Pidey
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Handelsidee

Investmentidee

In diesem wikifolio soll grundsätzlich nach klassischen Value-Investing-Grundsätzen investiert werden. Klassische Value-Investoren zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie Investitionsobjekte suchen und finden, deren "wahrer" oder "innerer" Wert sich ihrer Meinung nach im aktuellen Börsenkurs nur unzureichend widerspiegelt. In Anwendung dieser Grundsätze sollen auch in diesem wikifolio bereits existierende Werte maßgeblich für eine Investition sein. Eine Investition in Hoffnungen oder vage Prognosen soll hingegen nicht erfolgen.

Anlagegrundsätze

Die Investitionsentscheidungen sollen auf Grundlage intensiven Studiums verschiedener Unternehmen und Anlageprodukte getroffen werden. Ein prägender Grundsatz des klassischen Value Investments ist das "margin-of-safety"-Prinzip (Sicherheitsnetz). Dies bedeutet, dass von dem durch eigene Berechnung ermittelten Wert des Unternehmens grundsätzlich noch ein erheblicher Abschlag gemacht wird, um etwaigen Fehlern in der Bewertung Rechnung zu tragen. Nur wenn der Börsenkurs unter dem durch eigene Berechnung ermittelten Wert abzüglich margin of safety liegt, soll eine Investition erfolgen. Die Kriterien der Bewertung hängen vom Anlageprodukt ab. Bei Aktien sollen grundsätzlich klassische Bewertungsmethoden der fundamentalen Unternehmensbewertung, wie das Ertragswertverfahren oder das Discounted-Cash-Flow-Modell, aber je nach Situation auch ein Net-Asset-Value-Ansatz, herangezogen werden.

Portfoliostruktur

Das Portfolio soll NICHT breit diversifiziert werden. Durch intensives Studium sollen Chancen herausgearbeitet und realisiert werden. Meines Erachtens schmälert eine breite Diversifikation den Erfolg der besten Ideen zwangsläufig (Warren Buffett:"Diversification is protection against ignorance. It makes little sense if you know what you are doing."). Eine breite Diversifikation soll regelmäßig der Verringerung der Auswirkungen einzelner Fehler auf das Gesamtportfolio dienen. Eine breite Diversifikation kann aber auf der anderen Seite dazu führen, dass aufgrund der Vielzahl der zu treffenden Entscheidungen das Risiko, Fehler zu machen, deutlich erhöht wird. Bei einem Portfolio von 20 Werten ist es meiner Einschätzung nach kaum noch möglich, einen ausreichenden, dauerhaften Einblick zu haben, um eine fundierte Investitions- und Desinvestitionsentscheidung zu treffen. Bei Portfolios von 30 und mehr Werten gilt dies erst recht. Die Auswirkungen einzelner Fehler sollen hier in der Regel durch intensives Studium sowie durch die Anwendung des "margin-of-safety"-Grundsatzes minimiert werden.
Regelmäßig soll ein Teil des Portfolios in cash gehalten werden, um bei Kurseinbrüchen die Möglichkeit für Aufstockungen oder neue Ideen zu haben.

Anlageobjekte

Das Spektrum potenzieller Investitionsobjekte soll auf Aktien begrenzt sein. Es soll nur unmittelbar in Werte investiert werden. Eine Investition in Hebelprodukte, ETFs und andere Fonds soll folglich ausscheiden.

Haltedauer

Die Haltedauer soll prinzipiell nicht vorgegeben sein. Grundsätzlich soll eine Anlage solange gehalten werden bis sich der Börsenpreis dem ermittelten und ständig aktualisierten Wert angeglichen hat. Sofern sich bessere Investmentideen ergeben, kann auch ein Verkauf vor diesem Zeitpunkt erfolgen.

