€uro am Sonntag Offensiv

StephanBauer
StephanBauer
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Trading Idea

The offensive strategy of €uro am Sonntag of the Münchner Finanzen Verlag is to primarily invest in promising second-line stocks. In some cases, DAX stock, high-growth foreign stocks or ETFs can be admixed. The primary objective is always a positive annual return. The second objective is to do better than the overall market.

In selecting stocks, many different aspects may play a role: The valuation of a stock, special situations such as turnaround speculations or takeover rumors, chart technical arguments or exclusive valuations by the editors. In general, an attempt is made to minimize the risk despite the offensive orientation.

All securities in the portfolio are to be weighted similarly when buying; however, weighting shifts which are not automatically or regularly adjusted can arise from price movements. There is no demand for market capitalization or index inclusion. The aim is to keep at least 10 titles in the portfolio. A ficed investment horizon does not exist. show more
This is a non-binding translation of wikifolio.com.
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Master data
Symbol
WF20031964
Date created
2013-08-12
Index level
High watermark
180.6

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Investment Universe

Trader

Euro am Sonntag
Registered since 2013-08-06

Decision making

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  • Fundamental analysis
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Tesla ist einer der schwankungsintensivsten Werte überhaupt, zumal in der Riege der internationalen Börsenschwergewichte, zu der der US-Elektroautopionier inzwischen mit umgerechnet rund 330 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung zählt. In der Vorwoche ging es mit der Aktie noch prozentual zweistellig berg­ab, auch weil sich der Indexbetreiber Standard & Poor’s gegen eine Aufnahme des Werts in den breiten US-Index S & P 500 entschieden hatte. Wenig später nun der nicht weniger spektakuläre Rebound. Womöglich profitierte Tesla von einer Panne bei Nikola, potenzieller Konkurrent bei elektrisch betriebenen Lastkraftwagen. Ein Prototyp der Amerikaner war gar nicht elektrisch angetrieben und rollte in einer Vorführung lediglich einen Berg hinunter. Jetzt ermittelt die US-Börsenaufsicht SEC. Die Tesla-Aktie unterstützte zudem eine positive Studie der US-Investmentbank Goldman Sachs, die Anhaltspunkte dafür gefunden hat, dass der US-Konzern seine geplanten Auslieferungen im drittem Quartal übertreffen könnte. Wir freuen uns über einen Wertzuwachs von etwa einem Viertel und ein schönes Plus für das Depot. Auf der Minusseite steht die Entwicklung bei der kleinsten Position, Grenke. Ein Bericht von Viceroy Research, dahinter steckt der Shortseller Fraser Perring, ließ die Aktie stark abstürzen. Perring, der zuvor erfolgreich gegen Wirecard gewettet hatte, ist in Finanzkreisen bekannt, entsprechenden Eindruck hinterließ die Attacke.

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Die jüngste Idee von Tesla-Chef Elon Musk ist bei Weitem nicht so innovativ wie manche seiner technologischen Vorstöße, führt aber dennoch zu einem steigenden Kurs: Tesla plant ­einen Split von 1 : 5, das heißt, pro Papier erhalten Tesla-Aktionäre vier neue Aktien. Der Aktienkurs verringert sich rein rechnerisch auf ein Fünftel. Allerdings, und das wurde anhand der jüngsten Kursreaktion bereits klar, lockt ein Split oft neue Käufer an, schließlich ist die Aktie absolut gesehen günstiger zu bekommen — relativ bleibt der Preis natürlich gleich. Apple hatte unlängst die gleiche Idee, hier gibt es einen Split von 1 : 4, und auch hier tat das dem Kurs gut. Den größten Schub für das Wikifolio brachten in den vergangenen Tagen allerdings die Zykliker. Der Markt preist offenbar gerade einen Corona-Impfstoff ein. Die Meldung aus Russland, wonach ein Mittel zugelassen wurde, schob vor allem konjunktursensible Titel an. Im Portfolio profitierten Sixt, Volkswagen und Washtec am stärksten.
Biontech geriet hingegen unter Druck. Der Quartalsverlust fiel höher aus als erwartet. Auch der jetzt konkret werdende Börsengang des deutschen Konkurrenten Curevac und die Nachricht aus Russland hinterließen Eindruck. Die Sorge mancher Investoren, das Rennen könne bereits gelaufen sein, ist aber unbegründet. Biontech will die Zulassung im Oktober beantragen. Und die Russen haben die komplette dritte klinische Phase ausgelassen, starke Nebenwirkungen sind hier sehr wohl möglich. Shop Apotheke arbeitet weiter an der Marke von 140 Euro und hat zuletzt auch dank überzeugender Quartalszahlen Boden gut gemacht. Die Position ist inzwischen in etwa so groß wie die von Paypal. Und beide Aktien haben noch Potenzial.

