PLATOW Best Trader Selection

PLATOW Medien GmbH

Performance

  • +16,6 %
    seit 26.11.2015
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
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    0,5x
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Handelsidee

Dieses Dachwikifolio soll in ausgewählte wikifolio-Zertifikate investieren, die unserer Meinung nach ein attraktives Chance-Risiko-Profil erkennen lassen. Dabei wollen wir uns nicht ausschließlich an den bekannten Kennzahlen der zur Auswahl stehenden Referenzportfolios orientieren. Der Fokus bei der Auswahl soll im Wesentlichen auf den Tradern der Referenzportfolios selbst liegen. Angestrebt werden soll eine Mischung aus Berufstradern, Anlegern mit langjähriger Erfahrung, Spezialisten und engagierten Trading-Talenten.

Es ist deshalb geplant, sich soweit möglich auch direkt mit Tradern auszutauschen, um mehr über die Menschen selbst sowie deren Erfahrungen, Strategien und Einschätzungen zum Börsenhandel erfahren zu können. Letztendlich ist unserer Einschätzung nach eine Handelsstrategie immer nur so gut wie der Mensch, der sie umsetzt.

Das Dachwikifolio soll langfristig ausgerichtet sein und soll sich an keinem Vergleichsindex orientieren. Festgelegte Investitionsquoten soll es ebensowenig geben wie eine fest definierte Anzahl an wikifolio-Zertifikaten im aktuellen Portfolio. Davon unabhängig sollen die Verlustrisiken durch eine gewisse Diversifikation in Grenzen gehalten werden. Zu stark streuen wollen wir das Kapital aber auch nicht, um uns die Chance auf eine überdurchschnittlich starke Performance zu erhalten. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFPLATOW01
Erstellungsdatum
26.11.2015
Indexstand

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Der Trader dieses Dachwikifolios handelt ausschließlich wikifolio-Zertifikate (können Hebelprodukte enthalten).

Trader

PLATOW Medien GmbH
Mitglied seit 21.11.2015

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

HelloFresh lässt unsere Trader jubeln

 

 

Bei unserem Dachwikifolio gab es in dieser Woche häufiger nur eingeschränkte Kursdaten. Das passiert immer dann, wenn Lang & Schwarz bei irgendeiner Aktie keine Kurse stellt. Dadurch können bei den wikifolios, die diese Aktie beinhalten, keine aktuellen Werte berechnet werden. Und das wirkt sich dann eben auch auf unser Dachwikifolio aus. Ansonsten standen in den vergangenen Tagen vor allem die Aktien von Wirecard und HelloFresh im Mittelpunkt des Börsengeschehens. In beiden Werten waren und sind unsere Trader investiert.

 

 

Michael Flender hat in seinem insgesamt gut diversifizierten wikifolio Goldesel-Trading die Wirecard-Aktie mit aktuell 6,3% Depotanteil relativ prominent gewichtet. Entsprechend ärgerlich war hier der Kursrutsch am Dienstag, welcher der Aktie in der Spitze Verluste von bis zu 23% bescherte. Von reflexartigen Maßnahmen zur „Verbilligung“ des Einstandskurses sah der Profi-Trader dennoch ab: „Bei Wirecard gibt es einen neuen Artikel der Financial Times. Die Anschuldigungen sind heftig, Wirecard dementiert natürlich. Trotzdem werde ich hier erstmal nicht nachkaufen, die Anschuldigungen sind schon sehr detailliert beschrieben, Umsätze sollen viel zu hoch ausgewiesen sein“. Trotz der Einbußen bei diesem Depotwert konnte das wikifolio insgesamt auf Wochensicht aber 4,1% zulegen.

