Special Situations long/short

Christian Scheid
  • +147,3 %
    seit 09.11.2013
  • +16,9 %
    1 Jahr
  • +15,7 %
    Ø-Performance pro Jahr
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Handelsidee

Die Anlagestrategie soll auf Special Situations (Sondersituationen) fokussiert sein, eingeteilt in folgende Kategorien:

1) Übernahmekandidaten
2) Squeeze-Out-Kandidaten
3) Besondere Ereignisse (Gerichtstermine, Entscheidungen zu Medikamentenzulassungen, sich
verändernde Gesetzeslage, besondere Wetterlagen o.ä.)
4) Sonderdividenden
5) Besondere Kursverläufe durch Ein- und Ausstieg von Großaktionären oder Kapitalmaßnahmen
6) Abzusehende Gewinnsprünge, die der Markt noch nicht eingepreist hat
7) Neubewertungen durch bevorstehende Großaufträge
8) Neubewertungen aufgrund von Einbringung von besonders werthaltigen Geschäftsteilen, Reverse Takeover o.ä.
9) Extreme Unterbewertungen deutscher Aktien im Vgl. zu ausländischen Wettbewerbern
10) Besonders stabile Geschäftsmodelle (vor allem in Krisenzeiten relevant)
11) Bevorstehende Indexaufnahmen
12) besondere charttechnische Konstellationen

Es sollen vorwiegend Aktien mit dem Schwerpunkt Nebenwerte Deutschland gehandelt werden. Die Aktienquote kann sich zwischen 0 und 100 Prozent bewegen. Zusätzlich können auch Hebelprodukte erworben werden, insbesondere um auf diese Weise ausgewählte Short-Investments umzusetzen. Insbesondere geht es darum, interessante Short-Chancen bei Einzelaktien auszunutzen. In Ausnahmefällen können auch Hebelprodukte auf den Gesamtmarkt wie DAX und Euro Stoxx 50 erworben werden. Um zu hohe Risiken zu vermeiden, sollen bei Hebelprodukten nicht mehr als zehn Prozent des Gesamtkapitals in einer einzelnen Position angelegt werden.

Die Haltedauer der einzelnen Positionen soll von wenigen Stunden/Tage bis mehreren Monate variieren.

Ziele des wikifolios "Special Situations long/short":
• Überrendite im Vergleich zum Gesamtmarkt (Outperformance)
• positive Rendite unabhängig von der Entwicklung am Gesamtmarkt (Absolute Return) mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFSPECIAL2
Erstellungsdatum
09.11.2013
Indexstand
High Watermark
257,3

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Christian Scheid
Mitglied seit 12.09.2012

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu Open End Turbo Put Optionsschein auf Netflix

Netflix: Wenn der Video-Streamingdienst Netflix am Dienstag kommender Woche seine Abonnentenzahlen für das vierte Quartal vorlegt, könnten diese nach Ansicht von Evercore ISI hinter den Erwartungen zurückbleiben. Der Broker nimmt nach eigenen Angaben eine etwas vorsichtigere Haltung zum Kundenwachstum bei Netflix ein und äußert sich ebenso besorgt um die Entwicklung im ersten Jahresviertel 2020. Download-Daten der Netflix-App zeigten eine Verlangsamung der Aktivität in den meisten Regionen. Dies lasse die bisherigen Erwartungen fraglich erscheinen, sofern sich das Verhältnis von Neukunden und Kündigungen nicht verbessere. Ich setze daher mit einem Turbo Put auf einen Rücksetzer der Netflix-Aktie.

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Kommentar zu RAVENQUEST BIOMED INC

Ravenquest Biomed: Die Aktie des Cannabisunternehmens ist eine der größten Enttäuschungen in meiner knapp 25-jährigen Börsenkarriere. Das Management um CEO George Robinson hat viel versprochen - und rein gar nichts gehalten. Aus aktueller Sicht ist hier sogar ein Totalverlust möglich. Glücklicherweise hielt sich der Einsatz in Grenzen. Dennoch wird die Gesamtperformance des wikifolios deutlich in Mitleidenschaft gezogen.

