German Large Caps

Dominic Rödel
  • -3,9 %
    seit 29.06.2015
  • +33,6 %
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Handelsidee

Werterhalt steht an erster Stelle - nur wer Kapital erhält bleibt handlungsfähig.

Dem Motto gemäß sollen ausschließlich Aktien (mittel-) großer deutscher Konzerne aufgenommen werden.
Es soll demnach vorrangig bei DAX Konzernen zugegriffen werden, in einigen Fällen sollen aber auch Gelegenheiten im MDAX genutzt werden.

Sehr selten, und nur wenn sich eine gemessen am Risiko äußerst gute Chance im TecDax oder SDAX findet, soll auch hier investiert werden. Werte dieser Kategorie zeichnen außergewöhnlich hohe Zukunftsperspektiven auf lange Sicht aus, eventuell auch die Aussicht auf die Aufnahme in einen größeren Index.
Wie in der Analgestrategie aller meiner Portfolios gilt auch hier, dass fundamentale Unterbewertungen gesucht werden.

Zusätzlich soll nicht nur das Geschäftsmodell per se geprüft werden, sondern vielmehr, wie es sich in den aktuellen Markttrend einfügt. Eine solide Eigenkapitalausstattung rundet das Bild ab. Dividenden sind positiv zu werten, solange sie nicht aus der Substanz bezahlt werden. Zusätzlich sollte die gezahlte Dividende in einem gesunden Verhältnis zu sinnvollen Investitionen und einer dem Benchmark angemessenen Forschungsquote stehen.

Aufgrund des Mottos wird nur eingeschränkt diversifiziert, wodurch eine höhere Volatilität und stärkere Korrelation zum DAX zu erwarten ist.

Angestrebt wird eine Outperformance des DAX über einen längeren Zeitraum. Performanceprognosen für genaue Zeitspannen sind nicht möglich, die Performanceerwartung bezieht sich auf eine über Jahre gemittelte Performance.
Haltedauern reichen von ein paar Wochen bis hin zu einigen Monaten, im Einzelfall Jahren. Ein Ausstieg erfolgt in der Regel nur, wenn sich eine signifikant bessere Chance in einem anderen Titel findet, sich der Gesamtmarkt deutlich eintrübt, oder sich die Konzernsituation entscheidend verändert, sodass die im Kurs eingepreiste Gewinnerwartung droht nicht mehr erfüllt werden zu können.

Zu geeigneten Zeiten sollen auch gehebelte Produkte eingesetzt werden. Diese sollen allerdings mehr als kurzfristige Stütze für die Performance dienen und sollen dementsprechend nicht lange gehalten werden.

Hebelprodukte können auch eingesetzt werden um Positionen zu hedgen. Es ist möglich, dass dadurch eine gut gelaufene Aktienposition in einer Krisensituation nicht sofort verkauft wird, sondern per Derivat gehedged wird, um so keine Dividendenansprüche zu verlieren oder bei einer überraschenden Aufklärung der Situation ein Widereinstieg verpasst wird.
Die zum Hedging eingesetzten Derivate sollen in ihrer Positionsgröße so gewählt werden, dass ein Totalausfall einkalkuliert ist, falls sich das negative Szenario egalisiert. Es wird dadurch die Partizipation an der Aktienperformance durch den Verlust des Aktienderivats zugute einer Reduktion des Risikos reduziert. Mithin soll in Aktien, ausgewählte ETF's und Hebelprodukte investiert werden.  mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF000DWGLC
Erstellungsdatum
29.06.2015
Indexstand
High Watermark
98,2

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Dominic Rödel
Mitglied seit 26.06.2015

