PLATOW Best Trader Selection

PLATOW Medien GmbH

Performance

  • +17,7 %
    seit 26.11.2015
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
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Handelsidee

Dieses Dachwikifolio soll in ausgewählte wikifolio-Zertifikate investieren, die unserer Meinung nach ein attraktives Chance-Risiko-Profil erkennen lassen. Dabei wollen wir uns nicht ausschließlich an den bekannten Kennzahlen der zur Auswahl stehenden Referenzportfolios orientieren. Der Fokus bei der Auswahl soll im Wesentlichen auf den Tradern der Referenzportfolios selbst liegen. Angestrebt werden soll eine Mischung aus Berufstradern, Anlegern mit langjähriger Erfahrung, Spezialisten und engagierten Trading-Talenten.

Es ist deshalb geplant, sich soweit möglich auch direkt mit Tradern auszutauschen, um mehr über die Menschen selbst sowie deren Erfahrungen, Strategien und Einschätzungen zum Börsenhandel erfahren zu können. Letztendlich ist unserer Einschätzung nach eine Handelsstrategie immer nur so gut wie der Mensch, der sie umsetzt.

Das Dachwikifolio soll langfristig ausgerichtet sein und soll sich an keinem Vergleichsindex orientieren. Festgelegte Investitionsquoten soll es ebensowenig geben wie eine fest definierte Anzahl an wikifolio-Zertifikaten im aktuellen Portfolio. Davon unabhängig sollen die Verlustrisiken durch eine gewisse Diversifikation in Grenzen gehalten werden. Zu stark streuen wollen wir das Kapital aber auch nicht, um uns die Chance auf eine überdurchschnittlich starke Performance zu erhalten. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFPLATOW01
Erstellungsdatum
26.11.2015
Indexstand

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Der Trader dieses Dachwikifolios handelt ausschließlich wikifolio-Zertifikate (können Hebelprodukte enthalten).

Trader

PLATOW Medien GmbH
Mitglied seit 21.11.2015

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Outperformance wieder ausgebaut

 

Unser Dachwikifolio hat gegenüber der Vorwoche 0,7% an Wert eingebüßt, sich damit aber leicht besser als der DAX geschlagen. Die Outperformance seit dem Start im November 2015 ist damit wieder auf 8,4 Prozentpunkte gestiegen. Für die zumindest relativ betrachtet gute Entwicklung haben vor allem diejenigen Trader gesorgt, die trotz der Schwäche am Gesamtmarkt auf Wochensicht Gewinn verbuchen können.

 

Dazu zählt zum Beispiel Richard Schmutzler, dem bei seinem wikifolio Snoops-Trading ein Plus von 2,1% gelang. Seit unserem Einstieg im Dezember des vergangenen Jahres
summieren sich die Zuwächse dadurch auf 8,0%. Die Gesamtperformance des im Mai 2016 gestarteten wikifolios beträgt knapp 100%, das vor fast exakt drei Jahren emittierte wikifolio-Zertifikat kommt auf ein Plus von 39%. Dass sich der fulminante Start (über 40% in nur zwei Monaten) nach Aufnahme der Börsennotierung nicht fortsetzte, hat vor allem
damit zu tun, dass der Trader bei seinen Positionen seitdem nicht mehr so große Stückzahlen handelt. Dem Trader ist die Begrenzung der Risiken nämlich sehr wichtig. So möchte er den Maximum Drawdown möglichst bei unter 20% halten. Bislang steht hier sogar nur ein Wert von 14,6% zu Buche.


Die vergleichsweise gute Performance der vergangenen Tage verdankt der Trader vor allem mehreren erfolgreichen Spekulationen mit gehebelten Investments. Hier investiert er zwar immer nur einen ganz kleinen Teil des Kapitals. Bei Gewinnen von zum Teil über 500% (Call auf Osram Licht) macht sich das aber trotzdem positiv bemerkbar. Bei der ehemaligen Siemens-Tochter hatte Schmutzler letztlich erfolgreich auf ein Übernahmeangebot spekuliert. Die zum Teil sehr hohen Gewinne sind natürlich nur möglich, wenn man entsprechend hoch gehebelte Scheine kauft, die auf Grund der relativ nahe liegenden Knock-out-Marke auch entsprechende Risiken ausweisen. Der Trader greift aber ganz bewusst und auch sehr gerne zu solchen Papieren, wie er uns gegenüber bereits erläutert hat: „Ich handle gerne mit solchen Scheinen, da ich dort genau weiß wieviel ich maximal verlieren kann“.

