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Patrick Dexheimer

Performance

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    seit 30.12.2018
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Handelsidee

Gehandelt werden sollen grundsätzlich Werte aus, meiner Einschätzung nach, zukunftsträchtigen Branchen bzw. Märkten, die langfristig ein großes Wachstumspotenzial aufweisen können.

Investiert werden soll dabei hauptsächlich in Aktien und hier wiederum zumeist in Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung größer 1 Mrd. Euro. Small Caps sollen in der Regel, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle spielen. Eine Beimischung von ETFs ist grundsätzlich auch möglich. Es sollen grundsätzlich Werte aus allen Regionen und Branchen gehandelt werden, wobei sich das wikifolio-Musterdepot erfahrungsgemäß grundsätzlich zum größten Teil aus Technologiewerten des US-Amerikanischen Raumes zusammensetzen wird.

Der Anlagehorizont soll in der Regel längerfristig angelegt sein. Politische und/oder markttechnische Entwicklungen werden vermutlich immer wieder zu einem bestimmten Grad die Volatilität der Werte mitbestimmen, am langfristigen Wachstumspotenzial der Werte muss dies aber meiner Ansicht nach nicht zwangsläufig etwas ändern. Aktuelle Marktentwicklungen oder den Aktienkurs maßgeblich beeinflussende Meldungen können bei Zeiten aber dennoch dazu führen, dass Werte möglicherweise nur kurzfristig gehalten werden.

Bevor eine Anlageentscheidung getroffen werden soll, wird in der Regel eine Fundamentalanalyse zu Grunde gelegt. Eine maßgebliche Kennziffer ist aus meiner Sicht die PEG-Ratio, welche in den meisten Fällen eine der treibenden Kräfte hinter potenziellen Kauf- oder Verkaufsentscheidungen sein soll.

Ein elementarer Bestandteil der Analyse soll darüber hinaus unter anderem die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells, die Marktgröße sowie aktuelle Produkt- und Marktentwicklungen sein. Grundsätzlich soll ein Mix aus der Analyse fundamentaler Daten, sowie aktuellen Marktentwicklungen eine Rolle bei Entscheidungen spielen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00DX87TX
Erstellungsdatum
30.12.2018
Indexstand
High Watermark
132,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Patrick Dexheimer
Mitglied seit 30.12.2018

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Kein guter Tag für Tech-Aktien. Nach den am vergangenen Freitag ausgesprochenen Restriktionen des US-Präsidenten für Geschäftsbeziehungen amerikanischer Unternehmen mit Huawei ging es heute in den USA aktientechnisch ziemlich bergab, vornehmlich für Unternehmen aus der Halbleiterbranche.

 

Alphabet/Google gab heute bekannt die Geschäftsbeziehungen mit Huawei bis auf weiteres auszusetzen. Endverbraucher, die Huawei Smartphones kaufen, würden dies dahingehend zu spüren bekommen, dass Android zukünftig nicht mehr in gewohntem Umfang auf dem Gerät vorinstalliert sein würde. Vorläufig müsste sich Huawei nämlich mit einer abgespeckten Open-Source Variante des Betriebssystems aus dem Hause Google begnügen, das ohne wesentliche Google-Services daherkommt (den chinesischen Markt und damit gut 50% des Geschäfts von Huawei betrifft dies aber nicht, da dort ohnehin viele der Anwendungen geblockt sind). Laut eigenen Aussagen hat Huawei aber für genau diesen Fall ein eigens entwickeltes Backup-Betriebssystem in der Hinterhand - obwohl man es natürlich vorziehen würde mit Android weiterarbeiten zu können.

 

Eine zumindest für den regulären Endverbraucher weniger offensichtliche Tatsache ist, dass noch etliche weitere US-Firmen Huawei bisher zu seinen Großabnehmern zählen konnte. Darunter Namen wie Qualcomm, Broadcom, Intel und Xilinx. Schätzungen zu Folge deckte sich Huawei mit gut 20 Mrd. USD an Halbleitern pro Jahr in den USA ein. Ein Verlust den besagte Unternehmen nicht so ohne weiteres Wegstecken dürften. Was sich dann auch deutlich in den fallenden Aktienkursen widerspiegelte.

 

Weitere Tech-Unternehmen gaben, angeführt von oben genannten Unternehmen, heute ebenfalls kräftig nach. Darunter Alphabet selber, Apple, Nvidia, Micron Technology - und so ziemlich jedes andere unternehmen aus dem wikifolio. Das quasi Verbot weiterhin mit Huawei handeln zu dürfen, zielte logischerweise in erster Linie darauf ab den Druck auf China weiter zu erhöhen um so schlussendlichen einen „besseren Deal“ abschließen zu können. Fraglich ist allerdings wem solche Maßnahmen auf lange Sicht mehr schaden zufügen.

