PLATOW Best Trader Selection

PlatowDerivate
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Handelsidee

Dieses Dachwikifolio soll in ausgewählte wikifolio-Zertifikate investieren, die unserer Meinung nach ein attraktives Chance-Risiko-Profil erkennen lassen. Dabei wollen wir uns nicht ausschließlich an den bekannten Kennzahlen der zur Auswahl stehenden Referenzportfolios orientieren. Der Fokus bei der Auswahl soll im Wesentlichen auf den Tradern der Referenzportfolios selbst liegen. Angestrebt werden soll eine Mischung aus Berufstradern, Anlegern mit langjähriger Erfahrung, Spezialisten und engagierten Trading-Talenten.

Es ist deshalb geplant, sich soweit möglich auch direkt mit Tradern auszutauschen, um mehr über die Menschen selbst sowie deren Erfahrungen, Strategien und Einschätzungen zum Börsenhandel erfahren zu können. Letztendlich ist unserer Einschätzung nach eine Handelsstrategie immer nur so gut wie der Mensch, der sie umsetzt.

Das Dachwikifolio soll langfristig ausgerichtet sein und soll sich an keinem Vergleichsindex orientieren. Festgelegte Investitionsquoten soll es ebensowenig geben wie eine fest definierte Anzahl an wikifolio-Zertifikaten im aktuellen Portfolio. Davon unabhängig sollen die Verlustrisiken durch eine gewisse Diversifikation in Grenzen gehalten werden. Zu stark streuen wollen wir das Kapital aber auch nicht, um uns die Chance auf eine überdurchschnittlich starke Performance zu erhalten. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFPLATOW01
Erstellungsdatum
26.11.2015
Indexstand

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Der Trader dieses Dachwikifolios handelt ausschließlich wikifolio-Zertifikate (können Hebelprodukte enthalten).

Trader

PLATOW Verlag GmbH
Mitglied seit 21.11.2015

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Zwei neue Werte im Dachwikifolio

 

Die Cash-Reserve unseres Dachwikifolios ist zuletzt wieder etwas geschmolzen. Nachdem sich ein Ende der kleinen Korrektur an den Aktienmärkten abzeichnete, haben wir am Freitag vor gut einer Woche bei den beiden auf unserer Einkaufsliste stehenden Kandidaten jeweils eine erste Position eröffnet. Konkret wurde dafür ungefähr ein Drittel des geplanten Einsatzes verwendet. Die wikifolios Videospiele von Mahan Tahvildari und High-Tech Stock Picking von Stefan Waldhauser sind daher jetzt mit einem Depotanteil von jeweils ca. 1,3% in unserem Sammel-Portfolio vertreten.

 

Waldhauser ist seit drei Jahrzehnten an den Aktienmärkten aktiv und seit 2017 „Full-Time-Investor“ und Co-Founder eines Aktienfonds. Im Jahr 2013 hat der Hightech-Experte sein eigenes Unternehmen erfolgreich an einen US-Softwarehersteller verkauft. In der Branche kennt er sich also bestens aus, was sich auch immer wieder bei den Berichten und Analysen zu einzelnen Unternehmen zeigt. Das hat alles Hand und Fuß und geht deutlich über den reinen Vergleich der Standardkennzahlen wie KGV etc. hinaus. Gerade im Technologiesektor würde das auch nicht ausreichen.

 

Waldhauser versteht sich selbst als Langfrist-Investor, der bei gut aufgestellten und moderat bewerteten Unternehmen auch stärkere Rückschläge in Kauf nimmt. Dass er die Cashquote in seinem wikifolio auf gut 20% hochgefahren hat, liegt auch nicht an seiner aktuell eher vorsichtigen Haltung zum Gesamtmarkt. Vielmehr hat er sich von Aktien getrennt, deren Bewertung im Zuge der jüngsten Erholung seiner Meinung nach deutlich überhöht. Auf der anderen Seite findet er aktuell „kaum attraktive Kurse“ für neue Investments. „Also halte ich mein Pulver trocken und warte auf bessere Einstiegsgelegenheiten“, berichtet der Trader in seinem aktuellen Kommentar.

