicht einige interessante Einzeltitel zu nennen. Aber eines möchte ich gerne zusammenfassen: Ich sehe derzeit für die Wiener Börse ein sehr gutes Chancen-Risiken-Verhältnis und würde mich über starke künftige Entwicklungen, natürlich mit Volatilität, keinesfalls wundern.

 

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Aktienmarkt Österreich - Ausblick 2019. Das Börsenjahr 2018 ist global eindeutig hinter den Erwartungen zurückgeblieben, die man am Jahresanfang haben durfte. Solide wirtschaftliche Entwicklungen und gute Unternehmensergebnisse wurden trotz eines, vor allem auch von der Zinsseite her, attraktiven Umfeldes markant von weltpolititschen Unsicherheiten überlagert. Dazu kam gegen Jahresende noch eine erhöhte Sorge, dass sich die politischen Verwerfungen in weiterer Folge auch negativ auf die Weltwirtschaft auswirken könnten. Ich denke, dass eine etwas schwächere Weltkonjunktur kein Drama wäre, eher sogar wünschenswert. Weil die konjunkturellen Bewegungen dann wieder natürlicher würden und nicht so sehr von Notenbankpolitik und kurzfristigen fiskalpolitischen Ideen geprägt.

Doch zurück zum österreichischen Aktienmarkt. Viele Unternehmen haben sich auch in den letzten Quartalen außerordentlich gut entwickelt. Die Bilanzstrukturen wurden verbessert, solide Ergebnisse erzielt und die Geschäftsstrategien umsichtig verfolgt. Dennoch verlor die Wiener Börse im internationalen Einklang in 2018 etwa 20 %. Damit wurden die Bewertungen noch attraktiver. Meiner Meinung nach so attraktiv, wie seit der markanten Unterbewertungen des Jahres 2002 nicht mehr. Mittlerweile liegen die Dividendenrenditen bei über 3,5 % und das in einem Nullzinsumfeld. Die Hälfte der im ATX Prime gelisteten Unternehmen hat aktuell ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von unter 1,20. Das durchschnittliche KGV liegt trotz angepasster Erwartungen nun wohl schon in der Nähe von 11,50. Zusätzlich stehen steuerpolitische Impulse in Österreich wohl zeitnah bevor. Genannt seien die Körperschaftssteuer, die WP-KEST und eine etwaige Behaltedauer für Wertpapiere nach der erzielte Kursgewinne steuerfrei wären.

Aus den genannten und einigen zusätzlichen Gründen sind wir im Wikifolio MF Investments Selection Austria derzeit voll investiert und auch im MF Investments Selection Global ist der Anteil österreichischer Papiere aktuell überproportional hoch. Ähnlich im MF Investments Selection Div, welches sehr stark auf Höhe und Nachhaltigkeit der Dividenden abzielt.

mehr anzeigen
Lassen Sie sich nichts entgehen!
Um sämtliche Kommentare in diesem wikifolio zu sehen, erstellen Sie sich bitte einen Account.