 

 

Ein kleines Wochenplus von 0,7% ver­buchte auch Carsten Schorn mit seinem wikifolio Abacus, das jetzt nur noch knapp unter Allzeithoch notiert. Bei Wirecard bewies der Trader mal wieder sein Können, indem er am Dienstagmorgen innerhalb von einer guten halben Stunde Gewinne von bis zu 4,7% realisierte. Eingestiegen war er zum Ende des Kursrutsches in mehreren Schritten zwischen 117,20 und 111,50 Euro, der Verkauf erfolgte im Zuge der anschließenden Erholung dann zwischen 117,60 und 118,65 Euro. Und wenn der Handel bei Lang & Schwarz besser funktioniert hätte, wäre sogar noch mehr drin gewesen, wie sein Kommentar andeutet: „Unter 111 Euro ist hier im wikifolio kein einziges Limit ausgelöst worden“. Im Tief war die Aktie bis 107,80 Euro gefallen. Wie wenig ihn die genauen Umstände der hektischen Kursbewegung bei Wirecard interessieren, belegt folgende Aussage: „Ich mag die Aktie nicht und habe auch keine Lust mir den FT-Bericht anzuschauen bzw. durchzulesen. War nur Trading. Ciao“. So gefällt uns das!

 

 

Sogar noch besser gefiel uns am Dienstag das Kursplus von über 23% bei der Aktie von HelloFresh, die danach sogar noch weiter gestiegen ist. Auslöser dieser Rally war die Anhebung der Jahresprognose durch den Vorstand des Kochboxen-Versenders. Davon konnten gleich drei unserer Trader profitieren. Im wikifolio TSI Trendstärke mit Börsenampel von Maximilian König ist der Nebenwert mit einem Depotanteil von jetzt 7,5% das Schwergewicht. Eingestiegen war der Momentum-Trader hier erst vor gut einer Woche. Dem wikifolio bescherte die gute Performance der Aktie einen Wochenzuwachs von 3,8%.

 

 

Gut 2,9% zulegen und damit auf ein neues 52-Wochen-Hoch klettern konnte das wikifolio Trendfollowing Deutschland von Christoph Klar. Auch hier war die förmlich explodierte Aktie von HelloFresh nicht unbeteiligt: „Ich habe die Stärke heute genutzt, um mich nochmal von einem Anteil zu trennen, den ich mit einem gemittelten Gewinn von knapp 50% verkaufen konnte. Dies entspricht dem knapp 9-fachen des eingesetzten Risikos. Den Rest der Position, die immer noch deutlich über 5% am Gesamt-wikifolio ausmacht, lasse ich weiter laufen, so lange das Chartbild intakt ist“. Heute verkaufte er dann noch einmal ein paar Stücke mit einem Kursplus von sogar 61%.

 

 

Den Vogel abgeschossen hat aber ohne Zweifel das wikifolio MidTermAlpha von Marc Huber, das im Vergleich zur Vorwoche 11,5% (!) anziehen konnte. Bei der zuvor mit über 30% gewichteten Highflyer-Aktie wurden mittlerweile alle Gewinn (bis zu 100%) realisiert: „HelloFresh hat geliefert! Endlich mal wieder ein richtig erfreulicher Tag für das wikifolio“.

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Allgemeiner Kommentar

Die etwas andere Erfolgsstrategie

 

Vor zwei Monaten haben wir das im März 2015 eröffnete wikifolio EventTrader von Andreas Haase in unser Dachwikifolio aufgenommen. Der Vollzeit-Trader überzeugte bislang durch eine relativ stetige Performance (48% seit dem Start) sowie moderate Schwankungen (max. Drawdown von gut 6%). Gelungen ist ihm das durch eine spezielle Art des „Eventorientierten Tradings“. Bei den ausgewählten Events handelt es sich zumeist um Quartalsberichte. Aber auch Notenbanksitzungen, Konjunkturdaten oder politische Ereignisse gehören dazu. Wie genau er dabei vorgeht, hat der Trader uns auf Anfrage verraten: „Auf der Basis von historischen Kursreaktionen suche ich passende Hebelprodukte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Gewinn von über 100% generieren, wenn die Richtung getroffen wird und das Ausmaß der Bewegung den erwarteten bzw. durchschnittlichen Wert erreicht. Da der mögliche Verlust je Trade auf den Einsatz (max. 1% des Depotvolumens) begrenzt ist, ergibt sich ein ‚Mehrwert‘ der erfolgreichen Trades gegenüber den Verlusttrades“.


