upandcomingvalue

Patrick Dexheimer
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Handelsidee

Gehandelt werden sollen grundsätzlich Werte aus, meiner Einschätzung nach, zukunftsträchtigen Branchen bzw. Märkten, die langfristig ein großes Wachstumspotenzial aufweisen können.

Investiert werden soll dabei hauptsächlich in Aktien und hier wiederum zumeist in Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung größer 1 Mrd. Euro. Small Caps sollen in der Regel, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle spielen. Eine Beimischung von ETFs ist grundsätzlich auch möglich. Es sollen grundsätzlich Werte aus allen Regionen und Branchen gehandelt werden, wobei sich das wikifolio-Musterdepot erfahrungsgemäß grundsätzlich zum größten Teil aus Technologiewerten des US-Amerikanischen Raumes zusammensetzen wird.

Der Anlagehorizont soll in der Regel längerfristig angelegt sein. Politische und/oder markttechnische Entwicklungen werden vermutlich immer wieder zu einem bestimmten Grad die Volatilität der Werte mitbestimmen, am langfristigen Wachstumspotenzial der Werte muss dies aber meiner Ansicht nach nicht zwangsläufig etwas ändern. Aktuelle Marktentwicklungen oder den Aktienkurs maßgeblich beeinflussende Meldungen können bei Zeiten aber dennoch dazu führen, dass Werte möglicherweise nur kurzfristig gehalten werden.

Bevor eine Anlageentscheidung getroffen werden soll, wird in der Regel eine Fundamentalanalyse zu Grunde gelegt. Eine maßgebliche Kennziffer ist aus meiner Sicht die PEG-Ratio, welche in den meisten Fällen eine der treibenden Kräfte hinter potenziellen Kauf- oder Verkaufsentscheidungen sein soll.

Ein elementarer Bestandteil der Analyse soll darüber hinaus unter anderem die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells, die Marktgröße sowie aktuelle Produkt- und Marktentwicklungen sein. Grundsätzlich soll ein Mix aus der Analyse fundamentaler Daten, sowie aktuellen Marktentwicklungen eine Rolle bei Entscheidungen spielen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00DX87TX
Erstellungsdatum
30.12.2018
Indexstand
High Watermark
144,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Patrick Dexheimer
Mitglied seit 30.12.2018

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Heute vor genau einem Jahr bin ich mit meinem Wikifolio-Musterdepot „upandcomingvalue“ an den Start gegangen. Rückblickend betrachtet bin ich durchaus zufrieden mit dem Ergebnis des ersten Jahres. Was man allerdings nicht außer acht lassen darf, das Jahr 2019 war für alle Indizes ein hervorragendes Jahr und der verhältnismäßig schnelle Erfolg, gerade im ersten Quartal des Jahres, war weitestgehend der Korrektur des Jahres 2018 zu verdanken. Einige Unternehmen waren zum Ende des vorangegangenen Jahres teilweise weit unter ihren fairen Wert gerutscht, so war es gewissermaßen nur eine Frage der Zeit bis sich diese zum Teil wieder erholten oder gar vorherige Hochs noch übertrafen - ein bisschen Glück gehört aber eben auch dazu.

 

Zu Beginn des Jahres 2019 habe ich mich in meinen Kommentaren sehr häufig mit dem Thema US-Handelskonflikt(e) auseinandergesetzt, das liegt auf Grund der Ausrichtung des Depots in der Natur der Sache. Das diese Thema gegen Ende des Jahres noch immer eines sein wird, hätte ich allerdings nicht geglaubt - auch wenn sich hier nun wirklich etwas Entspannung für das Jahr 2020 abzeichnet. Dies mag vorrangig daran liegen, dass es in den USA im kommenden Jahr auf Grund der anstehenden Präsidentschaftswahlen innenpolitisch heiß her gehen wird und man sich unter Umständen keine großen anderen Kriegsschauplätze leisten will/kann. An dieser makroökonomischen Front erwarte ich also für das nächste Jahr etwas mehr Ruhe.

