ValueInvesting/TechnicalAnalysis

DRT
Oliver Pfefferkorn

Performance

  • +46.8 %
    since 2014-01-29
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
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Trade Idea

Die Strategie soll auf Value Investing (Fundamental Analyse) basieren mit zusätzlichen Komponenten wie Qualität des Managements, Inhaberstruktur, Alleinstellungsmerkmal (USP), Marketing, Kundenzufriedenheit und weiteren Punkten.

Zusätzlich soll die Technische Analyse (=> Marktanalyse über das reine Chartbild hinausgehend) mit entscheidend für Kaufs- und Verkaufssignale sein. Auch wenn die TA stark umstritten ist und konträr zum ValueInvesting steht, soll sie berücksichtigt, da sie meiner Meinung nach einen Einfluss auf den Kursverlauf hat.

´Günstige´ Aktien können so weiter fallen, während ´teure´ Aktien weiter steigen. Ein großes Problem der reinen ValueInvestoren ist meiner Meinung nach: auf der einen Seite greift man ins fallende Messer und auf der anderen Seite schaut man (nach dem Verkauf des Unternehmens zum vermeindlich fairen Wert) den weiteren Gewinnen hinterher.

Insgesamt wird also versucht, die Marktpsychologie zu erfassen und zu erkennen, wann der Markt(!, nicht ich) eine Aktie für unterbewertet oder überbewertet hält.

Quellen sind eigene Analysen sowie diverse Newsletter, Zeitungsartikel und Blogs, die als Ideengeber fungieren.


Das Anlageuniversum ist weltweit und wird mit Aktien, ETF-Fonds und Anlagezertifikate umgesetzt, aber auch mit normalen Fonds. Die Schwerpunkte sollen Europa und die USA bilden. Währungsrisiken plane ich dabei zu berücksichtigen.


Dieses Wikifolio ist auf Langfristigkeit ausgelegt. Rein spekulative Käufe nur auf Gerüchte/News/TA basierend soll es sehr selten geben und nur in kleinen Positionen. Allerdings ist ´Buy&Hold´ heute auf Grund der Schwankungsbreiten der Märkte meiner Erfahrung nach kaum noch effizient, so dass gegebenenfalls werthaltige Unternehmen mehrfach gekauft und verkauft werden.
ALLE Aktien sollen Investitionswerte darstellen, die man ggfs. 5 Jahre mit gutem Gewissen liegen lassen kann. Eine Position lässt sich so mit ruhigem Gewissen aussitzen.

Die Haltedauer wird zwischen einigen Tagen bis zu Jahren liegen - je nach erreichen der vorher gesetzten Ziele.
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Master data
Symbol
WF000VITA1
Date created
2014-01-29
Index level
High watermark
159.6

Rules

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Investment Universe

Trader

DRT
Oliver Pfefferkorn
Registered since 2013-06-09
Die Börse lernte ich auf die schmerzhafte Weise kennen. Während der Zeit des ´Neuen Markts´ konnte man nur gewinnen und danach nur verlieren. Ohne (1.) Moneymangement war die Pleite vorprogrammiert. Diese sensibilisierte mich für die Börse (es ist eben kein leicht verdientes Geld) und langfristige Erfolgskonzepte. Während meines Studiums mit Schwerpunkt Handelsmanagement (Controlling) besuchte ich die Veranstaltung eines Professors, der beruflich im Bereich Finanzen seinen Schwerpunkt hatte und privat ein hervorragender Value Investor war. Dieser zeigte uns anhand einer tiefgehenden Bilanzanalyse die Schieflage von Arcandor auf und prognostizierte erfolgreich 2 Jahre im Voraus die Insolvenz (2. kein Geld verlieren). Umgekehrt zeigte er kerngesunde Unternehmen mit hohem Cashflow und Reserveren, die stark unterbewertet waren (3. Langfristig Denken und Handeln). Durch Birger Schäfermeier (er bevorzugt die TA) lernte ich die 4. wichtige Säule für mein erfolgreiches Handeln: Psychologie (oder: Gier und Angst fressen Hirn). Ich suche nach Punkten, an denen Bewegung entsteht. Nur das ist interessant. Bei der reinen Technischen Analyse geht man das Risiko ein, einen Wert zu kaufen, der evtl. nichts wert ist. Bei ValueInvesting gehe ich das Risiko ein, zu früh ins fallende Messer zugreifen und am Ende zu früh auszusteigen und Gewinne liegen zu lassen. Solange eine gute/unterbewertete Aktie fällt, verliere ich trotzdem Geld mit ihr. Und solange eine überbewertete Aktie steigt, verdiene ich trotzdem Geld mit ihr. Also warum vorher ein- bzw. aussteigen? PS: Für viele ist Warren Buffet ein Vorbild, nur wird gerne vergessen, dass er aktiv in die Unternehmenspolitik eingreift. Er entlässt Vorstände, besetzt Schlüsselpositionen in Unternehmen mit ihm treu ergebenen Mitarbeitern und sollte die Strategie nicht gut sein, wird diese auch umgekrempelt. Er ist in erster Linie Unternehmer und weniger ein reiner Aktieninvestor.

