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Patrick Kranz

Performance

  • +150,6 %
    seit 02.08.2012
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
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Handelsidee

Ziel der Anlagepolitik dieses Wikifolio ist ein langfristiger Vermögensaufbau mit weltweitem Anlagefokus.

Investitionen sollen überwiegend in Aktien aus den Regionen Nordamerika und Europa erfolgen. Einzelwerte aus Emerging Markets oder Branchen / Themen ETFs sollen ebenfalls eine Alternative für dieses Wikifolio darstellen. Mittelzuflüsse von Dividenden sollen regelmäßig reinvestiert werden. Nicht investiert wird in Zertifikate, Derivate und aktive Fonds.

Auswahlkriterien

Der Schwerpunkt soll auf Unternehmen mit folgenden Qualitätskriterien gelegt werden: herausragende Marktstellung, Krisenfestigkeit, Wachstumsstärke, solide bilanzielle Situation, nachhaltige und kontinuierliche Dividendenzahlungen und Erhöhungen (Stichwort Dividend Achiever/Aristocrats). In erster Linie entscheidet der Gewinntrend und die Essentialität der Produkte. Neben einer vorzugsweise gesunden Bilanz finden unter anderem folgende weiteren Qualitätskriterien bei der Auswahl Berücksichtigung: FCF, das P/E (auch in der 10-15jährigen Historie), EV/EBITDA, hohe Kapitalrenditen, akzeptable Dividenden Payout-Ratios (je nach Branche unterschiedlich), hohe Margen und niedrige Gewinnrückgänge in Rezessionsphasen.

Beigemischt werden können auch etwas offensivere Werte die (noch) keine Dividende ausschütten und eine etwas volatilere Gewinn- und Aktienkursentwicklung erwarten lassen, aber dennoch über eine herausragende Marktstellung verfügen und deren Geschäftsentwicklung eine weiterhin positive Zukunft oder Verbesserungspotential verheißen.

Basistrends die in den nächsten Jahrzehnten weiter greifen werden und bei den Auswahlüberlegungen der Einzelwerte zu Grunde liegen sollen sind: Inflation (Flucht in Sachwerte wie zB Aktien, Preissetzungsmacht / Weitergabe der Inflation an Konsumenten), Demographie (Bevölkerungswachstum in lateinamerikanischen, afrikanischen und vor allem asiatischen Schwellenländern > Konsum westl. Marken), Überalterung in wohlhabenden westl Industrienationen und China, Wohlstandswachstum und Effizienzsteigerungen.

Die Unternehmen sollten nach Möglichkeit ihren Firmensitz in rechtssicheren Räumen ohne Eigenkapitalfeindliche Stimmung und mit ausgeprägter Anlegerkultur haben und werden hauptsächlich aus USA / Kanada / Großbritannien / Australien / Schweden / Norwegen / Dänemark / Schweiz / Hong Kong und Singapur entstammen. Es gibt weder eine Ober- noch eine Untergrenze für die Unternehmensgröße. Der Schwerpunkt des Wikifolios liegt in Nordamerika.

Die Umschlagshäufigkeit des Wikifolios soll gering gehalten werden, von politischem und medialem Hintergrundrauschen ist dieses Wikifolio befreit und in erster Linie wird nur auf das Unternehmen, dessen Entwicklung und die zukünftigen Aussichten geschaut. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF000LARRY
Erstellungsdatum
02.08.2012
Indexstand
High Watermark
250,2

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Patrick Kranz
Mitglied seit 02.08.2012

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu DISNEY (WALT) CO.

Gestern gab es bei Disney den Investors Day und man hat sehr viel über die neuen Streamingdienste erfahren können. Die Börse quittiert dies heute mit einem freudigen Kurshüpfer von aktuell +11% in New York. Ab Ende des Jahres wird DIS neben ESPN+ mit seinem Disney+ Kanal für $7/Monat NFLX gehörig Konkurrenz machen. Letztere haben erst vor kurzem eine Preiserhöhung für ihre Pakete bekanntgegeben. Allerdings müssen Investoren geduldig sein, denn neben den Investitionskosten wird Disney+ nicht sofort profitabel sein: man selbst rechnet wohl erst in ungefähr fünf Jahren mit dem Break-Even, bei dann ca. 60-90 Mio Kunden, wovon 2/3 außerhalb der USA stammen sollen. Auf Disney+ wird eine große Palette der Disneybibliothek verfügbar sein mit den starken Marken Disney, Marvel, Star Wars, Pixar, National Geographic, sowie einigen der neu hinzugekommenen 21th Century Fox Inhalte (u.a. The Simpsons). Alle Kinoneuveröffentlichungen werden danach auf die hauseigene Plattform gelangen - Disney hat alle Contentpartnerschaften mit anderen Anbietern aufgekündigt. Darüberhinaus kündigte man an die für $6/Monat verfügbare, werbebasierte Plattform "Hulu" - über die man im Fox-Deal die Kontrollmehrheit erlangte - wahrscheinlich international ausrollen zu wollen. Starke Marken, familienfreundliches Image, günstiger Preis, konservative Schätzungen: Ich bin weiterhin sehr optimistisch für Disneys Zukunft gestimmt, aber es verbleibt ein Wermutstropfen: Disneys CEO Bob Igor wird leider Ende 2021 den Job an den Nagel hängen. DIS ist eine Startposition des Wikifolios und liegt derzeit mit +117% vorne.

