Ausis Gold & Silber Minen

Hannes Zipfel

Performance

  • +6,3 %
    seit 04.11.2015
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Es soll in Rohstoffunternehmen mit dem Schwerpunkt Gold- und Silberminen investiert werden. Neben Explorern, klein-, mittel und großkapitalisierten Minen können auch Streaming Unternehmen erworben werden. Ergänzt werden soll das Portefeuille durch Unternehmen, die den Minen die notwendige Infrastruktur und Ausrüstung für die Rohstoffförderung zur Verfügung stellen.

Der Investmentprozess soll Bottum-Up strukturiert sein und bezieht zusätzlich zur Fundamentalanalyse auch technische Indikatoren mit ein.

Die Rendite soll über positive Geschäftsverläufe der Unternehmen sowie M&A-Aktivitäten erzielt werden. Neben der Wertsteigerung via Aktienkurs sollen auch regelmäßige Ausschüttungen der Unternehmen in Form von Dividenden und Sonderdividenden vereinnahmt werden.

Es wird ausschließlich in Aktien investiert. Derivative Finanzinstrumente werden nicht erworben.

Der Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig ausgerichtet.

Das Wort "Ausis" stammt aus dem Altpreußischen und bedeutet "Gold".
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Stammdaten
Symbol
WF000AGUSM
Erstellungsdatum
04.11.2015
Indexstand
High Watermark
123,7

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Hannes Zipfel
Mitglied seit 20.10.2015

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu ATLANTIC GOLD CORP.

Verkauf nach Übernahmeofferte mit 43,24% Gewinn: Der australische Goldproduzent ST. BARBARA übernimmt den kanadischen Goldproduzenten ATLANTIC GOLD CORP. für 2,90 Kanadische Dollar komplett in Cash. Dies entspricht einem Premium von 40% zum Schlusskurs von Gesternabend, Dienstag den 14. Mai. 

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Allgemeiner Kommentar

Neben der jüngsten Eskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie in Kürze (ab Samstag) evtl. auch wieder zwischen den USA und der EU, eskaliert auf geopolitischer Ebende der militärische Konflikt zwischen den USA/ Israel/ Saudi Arabien /den V.A.E. etc. auf der einen Seite sowie dem Iran auf der anderen Seite.

Für die monetären Edelmetalle sind beide "Fronten" von Bedeutung, da eine veränderte Risikolage droht, die Save-Haven Assets wieder verstärkt ins Blickfeld der Investoren rücken wird.

Die Kriegsvorbereitungen im Nahen Osten sind sowohl auf diplomatischer als auch auf militärischer Ebene weit fortgeschritten, trotz der jüngsten Dementi des US-Präsidenten.

 

Fakt ist, dass die einseitige Kündigung des Atomdeals durch die USA, auch auf Drängen Israels, bereits der Startschuss für die militärische "Lösung" des potenziellen Atomwaffenproblems Iran bedeutete. Wenn die USA und Israel den Iranern trotz internationaler Kontrollen der IAEA nicht trauen, dann hilft aus deren Sicht nur eine gewaltsame Lösung, zumal auch die sunnitisch geprägten Nachbarstaaten des Iran das schiitische Regime gern militärisch und politisch geschwächt sähen.

 

Mit Donald J. Trump haben die Israelis auf Grund seiner familiären und politischen Situation einen engen Partner ihrer diesbezüglichen Interessen gefunden, der aber ventuell nur noch gut anderthalb Jahre im Amt ist. Die Zeit zu handeln ist ergo begrenzt.

 

Die Verlegung weiterer US-Kräfte an den persischen Golf läuft bereits auf Hochtouren. Laut der New York Times, gemäß Quellen aus dem Pentagon, sind bis zu 120.000 Soldaten geplant, zusätzlich zu dem jüngst vor Ort eingetroffenen Flugzeugträger USS Abraham Lincoln sowie den ständig stationierten Kräften auf den Militärbasen in Kuwait, Bahrrain, Katar, V.A.E., Oman, Sudi-Arabien, Ägypten, Jordanien, Dschibuti, dem Libanon und natürlich in Israel.

