ValueInvestor Fokus-Anlage

Felizian Geisler

Performance

  • +4,9 %
    seit 10.01.2018
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
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Handelsidee

Die ValueInvestor Fokus-Anlage soll nach den Prinzipien des Value Investing verwaltet werden.
Aus den Referenzmärkten Europas, der USA sowie internationalen Börsenplätzen sollen nach den Grundsätzen des Ertragswertes rund 5 bis etwa 25 Aktien ausgewählt werden, die zum jeweiligen Kaufzeitpunkt meiner Einschätzung nach deutlich unter ihrem intrinsischen Wert notieren sollen. Die Bewertung soll nicht bloß anhand von Einzelkennzahlen wie KGV, KBV oder Dividendenrendite durchgeführt werden, der Aktienauswahl soll vielmehr eine umfassende Fundamentalanalyse der Einzeltitel zu Grunde liegen.

In das ValueInvestor wikifolio sollen Unternehmen aufgenommen werden, die meiner Meinung nach über deutliche Wettbewerbsvorteile verfügen, zu den führenden Vertretern ihrer jeweiligen Branche zählen sollen und deren Börsenwert gemäß meiner Einschätzung zum Kaufkurs signifikant unter der Summe der zukünftig zu erwartenden freien Barmittelzuflüsse notieren soll.

Der Anlagehorizont soll grundsätzlich langfristig ausgelegt sein, Umschichtungen sollen möglichst selten erfolgen. Wenn möglich sollen im ValueInvestor wikifolio Werte aus verschiedenen Branchen und Ländern enthalten sein, um eine verbesserte Diversifikation des Risikos zu gewährleisten. Der Auswahlschwerpunkt soll auf Large Caps liegen, ergänzend können jedoch auch Small Caps in das wikifolio aufgenommen werden.

Im ValueInvestor wikifolio enthaltene Aktien sollen verkauft werden, wenn die Bewertung meiner Einschätzung nach deutlich über dem inneren Wert liegt oder wenn ein wirtschaftlicher Erfolg des Unternehmens im Rahmen der ursprünglichen Erwartungen nicht länger realistisch erscheint.

Da das wikifolio grundsätzlich zwischen 5 und etwa 25 Aktien umfassen soll, kann der Kurswert kurzfristig weit höheren Schwankungen als der Aktienmarkt insgesamt unterliegen. Mein langfristiges Ziel ist es, durch die Prinzipien des Value Investing und eine fokussierte Anlagestrategie die Rendite des Gesamtmarktes deutlich zu übertreffen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF000VALU1
Erstellungsdatum
10.01.2018
Indexstand
High Watermark
108,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Felizian Geisler
Mitglied seit 10.01.2018
Ich handle bereits seit meinem 18. Lebensjahr und somit seit deutlich über 10 Jahren mit Wertpapieren, der Schwerpunkt meiner Handelsaktivitäten liegt dabei im Aktienbereich. Ich verfüge zudem über langjährige Erfahrungen im Bereich Anleihen, Derivate und Hebelpapiere, welche ich vornehmlich zu Absicherungszwecken nütze. Als Investor handle ich seit jeher mit einem langfristigen Anlagehorizont, ich habe mich voll und ganz der Philosophie des Value Investments verschrieben. Ein Investment ist für mich mehr als nur der Kauf einer Aktie, der Kaufentscheidung geht ein detailliertes Studium der Bilanzen, Geschäftsberichte und aller sonstiger verfügbarer Unternehmensinformationen voran. Ich investiere ausschließlich in Unternehmen, deren Geschäftsmodelle ich verstehe und die meiner Ansicht nach deutlich unter ihrem wahren, intrinsischen Wert notieren. Als diplomierter Volkswirt analysiere ich darüber hinaus auch makroökonomische Trends und Entwicklungen und beziehe diese in meine Handelsentscheidungen mit ein. Ich publiziere meine Markteinschätzungen und Analysen auch in einem Börsenblog und regelmäßig erscheinenden Börsenbrief, der unter http://www.valueinvestor.at/ abrufbar ist.