Decision making

  • Technical analysis
  • Fundamental analysis
  • Other analysis

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Das Wikifolio wird zum Ende des Jahres 2016 geschlossen. Meine Gelder liegen mittlerweile gesamt in renditestarken Immobilien. Solange die EZB die Geldschleußen offen und die Zinsen niedrig hält, ergeben sich auf dem Wohnungsmarkt (für fachkundige Käufer mit günstigen und guten Handwerkern) höhere Chancen. Die nächste Krise kommt bestimmt - jedoch nicht vor auslaufen des Aufkauf-Programms der EZB und anheben der Zinsen - und wie immer ist es wichtig, in so einem Moment entweder von außen zuzuschauen oder so gut aufgestellt zu sein, dass man trotzdem noch ruhig schlafen kann und die neuen Kaufgelegenheiten für sich zu nutzen weiß. show more

Comment on VOLKSWAGEN AG ST O.N.

Der Skandal um Volkswagen scheint größer als gedacht. Auch in Skoda-Motoren soll die betreffende Software zumindest installiert sein. Die Abwertung von über 30 Milliarden (zum Vergleich, das entspricht der Marktkapitalisierung der Deutschen Post oder drei Mal Commerzbank) scheint vielen Investoren noch nicht günstig genug. Zumal nun auch noch bekannt wurde, dass VW das Prüfungsergebnis der ICCT erst nach 14 Tagen veröffentlicht hat. Das Klagen durch Investoren kommen werden, war bereits bekannt, aber bisher wurde denen wenig Erfolg bescheinigt. Sollte VW tatsächlich diese Meldung 14 Tage zurück gehalten haben, steigen die Erfolgsaussichten der Kläger deutlich. Zudem wird es Untersuchungen auf Insiderhandel geben, die sich bekannterweise lange hinziehen können. show more

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Nach und nach werden die Hiobsbotschaften aus China abgearbeitet. Zu hohe Kredite, zu hoher Bestand an Immobilien, der chinesischen Führung entgleitet die Wirtschaft... Letzte Woche kam dann noch der VW-Abgasskandal dazu. Wenn man sich die Entwicklung des Dax in den letzten Monaten genau anschaut, sind hauptsächlich EOn (-50%), RWE (-62%) und selbstverständlich VW (-42%; alle seit Jahresanfang) für die negative Entwicklung verantwortlich - insgesamt liegen nur 4 Firmen bei -15% oder schlimmer, während andere Firmen wie Adidas und Fresenius SE sogar deutlich im Plus liegen bzw. 16 Werte liegen im Vergleich zum Jahresanfang im Plus. Es ist also mehr eine Schwäche von einzelnen Werten als der ganzen Wirtschaft. Auch die Nebenwerte leiden zurzeit kräftig und zu Unrecht. Viele Unternehmen sind hochprofitabel und gute Dividendenbringer. Hier lässt sich die Stärke des Euros bzw. Schwäche des Dollars in den letzten Wochen anführen – Investitionen aus den USA in europäische Werte werden damit ´teurer´, Gelder fließen ab. Auf Grund der Entscheidung der FED, die Zinsen nicht anzuheben (und es gibt nicht wenige, die erst für Mitte 2016 die Zinserhöhung sehen), wird die EZB die Abwertung des Euros gegenüber dem Dollar verlängern oder forcieren. Es sollte also nicht wundern, wenn das Anleihenkaufprogramm der EZB ausgeweitet und die niedrige Zinsphase verlängert wird. Auch ein neues QE Programm (das vierte) hat ein Mitglied des FED-Ausschusses ins Spiel gebracht. Die aktuelle (überfällige) Korrektur wird daher mit hoher Wahrscheinlichkeit mit neuem Geld zugeschwemmt, die nächste Krise kommt dafür umso heftiger. Langfristig bleibe ich optimistisch/bullisch, kurz- bis mittelfristig (3 Monate) kann ein Test der Stände um 8600/9000 nicht ausgeschlossen werden. show more

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Wie mein letzter Kommentar zeigt, war ich vor einigen Tagen noch zuversichtlich und bin von der Dax-Schwäche - wie viele andere - massiv auf dem falschen Fuß erwischt worden. Während der Dax ca. 20% verlor, gab das wikifolio ´nur´ 12% nach. Ich werde nun einige schwache Werte verkaufen und etwas umschichten. Erfahrunsgemäß erholen sich schwache Aktien nicht so gut. Insgesamt sehe ich die ´Angst´ um einen weltweiten Konjunktureinbruch weiterhin als herbeigeredet an. Allein der niedrige Ölpreis, der hauptsächlich durch Überproduktion (Saudi Arabien, Russland und die USA haben derzeit die höchsten Förderungen in ihrer Geschichte und reduzieren diese auch nicht) und nicht durch mangelnde Käufer verursacht ist, ist ein massives Konjunkturprogramm. Auch die chinesische Wirtschaft liegt laut Analysten bei über 6%, was zwar nicht mehr 7% sind, aber auch hier kein Grund zur Panik ist. show more
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