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Trading Idea

Investments are to be made in various silver mining stocks or “silver streaming/royalty companies” stocks. Many silver producers also promote other commodities, therefore an investment in silver mining stocks is not a “pure play” on silver.

At the beginning of each quarter, a new decision is to be taken on the weighting.
The objective is to beat the benchmark.

In my opinion, one of the biggest mistakes made by private investors is too frequent restructuring. There are various studies on this. That’s why there is only to be a maximum of 4 restructurings per year.

Only stocks are to be invested in.
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Master data
Symbol
WFPREMET02
Date created
2016-01-27
Index level
High watermark
225.1

Rules

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Investment Universe

Trader

Arnd-Rüdiger Schwarz
Registered since 2013-07-01

Decision making

  • Technical analysis
  • Fundamental analysis
  • Other analysis

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Das Gold/Silber-Verhältnis liegt aktuell bei circa 110. Man braucht also 110 Unzen Silber, um eine Unze Gold zu kaufen. Historisch betrachtet war das Verhältnis bis 2020 noch nie über einem Wert von 100. Man könnte durchaus argumentieren, dass wir aus einer 5000-jährigen Bandbreite ausgebrochen sind.

 

Zu Zeiten des Römischen Reiches wurde das Verhältnis bei etwas über 10 festgelegt. Um 1800 waren dann ungefähr 15 Unzen Silber nötig, um eine Unze Gold zu kaufen. Im 20. Jahrhundert lag das Verhältnis ungefähr bei 50, wobei es grosse Schwankungen gab. Nun ist der prozentuelle Anteil der Nachfrage von Seiten der Industrie bei Silber viel grösser als bei Gold, was wiederum dazu führt, dass das meiste Silber verloren ist, oder zumindest unter grossem Aufwand recycelt werden müsste.

 

Pro Jahr wird fast zehnmal so viel Silber als Gold gefördert. Im Jahre 2019 waren es ungefähr 27.000 Tonnen Silber und etwas über 3.000 Tonnen Gold. Das sind umgerechnet, natürlich ganz grob gerechnet, fast 1 Mrd. Unzen Silber und 100 Millionen Unzen Gold. Fast alles Gold, das jemals gefördert wurde, lagert in irgendwelchen Safes. Insgesamt circa 6 Mrd. Unzen Gold. Bei Silber ist dieses Verhältnis viel schlechter. Von den ungefähr 50 Mrd. Unzen, die bisher weltweit gefördert wurden, existieren nur noch, und das ist wirklich sehr grob geschätzt, circa 5 Mrd. Unzen Silber. Der Rest wurde industriell verbraucht, denn Silber hat unter anderem die höchste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle. Silber wirkt übrigens auch antibakteriell, und wird darüber hinaus noch in vielen anderen Bereichen eingesetzt.

 

Ja, ich denke, dass es fast kein besseres Investment als Silber gibt. Und wenn man Silber nicht aufwendig irgendwo lagern will, dann ist das Investment in Silberminen geradezu ideal. Gerade dann, wenn die Inflation anzieht, denn in der Vergangenheit hat Silber oft besonders stark von einer steigenden Inflation profitiert.

 

Ich danke den Anlegern für ihr entgegengebrachtes Vertrauen.

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Die Depotanpassungen für Q2/2020 sind hiermit abgeschlossen. Aufgrund des unglaublichen Einbruchs des Silberpreises, habe ich Dpotanpassung etwas vorgezogen.

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Mir ist leider im letzten Artikel ein Fehler unterlaufen. "Wenn die Nachfrage einbricht, und die Notenbank mit noch mehr Geldspritzen darauf reagiert, könnte die Inflation dramatisch ansteigen." Das ist natürlich falsch. Ich wollte natürlich schreiben, dass "Wenn das Angebot einbricht, und die Notenbank mit noch mehr Geldspritzen darauf reagiert, könnte die Inflation dramatisch ansteigen." Ist die Lieferkette unterbrochen (China/Asien), dann werden weniger Produkte angeboten. In diesem Szenario bringt es reichlich wenig, die Zinsen zu senken, denn dann würden nur die Preise weiter steigen. 

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Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit wahrnehmen, meine Strategie für die nächsten Wochen und Monate zu beschreiben. Zu allererst würde ich aber gerne anmerken, dass ich durchaus die menschliche Tragödie im Blick habe, wenn ich über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Virusepidemie schreibe. Und dennoch muss man natürlich darüber nachdenken, welche Folgen das persönliche Schicksal der Betroffenen für uns alle, und somit auch für die wirtschaftliche Entwicklung hat. Das Coronavirus (Covid-19) wird die wirtschaftliche Entwicklung bremsen, das ist sicher eine nicht zu leugnende Tatsache; aber müssen deswegen die Aktienmärkte, und natürlich insbesondere die Wasserstoffwerte, noch viel stärker fallen, als sie es die letzten drei Börsentage getan haben? Ich bin mir da nicht so sicher, denn irgendwann werden die Notenbanken die Geldschleusen noch weiter öffnen. Ist somit sicher, dass die Börsen unendlich weit steigen? Nein. Wenn irgendwann die Inflation ansteigt, dann wird das dramatische Folgen für die Bewertung der Aktienmärkte haben. Gerade die aktuelle Entwicklung könnte zu einer solchen Entwicklung führen. Wenn die Nachfrage einbricht, und die Notenbank mit noch mehr Geldspritzen darauf reagiert, könnte die Inflation dramatisch ansteigen. Natürlich könnte auch die US-Präsidenten-Wahl eine dramatische Korrektur zur Folge haben, aber was die Börsen wirklich langfristig bewegt, sind die Gewinnentwicklung und (noch wichtiger) die Zinsen. Steigen die Zinsen dramatisch an, ist die Party erst einmal vorbei. Genau deswegen habe ich solange keine grösseren Sorgen, solange die Inflation in den USA nicht dramatisch ansteigt. Bis dahin könnte alles noch ein bisschen weiter steigen. Die Wasserstoffwerte, Gold- und Silberminen, High-Tech-Werte und sogar Anleihen. Natürlich ist auch die richtige Aktienauswahl wichtig. Wer im März 2000 in die zehn grössten Werte (Marktkapitalisierung) des NASDAQ Composites investiert hat, hat nur mit Microsoft Geld verdient. Bei Cisco Systems, Intel und Qualcomm ist immerhin noch einiges an Wert vorhanden, wenngleich man selbst dort Verluste erlitten hat. Über die anderen sechs Werte reden wir lieber nicht. Die richtige Aktienauswahl ist der Schlüssel, und ich hoffe, dass mir diese (mittel- und langfristig) auch gelingt. Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen.

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