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Kommentar zu NVIDIA CORP. DL-,001

Am vergangenen Donnerstag hat Nvidia nach Börsenschluss seine Bücher geöffnet und die Ergebnisse des letzten Quartals veröffentlicht. Zu erst einmal die guten Nachrichten: Der Gewinn pro Akte fiel mit 0,88 USD etwa sieben Cent besser aus als von den Analysten erwartet und der Umsatz lag mit 2,22 Mrd. USD gegenüber Erwartungen von 2,20 Mrd. USD auch ziemlich auf Kurs. Nachbörslich stieg der Kurs der Aktie kurzfristig um knapp 7%. Leider hielt dieser Erfolg nicht lange an. Wenn man sich die weiteren Aussagen des Managements anhörte und die Zahlen mit denen aus dem Vorjahr verglich, dann kann man sich denken warum.

 

Der Umsatz von Nvidia ist im vergleich zum letzten Jahr um 31% gefallen. Es war nun das zweite Quartal in Folge in dem der Umsatz rückläufig war. Auch beim Gewinn pro Aktie standen im Vorjahre noch 2,05 USD pro Aktie zu Buche. Die Gründe hierfür sind relativ eindeutig. Noch immer ist der Umsatz im Gamingsegment relativ schwach, ganze 39% betrug der Rückgang im Vergleich zum letzten Jahr. Im Datacenter-Bereich waren es immerhin noch 10% Rückgang. Des Weiteren hängt Nvidia noch immer der plötzliche Absturz im Bereich des Kryptomining und damit die schlagartig gesunkene Nachfrage nach GPU’s nach.

 

Die Lagerbestände der Lieferanten scheinen sich zwar allmählich etwas zu leeren, doch die Verkäufe der aktuellen Produkte scheint noch recht schleppend zu laufen - was auch an der Konkurrenz liegen dürfte. AMD schläft nicht und auch Intel steigt aller Voraussicht nach in 2020 wieder in den Grafikkartenmarkt ein.

 

Diese Nachrichten in Kombination mit der Aussage von Nvidia CFO Colette Kress, das man zum jetzigen Zeitpunkt auf Aussagen zum Verlauf des kompletten Geschäftsjahres verzichte, sorgte dafür, dass die Aktie den nachbörslichen Gewinn schon nach kurzer Zeit wieder komplett abgegeben hat.

 

Nun befindet sich die Aktie weiterhin im wikifolio und da wird sie auch noch bleiben. Und hier sind Gründe dafür: Zum einen hat die Aktie dieses Jahr bereits gut 20% an Wert wieder gut machen können und befindet sich nach wie vor Ungefähr 45% entfernt vom Allzeithoch des letzten Sommers (wo es doch bitte wieder hingehen kann). Des Weiteren gab es am Donnerstag (aus meiner Sicht) nicht nur schlechte Nachrichten. Der Umsatz im Automobilbereich stieg um 14% und der Bereich „Professional Visualization“ (Im weitesten Sinne der AI Bereich) stieg um 6% - keine beeindruckenden Wachstumsraten wenn man sich die ein oder andere High-Growth Aktie zum Vergleich nimmt, aber dennoch sind es aus meiner Sicht die Bereiche in den Nvidia langfristig die Nase ganz weit vorne haben kann.

 

Nvidia und das Management um Jensen Huang haben meiner Meinung nach erkannt wo die Probleme aktuell liegen und in welche Richtung es zukünftig gehen kann - dafür spricht unter anderem die im März angekündigt Akquisition von Mellanox. Es mag hier vielleicht noch eine Weile dauern bis Nvidia wieder an „alte Erfolge“ anknüpfen kann, aber ich bin Bereit diesen langen Atem mitzubringen.

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Allgemeiner Kommentar

Ausgelöst durch den Tweet des US-Präsidenten, den ich vergangenen Sonntag bereits kommentiert hatte, überschlugen sich diese Woche die Ereignisse in Bezug auf den US-China-Handelsstreit. Obwohl vereinzelt vermutet wurde, dass es in dieser Woche endlich zu einer Einigung in dem seit Monaten andauernden Streit kommen könnte, ging es dann doch plötzlich in eine ganz andere Richtung.

 

Die USA warf den Chinesen vor sehr viele last-minute Änderungen am Vertragsentwurf vorgenommen zu haben, so dass man sich genötigt sah den Druck massiv zu erhöhen und neue Strafzölle anzukündigen. Wie zu erwarten war, reagierten die Chinesen darauf wenig erfreut und so wurden direkt nicht näher beschriebene Gegenmaßnahmen angekündigt, sollte es am letzten Freitag tatsächlich zur Erhöhung der Einfuhrzölle kommen.

