Wasserstoff & Brennstoffzellen

Stefan Krick

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Handelsidee

Meiner Meinung nach ist Wasserstoff der Energieträger der Zukunft und wird Lithium-Akkus früher oder später den Rang als Energiespeicher ablaufen. Das liegt daran, dass Li-Akkus zu viele Probleme aufweisen, die aus meiner Sicht nicht beherrschbar sind und die marktreife verhindern. Probleme sind z.B. Reichweite, Gewicht, Umweltbelastung, Recycling und Energiespeichervermögen.

Meiner Meinung nach besitzt die nächste Entwicklungsstufe in Form von Brennstoffzellen ein größeres Potential. Die Vorteile im Vergleich zu Li-Akkus liegen auf der Hand: Höhere Energiedichte, höhere Lebensdauer, geringeres Gewicht, höhere Reichweite sowie geringere Umweltbelastung. Sobald die Brennstoffzellen sowie die Wasserstofferzeugung kosteneffizienter und für Jedermann erschwinglich werden, wird dies aus meiner Sicht der Energieträger der Zukunft sein.

In diesem Wikifolio soll daher in Aktien von Unternehmen investiert werden, die mit Wasserstoff und Brennstoffzellen ihr Geld verdienen. Dies soll die gesamte Wertschöpfungskette, von der Wasserstofferzeugung bis hin zur Speicherung in Brennstoffzellen sowie der Endnutzung in bspw. Fahrzeugen, umfassen. Auch Service und Dienstleistungen entlang dieser Wertschöpfungskette sollen mit inbegriffen sein. Mit eingeschlossen sollen auch Unternehmen sein, deren Hauptaktivität woanders liegt, die aber bereits einen Teil des Umsatzes mit Wasserstoff und Brennstoffzellen erwirtschaften. Es soll nur in Aktien investiert werden. Der Anlagehorizont soll in der Regel langfristig sein mit Haltedauern von Monaten bis Jahren. Durch eine breite Streuung von Branchen und Ländern soll außerdem das Anlagerisiko minimiert werden.

Die Auswahl und Gewichtung in diesem Wikifiolio soll hauptsächlich mit Hilfe von finanzwirtschaftlichen Kennzahlen erfolgen, wie z.B. PE-Ratio, PEG-Ratio, PB-Ratio, ROE oder ROA. Zusätzlich sollen aktuelle Nachrichten, Fachberichte und Analysen zur Entscheidungsfindung herangezogen werden. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00HY2050
Erstellungsdatum
06.07.2018
Indexstand
High Watermark
113,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Stefan Krick
Mitglied seit 18.04.2016

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Wasserstoff aus der Wüste – So ist die Energiewende machbar

https://www.welt.de/wirtschaft/article198029295/Energiewende-Ohne-Desertec-3-0-wenig-Hoffnung-fuers-Klima.html

 

Ein interessanter Bericht in dem es um das Project "Desertec" geht. Die Grundidee ist es auf dem afrikanischen Kontinent photovoltaik-Anlagen in großer Menge aufzustellen. Die Vorteile dieses Standorts im Vergleich zu z.B. Europa sind: Viel mehr Sonnenstunden, Höhere Energiedichte der Sonneneinstrahlung und Sonneneinstrahlung über das ganze Jahr nahezu konstant. Das Projekt wurde leider vor Jahren auf Eis gelegt, da es den projektbeteiligten nicht schnell genug ging und ein ganz entscheidendes Problem nicht gelöst werden konnte: Wie bekommt man den Strom nach Europa?

Da Wasserstoff als Energiespeicher wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt, werden aktuell Überlegungen angestellt vor Ort durch Elektrolyse große Mengen Wasserstoff zu erzeugen. Der Transport ist wegen der hohen Energiedichte billiger als der Transport von Elektrizität über Stromnetze. So könnte man die Energie dort nutzen wo sie am meisten und stärksten vorkommt und über Pipelines nach Europa gelangen.

Die ersten Schritte sind gemacht: Die Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und einige nordafrikanische Länder bauen bereits Pilotanlagen für die Wasserstoff-Elektrolyse. Die Bundesregierung will noch in diesem Jahr ein Sekretariat zur Förderung strombasierter Kraftstoffe aufbauen, das die Wasserstoffproduktion international anschieben soll.

Klingt noch nach Zukunftsmusik? Eigentlich nicht, es steht alles bereits zur Verfügung um es Umzusetzen: Gaspipelines über große Distanzen zu legen stellt kein großes Problem dar und Photovoltaik- und Elektrolyseanlagen sind auch bereits erprobt. Wind und Sonne decken heute lediglich drei Prozent der globalen Energienachfrage. Mit diesem projekt könnte man einen großen Beitrag dazu leisten grüne energie zu erzeugen und diesen Anteil siginifikant zu erhöhen.

