Spezialwerte

Thomas Dittmer

Performance

  • +196,4 %
    seit 22.01.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
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Handelsidee

- Das Portfolio soll hauptsächlich den Grundsätzen des "Value Investing" unterliegen, d.h. es sollen solche Wertpapiere aufgenommen werden, deren innerer Wert größer als der aktuelle Börsenkurs ist

- In das Portfolio sollen überwiegend in Deutschland ansässige sog. Nebenwerte aufgenommen werden, die aufgrund von Spezialsituationen unterhalb ihres inneren Wertes notieren, beispielsweise aufgrund geringer Analysten-Coverage oder anderer "Corporate Events" wie Übernahmen, Squeeze-Outs, Turnaroundphasen, Managementwechsel, etc.

- Daneben können als "Beimischung", aufgrund besonderer Unternehmenssituationen oder aus Absicherungsgründen ebenfalls ausländische Werte, ETFs oder Fonds aufgenommen werden.

- Insbesondere im Nebenwertebereich findet man meiner Meinung nach häufig deutlich unterbewertete Unternehmen, so daß sich hier der erhöhte Analyseaufwand auszahlen sollte. Large Caps werden dagegen im Regelfall durch eine Vielzahl von Analysten beobachtet, so daß sich eher selten eine Fehlbewertung feststellen lassen sollte.

- Value Investing ist nach meinem Dafürhalten gerade deshalb überzeugend, weil man gezwungen wird, wie ein Unternehmer zu denken: Als Aktionär kauft man einen Anteil eines Unternehmens und partizipiert daher regelmäßig an der Wertsteigerung, die das Unternehmen mit Hilfe der vertriebenen Produkte und Dienstleistungen erzielt. Deshalb ist es bei der Strategie unerläßlich, sich zu überlegen, wie sich das Unternehmen langfristig entwickeln kann und welche unternehmerischen Risiken bestehen.

- Grundsätzlich werden keine Sekundärquellen (Börsenbriefe, Newsletter, etc) zurate gezogen, hingegen werden Primärquellen wie Geschäftsberichte, Unternehmensmeldungen, Wertpapierprospekte und sonstige unternehmenseigene Unterlagen umso intensiver gelesen, um die Bewertung des Unternehmens an der Börse überprüfen zu können. Hilfreich können dabei im Einzelfall auch Research Reports von Analysten sein, wobei dort eher die beschreibende Analyse des Verfassers im Mittelpunkt steht und nicht so sehr dessen Urteil ("Kaufen", "Halten", "Verkaufen") oder Kursziel

- Grundsätzlich wird das Portfolio eher auf wenige Werte konzentriert sein und dementsprechend nicht übermäßig diversifiziert sein. Daher können bei Fehleinschätzung zu einzelnen Wertpapieren größere Ausschläge nach unten nicht ausgeschlossen werden. Diesem Risiko wird durch intensive Analyse des Unternehmens begegnet.

- Ebenso können aufgrund der Fokussierung auf Spezialsituationen Verluste auftreten, wenn die erwarteten unternehmerischen Ereignisse nicht wie geplant eintreten

- Die Haltedauer wird maßgeblich von der zugrunde liegenden Anlageentscheidung geprägt: Bei unterbewerteten Nebenwerten ohne spezielles Unternehmensereignis wird regelmäßig verkauft, sobald der "faire" Unternehmenswert erreicht ist. In diesen Fällen ist die Haltedauer eher langfristig angedacht. Bei Spezialsituationen bzw. Unternehmensereignissen wie Übernahmen, Managementwechseln, Squeeze-Outs, Spinoffs, etc. wird das Unternehmen grundsätzlich bis zum Eintritt des Ereignisses gehalten. Hier ist die Haltedauer eher mittelfristig zu erwarten. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00200775
Erstellungsdatum
22.01.2013
Indexstand
High Watermark
295,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Thomas Dittmer
Mitglied seit 22.01.2013

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Dank der defensiven Ausrichtung des Wikifolios konnte im August ein leichtes Plus in Höhe von 0,5% erzielt werden, während DAX und SDAX um 2% bzw. 3% abgegeben haben.

Neu im Wikifolio befinden sich die KgaA-Anteile der Hornbach Holding. Das Unternehmen ist zumindest auf Ebene der Einzelgesellschaft schuldenfrei und erscheint aufgrund der hohen stillen Reserven des Immobilienbestands unterbewertet.

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Allgemeiner Kommentar

Der monatliche Kommentar kann noch kürzer als sonst gehalten werden, da im Juli keine Transaktionen stattgefunden haben. Das Wikifolio hat etwa 2% verloren. Gegenüber dem Dax und SDAX bedeutet dies eine Outperformance von etwa 1 Prozentpunkt. Angesichts des hohen Cashbestands ist dies trotzdem unbefriedigend. Glücklicherweise wird der Fehler, Eckert& Ziegler deutlich zu früh verkauft zu haben, nicht im Wikifolio abgebildet...

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Allgemeiner Kommentar

Im Juni lag das Wikifolio knapp 2 Prozentpunkte hinter dem SDAX, der etwa 4% zulegen konnte. Der Cashbestand wurde auf knapp 50% erhöht. Aufgrund der hohen Barmittelquote ist auch in Zukunft zu erwarten, dass das Wikifolio bei steigenden Märkten eher unterdurchschnittlich abschneidet.

Axel Springer wurde nach der Ankündigung des (Teil-) Übernahmeangebots durch KKR verkauft. Die Mindestannahmeschwelle liegt bei 20% der Aktien. Dies dürfte relativ schwierig zu erreichen sein (Großaktionärin Friede Springer dient nicht an). Es bleibt abzuwarten, ob das Angebot erfolgreich sein wird.

Nennenswerte Verkäufe erfolgten ebenfalls bei Envitec Biogas. Die Kursentwicklung verlief (wie in den Vorjahren) im Vorfeld der Dividendenzahlung sehr positiv. Es wurden daher einige Papiere an die Dividendenjäger abgegeben. Zudem ist die Handelsliquidität in dem Papier aufgrund des geringen Free Floats recht überschaubar. Mit steigenden Assets under Management im Wikifolio sollte daher die Positionsgröße angepasst werden.

 

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Allgemeiner Kommentar

Im Gegensatz zum April ergab sich im abgelaufenen Monat ein gegenläufiges Bild: Das Wikifolio lag mit ca. einem Prozent im Minus, während der Markt die Gewinne aus dem April größtenteils wieder abgeben musste. Die hohe Cashquote und der hohe Anteil „defensiver“ Papiere sorgten für weitgehende Stabilität. Negativ wirkte sich insbesondere der relativ hoch gewichtete Anteil der TUI aus. Axel Springer und Envitec Biogas lieferten einen positiven Beitrag zur Wertentwicklung.

Während bei Springer ein mögliches Übernahmeangebot durch KKR in Aussicht gestellt wurde, wirkte bei Envitec die zu erwartende hohe Dividendenausschüttung kurstreibend. Zahlentechnisch ergab sich ein bekanntes Bild: Der Turnaround im Anlagenbau läßt weiter auf sich warten. Hingegen waren die Zahlen des Eigenbetriebs erneut besser als erwartet.

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