Chancen suchen und finden

Lukas Spang
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Handelsidee

In diesem Wikifolio soll zum einen eine Fundamentale Anlagestrategie verfolgt werden, d.h. es wird gezielt nach Werten geschaut, die aufgrund ihrer Geschäftsentwicklung(Aufträge, Kooperationen, Geschäftszahlen) Potenzial für die Zukunft haben könnten. Darüberhinaus sollen in diesem Wikifolio auch Aktien gekauft werden, die über einen positiven Newsflow verfügen oder durch ein Aussichtsreiches Chartbild Potenzial versprechen.

Diese Strategie wird verfolgt, da sie eine gesunde Mischung aus kurzfristiger Spekulation und längerfristiger Anlage darstellen soll und somit meiner Meinung nach Insgesamt zum Erfolg führen kann.

Meine Informationen suche ich mir hauptsächlich auf Internetseiten und Fachjournalen, aber auch teilweise durch persönliche Gespräche mit Analysten.Die durchschnittliche Haltedauer kann zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen oder auch Monaten liegen, je nachdem wie sich der Wert oder auch der Markt entwickelt. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF19920415
Erstellungsdatum
17.09.2013
Indexstand
High Watermark
331,8

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Lukas Spang
Mitglied seit 17.09.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

> Monatsupdate November 2019 <

 

Im vergangenen Monat konnte das wikifolio „Chancen suchen und finden“ mit einem Kursplus von 11,3% eine hervorragende Entwicklung verzeichnen. Zahlreiche Werte legten zweistellig zu und führten zum 30.11.2019 zu einem Kursplus des Gesamtportfolios von 44,3% seit Jahresbeginn. Zugleich konnte damit eine deutliche Outperformance erzielt werden. Hierzu haben insbesondere die Aktien von SNP (+154,3%), Datagroup (+102,4%) und Vectron (+95,1%) beigetragen.

 

Weitere Details zur Entwicklung finden Sie im Monatsupdate:

 

 

Zum Monatsupdate

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Kommentar zu PVA TEPLA AG

> Siliziumkarbid-Thematik gewinnt an Dynamik <

 

In den vergangenen Wochen zeigte sich ein intensiver Newsflow rund um das Thema Siliziumkarbid. Nachdem Pva Tepla bereits seit einiger Zeit eine zunehmende Wahrnehmung für dieses Thema in Aussicht stellt, hatte Bosch im Oktober den Einstieg als weltweit erster Tier 1 bekannt gegeben. Im Rahmen dessen wird Bosch zukünftig SiC-Leistungshalbleiter (150-mm-SiC-Wafer) für den eigenen Bedarf fertigen und folglich nach Infineon sowie STMicroelectronics der dritte große Hersteller in Europa von SiC-Leistungshalbleitern. Zugleich macht sich Bosch damit aber auch unabhängig von Zulieferern wie Infineon, Cree, STMicroelectronics oder Rohm Semiconductor. Der weltweit größte Siliziumkarbid-Hersteller Cree hatte zuletzt gleich mit mehreren Nachrichten auf sich aufmerksam gemacht. So verkündete Cree im November mit ABB eine Siliziumkarbidpartnerschaft für Automotiv- und Industrielösungen, mit ZF eine strategische Partnerschaft zur Steigerung der Leistungsfähigkeit elektrischer Antriebe durch Wechselrichter auf Siliziumkarbidbasis sowie die Erweiterung des mehrjährigen Liefervertrags für Siliziumkarbid-Wafer mit STMicroelectronics. Bereits im September hatte Cree mit Delphi Technologies eine Partnerschaft für Siliziumkarbid-Bauelemente im Automobilbereich bekannt gegeben. Ebenso hat Cree im September verkündet, dass die im Mai 2019 angekündigte Kapazitätserweiterung, im Rahme dessen die Produktion von Siliziumkarbid an der Ostküste im Staat New York um den Faktor 30 ausgebaut werden soll, nochmals um 25% zu erhöhen. Hier spiegelt sich der steigende Bedarf durch die wachsende Elektromobilität, den Ausbau von 4G/5G und aus der Industrie wider. Im Mai wurde in diesem Zusammenhang auch bekannt, dass Cree exklusiver Siliziumkarbid-Partner von Volkswagen wird. Interessante Neuigkeiten gab es auch vom südkoreanischen Konzern SK Group und der Halbleitersparte SK Siltron, die im September die Übernahme des SiC-Geschäfts von DuPont für 450mUSD bekannt gegeben haben.

