Kreuzritter
  • 0,0 %
    seit 22.04.2015
  • -22,9 %
    1 Jahr
  • 0,0 %
    Ø-Performance pro Jahr
Sämtliche Gebühren bereits abgezogen
Inhalte nach Login

Sie wollen Zugang zu allen Infos?

Um das aktuelle Portfolio dieses wikifolios, den wikiolio-Chart und den Nachhaltigkeits-Score zu sehen, registrieren Sie sich jetzt - völlig kostenlos.

Registrieren

Handelsidee

Gehandelt werden sollen hauptsächlich deutsche und internationale Aktien im Bereich Glücksspiel (Online Gambling, Sportwetten, Pferdewetten usw.)
Entscheidungsgrundlage sollen zum einen der Chart, zum anderen die Gesamtmarktverfassung, Sentimentverfassung und einzelne Unternehmensnachrichten sein.
Die Aktien sollen eher langfristig gehalten werden, in Ausnahmefällen auch nur tageweise. Verluste in einzelnen Positionen können mitunter "ausgesessen" werden. Das Portfolio soll auf langfristige Chancen und Deregulierung im internationalen Glückspielmarkt setzen.

mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF000GLUCK
Erstellungsdatum
22.04.2015
Indexstand
High Watermark
150,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Stefan Hirschmann
Mitglied seit 22.04.2015

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Seit vielen Jahren hinkt Deutschland beim Thema Glücksspielstaatsvertrag allen anderen Ländern der EU hinterher - was nicht nur für Unmut bei den Casinobetreibern sorgt, sondern auch Besucher von Online Casinos vor viele Fragezeichen stellt. Nun jedoch könnte man einer zufriedenstellenden Lösung für beide Parteien näher als nie zuvor sein: Wird das hierzulande in einer Grauzone angesiedelte Online-Glücksspiel bereits im Jahr 2021 legal? Zweifel sind angebracht, wie ein aktueller Beitrag zeigt, siehe http://unternehmen-heute.de/news.php?newsid=647587

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Jüngst erschienen ist eine erste, aktuelle Studie zu Änderungen im Spielverhalten unter den Bedingungen der Corona-Pandemie, siehe https://www.aic.gov.au/publications/sb/sb25

Home Office und Lockdown führen nicht automatisch zu mehr Online-Glücksspiel-Aktivitäten, da das Angebot an Wettmöglichkeiten (Sport- und Pferdewetten) erheblich eingeschränkt war.

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Casino-Aktien stehen bei vielen Investoren hoch im Kurs, denn der Markt hat trotz alles Widerstands – insbesondere in Ländern wie Deutschland und Österreich – nie an Stärke verloren. Im Gegenteil: Heutzutage sind Online-Casinos für viele Spieler die erste Wahl. Warum auch in die nächste Spielbank fahren, wenn einem zu Hause deutlich mehr Möglichkeiten geboten werden? Das Spielen allein macht jedoch nicht unbedingt den größten Reiz aus. Wer langfristig Geld ansparen will, der fährt mit Casino Aktien eindeutig besser. (...) Quelle: https://www.boerse-express.com/news/articles/gluecksspiel-bietet-mit-aktien-neue-moeglichkeiten-173555

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Die Bundesländer haben sich nach langen Verhandlungen im Grundsatz auf eine weitgehende Reform des deutschen Glücksspielmarktes geeinigt. Diese sieht vor, bisher illegale Glücksspiele im Internet wie Online-Poker oder Online-Casinos künftig zu erlauben, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Verhandlungskreisen erfuhr. Geplant sind aber strenge Regeln zum Spielerschutz. So soll es bei Glücksspielen im Internet ein monatliches Einzahlungslimit von 1000 Euro geben. Eingeführt werden soll außerdem eine Sperrdatei. Vorgesehen ist auch eine neue zentrale Glücksspielbehörde der Länder. Das geht aus einem Entwurf für einen neuen Glücksspiel-Staatsvertrag hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Jugend- und Spielerschutz soll gewährleistet, das Entstehen von Wettsucht verhindert werden.

Der Markt ist sehr unreguliert

Die Länder ringen seit langem um eine Neuregelung des deutschen Glücksspielmarktes. Diese ist notwendig, weil es in den vergangenen Jahren massive Veränderungen gegeben hat mit einem Boom von bisher nicht regulierten Glücksspielen im Internet. Derzeit hat als einziges Bundesland Schleswig-Holstein Lizenzen für Online-Glücksspiele vergeben. Ein Großteil der Betreiber ist nicht in Deutschland lizenziert, sondern häufig in Malta oder in Gibraltar, wo die Gesetzeslage den Anbietern von Sportwetten und Casino-Betreibern ihre Geschäfte stark erleichtert. So zahlen diese in den beiden Ländern nur einen Bruchteil der Steuern wie beispielsweise in Deutschland und auch auch die Gründung ist einfacher zu bewerkstelligen.