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu DELTA AIRLINES

Quartal für Quartal mussten die DELTA AIRLINES Aktionäre dasselbe wohlbekannte Ritual durchleiden: Nach einer Woche des Kursaufschwunges, ausgelöst durch über den Erwartungen liegenden Geschäftszahlen, trat die gefürchtete Korrektur ein. So sicher wie das Amen im Gebet folgten Quartal für Quartal ernüchternde Zahlen des Branchenkollegen UNITED AIRLINES, zumeist noch garniert mit dem Dessert einer desaströsen Analystenkonferenz. Doch halt, dieses leidvolle Ritual scheint nun ein jähes Ende gefunden zu haben, die vom Schicksal hart geprüften DELTA Aktionäre scheinen erlöst zu sein. UNITED übertraf mit seinen heutigen Umsatzzahlen nicht nur die Analystenerwartungen, das Unternehmen hob darüber hinaus sogar die Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr deutlich an. DELTA setzt im Sog dieser optimistischen Prognose nachbörslich bereits zum Steigflug an. Gelingt es dem DELTA Management nun, die eigene Preis- und Angebotsdisziplin auch mittelfristig beizubehalten, winken womöglich auch dem ValueInvestor wikifolio steigende Aktienkurse am Horizont.

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Allgemeiner Kommentar

Die von mir seit längerem erwartete Börsenkorrektur hat - dank kräftiger Mithilfe einer immer restriktiveren Fed - die globalen Märkte mit aller Wucht erfasst. Zwei Tagen massiver Kursverluste an der Wall Street haben dazu geführt, dass auch die im ValueInvestor wikifolio vertretenen Blue Chips deutliche Wertverluste erleiden mussten. So wie die Flut alle Boote anhebt und mit sich reißt, lässt auch die börsentechnische Ebbe die meisten Aktienkurse absinken. Eine derartige Korrektur ist jedoch kein Grund, massive Umschichtungen oder Verkäufe vorzunehmen, gerade in solchen Phasen ist eine Politik der ruhigen Hand von entscheidender Bedeutung.Börsenkorrekturen von 5 oder auch 10 Prozent sind - auch in einem langfristigen Bullenmarkt - jederzeit möglich und sollten keinen Einfluss auf die langfristige Anlagestrategie und Portfoliozusammensetzung haben. Die im ValueInvestor wikifolio vertretenen Value Aktien überzeugen durch ihre attraktive Bewertung, Kurskorrekturen sollten daher als (Zu)kaufsgelegenheiten verstanden werden. Die laufende Quartalberichtssaison wird bessere Aufschlüsse über den Gewinnausblick und die Tendenzen für das Jahr 2019 geben, die bisher von DELTA AIRLINES und JP MORGAN berichteten Zahlen lagen über den Erwartungen und konnten positiv überraschen. RCI HOSPITALITY vermeldete in einem ersten Kurzbericht steigende Umsätze für das abgelaufenen Quartal, das Unternehmen sieht sich bezüglich des geplanten Expansionskurses weiterhin im Plansoll. 

Als die Börsen zu Beginn des Jahres 2016 massiv korrigierten, bewirkte JP MORGAN CEO Jamie Dimon mit millionenschweren Insiderkäufen und einem positiven Unternehmensausblick eine jähe Trendwende. Ob die heutigen JP MORGAN Quartalszahlen eine ähnliche Umkehr der jüngsten Talfahrt bewirken bleibt abzuwarten, möglich scheint es angesichts der ausgezeichneten Geschäftsaussichten durchaus.

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Allgemeiner Kommentar

Jerome Powell - der seit Jahresbeginn amtierende Vorsitzende der US-Notenbank -  versetzte die bereits vor seiner gestrigen Rede angeschlagenen und taumelnden Börsenkurse mit seinen Worten in eine rasante Talfahrt. Die Prämissen, auf denen der imposante Aufwärtstrend der amerikanischen Börsen ruht, sind mit einem Mal erheblich ins Wanken geraten: Anleger gingen bisher mehrheitlich davon aus, dass die Zinsen nach der jüngsten Leitzinserhöhung und der weiteren geplanten Anhebung in der Dezember-Sitzung bereits ein neutrales (das Wirtschaftswachstum weder stimulierendes noch einbremsendes) Niveau erreicht hätten und die Notenbank nach weiteren Zinserhöhungen im Bereich von 3 Prozent vor Erreichen eines restriktiven Levels pausieren würde. Weit gefehlt: Powell lobte die boomende US-Wirtschaft in höchsten Tönen, wies darauf hin, dass die Zinsen seiner Meinung nach "weit von einem neutralen Niveau entfernt seien" und die Fed ihre zukünftigen Leitzinserhöhungen jenseits des neutralen Niveaus fortsetzten könne. Die Fed will also, trotz weiterhin moderaten Inflationsraten und keiner merklichen Überhitzung der Wirtschaft ohne echten Grund die Zinssätze bis in den restriktiven Bereich anheben.

