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Patrick Dexheimer

Performance

  • +12,5 %
    seit 30.12.2018
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
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    0,5x
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Handelsidee

Gehandelt werden sollen grundsätzlich Werte aus, meiner Einschätzung nach, zukunftsträchtigen Branchen bzw. Märkten, die langfristig ein großes Wachstumspotenzial aufweisen können.

Investiert werden soll dabei hauptsächlich in Aktien und hier wiederum zumeist in Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung größer 1 Mrd. Euro. Small Caps sollen, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle spielen. Es sollen grundsätzlich Werte aus allen Regionen und Branchen gehandelt werden, wobei sich das wikifolio-Musterdepot erfahrungsgemäß zum größten Teil aus Technologiewerten des US-Amerikanischen Raumes zusammensetzen wird.

Der Anlagehorizont ist grundsätzlich längerfristig angelegt. Politische und/oder markttechnische Entwicklungen werden immer wieder zu einem bestimmten Grad die Volatilität der Werte mitbestimmen, am langfristigen Wachstumspotenzial der Werte muss dies aber meiner Ansicht nach nicht zwangsläufig etwas ändern. Aktuelle Marktentwicklungen oder den Aktienkurs maßgeblich beeinflussende Meldungen können bei Zeiten aber dennoch dazu führen, dass Werte möglicherweise nur kurzfristig gehalten werden.

Bevor eine Anlageentscheidung getroffen werden soll, wird grundsätzlich eine Fundamentalanalyse zu Grunde gelegt. Eine maßgebliche Kennziffer ist aus meiner Sicht die PEG-Ratio, welche in den meisten Fällen eine der treibenden Kräfte hinter potenziellen Kauf- oder Verkaufsentscheidungen sein wird.

Ein elementarer Bestandteil der Analyse soll darüber hinaus unter anderem die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells, die Marktgröße sowie aktuelle Produkt- und Marktentwicklungen sein. Grundsätzlich soll ein Mix aus der Analyse fundamentaler Daten, sowie aktuellen Marktentwicklungen eine Rolle bei Entscheidungen spielen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00DX87TX
Erstellungsdatum
30.12.2018
Indexstand
High Watermark
112,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Patrick Dexheimer
Mitglied seit 30.12.2018
Ich beschäftige mich erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit mit dem Thema Aktien und interessiere mich seit jeher für zukünftige Technologien und Marktentwicklungen. Nach der Grundlage - Investiere in was Du kennst - werden sich in meinen Musterdepots zum großen Teil auch genau solche Werte wiederfinden. Anmerkung: Es ist nicht auszuschließen, dass ich in die im wikifolio-Musterdepot enthaltenen Werte auch privat investiert bin.

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Auch in der letzten Woche zeigten sich die Märkte wieder sehr volatil. Gleich zu Wochenbeginn war die Stimmung an den Märkten erst einmal angespannt, was sich negativ auf die Kursentwicklungen im wikifolio auswirkte. Mit Spannung wurde eine für Dienstag angesetzte Abstimmung in England erwartet - es galt herauszufinden ob der ausgehandelte Brexit-Deal im britischen Unterhaus Zustimmung finden würde. Dies galt jedoch schon vor der Abstimmung als nahezu ausgeschlossen und so war es auch nicht überraschend, dass der Deal letztlich abgelehnt wurde. Die Märkte reagierten relativ gelassen, die Frage ist nur wie lange noch. Fest steht in Sachen Brexit muss und wird in nächster Zeit etwas passieren, was vermutlich auch langfristig große Folgen für den europäischen und globalen Handel haben wird.

