WhiteBee - American Moose

Christoph Püllen
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Handelsidee

Das Wikifolio "American Moose" soll hauptsächlich in Aktien aus den USA investieren, sodass der Anlageschwerpunkt dieses wikifolios in den USA liegt.

Die Aktien in diesem wikifolio sollen mit Elchen verglichen werden. Sie sind meiner Ansicht nach hauptsächlich Value-Aktien, welche sich durch eine hohe Unternehmensqualität auszeichnen. Hierbei soll sich das wikifolio auf Unternehmen fokussieren, die meiner Meinung nach bereits eine gute Marktposition, eine gewisse Ertragsstabilität und eine hohe Profitabilität besitzen, jedoch durch den Markt aktuell unter ihrem fairen Unternehmenswert gehandelt werden. Der faire Unternehmenswert soll hierbei generell anhand diverser Bilanzkennzahlen und qualitativer Faktoren ermittelt werden.

Warren Buffet: "Price is what you pay. Value is what you get.“
Um Aktien von guten Unternehmen zu günstigen Preisen kaufen zu können, ist meines Erachtens manchmal viel Geduld von Nöten. Dementsprechend soll dieses wikifolio eher antizyklisch agieren und soll Aktien auch in schwächeren Marktphasen aufnehmen, wenn das Unternehmen in meinen Augen fundamental gut aufgestellt ist. Wird ein solches Unternehmen identifiziert, soll meist unabhängig vom momentanen Kurs eine Anfangsposition eingegangen werden, welche je nach Kurs- und Unternehmensentwicklung aufgestockt werden soll.

Einstiegssignale entstehen meiner Meinung nach meist durch das Erreichen eines charttechnisch oder bewertungstechnisch relevanten Kursniveaus. Ein alternativer Einstieg kann sich auch durch eine Unternehmensnachricht ergeben. Durch die Berücksichtigung von Charttechnik soll das Risiko nach unten hin begrenzt werden, wobei Charttechnik nicht ausschlaggebend für den Kauf einer Aktie ist.

Der Anlagehorizont soll grundsätzlich mittel- bis langfristig sein. Schwache Marktphasen können durch eine Erhöhung des Cash-Anteils sowie durch den Kauf von Gold- und Silber-ETFs abgesichert werden, wodurch sich meines Erachtens ein Diversifikationseffekt ergibt. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF0WBCUSAM
Erstellungsdatum
08.09.2019
Indexstand
High Watermark
101,3

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Christoph Püllen
Mitglied seit 12.08.2019

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Was macht die Wirtschaft (Daten, Daten, Daten..)?

Am Montag standen die Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, der Eurozone, Japan und den USA im Fokus. Dabei fielen besonders die Indizes des verarbeitenden Gewerbes deutlich gegenüber dem Vormonat sowie den Erwartungen zurück, lediglich in den USA konnte sich der Index leicht stabilisieren. Noch bedrückender waren jedoch die Indizes aus dem Dienstleistungssektor. Diese fielen in ALLEN geographischen Regionen deutlich schwächer aus als erwartet und lagen ebenfalls unter den Ständen des Vormonats. Zeigte sich die Konjunkturschwäche vorher nur im inzwischen relativ unwichtigen verarbeitenden Gewerbe, war in den Ergebnissen des Monats September ersichtlich, dass auch der Dienstleistungssektor in der Krise steckt - und das global betrachtet.

Am Dienstag standen vor allem der ifo-Geschäftsklimaindex sowie zwei Datenpunkte aus den USA im Mittelpunkt. Der ifo-Geschäftsklimaindex zeigte kaum Unterschiede zu den Erwartungen und dem Vormonat und stieg leicht an. In den USA zeigte sich hingegen ein anderes Bild. Zum einen sank das Verbrauchervertrauen um zehn Punkte gegenüber dem Vormonat und den Markterwartungen und zusätzlich fiel auch der Case Shiller Hauspreisindex für den Monat Juli schwächer aus im Vergleich zum Vormonat und den Markterwartungen.

Am Mittwoch und Donnerstag standen keine besonders relevanten gesamtwirtschaftlichen Kennzahlen auf dem Tagesprotokoll. Lediglich das GfK-Konsumklima für Deutschland im Oktober lag über den Erwartungen und legte leicht zu.

Am Freitag sprachen ein stärkerer Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA für sich leicht verbessernde Konjunkturerwartungen.

