DZB Aktienwerteauswahl 2026

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Performance

  • +44,1 %
    seit 15.06.2016
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
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Handelsidee

Die Selektion soll ca. 20 Aktien enthalten, die von den Lesern des Fachmagazins Der Zertifikateberater im Juni 2016 für ein auf ca. 10 Jahre ausgerichtetes Buy & Hold-Investment am häufigsten genannt wurden. Dabei waren für die 4 Regionen Deutschland, Europa, Amerika, Rest der Welt je 20 Aktien zur Wahl gestellt worden, von denen jeweils die 5 Werte mit den häufigsten Nennungen in die DZB Aktienauswahl 2026 aufgenommen wurden. Die Zielgewichtung je Aktie lag zu Beginn bei ca. 5 %. Da es sich explizit um eine Buy & Hold-Strategie mit einem Anlagehorizont von ca. 10 Jahren handeln soll, kann es nur in Ausnahmefällen (z.B. Übernahme, Fusion) zu Anpassungen kommen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF0DZB2026
Erstellungsdatum
15.06.2016
Indexstand
High Watermark
144,1

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

DZB
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Mitglied seit 15.06.2016

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Vor beinahe auf den Tag genau drei Jahren haben wir die DZB Aktienwerteauswahl 2026 an den Start geschickt. Das Portfolio wurde dabei mit den 20 Titeln bestückt, die von unseren Lesern am häufigsten für eine zehnjährige Buy & Hold-Strategie ausgewählt worden waren. Zum dritten Geburtstag hat sich dies allemal gelohnt. Mit einem Wertzuwachs von mehr als 38 Prozent hat die Selektion sowohl den Dax als auch den Euro Stoxx 50 deutlich abgehängt. Aus regulatorischen Gründen wurde die Auswahl leider erst einige Wochen nach dem Start über das Wikifolio-Zertifikat handelbar. Ein paar Prozentpunkte sind Erstinvestoren damit zwar entgangen – mit einem Plus von rund 29 Prozent seit dem Zeitpunkt der Emission kann sich das Ergebnis trotzdem sehen lassen.

Seit unserem letzten Kommentar im April führen die beiden deutschen Schwergewichte BASF und Daimler die Verliererliste in der DZB-Auswahl an. Beide haben seitdem beinahe 20 Prozent verloren. Sehr schwach entwickelten sich aber auch die großen Technologiewerte Alibaba und Alphabet. Auch sie verzeichneten auf Euro-Ebene Verluste im zweistelligen Prozentbereich. Stark zeigte sich hingegen ein anderer IT-Großkonzern: Microsoft legte um mehr als acht Prozent zu und ist damit jetzt der stärkste Wert in der Aktienauswahl. Seit dem Start bringt es der Software-Riese auf einen Kursgewinn von 163 Prozent. In dem abwechslungsreichen Berichtszeitraum seit April war allerdings ein anderer Titel stärker: Novartis stieg um mehr als 17 Prozent.

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Allgemeiner Kommentar

Dank der wiedererstarkten Technologiewerte und einer deutlichen Erholung im Dax hat die DZB Aktienwerteauswahl 2026 in den letzten Wochen mehrfach neue Höchststände erreicht.
Einen Sondereffekt gab es bei Novartis. Der Pharma-Konzern hat am 9. April im Rahmen eines Spin-off die auf Augenheilkunde spezialisierte Sparte abgespalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse geführt. Dabei wurde den Anlegern für fünf gehaltene Novartis-Aktien jeweils eine Alcon-Aktie zugeteilt. Bei der Umsetzung der Kapitalmaßnahme wurden im Wikifolio die zugeteilten Aktien als „verkauft“ gebucht und eine dementsprechende Einbuchung von Liquidität vorgenommen.
Um die vielversprechende Augenheilkunde-Sparte aber auch weiterhin in der auf zehn Jahre ausgerichteten Langfrist-Strategie dabei zu haben, werden wir in den kommenden Tagen nun selbst aktiv und werden Alcon zurückkaufen, sodass sich die Anzahl der im Portfolio enthaltenen Aktien insgesamt auf 21 erhöhen wird. Im Zuge dieses ersten Eingriffs seit Auflegung der als Index verbrieften Aktienauswahl erwägen wir zudem einen Abbau der auch ohne die Alcon-Transaktion mittlerweile stark angewachsenen Cash-Position. Denkbar sind dabei zwei Ansätze: Entweder wir kaufen mehr Alcon-Anteile, als sich aus dem Spin-Off ergeben hätten, oder wir nutzen die Liquidität, um die nach Kursverlusten inzwischen am niedrigsten gewichtete Aktie nachzukaufen. Aktuell wäre dies Fresenius.

