Junolyst
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Handelsidee

In diesem Wikifolio soll zum einen eine Fundamentale Anlagestrategie verfolgt werden, d.h. es wird gezielt nach Werten geschaut, die aufgrund ihrer Geschäftsentwicklung(Aufträge, Kooperationen, Geschäftszahlen) Potenzial für die Zukunft haben könnten. Darüberhinaus sollen in diesem Wikifolio auch Aktien gekauft werden, die über einen positiven Newsflow verfügen oder durch ein Aussichtsreiches Chartbild Potenzial versprechen.

Diese Strategie wird verfolgt, da sie eine gesunde Mischung aus kurzfristiger Spekulation und längerfristiger Anlage darstellen soll und somit meiner Meinung nach Insgesamt zum Erfolg führen kann.

Meine Informationen suche ich mir hauptsächlich auf Internetseiten und Fachjournalen, aber auch teilweise durch persönliche Gespräche mit Analysten.Die durchschnittliche Haltedauer kann zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen oder auch Monaten liegen, je nachdem wie sich der Wert oder auch der Markt entwickelt. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF19920415
Erstellungsdatum
17.09.2013
Indexstand
High Watermark
380,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Lukas Spang
Mitglied seit 17.09.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu LPKF LASER+ELECTRON.

> Kauf | Ist LIDE der Game Changer? < 

 

Seitdem die aktuellen Vorstände Götz Bendele (CEO seit Mai 2018) und Christian Witt (CFO seit September 2018) im Amt sind, hat sich bei der LPKF vieles verändert. Zum Positiven. So konnte der Umsatz wieder deutlich gesteigert, vor allem aber auch die Profitabilität erheblich verbessert werden. Zugleich wurde auch ein verstärkter Fokus auf F&E und damit verbunden der Einführung neuer Produkte am Markt bzw. auch bestehender Produkte bei Kunden gelegt. Zugleich ist das Unternehmen seitdem klar auf Cashflowstärke und Kapitaleffizienz ausgerichtet, zwei entscheidende Faktoren zur Steigerung des Unternehmenswertes. Mit Blick auf die Kapitalmarktkommunikation hat sich das neue Vorstandsduo bislang recht zurückhaltend gezeigt. So konnte sowohl im Herbst 2018 als auch im Herbst 2019 die Prognose für das jeweilige Geschäftsjahr angehoben werden. Nun zeigt sich der Vorstand für die kommenden Jahre äußerst positiv und gibt erstmals einen Mehrjahresausblick.

 

Im vergangenen Geschäftsjahr konnte LPKF den Umsatz auf 140,03mEUR (+16,7% / LSe: +142,8) steigern und damit die Umsatzprognose von 135-140mEUR am oberen Ende erreichen. Die EBIT-Marge erreichte 13,7% (EBIT 19,25mEUR / +182,0% vs. LSe 20,00mEUR) und lag damit ebenso am oberen Rand. Dabei hat sich insbesondere die deutliche Skalierung im Geschäftsmodell gezeigt, sodass sowohl der Personalaufwand als auch der sonstige Aufwand (bereinigt um IFRS 16) nur leicht angestiegen sind. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwartete das Management Ende Februar noch eine weitere Verbesserung von Umsatz und Ergebnis. Aufgrund der seitdem starken Ausbreitung von COVID-19, in Folge dessen es zu einer ausgeprägten Rezession kommen dürfte, schließt das Management jedoch einen Umsatz- und Ergebnisrückgang nicht aus. Für das erste Quartal 2020 erwartet der Vorstand aufgrund einer sehr starken Vorjahresbasis (Umsatz Q1 2019 +84,6%), bedingt durch eine deutliche Steigerung der Umsatzerlöse im Solar-Segment (+103,0%) sowie möglichen Verschiebungen in Folgequartale aufgrund von COVID-19, einen schwachen Jahresstart. Nach 36,40mEUR im ersten Quartal 2019 wird nun ein Umsatz zwischen 18-22mEUR prognostiziert. Für das EBIT wird nach einem ebenso guten Vorjahr (6,08mEUR), ebenfalls bedingt durch das Solarsegment, mit einem Verlust zwischen 3-5mEUR kalkuliert. Neben der Saisonalität im Solargeschäft dürfte dies auch auf einen geringeren Auftragseingang (112,0mEUR/-19,9%) im vergangenen Jahr bzw. Auftragsbestand (30,0mEUR/-48,6%) zum Jahresende zurückzuführen sein. Hier zeigt sich auch eine bestehende Saisonalität durch Großaufträge.  