Unterm Strich bleibt also eine wechselhafte Woche, welche sich gerade zu Beginn durch schwächere Wirtschaftsdaten auszeichnete, wohingegen die Daten zum Ende der Woche eher eine leicht verbesserte Konjunkturlage prognostizieren.

 

Und sonst so?

Die Abreise der chinesischen Handelsdelegation wurde zu Beginn dieser Woche heruntergespielt - sowohl durch China als auch durch die USA, was positiv gewertet wurde. Die Rede von Donald Trump vor der UN am Dienstag sorgte hingegen für eine negative Marktreaktion. So warf er China erneut die Manipulation der eigenen Währung und den Diebstahl geistigen Eigentums vor - dem Iran drohte er gleichzeitig mit schärferen Sanktionen. Am Mittwoch wurde das Handelsabkommen zwischen den USA und Japan verkündet und am Donnerstag das mögliche Amtenthebungsverfahren für Trump durch die Märkte erstmals ein wenig berücksichtigt, da nun weite Teile des Gesprächs mit dem ukrainischen Präsidenten bekannt wurden. Am Freitag wurden die Termine für die nächsten Handelsgespräche zwischen China und den USA bekannt, welche in der Woche vom 7.10. bis zum 11.10. stattfinden sollen.

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Allgemeiner Kommentar

Guten Morgen zusammen!

Die letzte Woche hatte auf den ersten Blick nicht besonders viel zu bieten - manchmal lohnt es sich jedoch genauer hinzusehen. Aber der Reihe nach..

 

Was macht der Markt?

In der letzten Woche zeigten sich die Märkte wieder ein wenig volatiler. Wie in der letzten Woche bewegten sich alle Indizes im leicht negativen Bereich, wobei zu Beginn der Woche deutlich fallende Kurse zu beobachten waren, die sich aber im Laufe der Woche wieder erholten. Auffällig war hierbei, dass der deutsche und europäische Markt zum Ende der Woche einen stärkeren Anstieg aufwiesen als der amerikanische Markt. Gründe dafür könnten beispielsweise die beschriebenen Repo-Finanzierungen (siehe letzte Woche) oder die bisherige Stärke der amerikanischen Indizes sein. So notiert der amerikanische S&P500-Index lediglich knapp zwei Prozent unter seinem Allzeithoch, wohingegen der DAX fast zehn Prozent darunter notiert.
Eine weitere Auffälligkeit war die erneute Underperformance von Growth-Werten gegenüber Value-Werten. Als Indikator dafür können der TecDax in Deutschland und der NASDAQ in den USA angeführt werden, welche beide einen Prozent mehr verloren als der Gesamtmarkt. Des Weiteren gehörten Werte von „Chip-Herstellern“ zu den schwächsten Werten, gerade zum Ende der Woche (z.B. Infineon in Deutschland und Micron Technology sowie Applied Materials in den USA). Die Entwicklung von Chip-Aktien ist oftmals als Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung zu deuten, da diese Unternehmen als erstes spüren, wenn sich die Auftragslage in der Wirtschaft verschlechtert - heutzutage werden Chips für die Herstellung und Verwendung fast aller Produkte benötigt. So erreichte die Infineon-Aktie ihre Höchststände schon Ende des Jahres 2017 und ihren Tiefstand der Abwärtsbewegung am Ende des letzten Jahres am Ende des Oktober und nicht erst zwei Monate später.

Auffällig bleiben auch weiterhin die vielen Prognoseanpassungen von Unternehmensseite.  Angefangen von Autozulieferern wie SAF Holland über Maschinenbauer wie Deutz und Pfeiffer Vacuum sowie Stahlhersteller wie Salzgitter mehren sich die Warnsignale.

Daher fühlen wir uns weiterhin sehr wohl mit unserer geringen Aktienquote und einer hohen Cashquote sowie unserem Anteil in Gold und Silber. Der Herbst dieses Jahres und das Jahr 2020 versprechen sehr spannend zu werden, wir rechnen weiter mit volatilen und fallenden Märkten, in denen wir uns auf gesunde Unternehmen mit niedriger Verschuldung konzentrieren wollen. Der Monat September neigt sich jetzt dem Ende zu, viele Unternehmen und Banken haben Jahresabschlüsse zum 30.09., sodass der Markt ab Dienstag neu sortiert wird - warten wir ab was der Oktober mit sich bringt (Zollkonflikt, Brexit). Die Entwicklung des Gold- und Silberpreises verlief in der letzten Woche negativ und die Kurse fielen wieder ein wenig - bewegen sich jedoch weiter im Rahmen einer normalen Korrektur.