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Der Shootingstar der vergangenen Tage heißt Nordex. Der Windanlagenkonzern hatte unlängst noch negative Schlagzeilen geliefert. Die Norddeutschen mussten wegen ihrer kapitalintensiven Projekte in der Krise einen Bürgschaftsantrag für Kredite stellen. Der Bund und einige Länder, allen voran Mecklenburg-Vorpommern, bürgten für Kredite des Unternehmens. Die jüngste Meldung war weitaus erfreulicher: Rund 400 Millionen Euro schwer ist ein Deal mit dem Versorger RWE. Nordex ver­äußert dabei eine Kaufoption an RWE, die Essener können das von Nordex eigenentwickelte Projektportfolio mit einem Gesamtleistungs­volumen von 2,7 Gigawatt erwerben. Im Portfolio sind mit 1,8 Gigawatt hauptsächlich Windparks „verschiedener Reifestufen“ in Frankreich. Die Nordlichter nutzen hier eine Chance, ihre Kapitalstruktur erheblich zu verbessern. Der Markt nahm die Nachricht mit Euphorie zur Kenntnis, die Aktie legte prozentual zweistellig zu. Nach vielen roten Monaten dreht der Titel im Portfolio damit wieder ins Plus. Ein Kursschub bei Apple brachte dem Wikifolio wegen der Größe der Position einen im Verhältnis noch weitaus kräftigeren Zugewinn. Der Hightech­koloss hatte vor einigen Tagen bullenstarke Zahlen vorgelegt. Nicht nur Warren Buffett ist mit der Aktie zufrieden, wir sind es auch. Auf der Negativseite steht die Entwicklung bei Siltronic. Der Hersteller von Wafern hatte unlängst zwar ein starkes erstes Halbjahr präsentiert und dabei von der hohen Nachfrage nach Chips, etwa für Notebooks und anderes digitales Equipment für Cloud und Homeoffice, profitiert. Konzernchef Christoph von Plotho verschreckte Investoren jedoch mit einem unerwartet zurückhaltenden Ausblick auf das restliche Geschäftsjahr. Die Aktie hatte sich anschließend vom Niveau um 85 Euro erst einmal verabschiedet. Mit dem Plus der vergangenen Tage liegen wir aber insgesamt deutlich vor der Entwicklung des DAX.

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Wikifolio-Anleger wird es freuen: Wir verzeichnen abermals ein Rekordhoch. In den vergangenen drei Monaten hat das Wikifolio um beachtliche 24 Prozent zugelegt. Das Depot liegt dank dieser Rally inzwischen deutlich vor dem DAX, seit Jahresanfang sind es rund acht Prozentpunkte. Der jüngste Schub ging mal wieder von der US-Technologiebörse Nasdaq aus. Die Aufwärtswelle aus New York hob in der Folge die Kurse vieler deutscher Titel. Die Aktie des Onlineversenders und Depotdauerläufers Shop Apotheke stieg prozentual zweistellig und erstmals über die 140-Euro-Marke. Bis zu unserem Zielkurs von 150 Euro ist es nicht mehr weit — womöglich ist hier mehr drin. Auch der IT-Dienstleister Cancom notiert über 50 Euro, hier sollte sich die Aufwärtsbewegung nach Ausbildung einer Unterstützung fortsetzen. Beim Laborausrüster Sartorius setzen zunächst Gewinnmitnahmen ein, nachdem das Unternehmen seine Mittelfristprognose trotz einer Anhebung der Vorhersage für das laufende Jahr lediglich bestätigt hatte. Danach zog der Kurs an — erfreulich, wir hatten nachgekauft. Und bei den Biotechs ist pralles Leben: Eine Order des Pentagon setzte die Aktie von Evotec nach längerer Ruhephase in Bewegung. Neu im Depot ist die Aktie des Biotech-Unternehmens Biontech. Gerade noch rechtzeitig vor der Nachricht, dass die US-Regierung 100 Millionen Dosen Corona-Impfstoff der Mainzer für zwei Milliarden Dollar bestellte, wurden unsere Orders ausgeführt.

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