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Junolyst
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Handelsidee

In diesem Wikifolio soll zum einen eine Fundamentale Anlagestrategie verfolgt werden, d.h. es wird gezielt nach Werten geschaut, die aufgrund ihrer Geschäftsentwicklung(Aufträge, Kooperationen, Geschäftszahlen) Potenzial für die Zukunft haben könnten. Darüberhinaus sollen in diesem Wikifolio auch Aktien gekauft werden, die über einen positiven Newsflow verfügen oder durch ein Aussichtsreiches Chartbild Potenzial versprechen.

Diese Strategie wird verfolgt, da sie eine gesunde Mischung aus kurzfristiger Spekulation und längerfristiger Anlage darstellen soll und somit meiner Meinung nach Insgesamt zum Erfolg führen kann.

Meine Informationen suche ich mir hauptsächlich auf Internetseiten und Fachjournalen, aber auch teilweise durch persönliche Gespräche mit Analysten.Die durchschnittliche Haltedauer kann zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen oder auch Monaten liegen, je nachdem wie sich der Wert oder auch der Markt entwickelt. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF19920415
Erstellungsdatum
17.09.2013
Indexstand
High Watermark
422,7

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Lukas Spang
Mitglied seit 17.09.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu ALLGEIER SE

> Die Frage nach dem Wert von Nagarro <

 

Nachdem Allgeier bereits Ende Juli vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr 2020 bekannt gegeben hat, wurde Mitte August der Halbjahresbericht veröffentlicht. So erhöhte sich im zweiten Quartal der Umsatz leicht um 0,6% auf 191,86mEUR, zum Halbjahr wurde ein Anstieg von 3,9% auf 394,69mEUR erzielt. Dieser Anstieg in den ersten 6 Monaten wurde allen voran von der abzuspaltenden Geschäftseinheit Nagarro erzielt, deren Umsätze um 14,4% auf 213,16mEUR anstiegen. Die verbleibenden Geschäftsbereiche Enterprise IT (141,61mEUR / -9,0%) und mgm technology partners (38,29mEUR / +8,3%) verzeichneten dagegen unterschiedliche Entwicklungen. Mit Blick auf das Enterprise IT Segment muss jedoch zwischen dem Experts und dem restlichen Geschäft unterschieden werden. Während die Experts Umsätze aufgrund der strategischen Ausrichtung auf margenstärkere Umsätze um 13,2% auf 115,30mEUR gesunken sind, stiegen die verbleibenden Umsätze in diesem Segment um 15,0% auf 26,31mEUR an.

 

Besonders positiv hat sich im ersten Halbjahr und allen Voran im zweiten Quartal aber das Ergebnis. So erhöhte sich das bereinigte EBITDA in der ersten Jahreshälfte um 65,5% auf 48,00mEUR, das berichtete EBITDA sogar um 68,3% auf 43,32mEUR, wodurch eine EBITDA-Marge von 11,0% erreicht wurde. Das EBIT hat sich von 10,69mEUR auf 25,44mEUR sogar mehr als verdoppelt. Im zweiten Quartal konnte das bereinigte EBITDA um 80,7% auf 27,10mEUR noch deutlicher gesteigert werden. Ebenso beim Ergebnis hat sich die Nagarro Einheit mit einer um 400 Basispunkte auf 16,7% zum Halbjahr verbesserten EBITDA-Marge besonders positiv entwickelt. Aber auch das Segment Enterprise IT konnte die EBITDA-Marge sehr deutlich von 0,2% auf 6,1% steigern. Die mgm Einheit hat die bereits sehr gute EBITDA-Marge von 18,0% weiter auf 21,0% verbessern können. Mit Blick auf die Treiber der Entwicklung hat sich vor allem eine deutlich verbesserte Rohmarge positiv niedergeschlagen, die auf Halbjahressicht um 250 Basispunkte und im zweiten Quartal um 100 Basispunkte anstieg. Dies ist insbesondere auf einen geringeren Bezug von Freelancern zurückzuführen. Zum Halbjahr erhöhten sich zudem auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lediglich um 1,2% und damit unterproportional zum Umsatz, was u.a. auf geringere Reise- und Marketingkosten im Zusammenhang mit den Reisebeschränkungen zurückzuführen sein dürfte. Ein sehr großer Teil der Ergebnissteigerung ist auf den sonstigen betrieblichen Ertrag zurückzuführen, der im zweiten Quartal von 0,88mEUR auf 10,12mEUR bzw. im ersten Halbjahr von 3,10mEUR auf 10,14mEUR erheblich anstieg. Dies dürfte u.a. auch auf die Abwertung der indischen Rupie gegenüber dem Euro zurückzuführen sein, wenngleich das genaue Ausmaß nicht bekannt ist. Gegenläufige Effekte dürften sich jedoch auch im sonstigen betrieblichen Aufwand wiederfinden, sodass meiner Einschätzung nach der positive Nettoeffekt im niedrigen bis mittleren 7-stelligen Bereich liegt.  

