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Handelsidee

Weltweit steigt die Lebenserwartung der Menschen. Doch jedes zusätzliche Lebensjahr dürfte nach meiner Einschätzung eine höhere finanzielle Belastung im Alter bedeuten. Bei sinkenden Renten und Nullzinsen kann es ein immer schwierigeres Unterfangen werden den Wohlstand zu sichern. Mit diesem wikifolio soll vorwiegend in die Unternehmen oder Rohstoffe (in Form von ETFs) investiert werden, die nach meiner Ansicht von einer alternden Bevölkerung, einer zunehmenden Digitalisierung, Vernetzung, Automatisierung und Robotisierung profitieren.
Mit gezielt ausgewählten Anlagen wird eine Beteiligung an den steigenden Gewinnen ausgewählter Branchen angestrebt. Das vorrangige Ziel meiner Anlageidee soll die langfristige Wertsteigerung sein.

Grundsätzlich soll der Schwerpunkt der Investitionen im Bereich Industrie 4.0 liegen. Damit gemeint sind die Bereiche der Zukunftstechnologien Informationstechnologie und Cybersicherheit, Automatisierung und Robotisierung, künstliche Intelligenz, Big Data sowie der 3D-Druck. Investitionen in Branchen mit potentiell steigendem Bedarf wie die Gesundheitsindustrie oder Unternehmen aus dem Rohstoffsektor (Wassergewinnung, Rohstoffe für Batterien oder andere zukunftsträchtige Technologien) sollen ebenfalls einbezogen werden. Darüber hinaus halte ich Geldanlagen in die deutsche Wirtschaft angesichts der Innovationsführerschaft in vielen Bereichen für sinnvoll. Nicht zuletzt bietet meiner Meinung nach Chinas wachsende weltwirtschaftliche Bedeutung aussichtsreiche Chancen.

Zur Reduzierung des Risikos soll die Unternehmensauswahl in der Regel breit gestreut sein und größtenteils automatisiert nach geeigneten Kriterien angepasst werden. Dazu sollen insbesondere börsengehandelte Aktienfonds (ETFs) verwendet werden, die die Zusammenstellung von Aktienindizes wie beispielsweise den Deutschen Aktienindex (DAX) oder einen Weltindex zur Informationstechnologie nachbilden können. Im Gegensatz zu klassischen Aktienfonds bedarf es kein aktives Management für die Auswahl der Aktien, wodurch Provisionen und Verwaltungsgebühren eingespart werden können. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass gegen diese Art der automatisierten Auswahl von Aktien nur ganz wenige Fondsmanager auf lange Sicht mithalten können, selbst wenn die deutlich geringeren Fondskosten unberücksichtigt bleiben.
Nicht jede Anlageidee ist über einen ETF kostengünstig und gezielt umsetzbar. Einzelne aussichtsreiche und günstig bewertete Aktien sollen daher miteinbezogen werden. Der Anlagehorizont soll überwiegend langfristig sein.

Wenn sich wider Erwarten die langfristigen Perspektiven entscheidend verändern sollten, können Korrekturen im Portfolio vorgenommen oder in vorsichtiger Vorausschau Maßnahmen zur Reduzierung des Risikos mit anderen Anlageklassen wie ETF Short-Positionen, ETFs zu Rohstoffen oder Immobilienfonds ergriffen werden. Bis auf Hebelprodukte kann grundsätzlich in das gesamte Anlageuniversum investiert werden. Sowohl Kenntnisse aus der technischen Analyse als auch aus der Fundamentalanalyse sollen bei meiner Entscheidungsfindung berücksichtigt werden. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00DRPBI4
Erstellungsdatum
29.06.2017
Indexstand
High Watermark
145,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Dr. Philip Bußmann
Mitglied seit 13.06.2017

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Warren Buffett: „Man sieht erst, wenn die Ebbe kommt, wer die ganze Zeit über ohne Badehose geschwommen ist.“

Investment 4.0 und China Hightech haben den Börsencrash bisher ganz passabel überstanden. Das aktive Crash-Management ist alle paar Jahre mal erforderlich, wenn man ein völlig überraschendes und sehr seltenes Ereignis eines schwarzen Schwans sieht. Jetzt sieht ihn jeder und die letzte Verkaufspanik dürfte in die Endzüge gehen. Ich bin nun wieder offensiver aufgestellt, da ich mittelfristig eine gewaltige Aufwärtsbewegung erwarte. Die ergibt sich nach meiner Einschätzung aus der verfehlten Strategie/Regulierung der meisten Vermögensverwalter. Diese sind bei einer hohen Volatilität dazu gezwungen ihre Risiken zu reduzieren. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig als zu Spottpreisen in der Krise zu verkaufen. 

 

Wann genau die Wende kommt, hängt voraussichtlich sehr mit politischen Entscheidungen zusammen. Die bisherigen Maßnahmen verpufften weitestgehend. Für die EZB eröffnet sich meiner Meinung nach die Ideale Gelegenheit das in der Vergangenheit mal angedachte Aktienkaufprogramm zu verkünden, denn bei ihrem Kauf von Staatsanleihen stoßen sie bald an eine kritische Grenze. Sie könnten damit die Aktienkurse stabilsieren und somit die Volatilität verringern, sodass Vermögensverwalter ihre riesigen Cashreserven wieder einsetzen dürften. Wenn sich die Grippepanik im April wieder legen sollte, könnte das Kaufprogramm anschließend langsam reduziert werden. Die letzte Sitzung der EZB lief ziemlich enttäuschend und die nächste offizielle Sitzung findet erst Ende April statt. Es würde aber denke ich schon das Gerücht eines massiven Aktienkaufs ausreichen, damit sich die Kurse stabilisieren. Morgen erwarte ich angesichts der sehr negativen Nachrichtenlage vom Wochenende leider stark fallende Kurse, aber langfristig bin ich nun wieder deutlich optimistischer für Aktien. Eventuell liefern die US-Regierung oder die US-Notenbank diese Woche bessere Lösungen. Fast alle US-Finanzmarktexperten fordern eine „Bazooka“ an Maßnahmen.