 

Was das Depot selber betrifft, so sind auch ein Jahr nach Auflage noch neun Werte vorhanden die ich gleich zu Beginn mit aufgenommen habe. Das entspricht zum einen der langfristig angelegten Strategie, hat aber einfach auch für viel Freude gesorgt. Zwischendurch gab es auch den ein oder anderen Trade der nicht so aufgegangen ist wie ich es erwartet hatte, alles in allem aber bleibe ich dem vorhaben treu, langfristig in zukunftsträchtige Unternehmen zu investieren. Mit ein wenig Cash in der Hinterhand und einem meiner Meinung nach gut aufgestellten Depot blicke ich zuversichtlich in die Zukunft und freue mich auf das Börsenjahr 2020.

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Allgemeiner Kommentar

Auf Grund des Memorial Days bleiben die US-Börsen heute geschlossen. Entsprechend wird sich heute nur eine verhältnismäßig geringe Handelsaktivität der Werte im wikifolio ergeben. Bei der aktuell sehr starken Volatilität der US-Werte, auf Grund des andauernden Handelskonflikts, ein Tag mehr Ruhe den ich derzeit gern mitnehme.

Während es an der US-China Front also so aussieht als gäbe es mal einen Tag ohne ständige Berichterstattung, geht es derweil in Japan munter weiter. Der US-Präsident ist derzeit in Tokyo auf Reisen und auch dort steht das Thema Handel (bzw. US-Außenhandelsdefizit) auf der Agenda. Die Androhung von neuen Zöllen auf Autoimporte (vorrangig aus der EU) galt nämlich im selben Maße auch den Japanischen Autoherstellern. Laut Aussagen der US-Regierung ist man aber dort einem Abkommen wohl sehr viel näher als andernorts. Bleibt im Sinne eines freien und globalen Handels nur zu hoffen, dass diese Baustelle (wie auch viele andere) zeitnah geschlossen werden können.

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Allgemeiner Kommentar

Die zweite schwache Woche für das wikifolio in Folge. Die hauptsächlichen Gründe für das schlechte Abschneiden in dieser Woche ist der sich zuspitzende Handelskonflikt zwischen China und den USA, unter dem derzeit die Technologiewerte, insbesondere die Halbleiterbranche stark zu leiden hatten.

 

Micron Technologies (-6,1%), Xilinx (-3,8%) und Nvidia (-7,4%) waren die Werte, die diese Woche mit am stärksten in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich habe mich dennoch dazu entscheiden auch in diesen Unternehmen investiert zu bleiben - auch wenn das derzeit ein gewisses Risiko birgt.

 

Nvidia ist immer noch eine Position die mit knapp 12% im Plus liegt, Micron auch noch ganz knapp mit ca. 2% - Xilinx ist allerdings bereits in der Vorwoche, auch bedingt durch die mäßigen Quartalsergebnisse, ins negative gerutscht und steht derzeit bei ca. -10% im wikifolio.

 

Das gemeinsame Problem aller drei Unternehmen ist der verhältnismäßig große Anteil der Abhängigkeit vom chinesischen Markt. So ist es nicht verwunderlich, dass Anleger auf Grund der wieder neu gestiegenen Angst vor einem möglicherweise noch lange andauernden Handelskonflikt der beiden Wirtschaftsmächte China und USA, das Kapital aus diesen Unternehmen abgezogen haben.

 

Warum ich das nicht getan habe? Zunächst einmal habe ich immer noch die Hoffnung, das es bald zu einer Einigung kommt. Auf dem nächsten G20 Gipfel im Juni kommt es womöglich wieder zu einem Treffe zwischen Xi und Trump - von dem ich mir ein Vorankommen in Sachen Handelsabkommen verspreche. Immerhin wurde auf dem letzten Gipfel ein „Waffenstillstand“ beschlossen, der auch ein Grund war, warum Tech-Werte seit Anfang des Jahres mit zu den größten Gewinnern an der Börse gehörten. Zum anderen habe ich nach wie vor großes Vertrauen in die genannten Unternehmen selber und damit in eine positive Entwicklung in der Zukunft. Mal abgesehen von den Makroökonomischen Einflüssen, gibt es derzeit keinen Grund aus den Unternehmen auszusteigen.