 

Mit Blick auf das Gesamtjahr zeigt sich der Vorstand weiterhin vorsichtig und sieht nach wie vor von einer Prognose ab. In Anbetracht der Hauptversammlung am 24. September sowie dem kurz darauffolgenden Nagarro Capital Markets Day am 28. September, zusammen mit einer verbesserten Visibilität zum Jahresende, könnte sich dies meines Erachtens allerdings ändern. Zumal in Anbetracht des avisierten Spin-Offs der Nagarro Einheit, der Mitte Dezember in eine Börsennotierung münden soll, auch mit einer offensiveren Kommunikation als zuletzt gerechnet werden dürfte. In diesem Zusammenhang sollen sowohl Anfang Oktober als auch Anfang Dezember, nach der Veröffentlichung der Q3-Zahlen am 13. November sowie der Veröffentlichung des Nagarro Börsenprospekts Ende November/Anfang Dezember, Roadshows durchgeführt werden. Die entscheidende Frage wird dabei sein, welchen Wert Investoren, vor allem auch aus dem angelsächsischen Raum, der Nagarro zusprechen. Betrachtet man beispielsweise globale Wettbewerber wie Endava (GB), Epam (USA) oder Globant (Luxemburg/USA), könnte man allein der Nagarro einen Aktienkurs im niedrigen dreistelligen Eurobereich (auf Basis von 11,383mEUR Aktien) zusprechen. Nachdem Allgeier nun die Segmentierung umgestellt hat und die Nagarro Einheit als separates Segment führt sowie im Abspaltungsbericht Pro-Forma Bilanzen für beide neuen Unternehmen (Allgeier „neu“ & Nagarro) veröffentlicht wurden, habe ich die Nagarro ebenfalls eigenständig bewertet. Dies habe ich anhand eines DCF-Models gemacht, um so die höheren Wachstumsperspektiven sowie die deutlich besseren Margen zur Geltung kommen zu lassen. Auf Basis dessen (EK-Kosten: 8,1% / WACC: 7,0%) ergibt sich ein Wert für die Nagarro i.H.v. 124,00€, der damit das versteckte Potenzial aufzeigt. Legt man jedoch die Multiples der drei genannten Firmen an, die am besten mit Nagarro vergleichbar sind, ergeben sich noch deutlich höhere mögliche Bewertungen. Da die Gesellschaften alle sehr US-fokussiert sind – alle drei mit US-Listing – sowie eine etwas höhere Marge erzielen und eine Nettoliquidität aufweisen, setze ich konservativ einen Abschlag im Peer-Group Vergleich von 25% an. Als Grundlage zur Bewertung wurde das EV/Umsatz, EV/EBITDA sowie EV/EBIT herangezogen. Auf Basis dessen ergibt sich unter Zugrundelegung der Schätzungen für die Nagarro und den Bewertungen der drei Vergleichsunternehmen bis 2022 ein Wert je Aktie von 200,50€ auf EV/Umsatz Basis, von 179,50€ auf EV/EBITDA Basis und von 154,60€ auf EV/EBIT Basis. Der Durchschnitt der drei Ansätze ergibt einen Wert von 178,20€ und impliziert damit im Peer-Group Vergleich deutliches Upside. Das verbleibende Geschäft habe ich ebenfalls in einem DCF-Model bewertet, um die deutlich geringeren Margen und Wachstumspotenziale zu reflektieren, wodurch sich ein Kursziel von 10,60€ ergibt. Zusammen mit der Nagarro ergibt sich somit ein fairer Wert für die heutige Allgeier von 135,00€ pro Aktie, der im Rahmen einer SOTP-Betrachtung deutlich besser zur Geltung kommt. Zum Vergleich: Zwar habe ich meine bisherigen Umsatz- und Gewinnschätzungen für 2020 vor dem Hintergrund eines traditionell stärkeren zweiten Halbjahres ebenfalls angehoben und erwarte nun einen Umsatzanstieg von 5,2% auf 824,74mEUR (alt: 817,76mEUR) sowie ein EBITDA i.H.v. 93,00mEUR (+32,7% / alt: 81,12mEUR). Jedoch ergibt sich auf Basis dessen für den Gesamtkonzern in einer einheitlichen DCF-Bewertung lediglich ein fairer Wert von 106,00€ (alt: 75,00€). Da es jedoch zukünftig zwei getrennte Unternehmen geben wird, die beide gelistet sein werden, ist aus meiner Sicht der SOTP-Wert der sinnvollere, weshalb ich mein Kursziel für die Allgeier Aktie von zuletzt 75,00€ auf 135,00€ anhebe.

