Sustainable Corporate Strategies

Max Müller

Performance

  • -9,7 %
    seit 21.06.2018
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Unternehmen mit aus meiner Sicht großartigen Strategien - in einem wikifolio.

Investiert werden soll in der Regel weltweit in Aktien von Firmen, die:

1. meiner Meinung nach eine klare, langfristige und außergewöhnlich erfolgsversprechende Unternehmensstrategie verfolgen.
2. meiner Ansicht nach bereits etabliert sind und über einen hohen freien Cashflow verfügen, der wichtige Investitionen und hohe Ertragsausschüttungen an die Aktionäre ermöglicht.
3. meines Erachtens im Vergleich zu Ihren heutigen und in der Zukunft erwarteten Erträgen, an der Börse günstig bewertet werden.

Die genauen Gründe für eine Investition in ein Unternehmen sollen in der Regel transparent kommentiert werden.

Danach gilt es meiner Ansicht nach nur noch abzuwarten, ob der Erfolg der Strategie in der Unternehmensbilanz wirkt und der Markt die Entwicklung mit steigenden Kursen honoriert.

Der Anlagehorizont soll grundsätzlich mittel- bis langfristig sein. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFMYSUCOST
Erstellungsdatum
21.06.2018
Indexstand
High Watermark
102,3

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Max Müller
Mitglied seit 21.06.2018
Nach meinem Abitur (2012) habe ich ein duales Studium an der DHBW im Studiengang BWL Finanzdienstleistungen gemacht. Mittelpunkt meiner damaligen Anlagestrategie war es alle Produkte zu handeln die für Privatanleger zugänglich sind. Erfahrungen zu sammeln und zu lernen. Zum Glück wollte der Staat am Jahresende dann auch noch Steuern, ist ja ein gutes Zeichen ;) Nach dem dualen Studium wurde ich für 3 Jahre Assistent des Vorstandsvorsitzenden in der Regionalbank in der ich meinen Bachelor absolvieren durfte. Parallel habe ich einen Master in Leadership and Management an der IUBH- BadHonnef/Bonn als Fernstudium gemacht. In dieser Zeit hat sich meine heutige Anlagestrategie herausgebildet. Diese hängt stark mit der Analyse und Bewertung von Unternehmensstrategien zusammen. Deren Auswirkungen waren damals auch Gegenstand meiner Masterthesis. Ab Herbst 2018 werde ich für 2 Jahre an der Frankfurt School of Finance einen weiteren Master in Finance machen. Dort habe ich ein Stipendium bekommen und hoffe mein theoretisches und praktisches Finanzwissen im Studium und in diversen Praktika im zukünftigen europäischen Bankenzentrum zu vertiefen.

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu BAYER AG O.N.

Bayer AG 

Diese sowie die vergangene Woche waren keine guten Tage für die Bayeraktie. 

In den USA wurde in erster Instanz einem an Krebs erkrankten Hausmeister, der über viele Jahre Glyphosat genutzt hatte um Unkraut zu vernichten in einem gerichtlichen Verfahren eine Schadensersatzsumme von ca. 300 Mio USDollar zugesprochen. 

Glyphosat gehört zu den wichtigsten und umsatzstärksten Unkrautvernichtern von Monsanto. Monsanto gibt an dass eine krebsauslösende Wirkung des Mittels in vielen tausend Studien nicht nachgewiesen wurde. Darüber hinaus bescheinigen zahlreiche Zulassungbehörden weltweit durch Ihre Zulassungsentscheidung des Mittels, dessen Unbedenklichkeit.

Es gibt gleichzeitig aber auch Studien die Glyphosat als wahrscheinlich Krebserregend einstufen. Welche Auffassung sich letztlich durchsetzt (dies Prüft auch die EU aktuell) müssen jetzt die Gerichte in der nächsten Instanz klären. Für Bayer kann eine negative Entscheidung schwerwiegende Folgen haben. Da mehrer tausend ähnliche Klagen in den USA bestehen. 

 

Ich schätze die Situation nicht ganz so dramatisch ein wie es die Börsenreaktion in den vergangenen beiden Wochen hat erahnen lassen. An der Börse wurden etwas mehr als 10 Mrd. € Marktkapitalisierung zerstört. 

Bemerkenswert war diese Woche gleichzeitig die Nachrichtenlage in Deutschland. Da wegen dem ungewöhnlich warmen Sommer vielen Bauern massive Ernteausfälle drohen, will der Bund jetzt die Bauern finanziell unterstützen. 

Da die Wetterextreme mit Blick auf den Klimawandel in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden, können langfristige Lösungen nur in einer verbesserten Resistenz der Pflanzen gegenüber Wasserknappheit liegen. 

Obwohl mit der Monsantoübernahme erhebliche rechtliche Risiken in die Bayer Bilanz einzug gehalten haben, ist das zukünftige Geschäftsmodell aus meiner Sicht dennoch sehr vielversprechend. 

Daher wird die Position zu den niedrigeren Kursen etwas ausgedehnt. 