Wie schon in der Vorwoche hatten die US-Chinesischen Handelsbeziehungen einen maßgeblichen Einfluss auf die Kursentwicklungen dieser Woche. Jede noch so kleine Nachricht, jedes noch so kleine Gerücht welches auf eine Besserung der Beziehungen schließen lässt, wird dankend angenommen und schlägt sich in steigenden Kursen nieder. So war es eine bisher unbestätigte Aussage aus US-Regierungskreisen, dass China angeblich ein Angebot unterbreitet hätte, dass US-Handelsdefizit mit China bis zum Jahre 2024 auf null zu reduzieren und eine schnell wieder relativierte Aussage die Strafzölle auf chinesische Produkte aufzuheben die zum Ende der Woche für einen massiven Kursanstieg sorgte.

Die Frage die sich nun stellt, wie viel positive Nachrichten, Euphorie und Hoffnung auf eine baldige Beilegung des Handelsstreits sind möglicherweise bereits in den Kursen eingepreist? So gibt es bisher außer Gesprächen und einigen unbestätigten Aussagen keine wirklich konkreten und belastbaren Fakten, dass ein Ende der Auseinandersetzung in Sicht ist. Auf Grund des immer noch andauernden Regierungsstillstands in den USA scheint nun die Entsendung einer Delegation zum Weltwirtschaftsforum in Davos seitens der USA abgesagt, welches wiederum eine weitere Möglichkeit für Gespräche mit China bieten würde. Der 01. März und somit das Ende des "Waffenstillstands" zwischen den beiden Wirtschaftsmächten rückt näher und es bleibt nur zu hoffen, dass es bald zu einer Einigung kommt - andernfalls könnte die momentan andauernde Rallye schneller beendet sein als gedacht.

Für das wikifolio, welches zu einem großen Teil in US-Werte investiert ist (vor allem auch in Unternehmen für die China ein sehr wichtiger Markt darstellt), bedeutet dass im Moment mit Vorsicht zu handeln, das Risiko nicht unnötigerweise zu erhöhen und wenn es sein muss, momentane Gewinne mitzunehmen und den Aktienanteil möglicherweise kurzfristig etwas zu reduzieren.

 

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Kommentar zu NETFLIX INC. DL-,001

Nach reiflicher Überlegung ist nun doch eine verhältnismäßig kleine Position von Netflix im wikifolio gelandet. Wenngleich die Aktie, wie auch so viele andere im letzten Quartal 2018 ordentlich Federn lassen musste, ging es doch auf Jahressicht um über 70% nach oben mit dem Streaminganbieter.

Eine kontinuierliche Steigerung von Abonnenten in den vergangenen Quartalen sorgte bei den Anlegern stets für gute Stimmung und trieb die Aktie im Höhepunkt, im Sommer letzten Jahres, auf etwa 360 Euro. Nachdem sich Netflix in den USA und auch in vielen anderen Regionen bereits einen sehr großen Marktanteil gesichert hat, scheint es nur logisch, dass sich das Wachstum irgendwann verlangsamen muss.

Um dem Trend entgegenzuwirken hat Netflix in der jüngsten Vergangenheit sehr tief in die Tasche gegriffen um sowohl mit Eigenproduktionen als auch mit gekauften Inhalten die bisherigen Nutzer bei Laune zu halten und die Zahl der Abonnenten weiter zu erhöhen. „Bird Box“ und „Black Mirror: Bandersnatch“, um einmal die jüngsten Erfolge zu nennen, haben auf Grund von Millionen von views und positiven Kritiken zuletzt für viele Schlagzeilen gesorgt. Auch für das Jahr 2019 sind wieder Milliardenausgaben geplant um für die Nutzer attraktiv zu bleiben. Es scheint entsprechend nur konsequent das sich Netflix Anfang dieser Woche dazu entschlossen hat die Kosten für das monatliche Abo (zumindest in den USA) zu erhöhen - und zwar um bis zu 18%. 

