TorstenMaus
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Handelsidee

In diesem wikifolio ist es beabsichtigt, einen marktphasenoptimierten Trendfolgeansatz (MATREFO) umzusetzen.
Es soll sich dabei um einen klassischen Trendfolgeansatz nach Darvas handeln, der durch eine intelligente Marktphasenoptimierung ergänzt wird.
In der Regel sollen Aktien gekauft werden, die relative Stärke zeigen und bei steigendem Handelsvolumen neue Preishochs markieren. Ergänzend können Hebelprodukte auf Indizes, Rohstoffe, Aktien und Währungen zur Absicherung gehandelt werden. Es soll das Ziel verfolgt werden, Börsentrends frühzeitig zu indizieren, um mittelfristig hohe Kursgewinne mit Einzelaktien zu erzielen.

Der Trendfolgeansatz funktioniert in einem schwachen Marktumfeld weniger gut, weshalb es Sinn macht, eine Optimierung vorzunehmen und je nach Marktphase das Investitionsvolumen anzupassen.

In schlechten Börsenzeiten soll generell die Positionsgröße reduziert und ein höherer Cash-Anteil gehalten werden, um die Kursverluste möglichst zu begrenzen. Die Auswahl der Aktien erfolgt in der Regel mittels spezieller Aktienscanner und nach Bewertung folgenden Kriterien: Marktpositionierung der Unternehmen, fundamentale Bewertung, Wachstumspotential, Peer-Group-Vergleich, Insider-Positionierung, Verhalten des Managements, Aktionärsstruktur. Die Bestimmung der Marktphase basiert auf jahrelanger Erfahrung sowie der stetigen Beobachtung zahlreicher Indikatoren. So ist die Marktbreite meiner Ansicht nach zum Beispiel ein wichtiges Kriterium dafür, um die Verfassung der Märkte zu bestimmen oder auch das Put/Call Ratio, das wertvolle Hinweise auf das Verhalten der Marktteilnehmer liefert.
Langfristige statistische Muster, zyklische Betrachtungen, Smart Money-Indikatoren und CoT-Daten (Wellenreiter-Invest) können ebenso wie Sentiment-Analysen (Sentix) oder die Korrelation zu den Währungs- und Rohstoffmärkten eine wichtige Rolle spielen.
Der Anlagehorizont soll überwiegend langfristig sein, wobei es vereinzelt auch zu kürzeren Laufzeiten kommen kann. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00TRESUR
Erstellungsdatum
29.01.2019
Indexstand
High Watermark
120,8

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Torsten Maus
Mitglied seit 23.01.2019

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Update 24.06.2020:

 

Die Aktienmärkte befinden sich weiterhin im Konsolidierungsmodus. Die Technologieaktien sind zwar infolge der sich beschleunigenden Digitalisierungswelle weiterhin relativ stark, allerdings erhöht sich für die Technologie-Giganten z.B. Apple (Iphone Verkäufe minus 20%), Alphabet (Anzeigenumsatz minus 5%) und Co. auch das Risiko für Kursrückrücksetzer, da die Zweitrundeneffekte der Pandemie auch in diesem Sektor negative Effekte mit sich bringen und der US Leitzins aktuell eine Bodenbildungsphase vollzieht und somit vorerst keine weiteren Zinssenkungen zu erwarten sind.

 

Die Erholungsbewegung im zyklischen Sektor verläuft nach den starken Kursanstiegen der Vorwochen aktuell relativ schleppend. Die Marktstrukturdaten machen deutlich, dass die Fondsmanager ihre Long-Positionierung in den letzten Wochen bereits deutlich erhöht haben und sich aktuell in Kaufzurückhaltung üben, da die Quartalszahlen der Unternehmen erst einmal den realen Einfluss der Covid 19 Krise auf die Bilanzen offenbaren müssen, was einen Unsicherheitsfaktor darstellt. Dieser Effekt ist stark branchenabhängig und nur sehr schwer prognostizierbar ist. Ein Beispiel hierfür ist die Automobilindustrie. Einerseits gibt es in der Bevölkerung der Trend zur krisenbedingten Erhöhung der Sparquote (Einkommenseinbußen), andererseits erhöht sich die Nachfrage nach individueller Mobilität (weniger Bus und Bahn), da man im Falle einer zweiten Welle besser gerüstet sein möchte.

Bei den Einzelwerten ist nach Zahlenvorlage also mit erhöhter Volatilität zu rechnen.

 

Das Virusgeschehen in Europa scheint insgesamt gesehen im Griff zu sein, was daran ersichtlich ist, dass die Lockerungen und Aufhebung der Reisebeschränkungen seitens der Politik vorangetrieben werden. Auf eine mögliche zweite Welle wären die Staaten nun wesentlich besser vorbereitet als beim Ausbruch der ersten Welle, die im Februar/März dieses Jahres die meisten Länder völlig unvorbereitet getroffen hat. Es ist somit also nicht zu erwarten, dass erneut ein landesweiter Lockdown durchgeführt werden muss.

