Big Markets Konjunktursystem

Rüdiger Skrzypek

Performance

  • -6,2 %
    seit 25.06.2015
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Entwickelt sich die Konjunktur eines Landes positiv, so sollte sich auch die Börse positiv entwickeln. Konjunkturelle Frühindikatoren großer Wirtschaftsmärkte sollen daher als Signalgeber für Indizes bedeutender Börsenplätze wie bspw. Deutschland, USA und Japan genutzt werden.



Die Idee:
Als Signale für das gesamte System werden verschiedene Konjunkturindikatoren genutzt, welche in der Regel durch Umfragen ermittelt werden. Ein umfragebasierter Konjunkturindikator eines Landes eignet sich aus meiner Sicht gut als Signalgeber für den Aktienindex dieses Landes. Ich gehe davon aus, dass zwischen Konjunkturindikator und dem entsprechenden Index ein positiver Zusammenhang besteht. Diese Konjunkturindikatoren werden auch als Frühindikatoren oder konjunkturellen Sentiment-Indikatoren bezeichnet.

Sollte kein geeigneter umfragebasierter Konjunkturindikator für ein Land gefunden werden, können auch andere Konjunkturindikatoren als Signalgeber dienen. Wichtig ist in solchen Fällen, dass ein Konjunkturindikator möglichst monatlich veröffentlicht wird.



Werte im Portfolio:
Mit diesem Portfolio wird angestrebt, Indizes aus den sogenannten Developed Markets nach FTSE Group, Dow Jones list oder MSCI zu handeln. Dazu gehören zum Beispiel Länder wie Deutschland, die Vereinigten Staaten, Japan, Spanien oder Belgien. Darüber hinaus kann in Europa bzw. einen Euro-Stoxx-Index investiert werden.

Investiert werden soll in wichtige Börsenindizes der entsprechenden Länder. Für die USA kann das beispielsweise der S&P 500, für Japan der Nikkei 225 oder in Deutschland der DAX sein. Das Anlageuniversum besteht aus ETF's, Fonds und Anlagezertifikaten. Einzelwerte und Hebelprodukte können nicht Bestandteil dieses Portfolios sein.



Handelskriterien:
Die Entscheidungen sollen aufgrund einer fundamentalen Analyse getroffen werden. Damit ist eine Globalanalyse aufgrund des Konjunkturverlaufs gemeint, der durch Konjunkturindikatoren ermittelt wird. Handelssignale sollen sich nach Wendepunkten in den Konjunkturindikatoren richten. Die Konjunkturindikatoren werden mit Hilfe gleitender Durchschnitte geglättet, so dass die Veränderung eines Konjunkturindikators nicht automatisch zu einem Handelssignal führen muss.



Haltedauer:
Die Haltedauer einer Position hängt vom jeweiligen Konjunkturindikator ab. Der Zeitraum kann eine Woche sein oder auch Jahre andauern. Die durchschnittliche Haltedauer soll mehrere Monate betragen.



Quellen:
Jeden Monat werden weltweit Einkaufsmanager, Finanzexperten, Führungskräfte und Unternehmer nach ihrer Einschätzung der Konjunktur in ihren Ländern befragt. Aus den Umfrageergebnissen werden von Marktforschungsinstituten Konjunkturindikatoren errechnet.

Hier einige Beispiele: Der Ifo-Geschäftsklima-Index wird monatlich vom Ifo-Institut veröffentlicht. Einkaufsmanager-Umfragen zu vielen Ländern werden jeden Monat von Markit präsentiert. Erhebungen zu europäischen Ländern sind auf der Internetseite der Europäischen Kommission einsehbar. Die Liste der zurate gezogenen Institute und Indikatoren kann sich im Lauf der Zeit ändern.



Risikomanagement:
Durch die beabsichtigte Investition in verschiedene Indizes aus aller Welt soll das Portfolio perspektivisch eine gute inhaltliche Diversifikation besitzen. Es ist vorgesehen, nicht mehr in einen Index mehr zu investieren, wenn ein positiver Zusammenhang zwischen Konjunkturindikator und Index nicht mehr erkennbar sein sollte.

Weiterhin ist eine Verlustbegrenzung geplant, die für jedes Engagement separat festgelegt werden soll. Sie soll dazu beitragen, dass an Rückgängen eines Index möglichst nicht vollständig partizipiert wird.

Das heißt konkret, dass zu Beginn eines Engagements etwa 10% des Gesamtkapitals pro Position riskiert werden sollen. Das bedeutet nicht, dass in eine Position nur rund 10% des gesamten Kapitals investiert werden kann. Das Risiko pro Position errechnet sich durch die beabsichtigte Verlustbegrenzung, welche sich durch die zu erwartende Schwankungsbreite eines Index ergibt. Der Depotanteil pro Position kann daher höher als 10% liegen, soll aber auf etwa 30% begrenzt sein. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00KONJ01
Erstellungsdatum
25.06.2015
Indexstand
High Watermark
103,6

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Rüdiger Skrzypek
Mitglied seit 03.09.2014
Meine Vorgehensweise ist quantitativ. Manche nennen es auch Systemtrading. Die Entscheidungen zum Kauf und Verkauf beruhen auf einfachen Algorithmen, mathematischen Modellen, die eindeutige Signale liefern, Diese Signale entstehen durch die Analyse von Handelsideen. Hat sich eine Idee in der Vergangenheit bewährt, so ist dies Grund genug diese Idee in einem Portfolio in der Realität abzubilden. Wikifolio bietet mir die Möglichkeit, unterschiedliche Tradingideen mit einer angemessenen Diversifikation auszuprobieren und umzusetzen. Manche meiner Tradingideen sind ungewöhnlich, andere haben sich seit langem bewährt und werden von mir umgesetzt. Ich bevorzuge eine mittelfristige Perspektive. Meine Werte halte ich mit einer Dauer von einem Monat bis zu zwei Jahren. Einen Schwerpunkt bilden dabei konjunkturelle Indikatoren und Trendfolgemodelle. Aber auch Systeme können irren. Daher wird jedes System regelmäßig überprüft. Entspricht es nicht mehr den Erwartungen, so wird sozusagen das System ausgestoppt. Weitere Informationen zu meinen Wikifolios: https://www.facebook.com/pg/wikifolio.handelsideen/notes/

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

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