Auf den ersten Blick sicher überraschend ist, dass die Frage „Long“ oder „Short“ lediglich von der Auswahl der angebotenen Produkte abhängig ist: „Zu den meisten Events und vor allem Quartalsberichten habe ich keine Richtungsmeinung und entscheide mich für die Seite mit dem ‚explosiveren Material‘, das heißt für ein Hebelprodukt, welches im Erfolgsfall mit der größten Wahrscheinlichkeit einen Gewinn > 100% generiert“. Bei der Suche nach dem passenden Wertpapier setzt Haase die historischen Kursreaktionen/Bewegungsdaten in Beziehung zu den Kennzahlen der Hebelprodukte. Die Käufe erfolgen bei Quartalszahlen zumeist am späten Nachmittag und die Verkäufe am nächsten Morgen nach Veröffentlichung der Ergebnisse. Bei Konjunkturdaten etc. sind auch Intraday-Trades möglich. Transaktionen finden allerdings immer nur dann statt, wenn das Event „vermutlich eine erhebliche Auswirkung“ auf den gewählten Basiswert haben wird. Dafür analysiert der Statistikfreak im Vorfeld stets die Bewegungsdurchschnitte zu den letzten Events dieser Art. Diese strukturierte Vorgehensweise mit fest definiertem Regelwerk wendet Haase schon seit ca. zehn Jahren an. Über Börsenerfahrung verfügt er seit Anfang der 90er Jahre.

 

Der bislang letzte Trade im wikifolio liegt rund vier Wochen zurück (die Frequenz wird sich jetzt mit dem Start der Bilanzsaison wieder erhöhen) und dient als Beispiel dafür, dass manchmal auch „stellvertretende Basiswerte“ gehandelt werden. Am 6. September kaufte Haase kurz vor den US-Arbeitsmarktdaten einen Turbo-Call auf die Aktie des Goldminenbetreibers Barrick Gold („Gedankenkette Arbeitsmarktdaten-Kursreaktion, Gold-Kursreaktion, Reaktion der Barrick-Aktie“). Bei einem Kurs von gerade mal 8 Cent bei dem schein notierte die Aktie beim Einstieg nur knapp über der Knock-out-Marke. Dadurch hatte der Schein einen sehr hohen Hebel. Weil die Aktie nach den Zahlen kurzzeitig anzog, konnte der Trader innerhalb von nicht einmal zwei Stunden einen Gewinn von 505% einsacken. Und das bei einer Aktie, deren kurzfristiger Trend in dieser Phase fast nur abwärts gerichtet war. Aber das spielt hier eben überhaupt keine Rolle.

 

Im Schnitt liegen die Ergebnisse in der Kategorie „Gewinne über 100%“ bei rund 160%, was bei einer langfristigen Trefferquote von ca. 50% unter dem Strich zu einer positiven Wertentwicklung führt. Große Sprünge sollten Investoren bei dem wikifolio nicht erwarten, dafür aber eine solide Performance bei überschaubarer Volatilität. „Meine Zufriedenheitsschwelle überschreite ich, wenn die durchschnittliche Performance pro Jahr oberhalb von 10 Prozent liegt“, sagt der Trader. Wir sehen das wikifolio als gute Beimischung für unser Dachwikifolio, weil mit dieser etwas anderen Strategie auch in turbulenten Börsenphasen positive Erträge möglich sind und viel Wert auf Risikominimierung gelegt wird.

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Allgemeiner Kommentar

Drei Top-Börsianer, drei Meinungen

 

Unser Dachwikifolio ist im Vergleich zur Vorwoche noch mal um 0,5% gestiegen, hat gegenüber dem DAX aber etwas  an Boden verloren. Die Outperformance gegenüber dem DAX seit unserem Start im November 2015 beträgt damit aktuell 7,6 Prozentpunkte.

 

Auf Ebene der einzelnen wikifolios halten sich die Ausschläge diesmal in Grenzen. Die Performance-Daten im Vergleich zur Vorwoche schwanken zwischen plus 2,0% (wikifolio Earnings Per Share Surprise Trader von Christian Nüchter) und minus 2,6% (wikifolio MidTermAlpha von Marc Huber).