 

Im Zuge unserer Vorab-Analyse des Traders und seines wikifolios haben wir ihn natürlich auch auf mögliche Interessenkonflikte angesprochen, da Aktien aus seinem Musterdepot oftmals auch in dem Aktienfonds vertreten sind. Seine Antwort: „Um irgendwelche Compliance-Probleme und selbst verursachte Kursbewegungen von vornherein auszuschließen, werden im wikifolio (und auch im Fonds) grundsätzlich nur Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung über einer Milliarde US-Dollar gehandelt. Für den Fonds bin ich aber nur als strategischer Berater des Portfoliomanagements tätig. Auf die Handelssysteme des Fonds  habe ich gar keinen Zugriff, von den einzelnen Trades erfahre ich oft erst im Nachhinein. Ich selbst verwalte nur das wikifolio, Baki Irmak entscheidet als Fondsmanager, welche ‚meiner‘  Werte er zu welchem Zeitpunkt auch ins Portfolio des Fonds aufnimmt“.

 

Wir sind froh, einen solchen Experten in unserem Team zu haben und werden bei etwaigen Rückschlägen die Position wie geplant weiter aufstocken. Es steht außer Frage, dass die Hightech-Werte in den USA – trotz der ohne Frage guten mittel- bis langfristigen Aussichten vieler Unternehmen – momentan „überkauft“ sind. Schließlich weiß mittlerweile auch nahezu jeder Marktteilnehmer (und nicht nur die), dass das Hightech-Segment tendenziell sogar zu den Gewinnern der Corona-Krise gehört und sich der Trend zu mehr Digitalisierung weiter verstärken wird. Trotzdem wird es auch hier – aus welchem Grund auch immer – mal wieder stärkere Rücksetzer geben. Dafür halten auch wir unser Pulver trocken!

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Allgemeiner Kommentar

Die besten Trader des Jahres 2020

 

Nach der vor allem relativ guten Performance während der jüngsten, etwas stärkeren Korrektur an den Märkten hat sich unser Dachwikifolio auch während der Erholungsversuche der vergangenen Tage gut geschlagen. Auf Wochensicht ging es bei unserem Dachwikifolio um 0,7% nach oben (DAX: +0,3%), wodurch die Gesamtperformance auf 11,5% und die Outperformance zum DAX seit dem Start im November 2015 auf 17,5 Prozentpunkte gestiegen sind.

 

Fast schon unheimlich mutet der Lauf von Christian Scheid bei seinem wikifolio Special Situations long/short an. Nachdem es lange Zeit unser Sorgenkind war, klettert das Portfolio mittlerweile jede Woche auf neue Rekordhochs. Im Vergleich zur Vorwoche betrug das Kursplus diesmal 5,1%, wodurch die Performance seit Mitte März auf 64% angewachsen ist. Und das, obwohl auch hier längst nicht jeder Trade aufgeht. Die Mehrzahl der meist kurzfristigen Spekulationen ist aktuell aber von Erfolg gekrönt, wie der Chartverlauf eindrucksvoll belegt.

 

Über 50% Performance seit Jahresbeginn

 

Bei der Wertentwicklung im laufenden Jahr ist Scheid mit plus 53% denn auch der absolute Highflyer unseres Portfolios. Die drei nachfolgenden Kandidaten kommen „nur“ auf Pluszeichen zwischen 7 und 10%. Trotzdem ist auch das im „Corona-Jahr“ 2020 eine bemerkenswerte Leistung. Nummer zwei dieser internen Depot-Rangliste ist das wikifolio German Top Momentum von Maik Schwäbe. Hier ist ein neues Allzeithoch dank einer starken Entwicklung in den vergangenen Monaten nicht mehr weit entfernt. Aufwärts geht es mit den Kursen seit Ende Februar. Während des Corona-Crashs konnte der Trader auf der Short-Seite einige Gewinne mitnehmen. Zunächst handelte es sich dabei vorranging um Absicherungsgeschäfte für das vorhandene Aktien-Depot. In der Schlussphase des Ausverkaufs, als kaum noch eine Aktie seine Aufnahmekriterien erfüllte, setzte der Anlageprofi aber auch ganz gezielt auf fallende Kurse. Aktuell ist das wikifolio relativ marktneutral positioniert. Die sechs Aktien (ausgewählt nach einem Momentum-Ansatz) kommen auf eine Gewichtung von zwei Drittel des Depots, dem seit gestern Abend wieder ein ETF auf den Short DAX mit einem Anteil von einem Drittel und zweifachem Hebel gegenübersteht.