Die erneut steigenden Ansteckungszahlen in den USA stellen auf globaler Ebene einen Unsicherheitsfaktor dar, zumal die US-Regierung versucht, das Virusgeschehen im Vorfeld der anstehenden US-Wahl im November 2020 herunter zu spielen. Es ist nicht klar, wie die Bevölkerung und vor allem der US-Arbeitsmarkt reagieren wird, wenn sich dieser Trend fortsetzt.

 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es den Aktienmärkten derzeit an Impulsen fehlt, so dass grundsätzlich davon auszugehen ist, dass sich die preisliche Konsolidierungsbewegung in den nächsten Wochen fortsetzen wird. Die Sommermonate sind aus zyklischer Sicht ohnehin nicht die stärkste Marktphase eines Jahres, insbesondere nicht in Wahljahren.

 

Die fiskalpolitischen Stützungen der Angebots- und Nachfrageseite sind weiterhin relativ hoch, was grundsätzlich im Aktienmarkt einen preisstützenden Effekt entfaltet. Die EZB ist weiterhin moderat expansiv unterwegs, die FED hingegen hat ihr Anleihen-Kaufprogramm bereits zurück gefahren, was das Aufwärtspotential der Aktienmärkte auf der Oberseite auf der kurzfristigen Zeitschiene begrenzt.

 

Die aktuelle Phase im Trend-Surfer Wiki kann unter dem Motto „das Warten auf neue Chancen“ tituliert werden. Es geht darum, die bislang erreichte Perfomance abzusichern und abzuwarten, bis sich ein positives Chance-Risiko-Verhältnis für den Einstieg in trendstarke Aktien/Ideen ergibt. Der Aktienanteil verbleibt im aktuellen Marktumfeld unterhalb von 50% und temporäre Kursabsicherungen mittels Derivate sind weiterhin möglich.

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Allgemeiner Kommentar

Uodate 09.06.2020:

Die Aktienmärkte sind kurzfristig stark überkauft und eine Korrektur ist wahrscheinlich. Nach der starken Erholungsbewegung der Zykliker sind nun auch in diesem Sektor Gewinnmitnahmen zu erwarten, auch wenn sich die Konjunkturindikatoren, die von einem niedrigen Niveau starten, weiterhin positiv sind.

Das Sentiment hat sich in den letzten Tagen deutlich aufgehellt und die Medien sprechen bereits davon, dass sich die Aktienmärkte komplett erholen sollten, was kurzfristig ein bearishes Signal darstellt.

 

In den letzten Tagen wurde daher die Long-Gewichtung reduziert und es wurde eine Short-Position zwecks Absicherung eingebaut.

 

 

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Allgemeiner Kommentar

Update: 05.06.2020

 

Das Anlagevolumen hat die 1 Mio Grenze überschritten, Danke für euer Vertrauen in die marktphasenorientierte Trendfolgestrategie und unser Börsennetzwerk.

 

 

Die Indikatoren zeigen weiterhin ein bullisches Setup. Die Fondsmanager waren stark unterinvestiert und führten in den letzten beiden Wochen verstärkt Eindeckungskäufe durch. Es wird also spannend zu beobachten, wie die Marktpositionierung in 1-2 Wochen ausschaut und ob sich die Untergewichtung im Aktienmarkt abgebaut hat. Die monetären und fiskalpolitischen Krisenbekämpfungsmaßnahmen der Notenbanken sind leicht rückläufig (Quantitative Easing der FED) aber weiterhin immens, so dass der Kapitalzufluss in den Aktienmarkt weiterhin hoch ist.

 

Was die Marktstruktur angeht, so hat eine Sektor-Rotation stattgefunden. Die Corona-Aktien (Pharma, Gesundheitssektor) befinden sich im Konsolidierungsmodus, ebenso wie die Tech-Titel. Stattdessen werden Nebenwerte und zyklische Titel gekauft, was auch damit zusammenhängt, dass davon ausgegangen werden kann, dass sich die Realwirtschaft nach dem Muster China in Kürze zunehmend erholen kann.

 

Die Viruskrise ist aktuell in den Ländern Russland, Brasilien und Mexico sehr akut, in Europa haben sich die Infektionszahlen abgeschwächt, was positiv zu werten ist. Die Eurozone konnte in den letzten Wochen outperformen, was auch an der Aufwertung der Euros erkennbar ist. Die Unternehmen in Europa weisen in niedriges Bewertungsniveau auf und es zeichnet sich ab, dass die monetären Stützungen der Staaten ausreichen, um die Unternehmen in ihrer Struktur zu erhalten. Wie sich die Nachfrageseite entwickeln wird, bleibt allerdings offen bzw. besteht darin noch ein bestimmtes Risiko. Zahlreiche Konsumenten üben sich noch in Kaufzurückhaltung, dies kann sich aber auch spätestens dann ändern, wenn man beobachtet, dass keine große zweite Infektionswelle anrollen und man mit den regionalen Maßnahmen das Virus im Griff halten kann. Die hohen Arbeitslosenzahlen sollten in den USA nicht überbewertet werden, da die Notenbank die Konsumenten mit Paycheck versorgt hat, um die Verdienstausfälle zu kompensieren. In Europa hat man andere Mechanismen (z.B. Ausweitung der Kurzarbeit, MwSt. Kürzung, Bonuszahlungen, usw.) umgesetzt, um die Nachfrageseite zu stützen.

