Ausis Gold & Silber Minen

Hannes Zipfel

Performance

  • +3.9 %
    since 2015-11-04
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
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    Risiko-Faktor
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Trading Idea

It is to be invested in commodity companies with a focus on gold and silver mines. Besides explorers, small, medium and large capitalized mines, streaming companies may also be acquired. The portfolio is to be supplemented by companies that provide the mines with the necessary infrastructure and equipment for the raw materials extraction.

The investment process should be structured bottom up and includes technical indicators in addition to fundamental analysis.

The return is to be achieved through positive business developments of the companies as well as M&A activities. In addition to the increase in value via stock price, regular disbursements by the companies in the form of dividends and special dividends are to be collected as well.

Only stocks are invested in. No derivative financial instruments are acquired.

The investment horizon is oriented towards medium to long term.

The word “Ausis” comes from Old Prussian and means “gold”.
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Master data
Symbol
WF000AGUSM
Date created
2015-11-04
Index level
High watermark
123.7

Rules

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Investment Universe

Trader

Hannes Zipfel
Registered since 2015-10-20

Decision making

  • Technical analysis
  • Fundamental analysis
  • Other analysis

Comments

Comment

Mit der Eskalation des Handelskrieges nähert sich der längste und künstlichste Konjunkturzyklus der modernen Geschichte seinem Ende und damit auch die vermeintliche "Normalisierung" der Geldpolitik, die nur in den USA ansatzweise versucht wurde.

 

Das scheinen auch die Vertreter der US-Fed zu realisieren und können sich (auch auf Druck von Trump?) eine Zinssenkung noch vor dem Eintritt einer Rezession vorstellen: 

 

Reuters - Selbst bei einem anhaltenden Konjunkturaufschwung könnten die Zinsen in den USA nach Ansicht eines Spitzenvertreters der Notenbank sinken.

 

Dies gelte für den Fall, dass die Inflation weiter unter dem von den Währungshütern angepeilten Ziel von zwei Prozent verharren sollte, sagte der Chef des Fed-Bezirks von St. Louis, James Bullard, am Mittwoch in Hongkong.

 

Eine Senkung würde aus seiner Sicht in diesem Fall auch dazu dienen, das Vertrauen in das Inflationsziel zu stärken. Bullard hatte sich bereits zuvor im “Handelsblatt” ähnlich geäußert.

 

Die Kerninflationsrate in den USA liegt aktuell bei 1,6 Prozent und damit deutlich unter dem Inflationsziel der Fed von 2,0 Prozent. Die Fed hält ihren Leitzins aktuell in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent.

 

Da die mittelfristigen Inflationserwartungen der Marktteilnehmer weiter rasant fallen und der Handelskrieg absehbar auch der US-Konjunktur schaden wird, wird QE4 bereits verbal vorbereitet!

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Comment on ATLANTIC GOLD CORP.

Verkauf nach Übernahmeofferte mit 43,24% Gewinn: Der australische Goldproduzent ST. BARBARA übernimmt den kanadischen Goldproduzenten ATLANTIC GOLD CORP. für 2,90 Kanadische Dollar komplett in Cash. Dies entspricht einem Premium von 40% zum Schlusskurs von Gesternabend, Dienstag den 14. Mai. 

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Comment

Neben der jüngsten Eskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie in Kürze (ab Samstag) evtl. auch wieder zwischen den USA und der EU, eskaliert auf geopolitischer Ebende der militärische Konflikt zwischen den USA/ Israel/ Saudi Arabien /den V.A.E. etc. auf der einen Seite sowie dem Iran auf der anderen Seite.

Für die monetären Edelmetalle sind beide "Fronten" von Bedeutung, da eine veränderte Risikolage droht, die Save-Haven Assets wieder verstärkt ins Blickfeld der Investoren rücken wird.

Die Kriegsvorbereitungen im Nahen Osten sind sowohl auf diplomatischer als auch auf militärischer Ebene weit fortgeschritten, trotz der jüngsten Dementi des US-Präsidenten.

 

Fakt ist, dass die einseitige Kündigung des Atomdeals durch die USA, auch auf Drängen Israels, bereits der Startschuss für die militärische "Lösung" des potenziellen Atomwaffenproblems Iran bedeutete. Wenn die USA und Israel den Iranern trotz internationaler Kontrollen der IAEA nicht trauen, dann hilft aus deren Sicht nur eine gewaltsame Lösung, zumal auch die sunnitisch geprägten Nachbarstaaten des Iran das schiitische Regime gern militärisch und politisch geschwächt sähen.

 

Mit Donald J. Trump haben die Israelis auf Grund seiner familiären und politischen Situation einen engen Partner ihrer diesbezüglichen Interessen gefunden, der aber ventuell nur noch gut anderthalb Jahre im Amt ist. Die Zeit zu handeln ist ergo begrenzt.

 

Die Verlegung weiterer US-Kräfte an den persischen Golf läuft bereits auf Hochtouren. Laut der New York Times, gemäß Quellen aus dem Pentagon, sind bis zu 120.000 Soldaten geplant, zusätzlich zu dem jüngst vor Ort eingetroffenen Flugzeugträger USS Abraham Lincoln sowie den ständig stationierten Kräften auf den Militärbasen in Kuwait, Bahrrain, Katar, V.A.E., Oman, Sudi-Arabien, Ägypten, Jordanien, Dschibuti, dem Libanon und natürlich in Israel.

 

Heute wurde nun bekannt, dass die USA den überwiegenden Teil ihres diplomatische Personals aus dem Nachbarstaat Irak abziehen. Gleichzeitig mehren sich die Nachrichten über militärische Provokationen gegen Tanker und Pipelines mit sprengstoffbestückten Luft- und Wasserdrohnen.

 

Das Ergebnis der politischen Analyse ist aus meiner Sicht klar: das Risiko einer militärischen Intervention im Iran ist sehr hoch, weil sie von den USA und ihren Alleierten im Nahen Osten gewollt ist. Damit sollen zwei Grundinteressen der Agressoren erreicht werden: primär die Verhinderung der atomaren Aufrüstung des Iran sowie sekundär der Sturz des shiitischen Mullah-Regimes.

 

Die Folgen für die Kapitalmärkte wären generell eine steigende Risikiaversion zu Gunsten von Save-Haven Assets (wie Gold und Silber) sowie steigende Ölpreise, da der Konflikt an einer für die weltweite Ölversorung sensivlen Meerenge statfindet (die Straße von Hormus ist an ihrer engsten Stelle nur ca. 55 Kilometer breit). 20% des weltweiten Ölangebots läuft hier per Tanker durch. Im Zuge eines von den Iranern geführten Guerillakrieges könnte es hier zu Anschlägen und Vergeltungsakten auf Schiffe und die Ölpipelineinfrastruktur kommen.

 

Ich werde die Entwicklung weiter eng verfolgen, halte sie aber in Bezug auf das Hauptmotiv für Edelmetall- und Mineninvestments (globale Schuldenkrise) für sekundär. Dennoch forciert jede Entwicklung, die wirtschaftliche Unsicherheit auslöst, die Wende hin zu neuen aggressiven geldpolitische Maßnahmen (auch durch die US-Fed/ QE4) zur Abfederung der ökonomischen Folgen. Eine Wende, die dann eher käme und  für die Entwicklung der monetären Edelmetalle von großer Bedeutung ist.

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