Special Situations

Christian Scheid

Performance

  • +205,7 %
    seit 12.09.2012
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Die Anlagestrategie fokussiert sich auf Special Situations (Sondersituationen), eingeteilt in folgende Kategorien:

1) Übernahmekandidaten
2) Squeeze-Out-Kandidaten
3) Besondere Ereignisse (Gerichtstermine, Entscheidungen zu Medikamentenzulassungen, sich
verändernde Gesetzeslage, besondere Wetterlagen o.ä.)
4) Sonderdividenden
5) Besondere Kursverläufe durch Ein- und Ausstieg von Großaktionären oder Kapitalmaßnahmen
6) Abzusehende Gewinnsprünge, die der Markt noch nicht eingepreist hat
7) Neubewertungen durch bevorstehende Großaufträge
8) Neubewertungen aufgrund von Einbringung von besonders werthaltigen Geschäftsteilen, Reverse Takeover o.ä.
9) Extreme Unterbewertungen deutscher Aktien im Vgl. zu ausländischen Wettbewerbern
10) Besonders stabile Geschäftsmodelle (vor allem in Krisenzeiten relevant)
11) Bevorstehende Indexaufnahmen
12) besondere charttechnische Konstellationen

Anlageuniversum: Aktien weltweit, Schwerpunkt Nebenwerte Deutschland, die Aktienquote kann sich zwischen 0 und 100 Prozent bewegen.

Haltedauer der einzelnen Positionen: wenige Stunden/Tage bis mehrere Monate

Charakter: spekulativ bis risikobewusst

Ziele der Anlagestrategie:
• Überrendite im Vergleich zum Gesamtmarkt (Outperformance)
• positive Rendite unabhängig von der Entwicklung am Gesamtmarkt (Absolute Return)

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Ich bin in den im Anlageuniversum enthaltenen Wertpapieren regelmäßig selbst investiert.

Ich besitze selbst Zertifikate auf das wikifolio "Special Situations".

Tipp zum Handel des wikifolios: Während der Xetra-Handelszeiten, konkret zwischen kurz nach 9.00 Uhr und kurz vor 17.30 Uhr, ist die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis (Geld-Brief-Spanne/Spread) am geringsten. In dieser Zeit bekommen Sie die besten Kurse. Auch in der Zeit der Xetra-Mittagsauktion (zwischen 13 und 13:15 Uhr) ist der Spread leicht erhöht. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF0SPECIAL
Erstellungsdatum
12.09.2012
Indexstand
High Watermark
306,2

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Christian Scheid
Mitglied seit 12.09.2012

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu TUI AG

TUI: Der Chef des Touristikkonzerns, Friedrich Joussen, hat 100.000 TUI-Aktien gekauft. Joussen gab am 13. Februar insgesamt knapp 984.000 Euro für den Erwerb aus. Daraus errechnet sich ein Durchschnittspreis von knapp 9,84 je Aktie. Joussen demonstriert damit Vertrauen in den Konzern, nachdem TUI Anfang Februar die Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 senken musste. Der Aktienkurs war daraufhin um 19 Prozent eingebrochen und ist in den folgenden Tagen weiter gefallen. Auch die TUI-Aufsichtsräte und Daimler-Chef Dieter Zetsche hat ordentlich zugegriffen: Der Manager erwarb insgesamt 105.000 Stück zu durchschnittlich gut 9,35 Euro. Die Aktie ist ohnehin reif für eine Gegenbewegung. Ich gehe long!

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Kommentar zu LEONI AG NA O.N.