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Allgemeiner Kommentar

> Rückblick auf die Q2-Berichtssaison <

 

Eine weit verbreitete Meinung: Große Unternehmen seien sicherer und weniger anfällig in Krisenzeiten! Doch dies ist ein Mythos!

 

Ich habe mir die Quartalszahlen der von mir gehaltenen Unternehmen angeschaut und mit denen der 30 DAX-Firmen vergleichen. Das Ergebnis ist eindeutig und zugleich lässt sich festhalten, dass die Berichtssaison durchaus positiv verlaufen ist.

 

Weitere Details lesen Sie hier:

 

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Allgemeiner Kommentar

> Monatsupdate August 2020 <

 

Ich freue mich sehr auch im August über ein erneut zweistelliges Plus von 10,9% im wikifolio berichten zu können, nachdem bereits im Juli ein Anstieg von 11,7% verzeichnet wurde. Damit beträgt das Plus seit Jahresanfang trotz zwischenzeitlicher Corona Turbulenzen nun 18,2% per Ende August und bestätigt die eingeschlagene Strategie.

 

Weitere Details im Monatsupdate:

 

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Kommentar zu DATAGROUP IT SERVICES HOLDING AG

> Mit Großaufträgen verhoben <

 

Datagroup hat in dieser Woche Zahlen für das dritte Quartal 2019/20 veröffentlicht, die Ergebnisseitig sehr schwach ausgefallen sind. Zwar erhöhte sich im dritten Quartal der Umsatz deutlich um 25,3% auf 94,23mEUR, war jedoch vor allem durch die getätigten Übernahmen (Portavis, IT Informatik & Mercoline) geprägt. Nach 9 Monaten stand ein Umsatzanstieg von 23,5% zu Buche, der zu rund 1,0% durch organisches Wachstum erzielt worden sein dürfte. Mit Blick auf die Zusammensetzung haben sich vor allem die Dienstleistungsumsätze erneut deutlich erhöht (9M: +27,1% / Q3: +31,6%), während die Handelsumsätze (9M: +6,3% / Q3: -3,5%) weiter an Bedeutung verloren haben.