 

Zweistellige Jahresrendite ohne große Schwankungen

 

Ähnlich gestaltet sich die Situation bei dem wikifolio Tradingchancen deutsche Aktien von Joachim Köngeter. Auch dieser Trader agiert gerne mit Hedging-Instrumenten, um in potenziellen Schwächephasen nicht immer den kompletten Bestand an Einzelaktien verkaufen zu müssen. Hier sehen wir aktuell eine 60-prozentige Aktienquote sowie Investments im Short DAX, die unter Berücksichtigung des Hebels auf rund 27% kommen. Zudem werden 20% des Kapitals als Liquidität gehalten. Der größte Wert ist unverändert die Aktie von Evotec mit einem Depotanteil von fast 20%. Das wikifolio, das seit Oktober 2014 auf eine durchschnittliche Jahresperformance von 11% kommt (absolut +80%) beeindruckt vor allem durch sehr überschaubare Kursschwankungen. Trotz des wirklich nicht einfachen Marktumfelds mit stärkeren Korrekturen 2015, 2018 und jetzt im Frühjahr konnte der maximale Verlust in der gesamten Zeit auf 11,6% begrenzt werden. Vor drei Wochen wurden hier zudem neue Rekordstände markiert.

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Allgemeiner Kommentar

Unsere Pläne mit der Rest-Liquidität

 

Die Erkenntnis, dass sich unser Dachwikifolio in Zeiten stärkerer Aktien-Korrekturen deutlich besser schlägt als der Gesamtmarkt, hat sich nicht nur während des Corona-Crashs verfestigt. Auch in den vergangenen Tagen konnten wir uns wieder über eine vergleichsweise gute Entwicklung freuen. Während der DAX auf Wochensicht 3,1% an Wert einbüßte, stieg der Kurs bei PLATOW Best Trader Selection um 0,1%. Die Outperformance seit dem Start im November 2015 ist dadurch wieder auf 15,6 Prozentpunkte gestiegen.

 

Die beste Performance auf Wochensicht erzielte diesmal das wikifolio All in One von Jürgen Kraus mit einem Kursplus von 2,6%. Zum einem (wenn auch geringen) Teil war natürlich auch unser Cashbestand von derzeit 7,5% des Kapitals für die jüngste relative Stärke verantwortlich. Wir hatten Ende März im Zuge der teilweisen Neuausrichtung etwas Liquidität aufgebaut, die Anfang April nicht vollständig neu investiert wurde. Von den fünf als potenzielle Neuzugänge ausgewählten wikifolios waren nur drei direkt aufgenommen worden. Dabei hatte es sich jeweils um wikifolios von Tradern gehandelt, die bei ihrer Investitionsquote sehr flexibel agieren. Die anderen beiden Kandidaten setzen eher auf eine Langfrist-Strategie mit durchgängig hoher Investitionsquote. Das war uns nach der zu diesem Zeitpunkt für unseren Geschmack schon recht weit fortgeschrittenen Erholung an den Märkten ein zu hohes Risiko. Wir wollten für einen Einstieg noch die zweite Korrektur-Welle abwarten, die dann aber lange auf sich warten ließ.