 

Damit zeigt sich, dass der SiC-Markt zunehmend in Bewegung kommt und in den kommenden Quartalen weiter an Dynamik gewinnen dürfte, wovon auch Pva Tepla durch entsprechende Aufträge profitieren sollte. Gleichzeitig bildet der steigende SiC-Bedarf eine wesentliche Wachstumssäule, um das angestrebte Umsatzwachstum auf etwa 250mEUR im Jahr 2023 zu erreichen. Andererseits gewinnen auch andere Bereiche wie die Metrologie mit zweistelligen Wachstumsraten sowie das Diffusion Bonding zunehmend an Bedeutung und bilden damit eine breite Wachstumsbasis. Auf Basis der anziehenden SiC-Thematik den anderen Wachstumstreibern habe ich meine Kurz- und mittelfristigen Wachstumserwartungen leicht angehoben und erwarte nun einen Umsatzanstieg von 38,8% auf 134,28mEUR (alt: 131,78) bei einem EBITDA i.H.v. 16,77mEUR (alt: 16,46). Bis 2021 erwarte ich ein weiteres Umsatzwachstum auf 193,03mEUR (alt: 187,92) sowie ein EBITDA i.H.v. 28,22mEUR (alt: 27,39). Darüber hinaus habe ich meine mittelfristigen Wachstumsannahmen von 10% auf 12% erhöht, wodurch sich ein projizierter Umsatz im Jahr 2023 von 242,1mEUR ergibt. Langfristig berücksichtige ich nun eine EBIT-Marge von 15,0% nach bislang 13,6%, wodurch sich insgesamt das Kursziel von 16,00€ auf 18,50€ erhöht.

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Kommentar zu YOC

> Drittes Quartal enttäuscht < 

 

Yoc hat Ende November den Bericht für das dritte Quartal 2019 veröffentlicht, wobei die berichteten Zahlen enttäuschend ausgefallen sind. So stieg der Umsatz zwar in den ersten 9 Monaten 2019 um 12,5% auf 10,20mEUR, im dritten Quartal ergab sich jedoch lediglich ein Plus von 2,6% auf 3,42mEUR. Diese Entwicklung ist insbesondere auf den starken Umsatzrückgang in den ersten beiden Quartalen 2018 zurückzuführen, während sich die Umsatzentwicklung im dritten Quartal 2018 wieder stabilisiert hatte, wodurch die Vorjahresbasis im dritten Quartal deutlich höher war. Basis der positiven Umsatzentwicklung in den ersten 9 Monaten und im dritten Quartal war das Inland, mit einem Zuwachs von 16,3% respektive 10,7%. Das internationale Geschäft (Großbritannien, Spanien, Österreich, Polen, Niederlande) war dagegen von der schwachen Entwicklung in Spanien und Großbritannien geprägt und verzeichnete einen Umsatzrückgang von 15,4% bzw. 23,8%. Auf Gesamtjahresbasis soll sich das internationale Geschäft zwar stabilisieren, im vierten Quartal werden jedoch laut Unternehmensangaben nochmal Umsatzrückgänge in Großbritannien zu kompensieren sein. In Österreich und Polen wurde eine Umsatzsteigerung von 23% in den ersten 9 Monaten erzielt, entsprechend einem Plus von rund 9% im dritten Quartal. Die Anfang 2018 neu eingeführte neue Plattform VIS.X dürfte jeweils deutlich zweistellige Umsatzzuwächse verzeichnet haben.