Leoni: In ein fallendes Messer zu greifen ist immer gefährlich. Bei Leoni habe ich es dennoch getan. Und der Trade ist aufgegangen. Hintergrund: Nach der abermaligen Gewinnwarnung ist die Aktie des Autozulieferers drastisch eingebrochen. Mit einem vorläufigen Gewinn vor Zinsen und Steuern von nur 144 Mio. Euro blieb der Autozulieferer und Kabelspezialist 2018 weit hinter seinem eigenen Ziel von rund 196 Mio. Euro zurück. Zudem dürfte das Unternehmen die mittelfristigen Prognosen bis 2020 nicht mehr erreichen. Dass die Dividende für 2018 gestrichen wurde, setzte dem Ganzen die Krone auf. Analysten zeigten sich von den Neuigkeiten entsetzt. Hauck & Aufhäuser beispielsweise stufte die Aktie gleich um zwei Stufen, von „Buy“ auf „Sell“, herab und setzte das Kursziel von 40 auf 10 Euro nach unten. Darauf beschleunigte sich die Talfahrt des Titels. In der Spitze ging es um satte 32 Prozent auf weniger als 19 Euro nach unten – weniger als ein Drittel des Niveaus von vor gut einem Jahr, als die Leoni-Aktie bei gut 66 Euro ein Rekordhoch erreicht hatte. Klar, Zahlen und Ausblick klingen desaströs. Doch oftmals reagieren Börsianer über und der Kurs kann sich – zumindest kurzfristig – ein Stück weit erholen. So auch bei Leoni: Ausgehend vom Tief konnte sich die Aktie um mehr als 15 Prozent nach oben arbeiten. Kam mein erster Kauf bei knapp 23 Euro noch zu früh, habe ich mit den Nachkäufen um 19 Euro beinahe das Tief erwischt. Daraus errechnete sich ein Mischkurs von rund 20,35 Euro. Die komplette Position habe ich wenige Stunden später zu Kursen von gut 22 Euro verkaufen können, also mit einem Gewinn von etwa 8 Prozent. Ich rechne mit weiter stark schwankenden Kursen bei Leoni, schließe aber einen späteren Rückkauf nicht aus. Denn grundsätzlich halte ich den Konzern – anders als es der Kursverfall andeutet – nicht für einen Sanierungsfall. Im Gegenteil: Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,14 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,71 notiert die Aktie auf Schnäppchen-Niveau.

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Kommentar zu SCOUT24 AG NA O.N.

Scout24: Die US-Bank JPMorgan hat Scout24 nach vorläufigen Zahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Das Jahr 2018 sei für den Betreiber von Online-Portalen erwartungsgemäß verlaufen, schrieb Analyst Marcus Diebel in einer am Dienstag vorliegenden Studie. In allen drei Geschäftsbereichen hätten sich die Portfolios dabei besser ausgezahlt. Der Ausblick auf 2019 sei bestätigt worden.

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Kommentar zu AURORA CANNABIS INC

Aurora Cannabis: Gestern Abend hat der Cannabis-Produzent Zahlen zum abgelaufenen zweiten Quartal veröffentlicht. Demnach ist der Umsatz im Vergleich zum ersten Viertel des Geschäftsjahres um rund 84 Prozent auf 54,2 Mio. Kanadische Dollar (CAD) nach oben gesprungen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug der Zuwachs sogar 363 Prozent. Allerdings musste Aurora einen Verlust von 238 Mio. CAD ausweisen, nach schwarzen Zahlen sowohl im ersten Quartal 2019 also auch im Vorjahresquartal. Dies war allerdings bereits im Zuge der jüngsten Investitionen erwartet worden. Aurora bestätige zudem das Ziel, im vierten Quartal einen bereinigten Gewinn auszuweisen. An der Börse kam es dennoch zu einem Dämpfer. Denn Aurora Cannabis enttäuschte bei der Marge, die im Vergleich zum Vorquartal von 70 auf 54 Prozent gesunken ist. Der Rückgang ist zum einen einem niedrigeren durchschnittlichen Cannabis-Verkaufspreis geschuldet. Hinzu kommen negative steuerliche Effekte. Zu guter Letzt drückten auch einmalige Anlauf- und Optimierungskosten auf die Marge. Aurora versicherte jedoch, dass sich die Profitabilität wieder verbessern wird. Die Aktie dürfte sich also schon bald wieder von den Verlusten der vergangenen Tage erholen. Im Cannabis-Sektor bleibt der Titel einer meiner Top Picks – nicht zuletzt, da Aurora einer der wenigen verbliebenen großen Player ist, bei dem noch kein großer Konzern aus der Tabak- oder Getränkebranche eingestiegen ist.

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