 

Der für mich entscheidendste Grund ist schlicht die Anlagestrategie der ich mich verschrieben habe: Es geht um die langfristige Investition in Unternehmen die meiner Ansicht nach große Chancen auf Wachstum haben. Und bei langfristigen Investitionen geht es auch darum, nicht beim kleinsten Anzeichen von Verlusten in Panik zu verfallen. Vielmehr geht es darum sich die Dinge einfach mal entwickeln zu lassen, ohne permanent einzugreifen, auch wenn dies sehr oft sehr schwer fällt.

 

Man könnte wahrscheinlich unzählige Statistiken bemühen, die aufzeigen, dass es sich historisch gesehen am meisten rentiert, wenn man auch in Krisenzeiten einfach investiert bleibt und die Finger von den Aktien lässt. Vorausgesetzt natürlich, dass sich an den fundamentalen Daten des Unternehmens keine gravierenden Änderungen ergeben. Das dies derzeit nun mal einfach nicht der Fall ist - werde ich weitestgehend versuchen gar nichts zu tun.

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Allgemeiner Kommentar

Kein guter Tag für Tech-Aktien. Nach den am vergangenen Freitag ausgesprochenen Restriktionen des US-Präsidenten für Geschäftsbeziehungen amerikanischer Unternehmen mit Huawei ging es heute in den USA aktientechnisch ziemlich bergab, vornehmlich für Unternehmen aus der Halbleiterbranche.

 

Alphabet/Google gab heute bekannt die Geschäftsbeziehungen mit Huawei bis auf weiteres auszusetzen. Endverbraucher, die Huawei Smartphones kaufen, würden dies dahingehend zu spüren bekommen, dass Android zukünftig nicht mehr in gewohntem Umfang auf dem Gerät vorinstalliert sein würde. Vorläufig müsste sich Huawei nämlich mit einer abgespeckten Open-Source Variante des Betriebssystems aus dem Hause Google begnügen, das ohne wesentliche Google-Services daherkommt (den chinesischen Markt und damit gut 50% des Geschäfts von Huawei betrifft dies aber nicht, da dort ohnehin viele der Anwendungen geblockt sind). Laut eigenen Aussagen hat Huawei aber für genau diesen Fall ein eigens entwickeltes Backup-Betriebssystem in der Hinterhand - obwohl man es natürlich vorziehen würde mit Android weiterarbeiten zu können.

 

Eine zumindest für den regulären Endverbraucher weniger offensichtliche Tatsache ist, dass noch etliche weitere US-Firmen Huawei bisher zu seinen Großabnehmern zählen konnte. Darunter Namen wie Qualcomm, Broadcom, Intel und Xilinx. Schätzungen zu Folge deckte sich Huawei mit gut 20 Mrd. USD an Halbleitern pro Jahr in den USA ein. Ein Verlust den besagte Unternehmen nicht so ohne weiteres Wegstecken dürften. Was sich dann auch deutlich in den fallenden Aktienkursen widerspiegelte.

 

Weitere Tech-Unternehmen gaben, angeführt von oben genannten Unternehmen, heute ebenfalls kräftig nach. Darunter Alphabet selber, Apple, Nvidia, Micron Technology - und so ziemlich jedes andere unternehmen aus dem wikifolio. Das quasi Verbot weiterhin mit Huawei handeln zu dürfen, zielte logischerweise in erster Linie darauf ab den Druck auf China weiter zu erhöhen um so schlussendlichen einen „besseren Deal“ abschließen zu können. Fraglich ist allerdings wem solche Maßnahmen auf lange Sicht mehr schaden zufügen.

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