 

Auf der Ergebnisseite konnte YOC nach zwei guten Quartalen nicht an die positive Entwicklung anknüpfen. Nach EBITDA-Verbesserungen von 0,03mEUR auf -0,11mEUR im ersten und 0,40mEUR im zweiten Quartal auf 0,10mEUR, ergab sich im dritten Quartal ein Rückgang des EBITDA um 0,18mEUR auf -0,17mEUR. Dabei sind jedoch zwei gegensätzliche Effekte zu berücksichtigen. Zum einen ergab sich ein Rückgang von 51,4% bei den sonstigen betrieblichen Erträgen (-74TEUR), zum anderen dürften im dritten Quartal bereits Kosten im Zusammenhang mit dem BaFin-Verfahren belastet haben. Zugleich ergaben sich jedoch auch geringere sonstige betriebliche Aufwendungen (LSe: 80-90TEUR) durch die Erstanwendung von IFRS 16. Nach 9 Monaten ergab sich eine EBITDA-Verbesserung um 0,25mEUR auf -0,17mEUR. Aufgrund der nicht ausreichenden Geschäftsentwicklung in Großbritannien wurde zugleich die dortige Kostenbasis deutlich reduziert, um die Profitabilität im Konzern nicht weiter zu belasten.

 

Aufgrund der schwachen Umsatzentwicklung im dritten Quartal hat der Vorstand die bisherige Umsatzprognose von 15,5-16,5mEUR auf nun 15,0-15,5mEUR gesenkt. Gleichzeitig wurde allerdings die EBITDA-Prognose mit 0,4-0,5mEUR an das obere Ende der bisherigen Spanne (0,2-0,5mEUR) angehoben. Mit Blick auf das kommende Geschäftsjahr 2020 zeigt sich der Vorstand bereits jetzt sehr zuversichtlich, um die Wachstumsdynamik gegenüber 2019 zu beschleunigen. Aufgrund der geringeren Umsatz- und Ergebnisentwicklung im dritten Quartal habe ich meine Schätzungen überarbeitet und erwarte nun einen Umsatzanstieg von 8,0% im Gesamtjahr auf 15,65mEUR (alt: 16,37). Meine EBITDA-Schätzungen haben sich ebenfalls auf 0,48mEUR (alt: 0,85) reduziert. Für die beiden Folgejahre erwarte ich Umsatzsteigerungen von 15,8% auf 18,13mEUR (alt: 19,39) bzw. 13,1% auf 20,49mEUR (alt: 22,02). Für das EBITDA erwarte ich eine weitere Steigerung auf 1,37mEUR (alt: 1,82) und 2,15mEUR (alt: 2,66), wenngleich ich nunmehr mit einer geringeren Marge als bisher kalkuliere. Folglich reduziert sich das Kursziel deutlich von zuletzt 8,20€ auf 6,70€, wobei aufgrund des höheren Wandlungspreises von 8,00€ der Wandelanleihe eine Wandlung nicht mehr berücksichtigt ist.

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Kommentar zu DATAGROUP IT SERVICES HOLDING AG

> Prognose übertroffen, aber… <

 

