tonipolster
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Handelsidee

- Das Portfolio soll hauptsächlich den Grundsätzen des "Value Investing" unterliegen, d.h. es sollen solche Wertpapiere aufgenommen werden, deren innerer Wert größer als der aktuelle Börsenkurs ist

- In das Portfolio sollen überwiegend in Deutschland ansässige sog. Nebenwerte aufgenommen werden, die aufgrund von Spezialsituationen unterhalb ihres inneren Wertes notieren, beispielsweise aufgrund geringer Analysten-Coverage oder anderer "Corporate Events" wie Übernahmen, Squeeze-Outs, Turnaroundphasen, Managementwechsel, etc.

- Daneben können als "Beimischung", aufgrund besonderer Unternehmenssituationen oder aus Absicherungsgründen ebenfalls ausländische Werte, ETFs oder Fonds aufgenommen werden.

- Insbesondere im Nebenwertebereich findet man meiner Meinung nach häufig deutlich unterbewertete Unternehmen, so daß sich hier der erhöhte Analyseaufwand auszahlen sollte. Large Caps werden dagegen im Regelfall durch eine Vielzahl von Analysten beobachtet, so daß sich eher selten eine Fehlbewertung feststellen lassen sollte.

- Value Investing ist nach meinem Dafürhalten gerade deshalb überzeugend, weil man gezwungen wird, wie ein Unternehmer zu denken: Als Aktionär kauft man einen Anteil eines Unternehmens und partizipiert daher regelmäßig an der Wertsteigerung, die das Unternehmen mit Hilfe der vertriebenen Produkte und Dienstleistungen erzielt. Deshalb ist es bei der Strategie unerläßlich, sich zu überlegen, wie sich das Unternehmen langfristig entwickeln kann und welche unternehmerischen Risiken bestehen.

- Grundsätzlich werden keine Sekundärquellen (Börsenbriefe, Newsletter, etc) zurate gezogen, hingegen werden Primärquellen wie Geschäftsberichte, Unternehmensmeldungen, Wertpapierprospekte und sonstige unternehmenseigene Unterlagen umso intensiver gelesen, um die Bewertung des Unternehmens an der Börse überprüfen zu können. Hilfreich können dabei im Einzelfall auch Research Reports von Analysten sein, wobei dort eher die beschreibende Analyse des Verfassers im Mittelpunkt steht und nicht so sehr dessen Urteil ("Kaufen", "Halten", "Verkaufen") oder Kursziel

- Grundsätzlich wird das Portfolio eher auf wenige Werte konzentriert sein und dementsprechend nicht übermäßig diversifiziert sein. Daher können bei Fehleinschätzung zu einzelnen Wertpapieren größere Ausschläge nach unten nicht ausgeschlossen werden. Diesem Risiko wird durch intensive Analyse des Unternehmens begegnet.

- Ebenso können aufgrund der Fokussierung auf Spezialsituationen Verluste auftreten, wenn die erwarteten unternehmerischen Ereignisse nicht wie geplant eintreten

- Die Haltedauer wird maßgeblich von der zugrunde liegenden Anlageentscheidung geprägt: Bei unterbewerteten Nebenwerten ohne spezielles Unternehmensereignis wird regelmäßig verkauft, sobald der "faire" Unternehmenswert erreicht ist. In diesen Fällen ist die Haltedauer eher langfristig angedacht. Bei Spezialsituationen bzw. Unternehmensereignissen wie Übernahmen, Managementwechseln, Squeeze-Outs, Spinoffs, etc. wird das Unternehmen grundsätzlich bis zum Eintritt des Ereignisses gehalten. Hier ist die Haltedauer eher mittelfristig zu erwarten. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00200775
Erstellungsdatum
22.01.2013
Indexstand
High Watermark
312,3

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Thomas Dittmer
Mitglied seit 22.01.2013

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Der März wurde mit einer Performance von minus 7% abgeschlossen. Gegenüber den Vergleichsindizes DAX, MDAX und SDAX bedeutet dies eine signifikante Outperformance von 9 (DAX) bis 11 (SDAX) Prozentpunkten. Nach einer Phase extremer Panikstimmung konnten sich die Märkte erstaunlich rasch erholen. Während die exportlastigen und konjunkturabhängigen Titel des deutschen Kurszettels besonders hohe Verluste eingefahren haben, hielt sich der Abschwung in den USA (bislang) in Grenzen.

 

Das Wikifolio wurde insbesondere bei Touristikaktien auf dem falschen Fuß erwischt. Hier sind TUI, IFA Hotel und Flughafen Wien zu nennen, deren Geschäft mehr oder weniger vollständig zum Erliegen gekommen ist. TUI wurde mit hohen Verlusten verkauft. Hier erschien das Chance-Risiko-Verhältnis im Vergleich zur Bewertung nicht mehr stimmig, zudem war die Form und Höhe der Staatshilfe zum Zeitpunkt des Verkaufs unklar. IFA Hotel stellt trotz aktuell fehlender Vorhersehbarkeit der künftigen Umsatzentwicklung weiterhin ein aussichtsreiches Investment dar. Die Finanzierung des Unternehmens ist konservativ, so dass eine gute Wahrscheinlichkeit besteht, dass das Unternehmen die Tourismus-Krise überstehen wird. Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Flughafen Wien: Hier wird durch die Krise aktuell ebenfalls wenig umgesetzt. Dennoch ist man aufgrund der Monopolstellung und der moderaten Finanzverschuldung für die Zeit nach der Corona-Krise gut aufgestellt.