Nachdem die US-Staatsanleihen bereits vor dieser Rede deutlich an Boden verloren hatten, kam es im späten Handel zu einer wahren Explosion der Anleihenrenditen. Der Rubikon ist nun überschritten, die Würfel sind wohl gefallen: Die 30jährigen Staatsanleihen überschritten die von Bondguru Gundlach mehrfach genannte Grenze von 3,25 Prozent und läuten einen Bärenmarkt der Anleihenkurse ein. Finanzaktien wie JP Morgan profitieren teilweise von den erhöhten Marktzinsen sowie der wiederum steileren Zinsstrukturkurve, der Aktienmarkt insgesamt und auch das ValueInvestor wikifolio muss im Wirbelwind der Anleihenturbulenzen Federn lassen. Steigende Zinsen lassen den US-Dollar deutlich stärker werden, dies schwächt die Ertragssituation multinationaler Konzerne wie Microsoft oder ALPHABET. Verwundbare Schwellenländer wie Argentinien, Brasilien, Türkei oder Indonesien kommen erneut unter Druck. Zu Beginn der Quartalberichtssaison gab es bereits überdurchschnittlich viele negative Gewinnrevisionen der Unternehmensleitungen, gleichzeitig verkauften gewöhnlich gut informierte Insider mehr Aktien ihrer Unternehmen.

Vieles hängt nun vom morgigen Arbeitsmarktbericht ab: Zeigt dieser höher als erwartete Lohn- und Stellenzuwächse, wird der Markt dies als weitere Argumentationshilfe für die Falken in der Fed sehen, die Kurse könnten in diesem Fall erneut unter Druck geraten.

Die kommenden Handelstage versprechen auf jeden Fall, wie bereits zu Jahresbeginn, erhöhte Volatilität. Der Markt sollte nach Abschluss der Korrekturphase ein neues Gleichgewicht finden. Steigen die Zinsen nicht zu schnell und zu hoch, sollten gegen Jahresende weitere Kurszuwächse möglich sein. Derzeit balanciert der Aktienmarkt jedoch auf einem schmalen, von den Herbststürmen hin und her geschaukeltem Drahtseil, umkreist von den Falken in der Notenbank...

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Kommentar zu JP MORGAN CH. DL 1

Trotz der erneuten Zinsanhebung durch die Fed sinkt die JP MORGAN Aktie - wie die übrigen US-Bankaktien - täglich ein Stück tiefer. Die Fundamentaldaten und die Kursentwicklung nehmen in der jüngeren Vergangenheit eine völlig konträre Entwicklung, ein beinahne klassisches Kaufszenario für Value Anleger. Das Unternehmen glänzt durch eine Bilanz, stark wie eine steinerne Festung, durch eine Eigenkapitalrendite, von der die meisten Branchenkollegen nur träumen können und durch einen Unternehmensvorstand, dessen Kompetenz und strategischer Weitblick im Bankensegment einzigartig sein dürften. Jamie Dimon wird - wie wir nun seit einigen Tagen wissen - nicht der nächste amerikanische Präsident, er ist dafür ungekrönter König der Wall Street.

Konservative Analystenschätzungen lassen im kommenden Geschäftsjahr einen Gewinn pro Aktie von rund 10 Dollar erwarten, die Dividende wurde jüngst auf 3,20 Dollar pro Aktie erhöht. Sollte der Aktienkurs in den volatilen Oktoberwochen deutlich korrigieren, ist auch im ValueInvestor wikifolio eine Aufstockung der Bestände geplant.

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