QAP Global Macro

QAP
Christian Schuster
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    seit 10.06.2015
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Handelsidee

Ziel des QAP Global Macro wikifolios ist die Erzielung einer hohen Rendite über einen langfristigen Zeithorizont. Im Vordergrund soll die Vermeidung von hohen dauerhaften Verlusten stehen. Dafür sollen verschiedene Anlageklassen und mehrere selbstentwickelte Investment-Strategien zur Diversifikation vereint werden.

Die Strategie kann als aggressiv und damit risikoreich einzuordnen sein. Das bedeutet, dass auch höhere zwischenzeitliche Verluste (Drawdowns) eintreten können. Im Einklang mit meiner grundsätzlichen Investment-Philosophie, soll die Strategie so ausgelegt sein, dass diese Drawdowns zeitnah wieder aufgeholt werden können.

Was ist Global Macro?
Der Begriff Global Macro bezeichnet eine Hedgefonds-Strategie. Innerhalb des Hedgefonds-Universums haben Manager, die einen Global Macro-Ansatz verfolgen üblicherweise die meisten Freiheiten in Bezug auf die genutzten Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen) und auch auf die Vorgehensweise. Zumeist bestimmen makroökonomische Größen (z.B. Zinsen, Wirtschaftsentwicklung) die Positionierung eines Global Macro-Managers. Legenden, wie Stan Druckenmiller, Paul Tudor Jones und vor allem George Soros, der Anfang der 90er Jahre prominent gegen das britische Pfund wettete, werden der Global Macro-Kategorie zugeordnet. Einige der größten Hedgefonds investieren nach einem Global Macro-Ansatz.

Die Strategie
Wie bei allen anderen Strategien, die ich hier auf Wikifolio publiziere, soll auch bei der Global Macro-Strategie ganz diszipliniert nach festen Regeln (systematisch) agiert und keine "Bauch"-Entscheidungen getroffen oder emotionale Wetten eingegangen werden. Alle Einzel-Strategien wurden aufwendig mit historischen Daten vorab getestet und sollen fortlaufend simuliert werden.

Es handelt sich um einen sogenannten Multi-Strategy-Ansatz. Dabei werden mehrere Einzel-Strategien zu einer Gesamt-Strategie vereint. Dadurch soll Diversifikation hinsichtlich Rendite- und Risiko-Treibern sichergestellt werden. Die Einzel-Strategien und die Gesamt-Strategie befinden sich in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Das bedeutet, dass neue Erkenntnisse oder weitere Strategien, die zur Diversifikation beitragen können, nach überzeugenden historischen Simulationen hinzugefügt werden können. Die Strategie-Entwicklung erfolgt primär auf Basis quantitativer Analysen. Sowohl technische als auch fundamentale Analysen können als Entscheidungsgrundlage dienen.
Das Risiko-Management spielt eine übergeordnete Rolle. Durch die Diversifikation über mehrere Strategien, Anlageklassen und Regionen soll der wichtigste Beitrag zum Risiko-Management geleistet werden.

Darüber hinaus soll für die Aktien-Strategien ein Markt-Timing genutzt werden. Hierdurch soll der Aktienmarkt verlassen werden, wenn große Abwärtsphasen, wie nach dem Platzen der Dotcom-Blase und mit der Finanzkrise 2008 anstehen. Über Short-Positionierung soll die Möglichkeit bestehen, in solchen Phasen von fallenden Märkten sogar zu profitieren. Das Markt-Timing nutzt belastbare Erkenntnisse, die z.B. Trendfolge, Kapitalflüsse, Saisonabhängigkeiten, aber auch markttypische Verhaltensmuster einschließen. Eine Wahrscheinlichkeits-Analyse identifiziert Zeiträume, in denen ein Aktienmarkt-Investment als relativ sicher eingeschätzt wird. Verhältnismäßig kleinere Abwärtsphasen sollen und können aber nicht vermieden werden. Sie sollen sogar bewusst in Kauf genommen werden, da im Anschluss oft schnell wieder neue Hochs am Aktienmarkt erreicht werden. Beispiele sind für das Jahr 2011 die Fukushima-Katastrophe und die Bonitätsherabstufung der USA. Diese Ereignisse treten überraschend auf und sollten nur kurzzeitige Effekte auf die Marktentwicklung haben. Innerhalb der Aktien-Komponente soll eine Diversifikation über den amerikanischen und europäischen Aktienmarkt, sowie über die Aktienmärkte der Schwellenländer gegeben sein.

Für die Anleihen-Strategie soll das Risiko-Management ebenfalls über eine Timing-Entscheidung gesteuert werden, die sich u.a. aus dem Zinsumfeld und den Bewegungen innerhalb der Anlageklassen ergeben kann.

Über den angewendeten Hebel soll das Risiko bei der Währungs-Strategie bestimmt werden. Die Höhe des Hebels soll von einem Multi-Faktor-Modell abhängen, das zum Ziel hat, Phasen mit klaren Trends für eine Währung aufzuzeigen.

Auf Seiten der Rohstoff-Märkte soll das Risiko-Management implizit erfolgen. Es soll hier nur in Phasen investiert werden, in denen eine hohe Überzeugung für eine Bewegung in die angestrebte Richtung vorliegt. Diese Vorgehensweise ist zwar opportunistisch, aber soll dennoch systematisch erfolgen, nach vorher festgelegten Regeln.

In der Umsetzung sollen für die Aktien- und Anleihe-Märkte weitestgehend ETFs eingesetzt werden. Wenn mit ETFs die gewünschte Position nicht eingegangen werden kann, sollen Hebelprodukte genutzt werden. Darüber hinaus können europäische und amerikanische Aktien eingesetzt werden. 
Die Haltedauer der einzelnen Positionen kann sowohl kurzfristig als auch langfristig sein.
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Stammdaten
Symbol
WFQAPGLOMA
Erstellungsdatum
10.06.2015
Indexstand
High Watermark
77,3

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

QAP
Christian Schuster
Mitglied seit 09.06.2015

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

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