PLATOW Trend & Sentiment 2.0

PlatowDerivate
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    seit 27.04.2018
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Handelsidee

In diesem wikifolio soll eine von PLATOW Derivate selbst entwickelte Handelsstrategie auf den DAX in Form von ausgewählten ETFs, Anlagezertifikaten oder Hebelprodukten umgesetzt werden.

Die Strategie beinhaltet ein Punktesystem, das jeden Abend bestimmen soll, ob und wie wir uns beim DAX am nächsten Tag positionieren wollen. Die Positionierung soll zwischen Short, Flat, Long und gehebelt Long variieren können.

Geplant ist in der Regel, bei entsprechenden Signalen die Positionen morgens rund um den Börsenstart zu eröffnen oder zu schließen. Intraday-Trading ist in der Regel nicht vorgesehen.

Als signalgebende Indikatoren sollen grundsätzlich das Euwax-Sentiment der Börse Stuttgart, zwei gleitende Durchschnitte sowie ein selbst entwickeltes Modell zur Bestimmung der jeweiligen Trendphasen dienen.

Ziel des wikifolios ist eine langfristige Outperformance gegenüber dem DAX. Es soll nicht zwingend darum gehen, dieses Ziel jedes Jahr zu erreichen, sondern über einen längeren Zeitraum betrachtet. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFPLATOW03
Erstellungsdatum
27.04.2018
Indexstand
High Watermark
82,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

PLATOW Verlag GmbH
Mitglied seit 21.11.2015

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Kaufsignal brachte 1000 DAX-Punkte

 

Der DAX hat den zuvor noch nicht investierten Tradern vor gut einer Woche einen großen Gefallen getan. Am Donnerstag (14. Mai) kam zu einem fast schon nicht mehr für möglich gehaltenen Kaufsignal auf relativ niedrigem Niveau. Danach ging es schnell und stark nach oben.

 

Wir hatten am selben Tag vormittags noch darauf hingewiesen, dass ein Bruch des Tiefs der bislang letzten Erholungswelle bei ca. 10240 Punkten Stoppverkäufe von Day-Tradern auslösen und damit die mehrfach avisierte Zielzone tatsächlich Realität werden lassen dürfte. Als untere Begrenzung dieser Zone diente das Zwischenhoch der ersten Erholungsbewegung bei rund 10138 Punkten. Genau in diesen Korridor ist der DAX dann hineingerutscht. Das Tief lag schlussendlich bei 10161 Punkten. Nur drei Tage später wurde der Index gut 1000 Punkte höher gehandelt. Besser kann solch ein Kaufsignal wirklich nicht umgesetzt werden.

 

Durch das Auslösen der Stopps und die anschließende Kaufwelle steigen nun die Chancen, dass sich der Anstieg des DAX zunächst weiter fortsetzt und eine größere Korrektur oder gar ein erneuter Abverkauf vorerst nicht auf der Agenda stehen. Noch wahrscheinlicher wird dieses Szenario, wenn es dem Index gelingt, nun auch das alte Hoch bei 11.235 und den starken, allerdings schon einmal angelaufenen Widerstand bei 11.266 Punkten zu knacken. Dann dürfte es noch einmal mehrere hundert Punkte aufwärts gehen beim DAX. Am Freitag schloss der Index bei 11074 Punkten und legte nachbörslich auf 11140 Punkte zu. Wir nähern uns also der entscheidenden Zone.

 

Mit Blick auf unser wikifolio käme uns eine Fortsetzung der Rally sehr gelegen. Die mittel- bis langfristig ausgerichteten Trend-Indikatoren verhindert zwar weiterhin eine „Hebel Long“-Positionierung. Dank des seit Wochen aktiven Kaufsignals unseres Stimmungs-Indikators sind wir aber seit mittlerweile 30 Tagen „einfach Long“ im DAX positioniert und liegen mit diesem Trade aktuell mit 12% im Plus. Das Euwax Sentiment bewegt sich mit minus 9,38 Punkten weiterhin in der Kaufzone. Erst bei Werten oberhalb von minus 4 Punkten würden wir auf „Flat“ wechseln.

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Allgemeiner Kommentar

Der Ablaufplan für den DAX

 

Seit nunmehr 25 Tagen sind wir bei unseren beiden wikifolios durchgängig „einfach Long“ positioniert. Der DAX ist seitdem von ca. 9920 Punkten in der Spitze bis auf 11235 Punkte gestiegen, ein Plus von gut 13%. Mittlerweile sind die Gewinne leider etwas geschmolzen, weil der DAX – nicht ganz unerwartet – an der charttechnischen Widerstandszone zwischen ca. 11000 und 11400 Punkten abgeprallt ist. Wir hatten schon in der vergangenen Woche geschrieben, dass übergeordnet eine 50%-Korrektur der gesamten, Mitte März gestartete Gegenbewegung nicht ungewöhnlich wäre. Der Index würde dann auf ca. 9750 Punkte korrigieren und hätte als zusätzliche Unterstützung noch das erste Erholungstief bei 9337 Punkten als potenziellen Wendepunkt zu bieten.