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

KUKA: Zwar ebenso wie Hugo Boss niedrig kapitalisiert, aber durch das Übernahmeangebot von 115 € äußerst stabil unterstützt. Ich gehe davon aus, dass das Angebot angenommen wird. Vor allem sichert das Invest aber die Präsenz im Markt im Falle eines Bremains, wenn auch mit gedämpfter Renditeerwartung gegenüber einem Blue Chip Invest mit einer hohen Gewichtung im Dax. Interessant verhält sich das Invest bei einem Brexit, da die 115 € Übernahmeangebot weiter bestehen bleiben und so der Kurs nicht stark verlieren dürfte. Bei Panik nach einem Brexit kann das in Kuka konservierte Kapital entweder in stark gefallene Blue Chips mit solider Dividendenerwartung angelegt werden, oder sogar auf die endgültige Übernahme zu 115 € gehalten werden. Dieses Invest in als Hedgeoperation zu sehen, auch wenn ein Hedge long gegen einen panikartigen Kursverfall eher unüblich ist, bediene ich mich hinsichtlich dieser speziellen Konstellation trotzdem dieses Instruments. Von einem short Hedge auf den DAX wird genauso wie von einem long Hedge auf Edelmetalle abgesehen, da diese nicht fundamental unterstützt sind und im Falle einer Panikreaktion dennoch stark korrigieren können. Im Bremainfall müsssten die Kosten als Totalverlust abgeschrieben werden. Für mich ist in dieser Konstellation die Wahl klar, auch wenn es keine Garantie für Gewinne gibt. Der Erwartungswert liegt jedenfalls höher - und nur dieser erwirtschaftet auf lange Sicht am Kapitalmarkt Wertzuwachs! Ich werde auch die overall-Portfolioleverage nicht aktiv durch Verkauf des Hebelpapiers herunterfahren, da die Invest in KUKA die Portfolio leverage bereits drastisch reduziert hat. Das downside-Risk des DAX-KOs beschränkt sich bei einem DAX von 8429 auf -100%. Das upside potential hingegen ist unbegrenzt und läge beispielhaft bei einem DAX von 13000 bei knappen 100%. Das Papier ist allerdings bei einem DAX auf diesem Level nicht als Verkaufsposition geplant, da sich die Wahrscheinlichkeit noch je ausgeknocked zu werden stark reduziert hat und durch setzen eines großzügig gewählten Stopps ausgeschlossen wird. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Hugo Boss: Das Papier wird NICHT verkauft, weil der Glaube ans Unternehmen verloren gegangen ist, sondern, weil einen Tag vor Bekanntgabe des Brexit-Referendums CASH KING ist. Zum zweiten passt die Gewichtung im Portfolio nichtmehr zu der Marktvolatilität und dem damit verbundenen Risiko. Ein Titel mit dieser Marktkapitalisierung passt dementsprechend im Moment in dieser Gewichtung nicht ins Portfolio. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Wasserstandsmeldung zur angestrebten Outperformance: Durch den Fokus auf deutsche Werte und einer kleinen Hebelkomponente [total portfolioleverage 1.07] liegt das Portfolio im Moment etwa ein Viertel Prozent hinter dem Benchmark DAX. Der Drawdown konnte jedoch trotz gehebelter Investments und nicht zuletzt aufgrund der phänomenal gut gelaufenen Hedgestrategie unter dem des DAX gehalten werden. Durch die Hebelwirkung sollte das Depot bei einem sich freundlich entwickelnden deutschen Markt stärker gewinnen können, als der Benchmark. Unterstützend sollte hier die Beimischung auf Small- / Midcaps wirken, die bei einem risk on der big boys überproportional zulegen werden. Zusätzlich wird dem deutschen Markt ein Upsidepotential von ca 10-15% zugebillt, sollte es nicht zu einem Brexit kommen. Teile davon sind bereits eingepreist, 7-10% Gewinne im DAX erwarte ich dennoch bei einem nein Großbritanniens zum Brexit. Bei korrigierendem Markt wird demnächst nicht mehr per Gold gehedged, da es sich technisch einfach nicht anbietet und der Preis zudem stark von der Entscheidung über den Brexit abhängt. Als Hedgeinstrument wird entweder ein Put auf den DAX selbst verwendet, oder je nach Marktentwicklung auch ein Put auf MDAX / SDAX, da diese bei deutlicheren Korrekturen stärker verlieren als der "große Bruder" DAX. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

BMW: Nach fast 45%iger Korrektur vom Hoch ist ein Einstieg in BMW in Hinblick auf die Rekordverkaufszahlen und die Prognose absolute Pflicht. Mit einem Einstiegskurs von 68.60 € wurde fast das lokale Tief gekauft. Nach fast +15% in einem halben Monat und starken Reversalkerzen mit langen Lunten lässt sich auch vermuten, dass das Tief und damit der perfekte Einstieg tatsächlich gelungen ist. mehr anzeigen
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