Die Zustimmung der Anleger gab Netflix mit dieser Entscheidung recht, und die Aktie machte einen weiteren Sprung nach oben. Es scheint als gesichert zu gelten, dass trotz dieser Preissteigerung die Nutzer nicht nur weiter treu bleiben sondern sich die Zahl der Nutzer auch weiterhin erhöhen wird. Klar ist aber auch, die Konkurrenz schläft nicht. Mit Disneys Ankündigung den hauseigenen Streamingdienst "Disney+" Ende 2019 in den USA an den Start bringen zu wollen, wird der Kampf um die Nutzerzahlen noch einmal anstrengender für Netflix - zumal es Disney durch diverse Akquisitionen in der letzten Zeit (Lucasfilm, Marvel Studios, 21st Century Fox) nicht an eigenen Inhalten mangeln wird.

Es bleibt abzuwarten wie es im Rennen um das "Fernsehen der Zukunft" weitergehen wird. Netflix wird, wenn man denn den vielen Experten auf diesem Gebiet glauben schenken darf, in jedem Falle auch weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung spielen.

Heute Abend blickt die Welt erst einmal gespannt auf die neusten Quartalszahlen, dessen Veröffentlichung für kurz nach Börsenschluss in den USA um 22.00 Uhr erwartet wird. Sollten die Nutzerzahlen wieder signifikant angestiegen sein, wird es wohl auch kurzfristig weiter Bergauf gehen mit der Aktie.

 

 

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Allgemeiner Kommentar

Die vergangene Woche war durchaus von einigen Unsicherheiten an den Märkten geprägt. Nach einem vielversprechenden Start in die Woche und dem Beginn von Gesprächen der USA mit China, um dem Ende des Handelsstreits näher zu kommen, ging es allerdings durchwachsen weiter. Obgleich eine Verlängerung der Gespräche um einen Tag hoffen ließ auf ein baldiges Ende der Strafzölle, machte sich doch zunehmend Skepsis breit - zumal es erwartungsgemäß zu keinem großen Durchbruch kam.

Der nun mittlerweile längste "shutdown" der amerikanischen Regierung tut sein Übriges. Seit nunmehr 22 Tagen werden hunderttausende von Regierungsmitarbeitern in den USA nicht mehr bezahlt, dies wird sich laut Ansicht einiger Experten auch auf den Konsum in den USA auswirken. Ebenfalls drohe laut Ratingagentur Fitch bei länger andauerndem Stillstand eventuell eine Herabstufung des Triple-A Rating der USA. In Anbetracht dieser Umstände kann man mit der Entwicklung des wikifolio diese Woche aber durchaus zufrieden sein - auch wenn das Risiko von Kursverlusten in naher Zukunft weiterhin bestehen bleibt. 

Darüber hinaus öffnete am vergangenen Wochenende die CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas seine Pforten und bot allerhand neues aus der Welt der Technik. Apple, wenngleich nicht vertreten auf der CES, machte Schlagzeilen mit der Ankündigung zukünftig Apple Inhalte direkt und exklusiv auf Samsung Fernseher anbieten zu wollen - ein Schritt den man von Apple nicht erwartet hätte und der Interesse weckt über die zukünftige Ausrichtung des Konzerns.

Autohersteller haben schon lange den Trend erkannt ihre neuesten Entwicklungen Anfang des Jahres in Las Vegas vorzustellen, so gab es auch hier einige Neuigkeiten aus der Welt des "Autos der Zukunft". Nvidia stellte unter Anderem eine Softwareplattform zum autonomen Fahren vor die nächstes Jahr auf den Markt kommen soll und lieferte sich darüber hinaus einen Streit mit AMD um die neuesten Generationen von Grafikprozessoren. Amazon und Google waren mehr oder weniger omnipräsent auf der diesjährigen CES und zeigten die Verknüpfung von tausenden Haushaltsgegenständen mit Ihren Systemen "Echo" bzw. "Google Home". Es zeigt sich, das es zukünftig sehr schwer sein wird, im Bereich des "IoT" an diesen beiden Firmen vorbeizukommen.