 

Großteil der Erholung ist gelaufen, aber...

 

Ob es dazu kommt, ist aktuell noch offen. Die Schiebezone zwischen ca. 10200 und 10800 Punkte hat nach dem erneuten Anstieg (wenn auch wieder nicht nachhaltig) darüber zwar etwas an Bedeutung verloren. Nach dem Schwächeanfall der US-Börsen im späten Abendhandel gestern befindet sich der DAX aber erneut in dieser Range. Dieses Hin und Her ist auf dem erhöhten Niveau nach der dynamischen Rally der vergangenen Wochen ganz typisch. Der Großteil der Erholung dürfte zunächst einmal gelaufen sein, was aber nicht bedeutet, dass sich auf der Long-Seite nun gar kein Geld mehr verdienen lässt.

 

Wünschenswert wäre zumindest aus kurzfristiger Sicht unverändert ein erfolgreicher Test der näher liegenden Unterstützung in Form des Zwischenhochs der ersten Erholungsbewegung bei rund 10138 Punkten. Rund 100 Punkte darüber verläuft zudem das Tief der bislang letzten Erholungswelle. Ein Bruch dieser Marke könnte Stoppverkäufe von Day-Tradern auslösen und damit die genannte Zielzone Realität werden lassen. Wenn die Bullen diese Chance dann nutzen, bleibt ihnen das o.a. Szenario der 50%-Korrektur vielleicht sogar erspart. Die kommenden Wochen werden es zeigen.

 

Je länger die Konsolidierung dauert, desto besser für die Bullen

 

Auf dem Weg nach oben sollte – wann auch immer der nächste Anlauf erfolgt – ein Fehlausbruch am bisherigen Erholungs-Hoch möglichst vermieden werden. Je länger die Konsolidierung jetzt anhält und je mehr Unterstützungen dabei angelaufen werden, desto wahrscheinlicher ist ein erfolgreicher Durchbruch. Und darüber wäre der Weg zu den alten Rekordmarken bis auf kleinere Widerstände dann relativ frei.

 

Das Kaufsignal unseres Stimmungs-Indikators ist derweil unverändert aktiv. Wie avisiert, ist der 20-Tage-Schnitt des Euwax Sentiments aufgrund des Basiseffekts in den vergangenen Tagen zwar etwas gesunken. Mit aktuell minus 9,14 Punkten ist die relevante Marke von minus 4 Punkten aber noch ein gutes Stück entfernt. Erst bei einem Überschreiten dieses Niveaus würde der Wechsel auf „Flat“ erfolgen.

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Allgemeiner Kommentar

Der DAX nach seinem Fehlausbruch

 

Als der Börsenhandel hierzulande am Montag nach dem verlängerten Wochenende wieder gestartet wurde, dürften viele Anleger beim Blick auf die Aktienmärkte ihren Augen nicht getraut haben. Schließlich eröffnete der DAX bei 10.543 Punkten und damit 300 Punkte niedriger als zum Schlusskurs am Donnerstagabend. An diesem letzten Börsentag der vergangenen Woche waren morgens noch Hochs bei 11.235 Punkten markiert und vorbörslich sogar Notierungen von ca. 11.350 Punkten taxiert worden. Diese Woche standen wir im Tief schon 1.000 Punkten tiefer. Was für enorme Kursschwankungen!

 

Die an dieser Stelle in den vergangenen Wochen genannte Zielzone zwischen ca. 11.000 und 11.400 Punkten mit dem 2019er-Sommer-Tief bei 11.267 hat der DAX damit also voll getroffen. Die Verweildauer in diesem Bereich war allerdings vergleichsweise kurz, was die Bedeutung dieses Widerstands-Clusters noch mal unterstreicht. Wie geht es nun weiter mit dem größten deutschen Aktienindex? Kurzfristig sieht es erst mal so aus, dass der DAX in seine Schiebezone zwischen ca. 10.200 und 10.800 Punkte zurückgefallen ist. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass dieser Korridor die kommenden Tage das Potenzial des Index auf beiden Seiten wieder begrenzen wird.

 

Auf der Unterseite bietet sich knapp unter der Range bei ca. 10 100 Punkten eine weitere recht solide Unterstützung in Form des alten Hochs des laufenden Aufwärtstrends sowie des 38,2%-Retracements der gesamten Erholung. Hier könnte es also intraday durchaus mal zu einem klassischen Fehlausbruch und damit einem kurzfristigen Kaufsignal kommen.