 

Das Ergebnis im dritten Quartal und auch in den ersten 9 Monaten war dagegen deutlich rückläufig. Nachdem bereits zum Halbjahr Rückstellungen i.H.v. 5,5mEUR als Risikovorsorge für die Portavis Übernahme verbucht wurden (im Gegenzug 11,1mEUR Ertrag aus Badwill), hat Datagroup nun im dritten Quartal weitere 6,5mEUR Rückstellungen für Probleme mit Großprojekten im Bereich Financial Services verbucht. Dadurch erhöhten sich die Einmalaufwendungen nach 9 Monaten auf 12,0mEUR, denen insgesamt Erträge aus dem Portavis Badwill i.H.v. 11,6mEUR entgegenstanden, sodass der Nettoeffekt bei -0,4mEUR zum 30.06.2020 lag. Somit reduzierte sich das EBITDA nach 9 Monaten um 21,9% auf 25,52mEUR, das bereinigte EBITDA lag bei 25,92mEUR. Im dritten Quartal ergab sich ein Rückgang beim EBITDA von 84,6% auf 1,88mEUR, das bereinigte EBITDA lag bei 7,88mEUR. Das EBIT lag im dritten Quartal aufgrund des starken EBITDA-Rückgangs mit -6,00mEUR sogar deutlich im negativen Bereich. Dies sei vor allem auf Verzögerungen bei großen Transitionsprojekten im Financial Services Bereich sowie damit verbunden erhöhten Aufwendungen zurückzuführen. Diesbezüglich habe der Vorstand jedoch bereits umfassende Maßnahmen ergriffen, und ein personelles sowie organisatorisches Maßnahmenpaket umgesetzt, das ab dem kommenden Geschäftsjahr seine Wirksamkeit zeigen soll. Des Weiteren ergaben sich bei der Tochtergesellschaft Almato Projektverzögerungen und vereinzelt auch -stornierungen, sodass die Gesellschaft deutlich unter ihren Planungen lag. Ebenso Verzögerungen in der Überführung der ehemaligen IT Informatik Kunden (heute Datagroup Ulm) in die CORBOX Welt aufgrund der Coronakrise und einem damit verbundenen eingeschränkten Vertriebsaktivitäten haben zu einem geringeren Umsatz und somit einer geringeren Profitabilität geführt.

 

Mit Blick auf das Gesamtjahr hat der Vorstand weiter von einer Prognose abgesehen, nachdem diese Ende April (>375mEUR Umsatz / >55mEUR EBITDA) aufgehoben wurde. Jedoch sollte aufgrund der Konsolidierung der Portavis (seit März 2020) erneut ein zweistelliger Umsatzanstieg im vierten Quartal (LSe: 108,87mEUR / +17,3%) resultieren. Auf der Ergebnisseite sollte sich im vierten Quartal durch den Wegfall von Einmalbelastungen und den ergriffenen Maßnahmen ein deutlich verbessertes EBITDA (LSe: 9,74mEUR / -31,5%) ergeben. Damit resultiert für das Gesamtjahr eine Umsatzerwartung von 373,12mEUR (+21,6% / alt: 378,16mEUR) sowie eine EBITDA-Erwartung von 35,26mEUR (-24,8% / alt: 50,83mEUR). Im kommenden Jahr sollten dann die ergriffenen Maßnahmen im Financial Services Bereich, eine wieder bessere operative Entwicklung bei der Robotics Tochter Almato sowie deutliche Fortschritte bei der Überführung der IT Informatik Kunden in die CORBOX-Welt zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung führen. Entsprechend erwarte ich für das Geschäftsjahr 2020/21 eine Umsatzsteigerung von 13,4% auf 423,10mEUR sowie ein EBITDA i.H.v. 51,70mEUR (EBITDA-Marge 12,2%). Damit wird jedoch deutlich, dass die avisierte EBITDA-Marge von >15% im Jahr 2020/21 nicht erreicht werden dürfte und auch die avisierte Umsatzsteigerung auf 500mEUR dürfte nur durch einen sehr großen Zukauf gelingen und erscheint aktuell eher unrealistisch. Zwar habe ich meine Umsatz- und vor allem Ergebniserwartungen bis 2022/23 reduziert, dem stehen jedoch geringe Zahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten und somit ein verbesserter Free Cashflow gegenüber, sodass das Kursziel unverändert bei 67,00€ verbleibt.

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