Datagroup hat am Montag vorläufige Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2018/19 veröffentlicht und konnte die im Mai angehobene Prognose übertreffen. Mit einem Umsatzanstieg auf berichteter Basis von 12,7% auf 306,77mEUR (Prognose: >295mEUR) und einem EBITDA i.H.v. 46,88mEUR (Prognose: >45mEUR) gelang es CEO Schaber erneut, die eigenen Ziele zu übererfüllen. Auf alter Basis (vor IFRS 15 + 16) resultierte ein Umsatzanstieg um 18,8% auf 323,26mEUR sowie eine Verbesserung des EBITDA auf 39,76mEUR (+15,4%), die damit eine Margenverwässerung durch die übernommene IT Informatik Einheit zeigt. Ziel ist es jedoch, durch entsprechende Effizienzmaßnahmen die Marge dieser Einheit deutlich zu steigern. Der überproportionale EBITDA-Anstieg auf berichteter Basis (+36,0%) ist vor allem durch die veränderte Bilanzierung nach IFRS 16 zurückzuführen, wonach Leasingaufwendungen nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern zum Großteil in den Abschreibungen enthalten sind. Diese stiegen folglich deutlich um 65,6% auf 23,26mEUR an.

 

Auf Basis der Umsatzentwicklung vor IFRS 15 + 16 konnte Datagroup ein organisches Wachstum von 4,9% erzielen, weitere 8,1% des Umsatzanstiegs ergaben sich durch Akquisitionseffekte und 5,8% durch Handelsumsätze mit der NRW.Bank. Diese Handelsumsätze, die damit für den Großteil der Umsatzdifferenz zwischen bisheriger und aktueller Bilanzierung verantwortlich sind und damit sogenannte Transitionsumsätze darstellen, werden zukünftig auf die Vertragslaufzeit verteilt. Damit wird sich die Differenz aus dem Geschäftsjahr 2018/19 im Umsatz der Folgejahre erhöhend auswirken. Im Ergebnis haben sich die Personalaufwendungen durch einen unterproportionalen Anstieg ergebniserhöhend ausgewirkt, während überproportional angestiegene Materialaufwendungen, insbesondere im vierten Quartal, das Ergebnis belastet haben. Zugleich dürften die sonstigen betrieblichen Erträge im Schlussquartal im Zuge der Übernahme von Mitarbeitern und Teilen der IT Informatik nochmals deutlich angestiegen sein und damit den geringen Ergebnis- bzw. ggf. leichten Verlustbeitrag aus der IT Informatik Übernahme kompensiert haben.

 

Eine Prognose wird der Vorstand traditionell erst auf der Hauptversammlung, die Anfang März stattfinden wird, bekannt geben. Durch die neu gewonnenen Großaufträge (NRW.Bank, Bankhaus Lampe, Messe München, ARD), die sich im vergangenen Jahr noch in der Transitionsphase befunden und damit noch nicht oder nur unwesentlich zum Umsatz beigetragen haben, sollte sich das organische Wachstum im neuen Geschäftsjahr beschleunigen. Weitere Umsatzbeiträge werden sich durch die ganzjährige Konsolidierung der UBL sowie der übernommenen Mitarbeiter bzw. Geschäftsteile von der IT Informatik ergeben. Ich habe im Rahmen der vorläufigen Zahlen meine Schätzungen angepasst und dabei meine Umsatzerwartungen für 2019/20 auf 358,66mEUR (+ 16,9%/alt: 355,85) bzw. auf 387,32mEUR (+ 8,0%/alt: 381,99) für 2020/21 angehoben. Hierbei wird sich auch das gesteigerte Durchschnittsvolumen pro CORCBOX-Kunde positiv auswirken. Meine EBITDA-Prognose für 2019/20 reduziert sich hingegen leicht von 52,26mEUR auf 51,12mEUR wegen geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen sowie einer Margenverwässerung aus der IT Informatik Transaktion im ersten vollen Jahr der Konsolidierung. Für 2020/21 erhöht sich meine EBITDA-Schätzung auf 60,59mEUR (alt: 59,90), einhergehend mit einer EBITDA-Marge von 15,6%, die damit in Line ist mit der avisierten Ziel-Spanne von >15% bis 2020/21. Das Kursziel erhöht sich dadurch sowie aufgrund der Umstellung der Bewertung auf das Jahr 2019/20 von zuletzt 64,00€ auf nunmehr 67,00€.

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