Das Polit-Büro

Potter
  • +395,8 %
    seit 03.01.2013
  • +42,5 %
    1 Jahr
  • +23,4 %
    Ø-Performance pro Jahr
Sämtliche Gebühren bereits abgezogen
  • -29,1 %
    Max Verlust (bisher)
  • 1,95×
    Risiko-Faktor
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Handelsidee

Das Polit-Büro soll die Kandidaten des im Berliner Hauptstadt-Insider kommentierten Polit-Depots abbilden. Gekauft werten sollen Werte, die aus politischen Kalkülen einen Wertzuwachs versprechen. Gründe für ein Investment können vielfältig sein: Dazu sollen etwa eine staatliche Förderung des Marktes wie bei den erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Biogas, Windkraft etc.), das staatliche Interesse an einem Thema (Sicherheit), die erwartete (oder erfolgte) Auftragsvergabe öffentlicher Stellen oder die absehbare politische Strategie etwa im Zusammenhang mit der Eurokrise zählen.
Das Portfolio soll aus bis zu fünf Mitglieder bestehen. Unter- oder Überschreitungen dieser Zahl sollen kurzfristig möglich sein.
Das Anlageuniversum wurde - mit Ausnahme von Rohstoffen und Bonds - nicht eingeschränkt.
Die durchschnittliche Haltedauer der Werte im Portfolio soll mittelfristig ausgelegt sein. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00POLDEP
Erstellungsdatum
03.01.2013
Indexstand
High Watermark
513,2

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Elmar Peine
Mitglied seit 13.08.2012

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Ich gehe jetzt davon aus, dass sich die Marktmeinung zu Corona verfestigt hat. Jetzt können wohl nur noch News (Impfstoff, Trendwechsel bei Infiziertenzahlen etc.) Corona bedingte Kursverschiebungen auslösen (aber nicht mehr die Dynamik einer Meinungsbildung). 

Das Polit-Büro hat etwas Wasser unter dem Kiel. Wir liegen aktuell - gemessen an der Vor-Corona-Zeit - bei 20 Prozent im Minus, haben also wieder einen Abstand von 10% zum Boden (gerade noch tolerierter Maximalverlust: 30%); kein besonders gutes Ergebnis, aber das bringt das Konzept der dynamischen Risikoanpassung mit sich: Bei gut laufenden Märkten sind wir voll investiert und kassieren viele Risikoprämien durch Investments in kleine riskante Titel. Die Performance leidet dann zunächst stark, wenn plötzliche Einbrüche kommen. Die Senkung des Risikos durch mehr Cash und Umstieg auf defensivere Titel begrenzt bei weitergehenden Abschwüngen dann effizient den Maximalverlust, sie ist aber umgekehrt dafür verantwortlich, dass Verluste nicht ebenso schnell aufgeholt werden können, wenn es (etwa im Zuge einer Erholungsrally) wieder aufwärts geht. Nur weil der Abstand zum gerade noch tolerierten Maximalverlust wieder angewachsen ist (das Risikobudget), konnten wir die Investitionsquote und das Risiko nach oben fahren. In Zukunft werden wir hoffentlich wieder von Trends mit wenigen risikoreichen Titeln besser profitieren als der Durchschnitt des Marktes (s. Gesamtergebnis).    

Erfreulich ist, dass die wesentlichen Zielmarken des Depots (Maximalverlust < 30%, durchschn. jährl. Gewinn >20%) gehalten haben. Erfreulich ist auch, dass in diesen "politischen" Märkten, die stark vom Umgang mit Corona abhängig sind, viele Titel ins Polit-Büro passen, insofern das Universum des und die Auswahl für das Depots erfreulich groß sind.  