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Allgemeiner Kommentar

Was macht die Wirtschaft (Daten, Daten, Daten..)?

Am Montag richteten sich die meisten Augen auf die Wirtschaftsdaten aus China und den Empire State Manufacturing Index für den Monat September. Dieser Index gibt die Geschäftstätigkeit des produzierenden Gewerbes im Bundesstaat New York an, indem Umfragen bei verschiedenen Unternehmen bezüglich Absatzzahlen, Auftragseingängen etc. durchgeführt werden, und steht stellvertretend für die gesamte USA. Die Wirtschaftsdaten aus China (z.B. Industrieproduktion und Einzelhandelsumsatz) enttäuschten. So wachsen diese Teilbereiche der Wirtschaft weiterhin, jedoch deutlich unter den Erwartungen und unter dem Wachstum des Vormonates. Das Wachstum von China scheint somit zumindest geringer zu werden. Der Empire State Index sank auf 2 Punkte von 4,8 im Vormonat, wobei 4,1 Punkte erwartet wurden und belegt damit erneut die Schwäche im verarbeitenden Gewerbe der USA.

Am Dienstag standen vor allem die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die EU-Zone für den September im Mittelpunkt. Diese fiel mit -22,5 besser aus als erwartet (Vormonat: -44; Erwartet: -38) und spricht für eine sich leicht verbessernde konjunkturelle Erwartungslage.

Am Mittwoch stand der FED-Leitzinsentscheid im Fokus. Hierbei senkte die amerikanische Zentralbank den Leitzins um 0,25% auf eine Zinsspanne von 1,75%-2%. In der folgenden Pressekonferenz bezeichnete der FED-Präsident Powell dies als Vorsichtsmaßnahme aufgrund des anhaltenden Zollkonflikts und weltweiter Rezessionssorgen, wobei er die US-amerikanische Wirtschaft weiterhin als stabil und wachsend bezeichnete. Somit wurde der Entscheid zum „Non-Event“, da die Markterwartungen genau eingetroffen sind.

Donnerstag standen weitere Zinsentscheide europäischer Notenbanken an. Die Bank of England belässt ihren Leitzins bei 0,75%, die Schweizer Nationalbank bei -0,75%. Auffällig war der Leitzinsentscheid in Norwegen, bei dem die Zinsen sogar angehoben wurden. Ein weiterer Datenpunkt war der Philadelphia Fed-Index in den USA für September, welcher ebenfalls dem Zustand und die Erwartungshaltung des verarbeitenden Gewerbes in den USA beschreibt. Der Index lag hierbei deutlich unter dem Wert von August, jedoch über den Erwartungen des Marktes.

Am Freitag wurden keine besonders relevanten gesamtwirtschaftlichen Kennzahlen veröffentlicht.

 

 

Und sonst so?

Zu Beginn der Woche stand der Angriff auf einen gewaltigen Teil der Öl-Raffinerie von Saudi-Arabien im Mittelpunkt. Die Schuldfrage ist nicht abschließend geklärt, eine Beteiligung des Iran scheint aber wahrscheinlich zu sein. Geopolitisch besteht in der Region ein erhebliches Konfliktpotential, die Wahrscheinlichkeit für einen Krieg ist damit definitiv gestiegen. Der Öl-Preis stieg um bis zu 10% nur um einen Tag später wieder um 5% zu fallen, die Aktienmärkte reagierten so gut wie kaum auf dieses Ereignis.

Zum Ende der Woche veröffentlichte die Bundesregierung ein Paket um die selbstgesteckten Klimaziele einzuhalten, in welchem auch ein Preis für CO2-Emissionen enthalten ist. Die Analysen, welche Unternehmen davon in welchem Umfang betroffen sind, dauern zu dieser Stunde noch an - Fakt ist, dass das Klimapaket deutlich weniger umfangreich ist als zunächst angenommen, sodass die Reaktionen seitens der Unternehmer positiv ausgefallen sind, wohingegen Klimaschützer den geringen Umfang kritisieren.

Freitag Abend gab es dann noch Gerüchte um eine vorzeitige Abreise einer Handelsdelegation der chinesischen Regierung aus den USA, wodurch Hoffnungen um ein Ende des Zollkonflikts wieder geschwächt wurden - die Märkte gaben daraufhin doch relativ deutlich nach.