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Allgemeiner Kommentar

Das Sustainable Corporate Strategies Wikifolio besteht jetzt seit etwas über einem Monat, Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Insgesamt hat sich das Portfolio positiv entwickelt, wobei diese Entwicklung weitestgehend durch den Gesamtmarkt begründbar ist. Das Sommerloch auch in der Nachrichtenlage tut sein übriges. IBM hat in der vergangenen Woche aus meiner Sicht sehr positive Quartalszahlen vorgelegt. Bei den übrigen Portfoliomitgliedern hat sich die Nachrichtenlage nicht nennenswert verändert. Rückblickend ist die Volatilität des Portfolios in einem von mir erwarteten Rahmen geblieben. Die Länder und Branchendiversifikation zahlt darauf positiv ein. Ich freue mich sehr auf die bald anstehende Emission des Musterportfolios, die ich bereits beantragt habe. Anschließend kann die relative Performance zu den relevanten Benchmarkindizes: Eurostoxx50 und DAX deutlich besser analysiert werden. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Nato Treffen: DAX Verlust ca. 200 Pkt. Das Treffen der Nato Mitglieder hat erneut gezeigt, wie ambivalent und schnelllebig die Beziehungen eigentlich verbündeter Länder in den vergangenen Jahren wurden. Spätestens nach der Forderung von US- Präsident Donald Trump die Militärausgaben auf sogar 4% des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen, ist klar, dass es schon länger nicht mehr um Inhalte geht. 4% des Bruttoinlandsprodukts der Bundesrepublik Deutschland wären mittlerweile ca. 120Mrd.€(bei 1,15USD/€ sind dies: 138Mrd USD) pro Jahr. Laut Statista gab Russland im Jahr 2017 lediglich rund 55 Mrd. USD aus. Bereits mit 2% des BIP würde Deutschland allein dann mehr als Russland ausgeben. Geld ist bei der Nato kein Problem. Das Treffen heute sollte aus meiner Sicht den europäischen Staaten zeigen, wie wichtig eine effiziente europäische Verteidigungsarme ist. In der aktuellen Konstellation ist (eine weitere Eskalation mit den USA vorausgesetzt) auch das Ende der Nato nicht mehr abwegig. Auswirkung für das Portfolio: Rüstungskonzerne sind nicht enthalten. Veränderungen im Budget für das Militär wirken folglich wenn dann indirekt über die Kaufkraft bzw. über notwendige Einsparungen der Länder um die Militärausgaben gegen zu finanzieren. Die Strategien der Einzelunternehmen bleiben unverändert aussichtsreich. Auch der in allen Branchen relativ gleich große Abschlag heute zeigt zwar die negativen möglichen Auswirkungen sich verschlechternder multilateraler Beziehungen auf die Weltwirtschaft, hat aber keine Auswirkung auf Einzelaktien. Die breite Branchendiversifikation des Portfolios hat sich heute (auch im Vergleich zum DAX) als stabil und erfolgreich bewiesen. Die Einzelgewichtungen bleiben unverändert. mehr anzeigen

Kommentar zu GAZPROM PJSC NAM.AKT.(SP.ADRS)/2RL5

Gazprom ist der größte russische Gaskonzern und gehört zur Hälfte dem Russischen Staat. Man sollte annehmen, dass ein solcher Großkonzern, der voll auf fossile Energien setzt, keine herausragende Unternehmensstrategie besitzen, um es in dieses Portfolio zu schaffen. Doch Gazprom ist bereits an dem Punkt an den die meisten anderen Konzerne mit Ihrer Strategie hinwollen. Gazprom besitzt ein durch den russischen Staat gedecktes quasi Monopol und hat hohe Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber hochgezogen. Gazprom sitzt auf den größten erschlossenen Gasvorkommen und Reserven der Welt. Projekte wie Nordstream 2 bauen den kosteneffizienten Transportvorteil gegenüber der Verschiffung von LNG- Gas z.B. aus den USA weiter aus. Gleichzeitig fallen die hohen Transitkosten durch Länder wie die Ukraine, Polen und Tschechien nach Deutschland weg. Mit mehreren großen Projekten und neuen Pipelines baut Gazprom darüber hinaus die Gaslieferungen an die energiehungrigen Absatzmärkte in Asien weiter aus. Eigentlich widerstrebt mir die Investition in Unternehmen, die sehr stark von einzelnen Rohstoffpreisen abhängen, da sie diese meist nicht beeinflussen können. Aus diesem Grund wird in diesem Portfolio keine Goldmine etc. auftauchen. Bei Gazprom sieht die Situation etwas anders aus: Durch seine marktbeherrschende Stellung kann Gazprom sehr wohl die Energiepreise beeinflussen. Darüber hinaus hat Gazprom zahlreiche extrem langfristige Verträge mit Energiekonzernen abgeschlossen. So berichtet E.ON z.B. in seinem Geschäftsbericht 2016 von 30 jährigen Lieferverträgen für enorme Gasmengen. Die Abhängigkeit der abnehmenden Nationen verbunden mit dem Wunsch und dem Versprechen der Versorgungssicherheit führen zu einer relativen Gaspreisunabhängigkeit. So sehr die Sanktionen des Westens in Bezug auf den Bürgerkrieg in der Ukraine auch nachvollziehbar sein mögen-ich möchte mich hier politisch nicht dazu äußern-, in Sachen Energie hat Russland nie mit Gegensanktionen gedroht. Letztlich sind Russland und die EU viel zu abhängig voneinander. Ausblick in die nächsten 50 Jahre: Der Energiemarkt der Zukunft wird von erneuerbaren Energien geprägt sein, deren Energie für die Nacht oder für Windflauten zu speichern, ist/bleibt jedoch sehr kostenintensiv. Pumpspeicherkraftwerke, Wasserstoff, Druck, etc. hat alles einen eher geringen Wirkungsgrad. Daher bleiben aus meiner Sicht relativ kleine, dezentrale, flexibel und schnell einsetzbare Gaskraftwerke auf ganz lange Zeit ein wesentlicher Teil unserer Stromversorgung. Bewertung der Aktie: Mit einem KGV von unter 4, einer Dividendenrendite von über 6% und einem Kurs-Buchwertverhältnis von ca. 0,3 ist Gazprom aus meiner Sicht eines der unterbewertetsten Unternehmen weltweit. mehr anzeigen
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