 

Unter Federführung der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei wurde nun ein Durchbruch erzielt. Im Februar soll es eine Anhörung von Verbänden geben, wie es in Verhandlungskreisen hieß. Die Ministerpräsidenten sollen dem neuen Staatsvertrag Anfang März grundsätzlich zustimmen. Er muss dann noch von den einzelnen Landesparlamenten ratifiziert werden. Der neue Staatsvertrag soll am 1. Juli 2021 in Kraft treten – dann läuft der bisherige aus.

Strenge neue Regeln für Online-Wetten

Bei den Verhandlungen war lange umstritten, ob Online-Spiele im Internet zugelassen werden sollen – nun haben sich die Länder auf eine Erlaubnis geeinigt. Diese gilt laut Entwurf für Online-Casinos, Online-Poker und Online-Automatenspiel. Für jeden Spieler müssen Anbieter ein Spielkonto einrichten. Veranstalter von Sportwetten, Online-Casinospielen, Online-Poker und virtuellen Automatenspielen im Internet müssen ein „automatisiertes System“ zur Früherkennung von glücksspielsuchtgefährdeten Spielern und von Glücksspielsucht einsetzen. Für Glücksspiele im Internet darf unter bestimmten Voraussetzungen auch Werbung gemacht werden.

Sportwetten im Internet sollen im Vergleich zur bisherigen Rechtslage deutlich ausgeweitet werden. Ereigniswetten werden dem Entwurf zufolge zugelassen – es soll aber angesichts von Manipulationsgefahren Einschränkungen bei Live-Wetten geben. Zum Schutz von Spielern und finanziellen Folgen von Spielsucht sollen die Einzahlungen limitiert werden, und zwar auf 1000 Euro pro Monat. Mit möglichen Gewinnen soll aber ohne Anrechnung auf das Limit gespielt werden können. Für Sportwetten soll es im Rundfunk und im Internet zwischen 6 und 23 Uhr ein Werbeverbot geben.

Sperrdatei soll die Verbraucher besser schützen

Im Frühjahr 2019 hatten sich die Länder zunächst auf eine zeitlich befristete Neuregelung des Sportwettenmarktes geeinigt. Im Kern ging es dabei um eine Liberalisierung privater Anbieter von Sportwetten, die sich bisher in einer rechtlichen Grauzone befinden. In einer Sperrdatei sollen künftig Zocker mit Selbst – oder Fremdsperre erfasst werden. Dies betrifft etwa Online-Casinos, Online-Poker und Sportwetten. Die Sperrdatei wird erfasst bei der zentralen Aufsichtsbehörde. Anbieter müssen alle Spieldaten für die Behörde zu Kontrollzwecken abrufbar halten – diese soll so prüfen, ob Spielverläufe zu Lasten von Spielern manipuliert oder Regulierungsvorgaben verletzt wurden. Sogenannte parallele Spiele im Internet sollen nicht erlaubt werden. Die Erlaubnis für die Veranstaltung von Sportwetten, Online-Poker oder virtuellen Automatenspielen soll künftig mit Wirkung für alle Länder von der zuständigen Glücksspielbehörde erteilt werden.

Der milliardenschwere Glücksspielmarkt in Deutschland ist in den vergangenen Jahren in eine Schieflage geraten. Der Schwarzmarkt boomt, vor allem staatliche Lotterien verlieren Erträge – und der Staat hohe Steuereinnahmen. Bisher nicht reguliert und damit zum Schwarzmarkt zählen Glücksspielangebote, die nicht über eine deutsche Konzession, wohl aber über eine aus einem anderen EU-Mitgliedstaat verfügen. Nach deutschem Recht sind sie bisher illegal. Ein Großteil dieser Angebote wie Online-Casinos und Online-Poker wird allerdings faktisch weitgehend geduldet.

Was bedeutet das für börsengelistete Glücksspiel-Unternehmen?

Vollständig legal auf dem Markt zu agieren, wo man vorher noch in einer Grauzone gestanden hat, dürfte zunächst etwas positives für die Betreiber von Online-Wettseiten sein. Sollten die oben beschriebenen Vorschläge jedoch so umgesetzt werden, dürfte das auch eine Menge Umstrukturierung erfordern und das Monatliche Limit von 1000 Euro an Einzahlungen dürfte den Betreibern eher weniger in die Hände spielen.

Quelle:https://www.onvista.de/news/wettanbieter-aktien-bundeslaender-wollen-online-gluecksspiel-mit-reform-erlauben-allerdings-unter-strengen-bedingungen-321484825

mehr anzeigen
Lassen Sie sich nichts entgehen!
Um sämtliche Kommentare in diesem wikifolio zu sehen, erstellen Sie sich bitte einen Account.