 

Heute wurde nun bekannt, dass die USA den überwiegenden Teil ihres diplomatische Personals aus dem Nachbarstaat Irak abziehen. Gleichzeitig mehren sich die Nachrichten über militärische Provokationen gegen Tanker und Pipelines mit sprengstoffbestückten Luft- und Wasserdrohnen.

 

Das Ergebnis der politischen Analyse ist aus meiner Sicht klar: das Risiko einer militärischen Intervention im Iran ist sehr hoch, weil sie von den USA und ihren Alleierten im Nahen Osten gewollt ist. Damit sollen zwei Grundinteressen der Agressoren erreicht werden: primär die Verhinderung der atomaren Aufrüstung des Iran sowie sekundär der Sturz des shiitischen Mullah-Regimes.

 

Die Folgen für die Kapitalmärkte wären generell eine steigende Risikiaversion zu Gunsten von Save-Haven Assets (wie Gold und Silber) sowie steigende Ölpreise, da der Konflikt an einer für die weltweite Ölversorung sensivlen Meerenge statfindet (die Straße von Hormus ist an ihrer engsten Stelle nur ca. 55 Kilometer breit). 20% des weltweiten Ölangebots läuft hier per Tanker durch. Im Zuge eines von den Iranern geführten Guerillakrieges könnte es hier zu Anschlägen und Vergeltungsakten auf Schiffe und die Ölpipelineinfrastruktur kommen.

 

Ich werde die Entwicklung weiter eng verfolgen, halte sie aber in Bezug auf das Hauptmotiv für Edelmetall- und Mineninvestments (globale Schuldenkrise) für sekundär. Dennoch forciert jede Entwicklung, die wirtschaftliche Unsicherheit auslöst, die Wende hin zu neuen aggressiven geldpolitische Maßnahmen (auch durch die US-Fed/ QE4) zur Abfederung der ökonomischen Folgen. Eine Wende, die dann eher käme und  für die Entwicklung der monetären Edelmetalle von großer Bedeutung ist.

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Allgemeiner Kommentar

Jetzt bringt Trump die Geldpolitik via Twitter als Waffe im Handelskrieg gegen China ins Spiel: "China wird wie immer Geld in sein System pumpen und wahrscheinlich die Zinssätze senken, um das Geschäft auszugleichen, das es im Handelskrieg mit uns verliert und verlieren wird. Wenn die Federal Reserve es den Chinesen gleichtun würde, wäre das Spiel vorbei, wir gewinnen! Auf jeden Fall will China einen Deal!"

 

Original-Tweet:

Donald J. Trump‏ Verifizierter Account @realDonaldTrump 5 Std.vor 5 Stunden

China will be pumping money into their system and probably reducing interest rates, as always, in order to make up for the business they are, and will be, losing. If the Federal Reserve ever did a “match,” it would be game over, we win! In any event, China wants a deal!

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Allgemeiner Kommentar

Interessanter Hinweis der chininesischen "Global Times" in Bezug auf den Showdown im Handelskrieg und mögliche Gegenattacken Chinas: „China muss den Handelskrieg der Trump-Regierung nicht in Bezug auf Umfang und Zollsätze gleichwertig gestalten. Stattdessen könnte sich China darauf konzentrieren, Trumps Wählerstamm zu treffen, um einen sorgfältig ausgewählten Verknüpfungspunkt der Industriekette zu zerstören, der systemische Risiken für die US-Wirtschaft mit sich bringen könnte. “

Das "Game of Chicken" (Angsthasenspiel) ist in vollem Gange und keiner der Beteiligten scheint momentan ausweichen zu wollen. Noch haben die Handelsstreitigkeiten keine nachhaltig positive Wirkung auf die monetären Edelmetalle, da der US-Dollar noch keine Federn lässt. Abzuwarten bleibt, ob und wann diese gegenseitige Behinderung des Handels inkl. Zerstörung von Produktionsketten die Realwirtschaft erreicht und ggf. weltweit zu einer neuen geldpolitischen Lockerungsrunde führt (v.a. in den USA mit negativen Implikationen für den US-Dollar).

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