Krisensicher und inflationsgeschützt - Gold als Depot-Beimischung

Infos und Tipps rund um die Investition in das begehrte Edelmetall

Knapp drei Viertel der Deutschen besitzen laut einer im April dieses Jahres durchgeführten Studie der Steinbeis-Hochschule Gold in Form von Schmuck, physisch in Form von Barren oder Münzen oder mittelbar über ein spezielles Wertpapier.

Seit Jahrtausenden zieht Gold Menschen auf der ganzen Welt in seinen Bann. In physischer Form gilt es als krisensicher. Das Interesse ist daher immer dann groß, wenn die Wirtschafts- oder Kapitalmarklage unsicher ist. Langfristig spielt für die Nachfrage das reale Zinsniveau (Marktzins abzüglich Inflationsrate) eine große Rolle. Je geringer der Realzins ist, desto attraktiver erscheinen Investments in das unverzinste Edelmetall. Das ständige Niedrig- bzw. Negativzinsumfeld spielt Gold also ebenfalls in die Hände.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Gold-Investment?
Experten sind sich einig: Eine Beimischung von Gold im Portfolio kann sinnvoll sein. Denn Gold wird seinen Wert nie ganz verlieren, da die Vorkommen begrenzt sind. Außerdem korreliert Gold in der Regel negativ mit dem Aktienmarkt. Ein Investment kann also dazu dienen, das Portfolio abzusichern. Aber: Nur zwischen fünf bis maximal 15 Prozent des Gesamtvermögens sollte in physischem Gold stecken. Denn es hat auch Nachteile.

Gold wirft weder Zinsen noch Dividenden und auf lange Sicht auch deutlich niedrigere Renditen als Aktien ab. Während mit Aktien seit 1950 im Schnitt pro Jahr eine Realrendite von gut sechs Prozent zu verdienen war, kommt Gold hier lediglich auf bestenfalls zwei Prozent. Darüber hinaus kann der Goldpreis kurzfristig extremen Schwankungen unterliegen. Wer dennoch partizipieren will, hat verschiedene Möglichkeiten. 

Wie können Anleger in Gold investieren? 

1. Physisches Gold
Physisches Gold zu besitzen ist die mit Abstand sicherste Art des Goldinvestments. Es wird in Form von Münzen oder Barren gekauft. Der Erwerb ist allerdings nicht günstig. Zum Teil gibt es große Unterschiede zwischen An- und Verkaufspreis. Gold-Besitzer müssen sich außerdem mit der Lagerung und deren Kosten auseinandersetzen. Die gängigsten Anlagemünzen sind der Maple Leaf, der Wiener Philharmoniker oder der Krügerrand.   

2. Exchange Traded Commodities
Bei Exchange Traded Commodities (ETC) handelt es sich um Wertpapiere, mit denen der Anleger an Rohstoffpreisen, also etwa auch am Goldkurs, partizipieren kann. Es sind Inhaberschuldverschreibungen, welche meist mit physischem Gold gedeckt sind. Der Anleger partizipiert also am Goldpreis, muss sich aber nicht um die Lagerung oder den Ankauf kümmern. Anders als beim Gold unter der Matratze besteht aber das Emittentenrisiko. Der bekannteste deutsche Gold-ETC ist Xetra-Gold.

3. Goldminen-Aktien
Eine weitere Möglichkeit des Gold-Investments stellt der Erwerb von Aktien börsennotierter Goldproduzenten dar. Krisensicher ist diese Veranlagungsform aber keinesfalls. Goldminen-Aktien steigen und fallen in der Regel stärker als der Goldpreis selbst, weshalb ein Investment in solche Aktien auch als gehebelte und entsprechend risikoreiche Wette auf den Goldpreis verstanden werden kann. Darüber hinaus erfordert diese Art der Investition eine genaue Auseinandersetzung mit den Geschäftsaussichten des jeweiligen Unternehmens.

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Die größten Goldproduzenten 2018

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