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Kommentar zu LVMH MOET HENNESSY LOUIS VUITTON SE

Bet with the rich: LVMH hat gestern Abend nach Börsenschluss sehr gute Q1 Ergebnisse vermeldet. Alle Geschäftseinheiten und geographischen Regionen lieferten starke Umsatzzuwächse, insgesamt gab es einen organischen Anstieg von +11%. Es hat sich für Frankreichs größtes Unternehmen ausgezahlt in den vergangenen Jahren verstärkt auf neue, hippe, junge Designer zu setzen, denn die wichtigste Division „Fashion & Leather“ wuchs dabei mit +15% auch am Stärksten. Das Wachstum kam vor allem aus China und hier kann LVMH, entgegen Autoherstellern oder auch etwa Apple, der wirtschaftlichen Abkühlung in der Region trotzen. Weiterhin schwach entwickelt sich die „Watches & Jewelry“ Division. In einer von Smartphones dominierten Welt blieb das Wachstum hier mit +4% deutlich hinter den anderen Einheiten zurück. Im Gegensatz zur Konkurrenz (z.B. Richemont mit insgesamt > 80%), ist der Anteil dieser Einheit am Gesamtumsatz bei LVMH mit ca. 8% aber vernachlässigbar klein. Wir liegen hier in der Position seit Kauf im letzten Dezember mit +38% vorne; LVMH bleibt neben Hermès mein Favorit im klassischen Luxusgütersegment. Aufgrund der etwas breiteren Aufstellung und günstigeren Bewertung gebe ich aktuell Ersterer den Vorzug.

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Allgemeiner Kommentar

Zeitgeist-Investing: Immer mehr Anleger lassen Nachhaltigkeitskriterien und Impact Investing in ihren Anlageprozess einfließen. Dies bedeutet das zusätzlich zur fundamentalen und/oder charttechnischen Analyse z.B. die Punkte ESG (Environmental / Social / Governance) oder SRI (Socially Responsible Investing) bei der Portfoliokonzeption und Titelauswahl berücksichtigt werden. Den Anlegern geht es allerdings vorrangig um Risko-Management, weniger um Ethik. Die Nachfrage und das Anlagevolumen steigt weltweit, es herrscht jedoch kein echter Konsens über die richtige Definitionen, global existieren keine einheitlichen Berichtsstandards. Ein guter Anlaufpunkt in diesem Fall sind meist die Indizes des Marktführers MSCI. Diese unterteilen ihren klassischen MSCI World mittlerweile auch in den MSCI World ESG und den noch etwas strengeren MSCI World SRI. Mithilfe dieser Subindizes MSCIs habe ich das Wikifolio gescreent: Von den aktuell 91 gehaltenen Titeln sind 83 ESG konform (und darunter dann noch beachtliche 31 sogar SRI konform). Mit ABC, BIOT, DIA, FDS, SOBI und TTD enthält das Wikifolio 6 Titel, die aufgrund ihrer geringen Marktkapitalisierung (noch) nicht im MSCI World und dessen Subindizes enthalten sind. Diese fallen bei der Betrachtung heraus, sollten aber zumindest den ESG Kriterien standhalten können. Die einzigen beiden Werte die diese Hürde nicht nehmen können sind Altria Group und British American Tobacco. Beides Tabakwerte, von deren langfristigen Aussichten ich aber weiterhin überzeugt bin. Knapp 98% des Wikifolios sind daher ESG konform.

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Allgemeiner Kommentar

Ich wurde heute bei einer Diskussion über Automobilhersteller von einem jungen Kollegen gefragt, warum ich die Grundhaltung "ich investiere in nichts was Reifen hat" vertrete. Dies möchte ich als Aufhänger nutzen um ein wenig mehr über das Konzept der Gewinner-/und Verliererbranchen zu erzählen, welches in meinen Investitionsprozess einfließt. Ein Konzept das schon viele andere vor mir beschäftigte, denn die Unterschiede in der langfristigen Performance einzelner GICS sind offensichtlich. Meine Investmentwelt ist aufgeteilt in "Gewinnerbranchen" und "Verliererbranchen". Zu letzteren und damit no-go's zählen für mich kapitalintensive, zyklische, extrem wettbewerbsintensive und überregulierte oder strukturell schwache Branchen. Diese zeichnen niedrige Markteintrittsbarrieren aus und erfordern wesentlich mehr Analysearbeit und exzellentes Timing um Outperformance zu generieren.  In der Regel handelt es sich bei den Produkten um leicht substituierbare Commodities und den Unternehmen fehlen der Burggraben oder Netzwerkeffekte um langfristig erfolgreich zu sein. Dazu zählen für mich (u.a.): Automobilhersteller, Banken, Versicherungen, Versorger, Papier, Bergbau, Minen, Stahl, Infrastruktur, Zement, Flugzeug- und Schiffsbau, Fluggesellschaften, Immobilienunternehmen, Solarzellen- und Windanlagenhersteller, Windparkbetreiber und alles mit Waffen oder Kernkraft in Zusammenhang stehende. Unternehmen aus Verliererbranchen weisen zumeist unsolides Zahlenwerk auf und sind sehr unflexibel und stark negativ von Inflation bzw. steigenden Zinsen tangiert. Es soll natürlich nicht heißen, dass ich nicht auch ab und an mal ein Unternehmen aus dieser Branche picke, oder das es in diesen „schwarzen“ Branchen „weiße“ Schafe gibt, die sich langfristig hervorragend schlagen.

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