 

Positiv ist insgesamt, dass auch im Falle einer zweiten Welle den Marktteilnehmern klar ist, dass man keinen erneuten Shutdown der Wirtschaft vornehmen wird. Man ist auf eine zweite Welle einfach wesentlich besser vorbereit als man dies im Februar war.

 

Insofern ändert sich an der grundsätzlich positiven Markteinschätzung vorerst nichts. Aufgrund der kurzfristigen Überkauftheit der Indizes sind temporäre Kursrücksetzer zu erwarten, die zum Aufbau von Positionen genutzt werden können.

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Allgemeiner Kommentar

Update 19.05.2020:

Der temporäre Kursrücksetzer wurde von den Aktienmärkten gut verdaut und die Short Position im Wikifolio, die der Absicherung diente, wurde bei ca. 10250 Punkten aufgelöst und die Aktienquote wurde in den letzten Tagen leicht erhöht.

Ausgehend von Hoffnungen auf einen Impfstoff und dem europäischen Konjunkturpaket für die von der Covid 19 Krise stark betroffenen EU-Länder (Stützung des Binnenmarktes) hat der Markt sich in den letzten Tagen dynamisch erholt.

Der hohe Pessimismus der Investoren und die weiterhin relativ niedrige Investitionsquote der Fondsmanager stellen preisliche Stützungsfaktoren dar, die grundsätzlich den Weg für weiter steigenden Notierungen ebnen. Die Aktienindizes stehen kurz vor wichtigen Widerstandsmarken. Sollte beispielsweise im S&P 500 die Kursmarke von 3000 Punkten  nachhaltig überwunden wäre, wäre aus charttechnischer Sicht der Weg frei in Richtung der Allzeithochs.

Diese Entwicklung mag für viele Anleger in Anbetracht der negativen konjunkturellen Lage in der Realwirtschaft nicht nachvollziehbar sein, aber man sollte nicht vergessen, dass die Börse die Zukunft handelt. Zudem gibt bei der näheren Branchenbetrachtung deutlich Unterschiede, was die Performance angeht. So ist das verarbeitende Gewerbe, der Tourismus und die Banken weiterhin sehr schwach, wohingegen die Indizes maßgeblich durch die Tech-Aktien (z.B. Microsoft, Amazon) gestützt werden.

 

Es gibt trotz Covid 19 Krise eine Reihe positiver Indikationen:

Covid 19 Krise: das Problem wurde mittlerweile von nahezu allen Staaten erkannt und es gibt Lerneffekte, was die Krisenbekämpfung angeht. Das Verschuldungsniveau der Länder wird also weltweit steigen, was aber im Prinzip kein Problem darstellt, da die Leitzinsniveau historisch niedrig sind. Eine zweite Welle ist bereits eingepreist und wird vom RKI als wahrscheinlich betrachtet. Ees besteht aber immer noch die Möglichkeit dafür, dass überhaupt keine zweite Welle folgen wird. Dafür spricht die Tatsache, dass die Ansteckungszahlen in Deutschland stabil bleiben, trotz wissenschaftlich bestätigtem Aerosol-Übertragungsweg und gleichzeitiger Lockerungsmaßnahmen. Die Saisonalität kann diesen Effekt nicht erklären, da man in Brasilien sieht, dass die Ansteckungszahlen trotz sommerlicher Temperaturen deutlich ansteigen. Erklären lässt sich dieser Effekt somit nur mit einer entsprechenden Hintergrund-Immunität der Bevölkerung durch frühere Corona-Viren. Das Ausbleiben einer zweiten Welle wäre die positive Überraschung für die Finanzmärkte im Herbst/Winter.

Notenbanken/Fiskalpolitik: Die massive Stützung der Notenbanken und der Staaten (  Geldmenge M1 hat sich deutlich erhöht) unterstützt die Finanzmärkte und sollte auf konjunktureller Ebene mit Erholungen den der Realwirtschaft einhergehen.

Boom neuer Technologien: Die Unternehmen müssen sparen und investieren daher verstärkt in die Digitalisierung der Unternehmen. Diese Transformation hätte in früheren Zeiten mehrere Jahre gedauert hätte und in der Covid 19 sKrise erfolgte diese Entwicklung im SChnelldurchgang. Es ist bereits jetzt ersichtlich, dass es Unternehmen gibt, die von diesem Digitalisierungs-Trend zukünftig deutlich profitieren sollten.

Kein Favoritenwechsel: Die alten Favoriten (z.B. Microsoft) sind auch die neuen Favoriten. Bei einem Wechsel von einem Bullen- zum Bärenmarkt wäre dies nicht der Fall. (Definition Martin Zweig). Es besteht somit die Möglichkeit, dass sich die Finanzmärkte überhaupt nicht in einem Bärenmarkt-Szenario befinden sondern in einem anhaltenden Bullenmarkt, der eine kriseninduzierte extrem dynamische und starke Kurskorrektur vollzogen hat.

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