 

Im Wikifolio wurden einige Anpassungen vorgenommen, um die Positionen risikotechnisch sinnvoll zu gewichten. Axel Springer wurde nach einer Gewinnwarnung verkauft, um die durch das Delisting-Abfindungsangebot stabilen Kurse um 63,- EUR zu nutzen. Insgesamt haben die Maßnahmen dazu geführt, dass der Cashanteil des Wikifolios weiter auf 58% gestiegen ist. Es wird also weiterhin äußerst vorsichtig agiert.

 

Vielen Dank für Euer Vertrauen. Bleibt gesund!

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Allgemeiner Kommentar

Die Monatsbilanz für Februar weist ein absolut unbefriedigendes Minus von ca. 6% auf. Gegenüber dem SDAX (-9%), dem DAX (-11%) und dem MDAX (-11%) stellt dies zwar eine spürbare Outperformance dar. Die Outperformance wurde aber lediglich aufgrund des hohen Cashanteils des Wikifolios erreicht. Bei den Einzeltiteln gab es teils deutliche Verluste aufgrund der Marktenge (Envitec) oder aufgrund der Branchenzugehörigkeit infolge der Corona-Angst (TUI, IFA Hotel, Flughafen Wien).

Im vergangenen Monat wurden vereinzelt Nachkäufe bei bestehenden Positionen durchgeführt (TUI, IFA Hotel) als auch ein Neuzugang aufgenommen: Flughafen Wien ist ein günstig bewertetes Infrastruktur-Asset mit solider Bilanz und guter Dividendenrendite.

Insgesamt ist das Wikifolio aufgrund des hohen Cashbestands im Falle weiterer Finanzmarkt-Turbulenzen gut positioniert. Hohe Volatilitäten sind zwar kurzfristig schmerzhaft, aber langfristig eine notwendige Voraussetzung für eine zufriedenstellende Performance.

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Allgemeiner Kommentar

Wenig Bewegung gab es im Januar zu verzeichnen: Das Wikifolio liegt minimal im Minus und damit knapp 2 Prozentpunkte vor DAX und SDAX. Teilverkäufe fanden nur bei 2G Energy statt, die nach sehr guter Performance verkauft wurden. Es bleibt zu hoffen, dass sich die erhöhte Volatilität an den Märkten fortsetzt und sich damit Möglichkeiten ergeben, um die liquiden Mittel sinnvoll einzusetzen.

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Allgemeiner Kommentar

Den Lesern der Investmentberichte wünsche ich ein gutes neues Jahr!

Im abgelaufenen Jahr lag das Wikifolio mit knapp 21% Plus deutlich hinter dem DAX (+26%) und den anderen relevanten Indizes (MDAX und SDAX je +31%) zurück. Die Indizes konnten dabei die deutlichen Verluste des Abschlussquartals 2018 mehr als kompensieren. Das Wikifolio hielt sich in diesem Zeitraum weitgehend stabil, so daß die Underperformance aus 2019 teilweise stichtagsbedingt erklärbar ist.

Darüber hinaus ist die im Vergleich schlechtere Performance auf die hohe Cashquote zurückzuführen, die eigentlich das ganze Jahr über 40% betragen hat und aktuell bei über 50% liegt. Wie bereits des öfteren erwähnt, senkt dies die Chancen einer Outperformance in steigenden Märkten, während in fallenden Märkten logischerweise besser abgeschnitten werden sollte. Anzumerken ist dabei, dass die Cashquote kein Ziel an sich darstellt, sondern sich zwangsläufig aus einem Mangel an günstigen Kaufgelegenheiten ergibt. Es wird also kein Top-Down-Ansatz verfolgt, sondern kontinuierlich nach vernünftig bewerteten Unternehmensanteilen gesucht, um die Barmittel einzusetzen.

Größere Verluste bei Einzelwerten konnten im letzten Jahr vermieden werden (bzw. hatten wie im Fall von Flatex einen geringen Depotanteil). Die größeren „Fehlinvestments“ bestanden in einer zu frühen Gewinnrealisierung und werden daher glücklicherweise nicht „bilanziert“. Exemplarisch sei Eckert & Ziegler erwähnt, die eine Kernposition darstellten und zuletzt bei Kursen etwas über 80,- EUR veräußert wurden.

Vorausblickend ist zu erwarten, dass die Zeit der gut gelaufenen Growth Stocks langsam ein Ende finden sollte. Die Bewertungen sind hier teilweise nicht mehr vernünftig zu erklären (ohne an dieser Stelle einzelne Werte zu nennen). Dass die Blase bei diesen Aktien (noch) nicht platzt, hängt möglichweise mit dem niedrigen Zinsumfeld, der bereits erwähnten Vorliebe für sog. Wachstumsaktien und dem Vormarsch der ETFs und des Algo-Tradings zusammen. Für die nächste Zukunft liegt daher wie gewohnt der Fokus auf Kapitalerhalt anstelle von kurzfristiger Index-Outperformance.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das Vertrauen, das sich insbesondere in den gestiegenen Assets under Management widerspiegelt.

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