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Allgemeiner Kommentar

U.S. Senate Passes $1 Billion in Alternative Fuel Infrastructure, Including Hydrogen, EV and Natural Gas

The Senate Environment and Public Works Committee on Tuesday passed the first-ever climate title in a surface transportation reauthorization bill.

The bill aims to establish a grant program that would be available to states, counties, municipalities, tribes and agencies working to make public charging infrastructure more widely accessible. It also seeks “to foster enhanced, coordinated, public-private or private investment in alternative fuel infrastructure.”U.S. Senator Tom Carper (D-Del.), top Democrat on the Environment and Public Works Committee (EPW) and Senate Democratic Leader Chuck Schumer (D-N.Y.), today celebrated the EPW Committee’s passage of the first-ever surface transportation reauthorization title committed to fighting climate change and adapting infrastructure to our worsening climate reality.

This climate title is featured in America’s Transportation Infrastructure Act (ATIA), which was co-authored by Ranking Member Carper and introduced on July 29. Leader Schumer in 2018 made clear that climate change must be addressed in any infrastructure bill moving forward, and Senators Carper and Schumer penned a May 2019 op-ed stressing the need for infrastructure legislation to reduce emissions and improve the resiliency of our roads.

Bill S. 2302, the America’s Transportation Infrastructure Act, earmarks $1 billion in funding for competitive grants to support the development of fueling infrastructure for electric, natural gas and hydrogen-powered vehicles. The bill also directs federal agencies to transition their vehicle fleets to hybrid-electric, electric and alternative fuels within a year of enactment.

Invests in states to reduce global warming pollution

ATIA includes $3 billion over the next 5 years to be distributed to states and cities for projects dedicated to lowering carbon emissions. This new program creates incentives to reduce emissions by providing greater project flexibility to states and cities that develop carbon emission reduction plans. ATIA provides an additional $500 million in performance awards to states and cities that successfully reduce emissions.

In preparation for the expected increase of alternative fuel vehicles, the bill establishes a competitive grant
program funded at $1 billion over 5 years, for states and localities to build hydrogen, natural gas, and electric
vehicle fueling infrastructure along designated highway corridors, which lack such infrastructure.

Supports clean cars of the future

To support the growing market for electric and alternative fuel vehicles, “ATIA provides $1 billion in competitive grants over the next 5 years for states and localities to build electric vehicle charging infrastructure, as well as hydrogen and natural gas fueling infrastructure along designated highway corridors.”

https://fuelcellsworks.com/news/u-s-senate-passes-1-billion-in-alternative-fuel-infrastructure-including-hydrogen-ev-and-natural-gas/

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Die USA haben ein Programm aufgelegt, welches über die nächsten 5 Jahre 1 Milliarde US$ für den Ausbau von Infrastruktur für alternative Antriebe bereitstellt. Dies beinhaltet sowohl Ladestationen für batteriebetriebene Fahrzeuge als auch Wasserstofftankstellen. 

So ein großer Fördertopf ist sehr wichtig für die Entwicklung in Richtung CO2-Neutralität. Vor allem die Infrastruktur für Wasserstofftankstellen ist bisher kaum vorhanden. Dieses Förderprogramm könnte der Startschuss sein, dass Wasserstofftankstellen jetzt mehr AUfmerksamkeit bekommen. Solange es nämlich keine ausreichende Infrastruktur gibt, werden sich die Leute auch keine Wasserstoffautos anschaffen. Von daher muss in dem bereich zuerst etwas getan werden. 

Das Förderprogramm ist ein kleiner Anfang, konzentriert sich aber nicht nur auf Wasserstoff. Wieviel von den 1 Milliarde US$ letztendlich in die Wasserstoffinfrasturkutr fließt ist nicht bekannt. Es ist auf jeden Fall positiv zu sehen, dass der Handlungsbedarf in dem Bereich erkannt wurde.

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Kommentar zu 2G ENERGY AG

2G Energy setzt auf Wasserstoff

Der Hersteller von Kraft-Wärmekopplungs-Anlagen 2G Energy soll für Siemens ein mit Wasserstoff betriebenes Blockheizkraftwerk errichten. Bei dem Blockheizkraftwerk handelt es sich um ein Pilotprojekt. Siemens will für das Projekt eine solarbetriebenen Elektrolyse-Anlage liefern. Der Wasserstoff soll von dem Blockheizkraftwerk zur Rückverstromung genutzt werden.

Das Pilotprojekt soll in Dubai umgesetzt werden. Die Auslieferung und Installation der Anlage wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen. Angaben zum Auftragswert machte 2G Energy nicht.