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Allgemeiner Kommentar

Guten Morgen zusammen!

Die Schlagzeilen der letzten Woche wurden maßgeblich durch die Politik der Federal Reserve beeinflusst. Aber der Reihe nach..

 

Was macht der Markt?

Die letzte Woche war eine sehr schwankungsarme Woche. Die meisten Märkte bewegen sich auf Wochenbasis im leicht negativen Bereich, vor allem bedingt durch den nachbörslichen Kursrückgang am Freitag (siehe „Und sonst so?“). Der Zinsentscheid der FED (Notenbank der USA) hatte hierbei kaum bis gar keine Auswirkungen auf den Finanzmarkt. Jerome Powell versteht es den Markt auf die Entscheidungen der Zentralbank vorzubereiten, sodass die Markterwartungen erfüllt wurden und es kaum Reaktionen am Mittwochabend gab.
Jedoch gab es zwei andere sehr interessante Ereignisse im Zusammenhang mit der Federal Reserve. Der erste Punkt ist die höchst unterschiedliche Auffassung der Teilnehmer der Zentralbanksitzung über die zukünftige Ausrichtung der Zinspolitik in den USA. So gibt es drei Gruppen, welche ungefähr ähnlich groß sind, die für 2020 weitere Zinssenkungen, einen gleich bleibenden Zinssatz oder sogar steigende Zinsen erwarten. Somit besteht ein erhebliches Konfliktpotential in der Fed und es bleibt abzuwarten, welche Fraktion sich dort durchsetzen wird - gerade im Bezug auf die eindeutigen Aussagen des US-Präsidenten.

Der zweite noch interessantere Punkt sind die Zinsen für Repo-Sätze in den USA, welche zu Beginn der Woche kräftig in die Höhe geschossen sind und sich teilweise mehr als verdoppelt haben. Bei Repo-Geschäften leihen sich Finanzmarktteilnehmer, einfach gesprochen, untereinander Liquidität auf dem Interbankenmarkt. Dieser Zinssatz bewegt sich im Normalfall im ähnlichen Zinskorridor wie der Leitzins, sprang aber zu Beginn der Woche über 5%, was bedeutet, dass Marktteilnehmer deutlich mehr Liquidität nachgefragt haben als gewöhnlich - und damit noch nicht genug: In mehreren Tagen in dieser Woche stellte die Fed dem Finanzmarkt Liquidität zur Verfügung (über 200 Milliarden Dollar), wobei die meisten Angebote der Fed durch die Finanzmarktteilnehmer sogar überzeichnet waren, also noch mehr Liquidität benötigt worden wäre. Stichhaltige Gründe für diesen Liquiditätsbedarf wurden in der letzten Woche nicht geliefert. Sprach man zu Beginn der Woche noch von anfallenden Steuerzahlungen durch die Unternehmen, erklärte Powell in seiner Rede am Mittwoch lediglich, dass die Fed zur Hilfe bereit stünde. Am Freitag folgte nun noch die Ankündigung, dass die Fed dem Markt in den nächsten drei Wochen weiter dauerhaft mit Liquidität zur Seite stehen wird.

Fakt ist: Es scheint gewaltige Liquiditätsprobleme auf dem amerikanischen Finanzmarkt zu geben und diese sind höchst alarmierend.. zur Erinnerung: der letzte sprunghafte Anstieg dieser Zinsen war am 9. August 2007, welcher heute offiziell als Beginn der Finanzkrise gilt. Die Ignoranz dieses Themas durch die Medienlandschaft sowie den Markt selber, kann dabei getrost als Kontraindikation dafür gewertet werden, dass wohl Probleme existieren. Und auch 2019 gilt: Wo Rauch ist, ist auch Feuer.

Daher fühlen wir uns weiterhin sehr wohl mit unserer geringen Aktienquote und einer hohen Cashquote sowie unserem Anteil in Gold und Silber. Der Herbst dieses Jahres und das Jahr 2020 versprechen sehr spannend zu werden, wir rechnen weiter mit volatilen und fallenden Märkten, in denen wir uns auf gesunde Unternehmen mit niedriger Verschuldung konzentrieren wollen. Die Entwicklung des Gold- und Silberpreises verlief in der letzten Woche positiv, sodass leicht steigende Kurse gesehen wurden.

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