 

Mit Blick auf die kommenden Jahre zeigt sich der Vorstand sehr zuversichtlich. So soll sich der Umsatz bis 2024 auf über 360mEUR erhöhen. Ausgehend vom erreichten Umsatzniveau 2019 i.H.v. rund 140mEUR entspricht dies einem deutlichen Umsatzanstieg von knapp 160% bzw. einem jährlichen Wachstum von rund 21%. Zugleich soll sich die EBIT-Marge auf mindestens 25% in etwa verdoppeln, entsprechend einem EBIT von mindestens 90mEUR. Basis für diese starke Umsatzdynamik in den kommenden Jahren sollen laut Unternehmensangaben insbesondere die vielversprechenden und hohen Potenziale im Bereich der neuen LIDE Technologie sein. Mit LIDE haben Kunden von LPKF die Möglichkeit, Glas in einer neuen Form zu bearbeiten und ist daher besonderes bei Anwendungen in der Elektronik-, Halbleiter und Life-Science-Industrie von Interesse. Eine Anwendungsmöglichkeit, die dabei derzeit besonders im Fokus steht, ist Glas als Displayoberfläche für Falthandys zu nutzen. Basis der Erwartungen für die kommenden Jahre seien erreichte Fortschritte bei Kundenprojekten für verschiedene Anwendungen, u.a. in der Halbleiter- und Displayindustrie. Den daraus abgeleiteten Annahmen bzw. Erwartungen liegen laut Unternehmensangaben entsprechende Kundenvorhaben zugrunde. In diesem Zusammenhang konnte LPKF Mitte Januar den ersten nennenswerten Auftrag bekannt geben. So habe LPKF Ende 2019 bereits das erste hochautomatisierte LIDE-System an einen der weltweit führenden Konzerne aus der Halbleiterindustrie ausgeliefert. Um für das erwartete starke Wachstum in den kommenden Jahren ausreichend vorbereitet zu sein, hat LPKF zudem am Standort Garbsen im November mit dem Bau einer Reinraumfabrik (800qm) begonnen, im Rahmen dessen das Unternehmen für die erste Ausbaustufe 5mEUR investieren wird.

 

 

Im Anschluss an die kommunizierte 5-Jahresprognose habe ich meine Schätzungen sowie mein DCF-Model deutlich überarbeitet. Während ich für das aktuelle Geschäftsjahr aufgrund des schwachen Jahresstarts und den Unsicherheiten durch COVID-19 mit einem Umsatz- und Ergebnisrückgang auf 130,0mEUR (-7,2%) respektive 13,63mEUR (-29,2%) rechne, sollte LPKF bereits im kommenden Jahr wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. Bis 2024 sollte sich das Wachstum dann beschleunigen, wenngleich derzeit in meinem Bewertungsmodell lediglich ein Umsatz von rund 258mEUR bei einer EBIT-Marge von 23,5% (EBIT 2024: 60,62mEUR) für das Jahr 2024 unterstellt wird. Auf Basis dessen ergibt sich ein Kursziel von 39,00€. Bei einer höheren Visibilität hinsichtlich der Ziele für das Jahr 2024 besteht somit zukünftig die Möglichkeit, die aktuellen Erwartungen anzuheben, die dann auch ein höheres Kursziel rechtfertigen würden.