 

Joachim Köngeter hat das Kursplus von 0,9% bei seinem wikifolio Tradingchancen deutsche Aktien vor allem dem schon vor drei Wochen als Absicherung eingebauten, zweifach gehebelten Exchange Traded Fund (ETF) auf den ShortDAX zu verdanken. Seit seinem Einstieg hat der Schein zwar rund 6% an Wert verloren. In den vergangenen Tagen konnte die Position aber gut zulegen. Und weil zuvor die Aktien in seinem Portfolio die Verluste des ShortDAX-ETF mehr als wettmachen konnten, wurde zum Wochenstart sogar ein neues Allzeithoch erreicht. Und das trotz einer vergleichsweise geringen Aktienquote, die aktuell lediglich bei 45% liegt. Demgegenüber steht trotz eines Teilverkaufs die immer noch mit gut 16% gewichtete Absicherungsposition, die durch den zweifachen Hebel ein starkes Gegengewicht zu den Aktien ist.

 

Diese Strategie fährt der Trader schon eine ganze Weile, was sich ausgezahlt hat. Zwar ist die Performance seit dem Jahreswechsel mit 11,1% nur Durchschnitt. Dafür hat das wikifolio während des Kurseinbruchs im Schlussquartal des vergangenen Jahres und auch bei den jüngsten Korrekturen keine großen Einbußen verzeichnen müssen. Der maximale Drawdown des bereits im Herbst 2014 eröffneten Portfolios liegt bei lediglich 11,6%. Bei einer Gesamtperformance von fast 70% ist das eine wirklich reife Leistung. Im Bereich der Einzelwerte setzt der Börsenprofi überwiegend auf seiner Meinung nach „extrem günstig bewertete“ Titel. Klares Schwergewicht ist trotz einiger Teilverkäufe (mit Gewinnen von ca. 14%), die Aktie von Evotec, die aktuell auf einen Depotanteil von immer noch beachtlichen 13% kommt.

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Allgemeiner Kommentar

Bei uns im Dachwikifolio: Ein Ruheständler mit Börsen-Power

 

Unser Dachwikifolio hat von dem Aufschwung an den Aktienmärkten ebenfalls profitieren können. Obwohl längst nicht alle Trader in ihren Musterdepots voll investiert sind, gelang im Vergleich zur Vorwoche in der Summe ein Kursplus von 2,1%. Das liegt leicht unter der Performance des DAX, der in diesem Zeitraum um 2,9% zulegen konnte. Während der deutsche Leitindex bis zu seinem Allzeithoch aber noch gut 7% steigen muss, ist unser Dachwikifolio von einem neuen Rekordstand weniger als 5% entfernt.

 

Einen Wechsel an der Spitze gab es in dieser Woche bei den Schwergewichten in unserem Portfolio. Nachdem hier lange Zeit immer das wikifolio Abacus von Carsten Schorn vorne lag, hat nun das wikifolio Peak Power von Reiner Schroth die Führung übernommen. Ende des vergangenen Jahres lag das wikifolio lediglich auf Rang vier der am höchsten gewichteten Depotwerte. Die damals bei 7,1% liegende Gewichtung ist mittlerweile auf 8,4% gestiegen, ohne dass wir irgendwelche Veränderungen in der Zusammensetzung vorgenommen haben.

 

Verantwortlich für den deutlich höheren Depotanteil des wikifolios ist ausschließlich die Kursentwicklung. Seit dem Jahreswechsel gelang Schroth ein beachtliches Kursplus von 27,7%. Noch besser schnitten in diesem Zeitraum lediglich zwei unserer Trader ab. Seit unserer Depotaufnahme im Februar 2018 verbuchen wir einen Gewinn von 21,7% oder 1,5% unseres Kapitals. Zum Vergleich: Der DAX hat sich in dieser Phase unter dem Strich so gut wie gar nicht verändert.