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Allgemeiner Kommentar

Die deutliche Abwärtsbewegung an den weltweiten Aktienmärkten hat auch vor den Leser-Favoriten nicht Halt gemacht, die in der DZB Aktienwerteauswahl 2026 zusammengefasst sind. Das Portfolio hat sich wieder recht deutlich von dem Ende September noch einmal aufgestellten Allzeithoch entfernt. Die stärksten Kursverluste steuerten einmal mehr deutsche Aktien bei. Fresenius und BASF verzeichneten – zumindest auf Euro-Ebene – noch deutlichere Verluste als die zuletzt in Ungnade gefallenen amerikanischen Technologie-Giganten. Aber auch Apple und Alphabet verloren stark. Im Vergleich mit dem Dax oder dem Euro Stoxx 50 hat sich die „Welt-Auswahl“ aber vergleichsweise gut gehalten. Wesentlichen Anteil haben daran einige der Werte aus typischen Defensiv-Sektoren, die sich auch in der aktuellen Korrektur positiv vom schwachen Gesamtmarkt absetzen können. Dazu gehören die schweizerischen Pharma-Titel Novartis und Roche, aber auch die Vertreter der Nahrungsmittelbranche Nestlé und Coca Cola. Zu den wenigen Kursgewinnern der letzten Monate zählten zudem China Mobile, die Münchener Rück und Berkshire Hathaway.

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Allgemeiner Kommentar

Die letzten beiden Monate haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig bei der Aktienanlage eine ausreichende internationale Diversifikation ist. Denn die fünf heimischen Vertreter in der DZB Aktienwerteauswahl 2026 haben seit der Jahresmitte beinahe durchweg deutlich an Wert verloren und hätten in einem rein deutschen Depot zu einem Verlust von drei Prozent geführt. Dank der stattdessen gewählten globalen Ausrichtung der Selektion, die unsere Leser vor gut zwei Jahren zusammengestellt haben, konnte eine Negativ-Performance nicht nur vermieden werden. Die Auswahl erreichte Ende August sogar ein neues Allzeithoch. Und dies obwohl es nicht nur bei den deutschen Aktien, sondern auch beim bisherigen Top-Spitzenreiter Alibaba in den vergangenen Wochen zu einem deutlichen Rückgang gekommen ist. Dafür starteten jetzt aber andere Werte durch – allen voran Apple, deren Aktie jetzt in den exklusiven Club derjenigen Titel der DZB-Leser-Selektion aufgestiegen ist, die seit dem Start mehr als 100 Prozent zugelegt haben. Neben Alibaba und Apple hat mit Microsoft aber noch ein weiterer US-Titel in den letzten Wochen den Sprung in die Top-Liga der Kursverdoppler seit dem Start im Juni 2016 vollzogen.
Aber nicht nur die bärenstarken US-Aktien haben in den letzten Wochen für positive Impulse gesorgt. Auch die bislang enttäuschenden Unternehmen aus der Schweiz scheinen jetzt endlich durchzustarten. Novartis, Roche und Nestlé haben seit dem Juni durchweg um mehr als 10 Prozent zugelegt und beginnen damit nun die Lücke zu den anderen Titeln der bis zum Jahr 2026 ausgelegten Buy & Hold-Strategie zu verringern.

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