Alles in allem zeigen die meist noch nicht marktreifen oder für den Normalverbraucher noch nicht bezahlbaren technischen Neuheiten aber, dass diese Firmen noch einiges vorhaben in der Zukunft und neue Märkte bzw. neue Einnahmequellen erschließen werden. Folgerichtig wird in diesem wikifolio weiterhin auf das Wachstum der Technologiebranche gesetzt, auch wenn äußere Umstände möglicherweise gerade etwas Druck auf die Kurse ausüben.

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Kommentar zu BLACKBERRY

"Warum Blackberry?", mag man sich beim Blick in das wikifolio fragen. Heute möchte ich begründen, warum der Wert zu Beginn dieses Jahres mit aufgenommen wurde.

Mitte der 2000er war die Marke Blackberry unter den Mobiltelefonbesitzern sehr beliebt. Gerade unter den geschäftlichen Nutzern erfreuten sich Blackberry Mobiltelefone dank der physischen Tastatur und den hohen Sicherheitsstandards bei der Datenübermittlung größter Beliebtheit. Der Aktienkurs stand zeitweilig bei knapp unter 100 EUR. Es hätte nicht besser laufen können. Und dann kam Apple...

Mit der Enthüllung des iPhones in 2007 (bzw. spätestens zwei Jahre danach - andere Hersteller waren mittlerweile auf den Smartphone-Zug aufgesprungen) war es vorbei mit der glorreichen Zeit von Blackberry. Es wurde klarer und klarer, das Blackberry den Trend verschlafen hatte und von da an nur noch hinterherlief. Es wurden noch viele weitere Modelle entwickelt beim Versuch wieder mehr Marktanteile auf dem Mobilfunkmarkt zu Gewinnen und auch auf dem Tablet-Markt versuchte man sein Glück. Dennoch gingen die Absätze massiv zurück und Blackberry verschwand Mobiltelefontechnisch im Laufe der Zeit in der Bedeutungslosigkeit. 2016 stellte Blackberry die Herstellung von Mobiltelefonen komplett ein. 

Was macht Blackberry jetzt? - das was es am besten kann. Es hat sich der Thematik "Sicherheit" angenommen. Schon immer waren Blackberry-lösungen gerade bei Geschäftskunden beliebt, da die hohen Sicherheitsstandards bei der Datenübermittlung unerreicht blieben von anderen Herstellern. Auch wenn die Endgeräte mittlerweile von anderen Herstellern stammen, so nutzen viele Firmen weiterhin Blackberry Anwendungen zur Übermittlung von E-Mails und Textnachrichten (hier spreche ich aus eigener Erfahrung). Blackberry hat sich also voll und ganz der Sicherheitssoftware verschrieben. 

Fast nirgendwo ist die sichere Übermittlung und Verwaltung von Daten und Informationen wichtiger als wenn ein Auto selbstständig und ohne menschliches Eingreifen auf den Straßen unterwegs ist. Das dachte sich auch Blackberry und hat sich deshalb zum Ziel gesetzt "Das Sicherheitsbetriebssystem" für Autonom fahrende Autos zu werden. Und hier ist man durchaus erfolgreich und kann bereits einige vielversprechende Verträge mit Autoherstellern und Zulieferern wie Ford, Magna, Bosch, Denso, Baidu oder Qualcomm vorweisen. Entsprechend geht es auch mit dem operativen Ergebnis von Blackberry weiter voran. Nachdem man sich endlich von den Turbulenzen des vergangenen Jahrzehnts erholt hat, ist Blackberry nun wieder in der Lage positiv in die Zukunft zu blicken. 

Ich bin sehr gespannt wie es für Blackberry in der Zukunft weitergeht und traue dem kanadischen Sicherheitsprofi da einiges zu. Deswegen haben die Anteile ihren Weg in das wikifolio gefunden - und dort werden sie hoffentlich auch eine Zeitlang bleiben.

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