Meine Investmentstrategie: Adaptive Momentum mit defensivem Kern
Ich investiere seit rund drei Jahren in Aktien und ETFs. Ausgangspunkt war die Suche nach einer renditestärkeren Alternative zu klassischen Bankeinlagen mit niedriger Verzinsung.
Nach ersten Erfahrungen mit Einzelaktien habe ich festgestellt, dass diese durch unternehmensspezifische Ereignisse wie Quartalszahlen oder Nachrichten stark schwanken können. Um das Einzeltitelrisiko zu reduzieren, habe ich meinen Fokus auf ETFs gelegt.
Heute verfolge ich eine strukturierte Adaptive-Momentum-Strategie mit strategischem Kern.
1️⃣ Variabler Anteil (ca. 40–50%) – Momentum-Komponente
Dieser Teil ist taktisch und marktadaptiv.
- Auswahl von ETFs mit der besten Performance der letzten 3–6 Monate
- Gewichtung nach relativer Stärke (stärkeres Momentum = höhere Gewichtung)
- Regelmäßige Überprüfung und Anpassung
Ziel:
Trendphasen systematisch nutzen und Kapital in aktuell starke Marktsegmente lenken. Das ist im Kern ein regelbasierter Trendfolge-Ansatz auf ETF-Ebene.
2️⃣ Fester Anteil (ca. 30–40%) – Dividenden-ETFs
Dieser Depotbestandteil ist langfristig ausgerichtet und bleibt dauerhaft investiert.
- Fokus auf Dividenden-ETFs
- Stabilere Cashflows
- Geringere Umschichtung
Ziel:
Ein defensiver, weniger volatiler Depotkern mit laufenden Ausschüttungen.
3️⃣ Gold-Komponente (ca. 10–20%)
- Physisch hinterlegte Gold-ETFs
- Goldminen-/Goldproduzenten-ETFs
Ziel:
- Absicherung gegen Marktstress
- Diversifikation
- Inflations- und Krisenschutz
Kurz zusammengefasst:
Ich kombiniere eine taktische Momentum-Strategie (Trendfolge) mit einem stabilen Dividenden-Kern und einer strategischen Gold-Absicherung.
Damit verbinde ich Renditeorientierung, Diversifikation und Risikomanagement in einem mehrschichtigen Ansatz.
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