 

Dass dem Trader zumindest auf Schlusskursbasis gerade ein neues Allzeithoch gelungen ist, war so vor wenigen Wochen allerdings nicht zu erwarten. Im Mai war der Kurs um über 10% in den Keller gerauscht. Anfang Juni startete dann aber eine Gegenbewegung, die dem wikifolio bis heute ein Plus von rund 15% bescherte und damit das Minus mehr als wettmachte. Erfolgreich war der Trader dabei mit ausgewählten Aktien wie zum Beispiel dem Goldminenbetreiber Barrick Gold, aber vor allem auch mit seinen gehebelten Long-Spekulationen auf den amerikanischen Technologieindex Nasdaq 100. Hier wurde zu Wochenbeginn erneut ein Gewinn von 44% eingestrichen.

 

Anhand der offiziellen Handelsidee des Traders lässt sich erst einmal keine klare Strategie herauslesen. Letztendlich lässt sich der Trader hier sowohl bei der Art der Entscheidungsfindung als auch bei der Haltedauer der Wertpapiere alle Möglichkeiten offen. Bei unserem ersten Kontakt vor 1,5 Jahren hatte Schroth uns sein Vorgehen wesentlich detaillierter beschrieben: „Mein Handelsplan richtet sich nach charttechnischen Überlegungen sowie der Berücksichtigung fundamentaler Daten. Dabei darf das Gesamtumfeld nicht außer Betracht gelassen werden. Diesen Handelsplan verfolge ich seit rund 15 Jahren. Ich verfolge konsequent das ursprüngliche Hedgefonds-Konzept, wonach in allen Marktlagen positive Erträge (‚Alpha‘) erwirtschaftet werden sollen. Kern ist es, Anlagen zu finden, deren Erfolgsfaktoren völlig verschieden voneinander sind, so dass nicht alle gleichzeitig an Wert verlieren, wenn bestimmte Märkte oder die Konjunktur einbrechen. Ziel ist es eine beständige Performance unabhängig der Marktlage und mit einer unterdurchschnittlichen Volatilität zu erzielen. Die Gewichtung soll unter Berücksichtigung makroökonomischer Faktoren und Risiken vorgenommen und kontinuierlich an das Marktumfeld angepasst werden. Grundsätzlich soll bei jeder einzelnen Position die Verlustvermeidung im Vordergrund stehen und das Kurssteigerungspotential soll meiner Einschätzung nach immer in einem möglichst attraktiven Verhältnis zum Kursrisiko stehen. Es wird in mehrere Assetklassen investiert werden“.

 

Der als Ruheständler agierende, sehr erfahrene Trader hatte angekündigt „Ich möchte und werde mit meiner Leistung/Performance überzeugen“. Bislang hat er Wort gehalten und ist deshalb zu Recht unser Schwergewicht.

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Allgemeiner Kommentar

Wieder zahlt sich die Geduld aus

 

Der Kurs unseres Dachwikifolios ist gegenüber der Vorwoche leicht gesunken. Unter dem Strich ging es um 0,4% nach unten, während der DAX um 0,2% gefallen hat. Die Outperformance seit unserem Start im November 2015 hat sich dadurch geringfügig auf 7,7 Prozentpunkte reduziert. Bei einem Indexstand von 116,40 ist das 52-Wochen-Hoch aktuell noch rund 4,6% entfernt. Nach dem für unsere Verhältnisse relativ starken, im Vergleich zum Gesamtmarkt aber noch moderaten Rückgang in der zweiten Jahreshälfte 2018 und der Erholung in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres gilt es nun, die seit Ende April laufende Konsolidierung zu beenden und einen neuen Aufwärtstrend einzuleiten.