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Allgemeiner Kommentar

Investment 4.0 gewinnt 3,6% trotz eines weltweit schwarzen Montags an den Finanzmärkten! Ich habe letzte Woche davor gewarnt, dass weitere Kursverluste bei Aktien von 10-15% in der aktuellen Situation sehr wahrscheinlich sehr schnell eintreten können und es dauerte tatsächlich nur 4 Tage, bis meine Prognose eingetroffen ist. Für Investment 4.0 wurde vorsorglich der Aktienanteil auf 25% heruntergefahren. Stattdessen setzte ich auf Cash, langlaufende US-Staatsanleihen und ETFs, die von einem fallenden DAX (-8,5%), einem fallenden S&P500 (-6,5%) sowie einem fallenden Ölpreis (-20%) profitierten. Auf Gold (-1,3%) habe ich ganz bewusst verzichtet, da das entgegen seines Rufs in großen Krisen am Finanzmarkt keinen guten Schutz bietet.

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Allgemeiner Kommentar

Greife nicht ins fallende Messer! Weltweit fielen Aktienkurse letzte Woche unter hohen Umsätzen prozentual zweistellig. Der auf Aktien spezialisierte US-Nachrichtensender Bloomberg berichtet seit den News zum Coronavirus vom vorletzten Wochenende fast nur noch darüber, dass globale Lieferketten wegen der vorübergehenden Werkstillegungen gerade zusammenbrechen, die weltweite Nachfrage sich wegen der Ansteckungsangst und politischen Vorsichtsmaßnahmen ebenfalls deutlich abschwächen und verschieben könnte 
und langfristige Folgewirkungen wie Unternehmenspleiten, Kreditausfälle, Arbeitslosigkeit, Zweifel an Italiens Zahlungsfähigkeit und eine Deflationsspirale bestehen. Der Wirtschaftseinbruch könnte heftig ausfallen, wenn andere Länder ähnlich bei der Coronavirus-Bekämpfung vorgehen wie China oder Italien und politisch nicht rechtzeitig massiv mit Konjunkturprogrammen gegengesteuert wird. In den USA hat man bereits eine Notfallzinssenkung von 0,5% beschlossen. Außerplanmäßige Notfallzinssenkungen kommen äußerst selten vor und wurden zuletzt dreimal kurz vor und während der Finanzkrise 2008 eingesetzt, woraufhin jeweils mit etwas Verzögerung stark fallende Kurse folgten. Im aktuellen Umfeld können Aktien schnell weitere 10-15 Prozent verlieren, während eine nachhaltige Trendumkehr zu mehr Mut voraussichtlich viel mehr Zeit benötigt und man bei einer Entspannung der Lage immer noch umsteigen kann. 

Angesichts der sehr hohen Gefahr einer Fortsetzung der Panik habe ich für Investment 4.0 die Strategie geändert und setze vorerst verstärkt auf weiter fallende Preise bei spekulativeren Anlagen bis ich Indizien sehe, dass sich der Trend dreht. Für China Hightech habe ich die Risiken ebenfalls etwas reduziert. Zu 2/3 bleibe ich dort in Aktien investiert, da China wahrscheinlich bereits das Schlimmste hinter sich hat, Chinas Politik die Aktien stärker stützt und einige Spielehersteller und Gesundheitsunternehmen von der Krise profitieren dürften. Bei einem weiter fallenden Gesamtmarkt sollte Investment 4.0 etwas steigen und China Hightech höchstens kleine Verluste einbringen.

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Allgemeiner Kommentar

Die gestiegenen Sorgen zur weltweiten Übertragung des Coronavirus ließen nahezu alle Aktien seit mehreren Tagen fallen und verstärkten sich insbesondere übers Wochenende. In nur 5 Tagen verloren alle großen Aktienindizes 10% oder mehr an Wert. Vergleichsweise gut hielt sich China Hightech mit einem maximalen Kursrückgang von 7,5%. Investment 4.0 lief trotz eines Minus von 10% in der Spitze immerhin etwas besser als DAX, MSCI World, Nasdaq und Co. Die Übertreibungen zeigen sich insbesondere beim DAX, bei dem man auf dem aktuellen Niveau in den letzten 5 Jahre einschließlich Dividenden lediglich 2,5% gewonnen hätte. Charttechnisch dürfte der Höchststand beim DAX von 2015 (12374 Punkte) unterstützend wirken. Am Montag habe ich die Goldabsicherungen deutlich zugunsten von Aktien reduziert, da es sich bei dem Coronavirus sehr wahrscheinlich nur um ein kurzfristiges Problem für die Wirtschaft handelt. Als Investor mit langfristigem Zeithorizont sind vorübergehende Unsicherheiten ideale Möglichkeiten Aktien zu günstigen Preisen zu bekommen. Der Mut jetzt höhere Risiken einzugehen sollte sich früher oder später auszahlen.

Vielen Dank an alle Anleger für das Vertrauen! Mittlerweile haben China Hightech und Investment 4.0 in der Summe die Millionenmarke geknackt.

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