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Kommentar zu MVISE AG

> Die Hoffnung stirbt zuletzt <

 

Kurz vor Weihnachten letzten Jahres hat mVISE den Markt mit einer kräftigen Umsatz- und Gewinnwarnung den Markt enttäuscht. Wieder einmal, nachdem bereits in den beiden Vorjahren (2017 prognostizierte Gesamtleistung i.H.v. 14mEUR nur durch Zukäufe von elastic.io & Geschäftsbetrieb der SHS Viveon erreicht / EBITDA-Marge 13,3% statt 15-20%; 2018 22,5mEUR Umsatz statt 25mEUR / EBIT-Marge 5,8% statt 8%) die Ziele nicht wie geplant erreicht werden konnten. So hatte sich 2019 einerseits eine geringere Auslastung im Consulting sowie damit verbunden niedrigere Neueinstellungen negativ auf die Entwicklung ab dem zweiten Quartal ausgewirkt. Des Weiteren konnten erwartete Lizenzumsätze bei der Tochtergesellschaft elastic.io nicht wie geplant erzielt werden. In diesem Zusammenhang lagen auch die Umsätze im Rahmen der Partnerschaft mit Magic Software unterhalb der Erwartungen. In der Folge musste das Management die Umsatzprognose von 26-29mEUR (2018: 22,53mEUR) auf 22-23mEUR anpassen und die EBIT-Marge von 10-12% (2018: 5,8%) auf 0-5% reduzieren.

 

Dennoch konnte mVISE im Consulting die Auslastungsquote zum Jahresende wieder steigern und auf einem Niveau von etwa 75-85% stabilisieren. Auch zu Beginn dieses Jahres konnte mit rund 80% eine Auslastungsquote auf hohem Niveau erreicht werden, die damit leicht über Vorjahr lag. Zugleich hatte sich der Auftragseigang zuletzt deutlich erhöht. Da mVISE weniger im produzierenden Gewerbe oder Retail aktiv ist, sollten zudem die negativen Auswirkungen durch COVID-19 auf das operative Geschäft gering ausfallen. Zugleich kann das Unternehmen den Großteil der Projekte auch aus dem Home-Office bewerkstelligen und kann somit die Aufträge wie geplant abarbeiten. Lediglich in Ausnahmefällen, in denen beispielsweise ein Vor-Ort Termin in einem Rechenzentrum notwendig ist, kann es zu Verzögerungen im Projektablauf kommen. Des Weiteren will sich mVISE im Consulting zukünftig verstärkt auch auf Cross-Selling-Potenziale fokussieren, um den Produkt- und Service-Bereich noch enger miteinander zu verzahnen, wodurch sich insgesamt auch eine höhere Wertschöpfung ergeben soll. Im Produktbereich sollen bei der Tochtergesellschaft elastic.io in diesem Jahr auch wieder Umsätze aus der Partnerschaft mit Magic Software resultieren, nachdem 2019 keine Umsätze daraus verbucht werden konnten. Nach der ausgeweiteten Partnerschaft Ende 2018 hatte mVISE Umsätze i.H.v. rund 1mEUR für 2018 verbuchen können, sodass bis 2022 noch ein verfügbares Budget von ca. 1,5mEUR zur Verfügung steht. Im eigenen Vertrieb konnte elastic.io 2019 weitere Neukunden gewinnen, im Rahmen dessen sich das Unternehmen auch gegen größere Player am Markt durchgesetzt hat.