Quellen der Entscheidungsfindung

Das Auffinden von Werten und die Wertberechnung sollen anhand von Geschäftsberichten, Branchenberichten, der Fachpresse und eigenen Recherchen, wie z.B. HV-Besuchen, erfolgen.
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Stammdaten
Symbol
WF00ZUBCAP
Erstellungsdatum
28.10.2016
Indexstand
High Watermark
133,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Marc Zuber
Mitglied seit 28.10.2016

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Nach einem guten Start ins Jahr sind an den Börsen kräftige Stürme aufgezogen. Anfang Februar gings kräftig bergab. Seitdem gehts volatil mal bergauf und mal bergab. Im Nebenwertebereich wurde aus einigen Highflyern des letzten Jahres kräftig Luft raus gelassen. Die von mir in der Vergangenheit mehrfach angesprochene Pantaflix (ehemals Pantaleon) beispielsweise hat um ca. die Hälfte nachgegeben. - - - - - In diesen Zeiten kann man sich als klassischer Value Investor zurücklehnen und auf passende Gelegenheiten warten. Bislang springen einem aber noch keine ins Auge. Aber man sollte auf der Lauer liegen! Das wikifolio verhält sich in dieser rauen Phase wie verhofft, nämlich deutlich besser als der Gesamtmarkt und wachstumsorientierte Strategien. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Es ist mal wieder Zeit für ein allgemeines Zwischenupdate. Nach dem bereits in einem vorherigen Kommentar beschriebenen Rückgang in der Performance des wikifolios geht es nun ganz leichter wieder aufwärts. An den fundamentalen Aussichten der Unternehmen hat sich nichts verändert. Alle verbleibenden Unternehmen halte ich für sehr aussichtsreich positioniert. Verkauft wurde zwischenzeitlich die Publity-Position. Leider zu einem kurstechnisch eher ungünstigen Zeitpunkt. Der Verkauf erfolgte nicht, weil sich die Aussichten des Unternehmens verschlechtert hätten, sondern um die Cash-Position wieder aufzubauen. Da erschien mir Publity am meisten geeignet für einen Verkauf. Ein anteiliger Verkauf aller Positionen für den Aufbau der Cash-Position schien mir auf Grund der Ausrichtung des wikifolios auf eine Konzentrationsstrategie weniger sinnvoll. - - - - - - - Das aktuelle Marktumfeld spielt für eine Value-Investing-Strategie grundsätzlich eine eher untergeordnete Rolle. Jedes Unternehmen wird für sich bewertet und dann mit dem aktuellen Börsenpreis verglichen. Dennoch ist die Beobachtung des Marktumfeldes interessant, um sich in der eigenen Entscheidung für eine bestimmte Anlagestrategie bestätigt zu fühlen. Der Oktober war gekennzeichnet von Rekordständen der großen Indizes in der DAX-Familie, aber auch in Übersee der Dow-Jones Industrial kletterte von Rekord zu Rekord. Auf der anderen Seite wurde aus vielen Nebenwerten, die bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr durch viel Phantasie über künftige deutliche Gewinnanstiege überproportionale Zuwächse erfahren haben, Luft abgelassen. Es kam zu erheblichen Kurseinbrüchen nach Gewinnwarnungen. Erneut sei hier das Beispiel Vectron genannt, aber auch Aumann zählt dazu. Value-Werte, wie die hier im wikifolio vorhandenen, reagierten hingegen kaum auf diese Geschehnisse. Es bleibt dabei, dass die fehlende überschwängliche Phantasie bei den Value-Werten kurzfristig keine Kursexplosionen versprechen. Die dennoch vorhandene, deutliche Unterbewertung in Bezug auf das bereits vorhandene und sich in den Zahlen widerspiegelnde Business bietet neben dem verminderten Downside-Risiko ein ansprechendes mittelfristiges Kurspotenzial. Es verlangt Geduld und Durchhaltevermögen, zu warten bis die Ernte eingefahren werden kann. mehr anzeigen