 

Übergeordnet wäre es allerdings ganz typisch, wenn die Mitte März gestartete Gegenbewegung auf den vorherigen Crash um ca. 50% zurückgehandelt würde. Das entspricht einem DAX-Niveau von 9.750 Punkten. Darunter dient als potenzielle Auffangmarke noch das erste Erholungstief bei 9.337 Punkten. Bis dahin wäre die Welt für die DAX-Bullen noch in Ordnung. Erst bei einem Rückgang unter diese Zone droht tatsächlich eine echte zweite Korrekturwelle, deren Tief im besten Falle dann knapp über dem Crash-Tief liegt.

 

So richtig glauben mögen wir an ein solches Szenario aktuell zwar nicht. Aber das spielt am Ende des Tages ja keine Rolle. Für einen nachhaltigen Befreiungsschlag müsste der DAX die Schiebezone erneut nach oben durchbrechen und möglichst neue Erholungshochs markieren. Bis dahin ist es noch ein recht weiter Weg, aber bei den aktuellen Volatilitäten kann auch das letztlich wieder ganz schnell gehen.

 

In unseren beiden wikifolios sind wir unverändert „einfach Long“ positioniert, weil das Kaufsignal unseres Stimmungs-Indikators weiter aktiv ist. Mit einem Wert von minus 11,89 Punkten beim Euwax Sentiment ist der Pessimismus der Privatanleger noch relativ groß. Das dürfte sich mit Blick auf den Basiseffekt in den kommenden Tagen aber ändern.

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Allgemeiner Kommentar

Beim DAX naht die Entscheidung

 

Auch gut zwei Wochen nach dem Kauf des klassischen DAX-ETF sind wir in unseren beiden wikifolios weiterhin „einfach Long“ positioniert. Der am 6. April bei einem Indexstand von ca. 9920 Punkten eröffnete Trade liegt nach einer Haltedauer von mittlerweile knapp elf Börsentagen aktuell mit über 4% im Plus. In der Spitze waren es schon gut 9%. Seit dem am 14. April markierten Erholungshoch bei 10820 Punkten befindet sich der DAX aber in einer Konsolidierungsphase. Der Angriff auf die potenzielle Zielzone bei 10 900/11 000 Punkten ist damit erst einmal abgeblasen worden.

 

An den in der Vorwoche skizzierten Rahmenbedingungen hat sich dennoch nicht allzu viel geändert. Das als mögliche Alternative gehandelte Szenario einer sich fortsetzenden Korrektur nimmt immer klarere Konturen an. Ob danach dann der nächste Aufwärtsimpuls folgt oder die Bären noch mal das Kommando übernehmen, entscheidet sich mit hoher Wahrscheinlichkeit durch den Umgang mit dem Unterstützungsbündel im Bereich zwischen 10080 und 10279 Punkten. Dieser Korridor sollte aus Sicht der Bullen möglichst nicht nachhaltig unterschritten werden.

 

Eine bedeutende Rolle dürfte dabei das am 25. März markierte Zwischenhoch der ersten Erholungsbewegung bei rund 10138 Punkten spielen. Noch ist dieses Niveau nicht getestet worden. Im Tief fiel der DAX gestern auf 10250 Punkte. Wenige Punkte darunter waren die Verkäufe zur Mitte der abgelaufenen Woche gestoppt worden. Übergeordnet bewegt sich der Index seit mehreren Tagen in einer Schiebezone zwischen ca. 10200 und 10800 Punkten.

 

Je länger dieser Range-Handel anhält, desto konstruktiver gestaltet sich die Ausgangslage für den DAX. Ganz typisch und für investierte Anleger natürlich auch sehr begrüßenswert wäre ein kurzes Abgleiten des Index unter diesen Korridor mit einem Test des Bereichs um die o.a. 10138 Punkte und das 50%-Retracement der gesamten bisherigen Erholung bei 10080 Punkten. Hier sollte dann – gerne mit einem durch Stopp-Loss-Verkäufe ausgelösten Fehlausbruch auf der Unterseite – eine schnelle Gegenbewegung nach oben erfolgen.

 

 Perfekt wäre dieses Szenario, wenn sich das alles innerhalb eines Handelstages abspielt. Dann wäre der Markt nach unten hin wohl bereinigt und könnte wieder nach oben durchstarten. Das bisherige Erholungshoch bei 11820 Punkten dient dann als erste Zielmarke auf dem Weg in Richtung des als Widerstand dienenden Tiefs aus dem Sommer 2019 bei 11267 Punkten. Sollte die genannte „Bastion“ nicht verteidigt werden können, droht dem DAX ein vermutlich recht schneller Rückgang in Richtung des jüngsten Zwischentiefs bei 9337 Punkten. Beim Euwax Sentiment sehen wir mit aktuell minus 10,97 Punkten derweil immer noch große Skepsis der Privatanleger.

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