 

Für 2020 zeigt sich anhand der Prognose, dass der Großteil der 2019 nicht realisierten Umsätze auch in diesem Jahr nicht nachgeholt wird. So erwartet der Vorstand ein Wachstum von 12-18% (ca. 25,2-26,6mEUR ausgehend von der Prognosemitte 2019 von 22-23mEUR), sodass der zu erwartende Umsatzkorridor unterhalb der ursprünglichen Prognose für 2019 von 26-29mEUR liegt. Zugleich zeigt sich, dass die Im Rahmen der Strategie 2018+ in Aussicht gestellte Umsatzplanung für dieses Jahr von 33-35mEUR deutlich verfehlt wird. Für das Ergebnis erwartet das Management in diesem Jahr eine Steigerung der EBITDA-Marge auf 14-18%, nach voraussichtlich rund 10% im vergangenen Jahr. Aufgrund der deutlich reduzierten Umsatzerwartungen für 2019 und 2020 habe ich meine Schätzungen ebenfalls entsprechend angepasst und erwarte nun für 2019 einen Umsatz i.H.v. 22,27mEUR (alt: 26,53mEUR) bzw. 25,20mEUR (+13,2% / alt: 32,13mEUR) für 2020. Ebenso für die Margenentwicklung habe ich meine Erwartungen reduziert und erwarte für 2019 ein EBIT i.H.v. 0,75mEUR (3,4% EBIT-Marge / alt: 2,66mEUR). Für 2020 haben sich meine Schätzungen beim EBITDA auf 3,63mEUR (14,4% EBITDA-Marge / alt: 4,95mEUR) reduziert. In Folge der deutlich reduzierten Umsatz- und Ergebnisschätzungen sinkt auch das Kursziel entsprechend von zuletzt 5,80€ auf nunmehr 4,40€. Dabei ist unverändert eine Wandlung der beiden Wandelanleihen (3,75€ & 4,16€) berücksichtigt. In diesem Zusammenhang konnte zuletzt die Verlängerung der zum 01.04. fällig gewesenen Wandelanleihe 2017/20 um zwei weitere Jahre bekannt gegeben werden, die der Gesellschaft zusätzliche Zeit und Flexibilität bietet. Mit Blick auf das operative Geschäft gilt es nun für den Vorstand die deutlich reduzierten Erwartungen zu erreichen, um am Markt verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.

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Allgemeiner Kommentar

> Monatsupdate März 2020 <

 

Nachdem die Märkte weltweit im Zuge der rasanten Ausbreitung von COVID-19 im März deutlich an Wert verloren, konnte sich auch das #wikifolio „Chancen suchen und finden“ diesem Trend nicht entziehen und notierte Ende März rund 30% im Minus seit Jahresbeginn. Zugleich wurde durch den Aufbau von Cash Risiko reduziert und die Gewichtung bei Unternehmen mit hohen wiederkehrenden Umsätzen oder einer kaum beeinträchtigten Geschäftsentwicklung erhöht. Darüber hinaus sollte sich mit Blick auf eine wirtschaftliche Erholung und dem vermutlich beschleunigten Trend zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen der Schwerpunkt auf IT-Unternehmen (43,9% Portfolioanteil) als vorteilhaft erweisen.

 

Weitere Details im aktuellen Monatsupdate:

 

Zum Monatsupdate

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Kommentar zu SHOP APOTHEKE EUROPE INH.

> Kauf | Bundeskabinett beschließt E-Rezept ab spätestens 2022 < 

 

In diesem Fall werde ich zu Shop Apotheke zunächst keine ausführliche Analyse veröffentlichen, sondern will hier insb. vom Momentum profitieren. So hat das Bundeskabinett diese Woche über das E-Rezept in Deutschland ab spätestens 2022 abgestimmt, wodurch Shop Apotheke zukünftig stark profitieren sollte. Zugleich ist der Markt aktuell recht konzentriert. Ein weiterer großer Wettbewerber ist DocMorris von der Zur Rose Group. Zudem profitiert Shop Apotheke stark davon, dass Menschen in der aktuellen Situation verstärkt über Shop Apotheke bestellen, statt zur lokalen Apotheke zu gehen. 

 

Details dazu hier: Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums

 

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