Kommentar zu BLUE CAP

Ich möchte an dieser Stelle die jüngste Neuaufnahme in das wikifolio vorstellen, die Blue Cap AG. Bei dieser handelt es sich um eine Beteiligungsgesellschaft, die vorzugsweise in süddeutsche Unternehmen investiert. Regelmäßig liegt der Investmentcase in Sondersituationen begründet, in denen man krisenhafte Unternehmen relativ günstig erwerben kann, z.B. aus einer Insolvenz heraus, so wie es Blue Cap zuletzt bei der Übernahme von Neschen gelang. Über die Beteiligungsstruktur versucht man den erworbenen Unternehmen das nötige Know-how zur Einleitung des Turn-Arounds zu vermitteln und innerhalb der Gruppe Synergien zu nutzen. - - - - - Die Strategie fährt Blue Cap in jüngster Zeit sehr erfolgreich. Insbesondere die schon angesprochene Neschen-Übernahme stellt einen großen Sprung dar. Zuletzt sorgte hingegen der Verkauf des Beteiligung Biolink für Schlagzeilen. Für den Verkauf erzielte man einen Veräußerungserlös von knapp EUR 42 Mio. Der Zufluss an liquiden Mitteln kann wieder für eine Investitionen verwendet werden. So beteiligte man sich jetzt über eine Kapitalerhöhung mit zehn Prozent an der börsennotierten Greiffenberger AG. Ausführungen zur damit verbundenen Strategie Blue Caps sind allerdings noch nicht bekannt geworden. - - - - - Bewertungsmäßig gibt es insbesondere nach den mittlerweile veröffentlichten Auswirkungen des Beteiligungsverkaufs an Biolink noch erheblichen Spielraum nach oben. Eine erste Zwischenetappe sollte mittelfristig der Bereich um die EUR 25 je Aktie werden. mehr anzeigen

Kommentar zu IFA HOTEL U. TOURISTIK AG

Der Halbjahresabschluss der IFA Hotel & Touristik AG wurde gestern (einen Tag vor dem angekündigten Veröffentlichungstermin) publiziert. Alle bereits auf der HV und entsprechend hier in einem älteren Post dargelegten Entwicklungen wurden bestätigt. Erneut wird deutlich, welches Substanzwert-Schwergewicht hinter IFA steckt. Operativ läuft es in allen Bereichen weiterhin rund. Das Projekt des Hotelneubaus in der Dominikanischen Republik läuft auch an. Interessanter Fakt: Nach der Kapitalerhöhung 2014 hatte man ja den Neubau aufgrund der Aufwertung des Dollars zunächst verschoben. Obwohl bis zur Wiederaufnahme der Arbeit an dem Projekt keine Trendumkehr am Devisenmarkt erkennbar war, hat man mit Investitionen begonnen. Nun gab es aber doch eine deutliche Abwertung des Dollar. Wenn sich die Entwicklung des Devisenkurses als nachhaltig herausstellen sollte, wäre dies für die Investitionen, die in Dollar erfolgen und deren Großteil noch aussteht, günstig. - - - - - Davon abgesehen ist nun erstmalig der Erlös aus dem Verkauf der drei Hotels in der Bilanz erkennbar. Die Aufdeckung dieser stillen Reserven führte dazu, dass das den Aktionären der IFA Hotel & Touristik AG zuzurechnende bilanzielle Eigenkapital zum 30.06.2017 bei EUR 260.347.504,95 lag. Davon muss noch die Dividende, die in Höhe von EUR 2.558.925,50 nach dem Abschlussstichtag gezahlt wurde, abgezogen werden, sodass man derzeit auf ein Eigenkapital von EUR 257.788.579,45 kommt. Dies geteilt durch die Anzahl der ausstehenden Aktien (19.684.250 Stück) ergibt einen Buchwert je Aktie in Höhe von rund EUR 13,1. - - - - - - Ein massiver Bewertungsabschlag auf den aktuellen Börsenkurs und darin sind die weiteren stillen Reserven, die in erheblichem Umfang vorhanden sind, noch gar nicht einbezogen. An dieser Stelle ist weiterhin Geduld als die wesentliche Tugend des Value Investors gefragt. mehr anzeigen
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