 

Die Entscheidung, das Markt-Timing ausnahmsweise nicht komplett den Tradern zu überlassen und über eine teilweise Steuerung der Cashquote selbst aktiv zu werden, hat sich im Nachhinein als Fehler erwiesen. Das Warten auf den „perfekten“ Einstieg hat uns letztlich Performance gekostet. Das ist ärgerlich, auch wenn es sich nur um einen relativ kleinen Depotanteil handelt. Die überdurchschnittlich starke Entwicklung der beiden bislang noch nicht verpflichteten Kandidaten zeigt uns aber auch, dass wir hier zumindest bei der Auswahl den richtigen Riecher hatten.

 

Das wikifolio Videospiele von Mahan Tahvildari hatte zum Höhepunkt der Korrektur ein Viertel seines Wertes eingebüßt, was im Vergleich zum Gesamtmarkt schon relativ gut war. Weil die Gaming-Branche in der Krise sogar als potenzieller Profiteur gehandelt wurde, konnten sich die in dem Portfolio enthaltenen Aktien im Anschluss schnell wieder erholen. Die Verluste konnte das wikifolio dadurch komplett wettmachen und Ende April neue Allzeithochs markieren. Die Hintergründe kommentiert der Trader unter anderem so: „Da viele Menschen zuhause sind, wird auch deutlich mehr gespielt. Insbesondere Schüler und Studenten, die Hauptkundenzielgruppen, haben nun vermehrt Zeit, ihre Freizeit mit dem Controller, der Maus oder der VR-Brille zu verbringen. Jeden Abend ist man Zeuge dieser Entwicklung, denn die Spielerzahlen online schießen in die Höhe. Matches, bei denen man teilweise Minuten auf passende Spieler warten muss, benötigen nun wenige Sekunden bis zum Start. Die Lobbys sind gut gefüllt und es wird nicht langweilig“.

 

Das wikifolio High-Tech Stock Picking von Stefan Waldhauser ist während des Crashs um 37% eingebrochen, konnte sich seitdem aber auch schon wieder um 50% erholen. Der Technologie-Insider ist mit dieser Entwicklung dennoch wirklich nicht zufrieden, weil ihm das Tempo der „Normalisierung“ an den Börsen deutlich zu hoch erscheint: „Diese Erholung verlief im Rahmen einer regelrechten Kaufpanik und damit ungesund schnell. Unerfahrene Privatanleger wiegen sich nun noch mehr in Sicherheit und glauben, auf jeden Kurssturz müsse eine schnelle Erholung folgen. Die derzeitige Rallye ist auch an den Technologiemärkten nicht überall von der Entwicklung der realen Unternehmenswerte unterfüttert. Etliche Kurse sind schon wieder viel zu schnell gestiegen. Ich könnte mir vorstellen, dass uns im Laufe des Jahres noch ein weiteres Börsenbeben bevorsteht. Darauf will ich nicht nur mental, sondern auch mit einer ordentlichen Cashreserve vorbereitet sein“. Die Investitionsquote in seinem wikifolio hat er deshalb auf ca. 80% reduziert. Trotzdem würde er von einer stärkeren Korrektur damit natürlich nicht gänzlich verschont bleiben.

 

Nach dem verpassten Einstieg wollten wir den Kursen erst mal nicht mehr hinterherlaufen. Wenn die Notierungen bei den beiden wikifolio jetzt aber korrigieren sollten, werden wir (ggf. gestaffelt) jeweils wie geplant noch zuschlagen.

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Allgemeiner Kommentar

Von Drawdowns und Rekordhochs

 

Mit dem starken Anstieg des DAX (+4,3%) konnte unser Dachwikifolio auf Wochensicht diesmal nicht ganz mithalten. Durch das Kursplus von „nur“ 1,1% ist die Outperformance seit dem Start vor 4 ½ Jahren auf 14 Prozentpunkte gesunken. Damit ist der Vorsprung gegenüber dem deutschen Leitindex aber immer noch deutlich größer als vor dem Ausbruch der Corona-Krise Mitte Februar. Zu diesem Zeitpunkt lag die Outperformance bei ca. 8 Prozentpunkten. In den Wochen danach war der Wert in der Spitze bis auf über 24 Prozentpunkte angestiegen, weil wir von dem Absturz längst nicht so hart getroffen wurden wie der Gesamtmarkt.