 

Noch mal detailliert eingehen müssen wir heute auf den Highflyer des bisherigen Jahres. Zwar haben wir die Entwicklungen beim wikifolio Szew Grundinvest von Simon Weishar erst vor drei Wochen ausführlich kommentiert. Nun hat der Trader aber eine neue Rekordmarke markiert und uns zudem in seinem wöchentlichen Rückblick erwähnt. Das wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Auch weil es ein Beleg dafür ist, dass es sich auszahlt, wenn man in schwierigen Phasen Vertrauen in einen Trader und seine Handelsstrategie hat. Das gilt natürlich nur dann, wenn man beides vorher sehr gut analysiert hat und sich an der Vorgehensweise nichts Gravierendes geändert hat. Hier also sein Kommentar von vergangenem Freitag:

 

„Im Jahr 2019 bleibt das wikifolio (+44,8%) weiterhin deutlich vor dem DAX (+16,9%). In der vergangenen Woche konnte im wikifolio ein wichtiger Meilenstein erreicht werden, denn der größte Drawdown der Geschichte des wikifolios (-36,3%) konnte egalisiert und ein neues Allzeithoch erreicht werden. Um dies zu schaffen hat es in einem Zeitraum von knapp sechs Monaten eine Performance von rund 57% benötigt. Dass dies nun so schnell geklappt hat freut mich für die Anleger des wikifolios, die mir in der Zeit die Treue gehalten haben, aber auch mich persönlich als zweitgrößten Investor im Wikifolio. Besonderer Dank gilt auch dem größten Investor, dem Dachwikifolio von Platow Derivate, die nie Zweifel an ihrem Invest aufkommen ließen. Aus der Zeit des Drawdowns konnte ich einiges mitnehmen, was mir in Zukunft helfen wird, solche Situation zu vermeiden. Wobei es nie eine Garantie dafür gibt, dass sich ähnliches nicht wiederholt“.

 

In unserem Dachwikifolio ist das Zertifikat auf sein wikifolio mit einem Depotanteil von derzeit 2,8% zwar unterdurchschnittlich stark vertreten. Bei einem Kursplus von 38,9% seit unserem Einstieg vor etwas mehr als drei Jahren beschert uns der Wert aber einen schönen positiven Depotbeitrag von 0,9%. Über „unsere“ Anleger haben wir rund 64.000 Euro in das Zertifikat auf das besprochene wikifolio investiert. Das ist mehr als ein Drittel des gesamten investierten Kapitals von rund 174.000 Euro. Diese Zahl zeigt ebenfalls, wie wichtig es ist, sich nicht ausschließlich von den einzelnen Kennzahlen leiten zu lassen, sondern möglichst persönlich mit den Menschen hinter diesen Musterdepots zu beschäftigen.

 

Die meisten Anleger gucken (auch weil sie meist keine andere Möglichkeit haben) ausschließlich auf die Performance und vielleicht noch auf den maximalen Verlust oder andere Risikokennzahlen. Die stehen bei uns auch stark im Fokus. So würden wir wahrscheinlich nie ein wikifolio auf unsere Watchlist setzen, dass beim Maximum Drawdown Werte von 60 oder 70% stehen hat. Hier ist uns die Gefahr eines Totalverlustes in schlechten Börsenphasen einfach zu groß. Zudem dauert es einfach zu lange, bis solche Verluste wieder wettgemacht werden können bzw. es erfordert zumeist das Eingehen erheblicher Risiken, um die entsprechende Performance zu erwirtschaften. Simon Weishar hingegen hat es geschafft, den Rückschlag von gut 36% in relativ kurzer Zeit und sogar bei eher reduziertem Risiko (bezogen auf die gehandelten Werte) auszugleichen. Dafür gebührt ihm unser Respekt.

 

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Allgemeiner Kommentar

Dieser Trader muss langsam liefern

 

Unser Dachwikifolio zeigt sich im Vergleich zur vergangenen Woche unverändert und liegt damit seit Jahresbeginn weiter mit 10,9% vorne. Wir widmen uns heute einem Depotwert, zu dem wir schon länger nichts mehr geschrieben haben.Über das wikifolio MidTermAlpha von Marc Huber haben wir zuletzt Anfang Dezember berichtet. Damals wurde aufgrund der zuvor relativ schwachen Performance zur Liquiditätsbeschaffung ein kleiner Teil der Position verkauft.

