Risikofeuer

Performance

  • -40,2 %
    seit 14.06.2018
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
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Handelsidee

In das Portfolio werden Unternehmen aufgenommen, die Sondersituationen aufweisen, in denen das Management durch konkrete Maßnahmen schwerwiegende Veränderungen durchführen muss. Dies können u.a. Wechsel der Unternehmensausrichtung, Übernahme- oder Krisensituationen sein. Die anfallende Richtigkeit und Umsetzung der Maßnahmen bringt ein erhebliches Risiko mit sich. Durch den persönlichen, aktivistischen Kontakt zu Vorstand und Aufsichtsrat, wäge ich die Erfolgswahrscheinlichkeit ab. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00040000
Erstellungsdatum
14.06.2018
Indexstand
High Watermark
65,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Benutzer gelöscht

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Hauptversammlung der NorCom Information Technology AG: Problematik fragwürdig – Schlussfolgerung falsch: Auf der diesjährigen Hauptversammlung stimmen die Aktionäre der NorCom AG über einen Formwechsel in die Rechtsform der KgaA ab. Die Begründung lautet, man wolle sich gegen eine mögliche Übernahme schützen. Laut Management fordern Kunden und Projektpartner des Unternehmens Sicherheit, dass kein Konkurrent einsteigt und die Produkte annektiert. Das vom Management skizzierte Szenario einer feindlichen Übernahme hört sich wahrlich erschreckend und böse an, ist es aber nicht. Grundsätzlich ist ein Übernahmeangebot aus Sicht der Anteilseigner immer „freundlich“, denn es eröffnet die Möglichkeit, die Anteile zu einem höheren Preis als dem aktuellen Börsenkurs zu verkaufen. Ein Übernahmeangebot befeuert den Aktienkurs und hebt den bis dahin verborgenen wahren Wert des Unternehmens. Im Anschluss an das Übernahmeangebot haben es die Aktionäre selber in der Hand, wie sie damit umgehen. Bleibt nur noch die angebliche Forderung von Kunden und Projektpartnern nach Sicherheit, dass kein Konkurrent einsteigt und die Produkte annektiert. Die Forderung ist an sich nachvollziehbar - die Schlussfolgerung des Managements falsch. Das Management schlägt mit dem Rechtsformwechsel eine Maßnahme vor, welche die Einflussmöglichkeiten der Aktionäre einschränkt und damit für Investoren das Investment in die Aktie weniger lukrativ macht, was wiederum den Aktienkurs drückt. Richtige Schlussfolgerung ist die genau gegenteilige Maßnahme, welche auch mit dem obersten Geschäftsziel im Einklang steht, nämlich der Stärkung und Förderung langfristiger Geschäftsbeziehungen. Anstatt dem Kapitalmarkt reaktiv und schädigend gegenüber zu handeln, wird genau das Gegenteil vorgeschlagen: Proaktiv durch Roadshows und Investorenkonferenzen die Attraktivität eines Investments in das Unternehmen erhöhen und in dessen Zuge den Kunden und Projektpartnern Minderheitsbeteiligungen anbieten. Diese müssen auch nicht an dem gesamten Unternehmen sein, sondern können an den jeweiligen Produkten „DaSense“ und „EAGLE“ erfolgen, welche passend dazu schon in eigene Tochtergesellschaften ausgegliedert sind. Durch diesen Gegenvorschlag werden die Aktionärsrechte nicht beschnitten, die Attraktivität eines Investments in die Aktie gesteigert, das Risiko einer „Annektion“ der Produkte durch eine gestärkte breite Aktionärsbasis minimiert und die langfristigen Beziehungen zu Kunden und Projektpartnern gestärkt, die im kleineren Umfang selber an der Entwicklung der Produkte partizipieren können. Unter Verweis auf mein offizielles Abstimmungsverhalten und meinen Gegenantrag bitte ich zur Interessensbündelung um Kontaktaufnahme. https://sdk.org/veroeffentlichungen/abstimmungsverhalten/VotingBehaviour?id=20015 -Paul Petzelberger mehr anzeigen

Kommentar zu WINDELN.DE SE

Ich befinde mich als Stimmrechtsvertreter und Berichtsschreiber auf der HV von windeln.de. Gestartet ist das Unternehmen vor knapp 3 Jahren an die Börse bei einem Ausgabepreis in Höhe von 18,50 Euro. Heute steht der Aktienkurs bei rund 1,5 Euro und die Liquidität ist knapp. Aber es gibt einige Punkte, die mich positiv stimmen. 1. Vorstandswechsel: Gründer verlassen das Unternehmen und Herr Peukert, ein Manager von Amazon wird CEO. In diesem Zuge wurden nun auch sehr viele Abschreibungen in das erste Quartal gepackt. 2. Zusammensetzung Aufsichtsrat: Die meisten der Großaktionäre sind im AR vertreten. Zudem ist Anfang des Jahres eine Gruppe von Investoren rund um Herrn Jakoplitsch neu eingestiegen. Er wird aktuell in den AR gewählt und vertritt mittlerweile schon rund 7%. Im Raum sind weiterhin einige Fremdkapitalgeber vorhanden. Eine weitere Finanzierungsrunde ist sehr wahrscheinlich. 3. Prognose Q1 2019: Erreichen der Gewinnschwelle des EBITs. Fazit: Das Investment ist spekulativ. Klappt der Turnaround? Die genannten Punkte stimmen mich positiv. Schon in den nächsten Monaten vor Halbjahresmitteilung sind weitere positive Hardfacts vom Management zu erwarten. Das Investment somit kurzfristig, als auch mittelfristig interessant. mehr anzeigen
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