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SFC Energy – der beste „Pure Play“ des Aktien-Checks

Als bester „Pure Play“ angelt sich der deutsche Brennstoffzellenhersteller SFC Energy Platz 6 des Aktien-Checks. Das SDAX-Unternehmen wächst und schrieb zuletzt schwarze Zahlen – definitiv ein Pluspunkt für Aktionäre.

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Quelle: wikifolio.com

Die Teilnehmer des Aktien-Checks überzeugt SFC Energy vor allem mit hoher Innovationskraft. Hier schneiden die Deutschen sogar besser ab als alle anderen Unternehmen des Checks. Aber auch sonst muss sich SFC nicht verstecken: Sie sind laut Teilnehmern überdurchschnittlich gut in allen abgefragten Kategorien – vom Geschäftsmodell übers Management bis zur Wettbewerbsposition.

Was tut SFC Energy?

SFC Energy stellt Direktmethanol- und Wasserstoff-Brennstoffzellen her – und bietet vorrangig Energielösungen überall dort an, wo es keine Netzversorgung gibt oder sie nicht stabil ist. Wohnmobil-Besitzer? SFC Energy liefert den emissionsfreien Strom mit ihren Wasserstoff-Brennstoffzellen. Urlaub auf der eigenen Berghütte, die nicht ans Netz angeschlossen ist? Dito. Zum Einsatz kommen die Produkte von SFC aber auch in militärischen Anwendungen oder zum Beispiel im Katastrophenschutz. Der Hauptanteil des Umsatzes wird mittlerweile in der industriellen Energieversorgung generiert.

Wie steht‘s um die Zahlen?

SFC Energy wird – so die unternehmenseigene Prognose – im laufenden Jahr 2023 erstmals einen Umsatz von 100 Millionen Euro generieren. Im ersten Halbjahr konnten die Deutschen ihren Umsatz um 49,5 % auf 57 Millionen Euro steigern. Fast die Hälfte erwirtschaftet SFC Energy in Nordamerika. Tätig sind die Deutschen aber weltweit. Auch das bereinigte EBIT konnte im ersten Halbjahr gesteigert werden – auf 4,3 Millionen Euro von nur 0,7 Millionen im Vorjahr. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 3,3 Millionen Euro. Der operative Cash-Flow blieb vorerst allerdings negativ, wenn auch deutlich weniger als im Vorjahr.

Wie attraktiv ist die Aktie?

Große Sprünge sollten Anleger in naher Zukunft nicht erwarten. Ohnehin ist SFC Energy aber vor allem als Langfristinvestment geeignet.

Christian Scheid
Scheid

Der Finanzjournalist Christian Scheid (Scheid) führt unter anderem das erfolgreiche wikifolio Special Situations long/short. Anfang Oktober analysierte er: „Im Mittelpunkt stehen für das Management von SFC die weitere Marktdurchdringung der Brennstoffzellen-Technologie, Margenausweitungen und Marktanteilsgewinne unter anderem durch M&A. Vorstand Peter Podesser hat die Jahresprognose bestätigt. (…) Die Mittelfristziele blieben indes noch unangetastet. Früheren Angaben zufolge soll der Umsatz bis 2025 auf rund 350 bis 400 Millionen Euro gebracht werden bei einer Ebitda-Marge von mehr als 15 Prozent. Kurzfristig stehen jedoch erhöhte Investitionen und damit ein tendenziell ‚nur‘ stabiles Margenniveau auf der Agenda. Große Sprünge sollten Anleger also in naher Zukunft nicht erwarten. Ohnehin ist SFC Energy aber vor allem als Langfristinvestment geeignet.“

Chart

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Kennzahlen

  • +613,8 %
    seit 09.11.2013
  • EUR 3.383.136,54
    Investiertes Kapital
  • +5,7 %
    Performance (1 J)
  • 13,6 %
    Volatilität (1 J)
Ø-Perf. pro Jahr: +21,8 Prozent

Die SFC-Aktie hat sich lange gegen den allgemeinen Abwärtstrend bei Wasserstoff-Aktien widersetzen können – seit Anfang September geht es aber auch für das SDAX-Papier abwärts. Unterm Strich verlor die SFC-Aktie seit Jahresanfang gut ein Drittel ihres Wertes. Damit ist sie in – nun – „schlechter“ Gesellschaft: Der MVIS Global Hydrogen Economy Index, der ausschließlich Unternehmen enthält, die zumindest die Hälfte ihres Umsatzes aus Wasserstoff, Brennstoffzellen oder Industriegase-Projekten generieren und somit als „Pure Play“-Index herangezogen werden kann, hat 2023 bislang ebenfalls rund ein Drittel an Wert verloren.

Fazit: Gute Aussichten und unterbewertet

Die Aktien-Check-Teilnehmer halten die SFC-Aktie für unterbewertet. Tatsächlich sind demnach nur 4 Aktien attraktiver: Die 3 Industriegase-Giganten und Aktien-Check-Sieger Linde, Air Products & Chemicals und Air Liquide und der deutsche Blockheizkraftwerk-Hersteller 2G Energy. Das sind dann auch jene 4 Titel, die YTD nur relativ leicht im Minus liegen bzw. sogar zulegen konnten. Qualität zahlt sich also aus. Wesentlich schlechter steht es da um die vormaligen Highflyer der Branche Plug Power, Ballard Power oder auch Nel.

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