"Es handelt sich um ein Pilotprojekt, um zu testen, wie das erzeugte Gas gespeichert und wieder verstromt werden kann. Zudem soll das Projekt zeigen, ob Wasserstoff für Transportzwecke und andere industrielle Anwendungen einsetzbar ist", heißt es von 2G Energy.

https://www.ecoreporter.de/artikel/2g-energy-setzt-auf-wasserstoff/

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2G Energy will jetzt anscheinend auch auf dem Gebiet der Brennstoffzellen einen großen Verstoß machen. Sollte das Projekt ein Erfolg werden sehe ich nochmal deutliches Aufwärtspotential. 2G Energy profitiert von globalen Langfristtrends, die effiziente und leistungsfähige Energielösungen immer wichtiger machen. Dazu zählt die steigende Energienachfrage bei gleichzeitiger Notwendigkeit, schonend mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. 2G Energy steckt viel Geld in die Forschung und versucht mit innovativen technologien den Markt zu erobern. Bisher scheint dies zu gelingen, nicht umsonst hat sich der Aktienkurs von 2G Energy seit Anfang des Jahres im Hoch bereits mehr als verdoppelt. Wenn die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) von 2G Energy zukünftig mit Wasserstoff betrieben werden können und dieser Wasserstoff per Elektrolyse mit regenerativer Energie erzeugt wird, wäre dies ein großer Schritt zur CO2 Neutralität. Ich finde die Technologie auch für Haushalte sehr interessant. Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach Strom erzeugen, die Energie in Form von Wasserstoff speichern und nach Bedarf über das Blockheizkraftwerk Energie und Wärme abrufen.

2G Energy hat das Potential von Wasserstoff erkannt und will mit diesem Projekt erste Erfahrungen sammeln um dann eine serienreife Technologie zu entwickeln. 2G Energy ist in einem absoluten Zukunftsmarkt unterwegs und scheint durch den Einstieg in die Wasserstofftechnologie noch lukrativer zu werden. Wenn alles wie geplant weiter geht sehe ich hier in 1-2 Jahren eine Verdopplung im Kurs. Der Depotanteil soll daher bei einer guten Kaufgelegenheit aufgestockt werden.

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Kommentar zu DYNACERT INC.

dynaCERT Inc.: Head Engineer von TÜV Süd aus Lahr (Deutschland) tritt zurück, um sich der dynaCERT GmbH anzuschließen, und HydraGENTM von dynaCERT wird mit Gold Award von ESQR in Deutschland ausgezeichnet

https://www.onvista.de/news/irw-news-dynacert-inc-head-engineer-von-tuev-sued-aus-lahr-deutschland-tritt-zurueck-um-sich-der-dynacert-gmbh-anzuschliessen-und-hydragentm-von-dynacert-wird-mit-gold-award-von-esqr-in-deutschland-ausgezeichnet-253382447

dynaCERT Inc. produziert, vertreibt und installiert eine Technologie zur Reduktion von CO2-Emissionen, die in Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommt. Mit der eigens patentierten Technologie wird nach Bedarf Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt und so über die  Luftzufuhr die Verbrennung optimiert. dynaCERT konnte eine wichtige Person vom TÜV gewinnen. Außerdem wurde dynaCERT von der European Society for Quality Research (ESQR) mit dem Gold Award ausgezeichnet.

dynaCert hat kürzlich auch unglaubliche Zahlen gemeldet, was das Verbesserungspotential ihrer Technologie angeht:

https://www.kapitalerhoehungen.de/kommentare/dynacert-inc-serienmaessige-loesung-fuer-reduktion-von-co2-feinstaub-und-nox

HydraGEN sorgt für eine saubere Verbrennung des Diesel-Kraftstoffs. Im Rahmen eines Elektrolyseverfahrens wird nach Bedarf Wasserstoffgas in den Zylinder zugeführt und die Verbrennung des Dieselkraftstoffes erheblich verbessert. In verschiedenen Tests wurde ein Diesel Verbrauchsrückgang um bis zu 19% festgestellt. Diese Einsparung sorgt im Normalfall für eine Amortisation der Anschaffungskosten von rund 7.000,00 EUR innerhalb des ersten Jahres. Die Reduktion von CO2 liegt bei bis zu 9,8% und diese Einsparung kann zukünftig verbrieft sowie durch dynaCERT über CO2-Zertifikate veräußert werden. Der Feinstaubausstoß wird um bis zu 55% reduziert und die Stickstoff-Emission (NOx) um bis zu 88% verringert, so das dynaCERT.

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Aufgrund dieser Nachrichten hat sich der Aktienkurs von dynaCERT seit Anfang Juni verdoppelt. Das klingt alles ein wenig zu schön um wahr zu sein wenn die Technologie das liefert was oben beschrieben wurde. Wenn sich das alles bewahrheitet, dann dürfte sich der Kurs aber verfielfachen. Ich daher bin mit einer kleinen spekulativen Position (erstmal 1 % des Depotvolumens) eingestiegen und werde das ganze beobachten. Evtl. wird der Anteil noch ein wenig erhöht. Allerdings versuche ich in diesem Wikifolio immer ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Chance und Risiko zu schaffen, weshalb der Anteil nicht zu groß werden sollte.

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