ROGO US Value

Paul Rogojan
  • +86,6 %
    seit 17.11.2013
  • +11,6 %
    1 Jahr
  • +10,9 %
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Handelsidee

Es soll ausschließlich in US Aktien investiert werden. Die Auswahl der Titel soll nach 2 Kriterien erfolgen, dem KGV und dem Return On Invested Capital. Es handelt sich um einen Value Ansatz.

Es wird grundsätzlich angestrebt etwa 25 Aktien mit annähernd gleichen Anteilen ins Portfolio aufzunehmen. Des Weiteren sollen nur Unternehmen mit einem Börsenwert über 10 Mrd. US Dollar berücksichtigt werden um die Volatilität möglichst zu begrenzen. Die Aktien sollen etwa 1 Jahr lang gehalten werden, anschließend soll die Auswahlprozedur wiederholt werden. Während der einjährigen Haltedauer sollen keine Portfolio Anpassungen durchgeführt werden.

Es wird beabsichtigt Finanzwerte und Unternehmen aus der Rüstungsindustrie auszuschließen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF01811792
Erstellungsdatum
17.11.2013
Indexstand
High Watermark
187,1

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Paul Rogojan
Mitglied seit 23.07.2013

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Neues Allzeithoch

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Allgemeiner Kommentar

Es besteht kein Grund zur Panik. Der US Markt hat sich bereits stabilisiert. Uns trennen nur 5,5% von der High Watermark, damit haben wir nicht viel eingebüßt. Wir bleiben weiterhin voll investiert und damit unserer Strategie treu. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Wie jedes Jahr im November, kam es erneut zu einer Anpassung unseres Wikifolios ROGO US Value. Die bestehenden Werte werden anhand der Kriterien KGV und Kapitalrendite untersucht und dürfen entweder im Portfolio verbleiben oder werden durch andere Werte, die günstiger sind und eine höhere Profitabilität aufweisen, ersetzt. Von den 30 Werten, die sich im Wikifolio befanden, durften 15 bleiben während 15 weichen mussten. Hinzugekauft wurden dieses Mal nur 11 Werte, damit besteht das Wikifolio ab sofort aus 26 Titeln. Studien zufolge ist eine ausreichenden Diversifikation, die das Risiko (Standardabweichung) auf Marktniveau beschränkt, bereits ab einer Portfoliogröße von 20 bis 25 Aktien gegeben. Eine Portfoliogröße die darüber hinaus geht hat eine vernachlässigbar kleine Verbesserung des Risikos zur Folge, kann jedoch zur Reduktion der möglichen Rendite führen. Andere sind der Ansicht, dass der gesamte Index gekauft werden muss, weil nur wenige Werte - Superstocks wie Amazon oder Google - für die gute Performance eines Index verantwortlich seien (Positive Schiefe) und wenn diese sich nicht im Portfolio befänden, dann hätte es eine Underperformance gegenüber dem Index zur Folge. Ich teile diese Ansicht jedoch nicht. Das gilt vielleicht für eine blinde Auswahl der Titel aus dem jeweiligen Index-Universum. Denn schon einfache Strategien, wie die Gleichgewichtung der Titel haben gegenüber dem Index, der nach Marktkapitalisierung gewichtet ist, auf lange Sicht bereits einen Vorteil. Das liegt daran, dass bei der Gleichgewichtung kleine und/oder günstige Unternehmen im Gegensatz zur Auswahl nach Marktkapitalisierung übergewichtet werden. Darüber hinaus bieten regelbasierte Strategien, die auf Faktoren wie Größe, Substanz, Momentum oder Qualität beruhen, die Möglichkeit den Index auf lange Sicht deutlich zu schlagen. Um den Index langfristig schlagen zu können, müssen allerdings auch Zeiten, in denen die Performance unter jener des Index liegt, ausgestanden werden. Das ist auch einer der Gründe warum diese allseits bekannten Strategien nach wie vor funktionieren. Die meisten Investoren haben nicht die Geduld und die Nerven eine längere Schwächephase hinzunehmen ohne zu verkaufen. Allzu gerne wird in andere Strategien umgeschichtet, die gerade funktionieren, um dann auf dem Höhepunkt der Bewegung zu kaufen bevor die Mittelwertumkehr einsetzt und es wieder bergab geht. US Value Aktien befinden sich aktuell in einer solchen Schwächephase, sowohl gegenüber dem US Gesamtmarkt als auch gegenüber US Wachstumswerten. Auf Monatssicht liegen Substanzwerte aktuell vorne. Es wird sich zeigen ob das die Trendumkehr ist oder ob es nur der Korrektur der Tech-Aktien geschuldet ist. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Ist Value dieses Mal endgültig tot? Nach hervorragender zweiter Hälfte 2016 konnten US Value Aktien in diesem Jahr nicht an der von Wachstumsaktien angeführten Rallye partizipieren. So konnte der Russell 1000 Value Index seit Jahresbeginn lediglich 5,2 Prozent erzielen, während sein Pendant der Russell 1000 Growth Index in dieser Zeit auf 18,6 Prozent kam. Auf Fünfjahressicht sind es 68 gegenüber 90 und auf Zehnjahressicht 37 respektive 104 Prozent. Seit 1995 weisen die Bewertungen (gemessen am KGV) der Value Aktien gegenüber den Wachstumsaktien einen Abschlag von durchschnittlich 55 Prozent. Aktuell beträgt dieser Abschlag jedoch 70 Prozent. Zuletzt war der Abschlag auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase so groß. Damals glaubte man, dass Value Investing aufgrund der neuen Technologien der Vergangenheit angehöre. So suggerierte das Finanzmagazin Barrons Ende 1999 auf dem Höhepunkt der Manie in seinem Artikel "What's Wrong, Warren?", dass Starinvestor Warren Buffett seinen "Magic Touch" verloren habe, weil Value tot sei. Damals wurden Value Aktien richtig geprügelt, weil alle Investoren ihre Value Aktien veräußerten um an der von Internet Aktien angeführten Rallye partizipieren zu können. Während sich der Kurs des Nasdaq 100 Index von Mitte 1998 bis zum Top der Blase Ende März 2000 vervierfachen konnte, halbierte sich der Börsenwert von Buffetts Berkshire Hathaway im gleichen Zeitraum. Im Anschluss büßte der Nasdaq 100 innerhalb eines Jahres zwei Drittel seines Börsenwertes ein, während sich Berkshire in dieser Zeit erholen konnte und 50 Prozent aufwertete. Relative Bewertungen sind kurzfristig keine guten Timing Mechanismen. Es ist daher nicht abzusehen wann es zu einer Umschichtung kommen wird. Manchmal kann es sehr schwer sein sich an Value Strategien zu halten. Doch wer in Zeiten der Underperformance Geduld und Ruhe bewahrt wird langfristig belohnt werden. Günstige Aktien übertreffen teure Aktien auf lange Sicht und mit steigenden Bewertungen fällt die Höhe der erwarteten Renditen. Es gibt jedoch keine magische Strategie, die durchwegs funktioniert. Alle Strategien durchlaufen längere Phasen der Underperformance. Wichtig ist, nicht ständig von Strategie zu Strategie zu springen. Gut Ding braucht bekanntlich Weile. Value braucht Zeit, kann langweilig sein. Es werden keine Glamour Aktien gekauft, in der Regel wird es keine großen Gewinne in kurzer Zeit geben, die mit Day Trading, Futures oder anderen Strategien möglich wären. Üblicherweise folgen nach Perioden starker Underperformance Perioden der Outperformance von Value Aktien. Value Aktien schneiden in der Regel besser ab, wenn die Konjunkturerwartungen steigen. Kein Wunder also, dass Value Aktien nach der Ernennung Donald Trumps zum 45. US Präsidenten einen Rebound hinlegten und sich für einige Monate besser entwickelten als Wachstumstitel. Trumps im Wahlkampf propagierten Steuerreformen und Konjunkturprogramme würden Value Aktien wie Finanz-, Energie- und Materialienwerten in die Karten spielen. Doch die Freude währte nicht lange. Trump konnte bislang nichts umsetzen und erweist sich als gänzlich ungeeignet für das Amt des Präsidenten. Wenn das Wachstum und die Inflation, wie aktuell in den USA, bescheiden sind werden Aktien präferiert, die in der Lage sind organisches Wachstum unabhängig vom Wirtschaftsklima zu generieren. Das erklärt die Stärke der Technologieaktien, die zum großen Teil für die gute Performance der Wachstumsaktien verantwortlich ist. mehr anzeigen
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