 

Es stand ebenfalls im Raum ob eine bereits geplante Delegation seitens der Chinesen nach Washington, zu der auch der Vizepräsident und eine große Entourage aus Wirtschaftsvertretern gehörte, wieder abgesagt werden würde. Dazu kam es glücklicherweise nicht und die Verhandlungen gingen weiter. Die Gespräche waren konstruktiv, wie man verlauten lies - die Zölle traten aber dennoch am vergangenen Freitag in Kraft. Jetzt bleibt es spannend, wie die Reaktion aus dem Reich der Mitte aussehen wird.

 

Nahm man doch schon an, das Thema gehöre bald der Vergangenheit an, geht es nun doch wieder sehr heiß her in dem Streit. Und es könnte passieren, dass sich das Thema noch eine ganze Weile hinziehen wird. Die Märkte reagierten auf all diese Nachrichten in der Vergangenen Woche sehr unmittelbar.

 

War zu hören, dass der Deal als Ganzes in Frage stehe, fielen die US-Indizes ziemlich heftig. Allerdings drehten positive Äußerungen aus Regierungskreisen die Stimmung sehr schnell wieder. Das führte dazu, dass an zwei Tagen dieser Woche massive Verluste zum Ende des Handelstages nahezu egalisiert wurden. Ingesamt ließ sich aber doch eine deutliche Korrektur der schon lange erhitzt wirkenden Indizes erkennen.

 

Einige Werte im wikifolio traf es besonders heftig, und das sind all jene Firmen die zu einem hohen Maße auf eine gute Handelsbeziehung mit China angewiesen sind - vorrangig der Halbleitermarkt. Micron Technology, Nvidia und Xilinx waren unter anderen die großen Leidtragenden der letzten Woche. Auch der neu ins wikifolio aufgenommene Wert The Trade Desk hat einen ziemlichen Absturz erlebt, was aber wenig mit dem Handelsstreit zu tun hatte sondern mehr mit sehr extremen Wachstumserwartungen.

 

Der Verlust im wikifolio diese Woche von beinahe 7% tat weh, war aber abzusehen (nicht die Höhe oder der Zeitpunkt, aber die Tatsache, dass es früher oder später dazu kommen würde). Einer Änderung der Strategie bedarf es aber in keinem Falle. Das langfristige Potenzial der Werte ist weiterhin nicht in Gefahr - auch wenn es durch weitere Eskalation im Handelsstreit durchaus noch weiter nach unten gehen kann. Hier gilt es nicht in Panik zu verfallen und abzuwarten.

 

Es böte sich auch die Gelegenheit bei dem ein oder anderen Wert noch einmal nachzukaufen, wofür ich aber auf Grund von einem Cash-Bestand von derzeit unter 1% erst einmal andernorts ein paar Gewinne mitnehmen müsste. Die nächsten Tage werden zeigen wie es weitergeht und ob ich hier noch einmal aktiv werde.

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Allgemeiner Kommentar

Soeben kommt noch einmal etwas Bewegung in die US-China-Handelskonflikt-Thematik. Aussagen des US-Präsidenten zufolge werden in kürze 25% Zölle auf weitere chinesische Waren im Wert von 200 Mrd. USD in Kraft treten. Das überrascht insofern etwas, da ein Deal Gerüchten zu Folge unmittelbar bevorsteht.

 

Genau das könnte allerdings der Grund sein für diese plötzliche Entscheidung, Die Gespräche gehen nach Meinung des US-Präsidenten immer noch zu langsam voran und die Chinesen scheinen auf der Zielgeraden noch einmal nachverhandeln zu wollen. Es könnte also der Versuch sein den Druck noch einmal zu erhöhen um ein Abkommen zu beschleunigen. Ob diese mutmaßliche Taktik von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt abzuwarten.

 

Hauptpunkte der noch laufenden Diskussionen scheinen derzeit der Schutz geistigen Eigentums und der Austausch von Technologien zu sein. Themen die durchaus nicht einfach zu lösen sind und ebenfalls sehr schwer zu kontrollieren sein werden. Auch deshalb scheint im Raum zu stehen derzeit bestehende Zölle noch weiter Aufrecht zu erhalten.

 

Was feststehen dürfte, die Märkte haben ein Handelsabkommen bereits sehr deutlich eingepreist - was wiederum bedeutet das ein Scheitern auf den letzten Metern nun unangenehme Folgen für die Entwicklung der weltweiten Wirtschaft bedeuten dürfte. Für die seitens der Chinesen geplanten Delegation nach Washington in der kommenden Woche dürften die Gespräche damit in jedem Fall nicht einfacher werden. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Thema bald ein positives Ende findet - sonst könnte es für die Weltwirtschaft in der nahen Zukunft noch einmal ungemütlich werden - zumal man sich mittlerweile wieder etwas entspannt hatte was das weltweite Wirtschaftswachstum angeht.

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