 

Das geschah bei Kursen von rund 308 Euro. Knapp vier Wochen später stand das wikifolio nur noch bei 266 Euro, ein Minus von fast 14%. Natürlich war das dem in dieser Phase auch sehr schwachen Gesamtmarkt geschuldet. Aufgrund seines zumeist voll investierten und nicht sehr breit gestreuten Portfolios musste der Trader aber überdurchschnittlich starke Einbußen erleiden. Das vergangene Börsenjahr schloss das wikifolio dadurch mit einem relativ happigen Verlust von gut 26% ab. Huber selbst kommentierte das wie folgt: „2018 war wirklich rundum enttäuschend. Bin aber zuversichtlich, dass das aktuelle Jahr mit den aktuellen Werten deutlich besser verlaufen wird“. Tatsächlich wurde seit dem Jahreswechsel ein Plus von 8,9% generiert, womit er allerdings leicht unter dem Durchschnitt all unserer Trader liegt.

 

Die Gesamtperformance seit dem Start im Sommer 2012 ist mit einem Kursplus von 198% immer noch überragend. In der Spitze lag das wikifolio aber schon mit 300% vorne. Das Depot besteht aktuell aus gerade mal fünf Werten. Schwergewicht ist dabei die Aktie von Co.Don, wo der Aufsichtsrat gut einen Monat vor der jetzt veranstalteten Hauptversammlung ein Aktienpaket erworben hatte. Das Unternehmen hat sich nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr „neu positioniert und eine stabile Geschäftsbasis für die kommenden Jahre gebildet“. Huber setzt bei dem Titel auf einen erfolgreichen Turnaround nach dem Anschluss einer Bodenbildung im Chart. Bislang ist diese Rechnung noch nicht aufgegangen, wie das Minus von derzeit gut 22% bei dem Depotwert belegt. Nachdem der Trader hier vor einer Woche noch mal leicht aufgestockt hat, ist die Aktie nun mit gut 31% in dem Portfolio vertreten.

 

Favorit Nummer zwei ist momentan der Kochboxen-Versender HelloFresh. Das junge Unternehmen präsentiert laufend recht deutlich steigende Umsätze, schreibt aber auch wegen hoher Investitionen in die weltweise Expansion immer noch rote Zahlen. Zumindest „operativ“ soll im laufenden Jahr die Gewinnschwelle erreicht werden. Gut 1,5 Jahren nach dem Börsengang notiert die Aktie bei rund 8,50 Euro fast 20% unter ihrem Emissionskurs und mehr als 40% unter dem Mitte 2018 markierten Hoch. Im Tief war der Kurs sogar bis auf 5,80 Euro gefallen. Anfang 2019 kam es zu einem schnellen und starken Anstieg, der seitdem per Seitwärtsbewegung konsolidiert wird. Huber hat seine Position Ende Mai/Anfang Juni in mehreren Schritten aufgebaut und liegt hier aktuell mit 8% im Minus.

 

Verluste in ähnlicher Größenordnung weist der seit mehreren Jahren hauptberuflich an der Börse handelnde Trader bei der mit gut 15% gewichteten Aktie von Hornbach-Baumarkt aus. Die wurde Ende April in das Depot aufgenommen und vor zwei Wochen noch mal nachgekauft. Erläuternde Kommentare zu den einzelnen Transaktionen liefert Huber leider nur selten. Es ist aber davon auszugehen, dass er bei allen Werten auf eine starke Gegenbewegung nach dem Kursrutsch setzt. Entweder vor dem Hintergrund einer deutlichen Unterbewertung oder einfach mit Blick auf die Entwicklung des Aktienkurses. Bei anderen Aktien hatte er weniger Geduld. So wurden die jüngsten Trades bei Aixtron, SAF Holland und Salzgitter relativ schnell mit Verlust verkauft.

 

Wir halten dem Trader trotz der zuletzt wenig überzeugenden Performance und dem unglücklichen Vorgehen bei Aktienauswahl und dem Timing noch die Treue. Auch weil wir keinen persönlichen Kontakt zu ihm haben, ist das wikifolio aber der erste potenzielle Verkaufskandidat in unserem Dachwikifolio.

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