 

Der maximale Drawdown ist in dieser Phase dennoch von zuvor 17,3% auf jetzt 24,4% angestiegen. Exakt diesen Wert hatte der DAX bis vor 2,5 Monaten im Direktvergleich (also seit November 2015) ebenfalls als Maximalverlust ausgewiesen. Dank des Corona-Crashs liegt der Index hier aber mittlerweile bei über 40%. Um das bei dieser Berechnung als Ausgangsniveau dienende Hoch wieder zu erreichen, muss der DAX vom Tief aus also fast 70% zulegen. Trotz der starken Erholung der vergangenen Wochen hat er noch nicht einmal die Hälfte dieses Weges hinter sich gebracht. Bei unserem Dachwikifolio ist die Strecke vom Crash-Tief bis zu den alten Rekordmarken mit gut 32% nicht einmal halb so weit. Aktuell fehlen uns nur noch ca. 18% bis zu einem neuen Hoch.

 

Dass die Eindämmung von Verlusten einer der wichtigsten Schlüssel zum Erfolg ist, wird nahezu jeder langfristig erfolgreiche Börsianer bestätigen. Zudem sind überschaubare Rückschläge auch aus psychologischer Sicht sehr wichtig, weil man als Anleger nicht so schnell das Vertrauen verliert. Bei wikifolio.com hat es bislang allerdings nur ein relativ kleiner Teil der Trader geschafft, eine positive Performance mit einem überschaubaren Drawdown zu kombinieren. Bei gerade mal 16% der insgesamt 8 154 durch ein Zertifikat investierbaren wikifolios liegt der maximale Verlust seit dem Start bei weniger als 25%. Wenn wir die Kandidaten mit einer negativen Performance zusätzlich abziehen, bleiben unter dem Strich nur 912 und damit gut 11% aller Musterdepots übrig. Bei den Dachwikifolios, die dank der Diversifizierung generell etwas risikoärmer sein sollten, liegt die Quote bei gut 22%. Auch hier weisen also fast vier von fünf Portfolioverwaltern entweder ein Minus oder einen Drawdown von mehr als 25% aus.

 

Nun ist dieser Wert natürlich keine allgemeingültige Grenze, die über „gute“ und „schlechte“ Risikomanager entscheidet. Wir haben ihn nur zur Veranschaulichung ausgewählt, wo unser Dachwikifolio bei dieser Bewertungskennzahl einzuordnen ist. Dass man bei ausreichender Erfahrung und Disziplin sowie dem notwendigen Durchhaltevermögen auch mit wesentlich stärkeren Rückschlägen erfolgreich agieren kann, beweist zurzeit Christian Scheid bei seinem wikifolio Special Situations long/short. Nachdem der Kurs des Portfolios von Ende 2013 bis Anfang 2018 um 270% gestiegen war, kam es im Anschluss innerhalb von zwölf Monaten zu einem bitteren Absturz um mehr als 44%. Dabei hatte der Trader an seiner Vorgehensweise nicht groß etwas verändert. In dem Jahr gelang ihm aber einfach so gut wie gar nichts. In den ersten Monaten des laufenden Jahres hingegen scheint alles zu Gold zu werden, was er anfasst. Die Crashphase wurde mit einem leichten Plus schadlos überstanden und seit Mitte März ist der Kurs um 52% (!) gestiegen. Heute wurde sogar ein neues Allzeithoch markiert. Geholfen hat ihm dabei eine überaus erfolgreiche Short-Spekulation auf Wirecard, die sogar von seinem Trader-Kollegen Carsten Schorn (wikifolio Abacus) offiziell gewürdigt wurde: „Ein grandioser Wirecard Put-Trade von Christian Scheid – super gemacht“. Basis der mit bis zu 150% Gewinn abgeschlossenen Spekulation war die Lektüre und Analyse des KPMG-Prüfberichts, der dann auch zum Absturz der Aktie geführt hat.

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