 

Wir blicken daher heute mal etwas genauer auf die aktuellen Einschätzungen einiger Trader, die sich in ihren Kommentaren konkret geäußert haben. Interessant sind dabei immer wieder die Ausführungen von Ingo Reeps, der sich selbst als „Unternehmensanalyst“ versteht und über umfangreiche Expertise im Bereich der Firmenbewertung verfügt. Aber auch die Kommentare zum Gesamtmarkt sind nicht zuletzt wegen seiner zahlreichen Kontakte in die Wirtschaft ebenfalls sehr lesenswert. Der mit einer Cashquote von rund 37% in seinem wikifolio Special Investments 1 vergleichsweise defensiv aufgestellte Investor blickt aktuell voller Sorgen auf den Handelsstreit zwischen den USA und China: „Es gibt hier einige Entspannungssignale. Ob man die strukturellen Probleme lösen wird? Ich bin etwas skeptisch. Ich habe zuletzt Unternehmer aus vielen Ländern u.a. aus Asien, USA, Europa dazu gehört, alle sprechen von anhaltend unfairen chinesischen Handelspraktiken – kaum einer glaubt, dass sich fundamental etwas ändern wird“.

 

Ebenfalls immer wieder spannend sind die Ansicht von Joachim Köngeter, der sich alleine schon durch die starke Bilanz seines wikifolios Tradingchancen deutsche Aktien für die Gilde der „Das sollte man hinhören“-Trader qualifiziert. Daran ändert auch die leichte Schwächephase der vergangenen Wochen nichts, auf die er in seinem aktuellen Kommentar ebenfalls eingeht: „Die Hälfte des Septembers haben wir nun hinter uns. Entgegen meiner Erwartungen waren die letzten drei Wochen eher von einem ruhigen Aufwärtstrend geprägt als von schwankungsintensiven nervösen Märkten. So konnte unser wikifolio mit (oder trotz) der Absicherungsstrategie nur seitwärts tendieren, was auch beabsichtigt war – allerdings bei einem von mir erwarteten insgesamt fallendem Gesamtmarkt. Wir sind im DAX nun aus der unteren Konsolidierungszone rund 600 Punkte angestiegen, was zusammen mit der Widerstandszone zwischen 12 500 und 12 600 Punkten zumindest für einen weiteren Zwischenhalt bzw. eine Konsolidierung spricht. Nach der Fed-Sitzung Mitte der Woche dürfte die Zinsfantasie wieder aus dem Markt sein und die negativen Themen könnten wieder in den Vordergrund rücken. Mit dem Drohnenangriff auf die wichtigste Saudi-Arabische Ölraffinerie kommt ein weiteres Problem hinzu. Ich beabsichtige, Anfang Oktober wieder mit einzelnen kurzfristigen Trades zu beginnen und wieder aktiver im wikifolio zu agieren“.

 

Als Dritten im Bunde lassen wir Maik Schwäbe zu Wort kommen, über dessen wikifolio German Top Momentum wir in der Vorwoche berichtet hatten. Der Trader beschäftigte sich jetzt mit den Umschichtungen institutioneller Investoren: „Auch wenn man es den Indexständen nicht ansieht, kam es zuletzt doch zu teils heftigen Verwerfungen an den Märkten. Viele der beliebtesten und erfolgreichsten Ecken der Märkte haben starke Einbußen hinnehmen müssen. Das startete in Anleihen und anderen Zinsprodukten und hat dann seine Kreise auf den Aktienmärkten gezogen. Das Interessante ist, dass das Ganze keine einfache Sektor-Rotation (z.B. von Technologie in Versorger oder Versicherungen; von risk-on zu risk-off) war, sondern eine Strategie-Rotation. Demnach wurden massig Momentum-Longs und Value-Shorts aufgelöst. Je nach verwendetem Maßstab war das die heftigste Rotation dieser Art seit dem Quant-Meltdown von August 2007“.

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