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Allgemeiner Kommentar

Zum ersten Mal in mehr als sieben Jahren ist der durchschnittliche Jahresertrag des Polit-Büros auf über 25 Prozent (25,4% am 20.2.) bei vergleichsweise geringem Maximalverlust (27%) gestiegen. Damit waren wir über den Zeitraum erfolgreicher als Berkshire Hathaway mit einem gewissen W.B. an der Spitze :). Tatsächlich ergibt 1. die Größe (sprich Kleine) des Wikifolios, 2. das Universum (welches Microcaps einschließt) und 3. die konsequent aktive (und hochkonzentrierte) Ausrichtung des Wikifolios einen immensen Vorteil gegenüber den bekanntesten Fonds, der auch künftig höhere Renditen möglich erscheinen lässt.

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Allgemeiner Kommentar

Reichen 5 Titel im Depot?

Wie es aussieht, ist das unter Risikogesichtspunkten kein Problem. Ein Tagesverlust von etwa 20 Prozent (am 7.1.) bei Varta (Depotgewicht: rund 20 Prozent) markierte so etwas wie den GAU in Bezug auf das Einzelkursrisiko. Das Polit-Depot wurde um rund vier Prozent an diesem Tag (von 430 auf 415 Punkte) geprügelt. Varta wurde daraufhin am 8.1. komplett verkauft. Am 23.Januar übertraf das Depot mit 440 schon wieder deutlich das Vor-Katastrophen-Niveau. Mein Fazit: Solange konsequent gehandelt wird, übertreffen die Vorteile des High-Conviction-Ansatzes (mit wenigen Titeln) deutlich die Nachteile (die Inkaufnahme des Einzeltitelrisikos). Klar, in tief durchmischten Depots mit mehr als 50 Titeln spielt so ein Verlust wie der von Varta keine Rolle. Aber den stattlichen und überdurchschnittlichen Gewinn, den wir mit diesem Titel erzielten (und zuvor mit Secunet, Medios, Eckhardt & Ziegler, uva.), schmählerte der eine Härtefall nicht. MaW: Aktives und hochkonzentriertes Traden scheint (zumindest im Small-Cap-Bereich) eine valide Anlagealternative.

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Allgemeiner Kommentar

Ob man 20 Prozent jährliche Rendite mit einer Risikotoleranz von 30 Prozent pa. erzielen kann?

Das ist die Frage; in den vergangenen 6,5 Jahren aber immerhin gelungen. Und ich bin einigermaßen zuversichtlich, dass das weiter gelingen wird, denn schließlich investiere ich ja auch eine Menge in Sicherheit. Bei sinkenden Kursen wird schnell der Cashbestand aufgebaut, erst bei steigenden Kursen kehre ich Stück für Stück zurück in den Markt. Insbesondere bei schwankenden Kursen kann da eine extrem hohe Transaktionshäufigkeit entstehen, die die Rendite um mehr als 2,5 Prozent im Jahr mindern kann. Natürlich verzichtet man auch auf Rendite, wenn bei steigenden Kursen der Liquiditätsbestand erst langsam abnimmt, das Kapital zum guten Teil in renditelosem Cash steckt.

So eine Strategie lohnt sich wohl nur in ineffizienten Abschnitten des Marktes, etwa im Small Cap-Bereich und nur mit kleineren Vermögen. Banken oder Fondsgesellschaften sind solche Strategien nicht möglich. Denn 1. dürfen etwa Fonds das Kapital nicht auf wenige Titel konzentrieren. Und selbst wenn sie stärker fokussieren dürften: Bei den marktengen und kleinlkapitalisierten Small Caps ist der sogenannte "market impact", das heißt der durch die Trades ausgelöste Einfluss auf die Kurse viel zu hoch. Wenn etwa ein Fonds 100 Millionen Euro in Varta stecken wollte, würde das endweder über Wochen und Monate gehen oder die Ankaufkurse würden sich extrem verteuern und der Verkauf würde umgekehrt die Kurse in den Keller drücken. Die Großen müssen also breit diversifizieren, sie ketten sich damit an den Marktdurchschnitt. Wirklich aktiv können meines Erachtens also nur stark (auf Einzeltitel, Branchen oder Strategien) fokussierte Vermögen sein, die nicht im Fonds stecken.  

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