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Kommentar zu WIRECARD AG

Wirecard: Die Entscheidung naht

Die Vorwürfe der Financial Times (FT) gegenüber der Bilanzierungspraxis von Wirecard waren eines der bestimmenden Themen des vergangenen Jahres. Folge: Mit einem Minus von gut 19 Prozent hält der Titel 2019 die rote Laterne im deutschen Leitindex DAX. Vor allem in den letzten Handelstagen des Dezembers kam nochmal Druck auf den Kurs. Scheinbar haben sich etliche Anleger noch vor dem Jahreswechsel von dem Titel getrennt.

Unbeeindruckt von den Vorgängen zeigt sich der Chef des Zahlungsdienstleisters, Markus Braun, weiterhin kämpferisch. Anfang des neuen Jahres setzte der Manager mehrere optimistische Kurznachrichten über Twitter ab. Demnach sprach Braun davon, dass schon „die Jahre 2010 bis 2019 für Wirecard hervorragend waren“, er aber davon überzeugt sei, dass das neue Jahrzehnt (2020 bis 2029) das vergangene „stark outperformen“ werde. Damit nicht genug: „Ich bin davon überzeugt, dass sich der Markt schneller als erwartet auf die hervorragende Geschäftsentwicklung und Innovationen von Wirecard konzentrieren kann“, legte Braun nach.

„Schneller als erwartet“ – vor allem diese Aussage fachte Spekulationen an, dass das Ergebnis der Sonderprüfung der Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG früher und mit einem für Wirecard positiven Ergebnis vorgelegt werden könnte. Zur Erinnerung: Am 21. Oktober haben die Münchner die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einer unabhängigen Prüfung beauftragt, „um alle Vorwürfe, die von der britischen Zeitung FT aufgebracht wurden, umfassend und unabhängig aufzuklären.“ Bislang wurde der Abschluss der Untersuchung für das Ende des ersten Quartals 2020 erwartet. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Sonderprüfung keine – oder allenfalls kleine – Ungereimtheiten zutage befördert, ist groß. Schließlich arbeitet KPMG mit Informationen, die Wirecard den Prüfern zur Verfügung stellt. Zudem soll scheinbar nicht der komplette Sonderbericht präsentiert werden, sondern nur die Kernergebnisse daraus.

Daher ist eine Wiederholung folgenden Szenarios aus dem Frühjahr 2019 denkbar: Als Wirecard Ende März Details zum lang erwarteten Prüfbericht der auf Compliance-Themen spezialisierten Kanzlei Rajah & Tann veröffentlicht hatte und darin Vorwürfe hinsichtlich bestimmter Transaktionen und Corporate Governance-Fragen bei verschiedenen Wirecard-Tochtergesellschaften in Asien entkräftet beziehungsweise widerlegt wurden, schoss die Aktie steil nach oben. In den Monaten danach setzte sich die Kurserholung unter großen Schwankungen fort, ehe die Zweifler und Shortseller wieder die Oberhand gewannen. Da kurzfristig aber die positiven Impulse überwiegen dürften, bin ich im wikifolio Special Situations long gegangen.

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Kommentar zu WIRECARD AG

Wirecard: Der Chef des Zahlungsdienstleisters, Markus Braun, ist kämpferisch. Anfang des neuen Jahres setzte der Manager mehrere optimistische Kurznachrichten über Twitter ab. Demnach sprach Braun davon, dass schon „die Jahre 2010 bis 2019 für Wirecard hervorragend waren“, er aber davon überzeugt sei, dass das neue Jahrzehnt (2020 bis 2029) das vergangene „stark outperformen“ werde. Damit nicht genug: „Ich bin davon überzeugt, dass sich der Markt schneller als erwartet auf die hervorragende Geschäftsentwicklung und Innovationen von Wirecard konzentrieren kann“, legte Braun nach. Vor allem diese Aussage fachte Spekulationen an, dass das Ergebnis der Sonderprüfung der Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG früher und mit einem für Wirecard positiven Ergebnis vorgelegt werden könnte. Ich habe daher eine kurzfristig angelegte Long-Position bei Wirecard aufgebaut.

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