Chancen suchen und finden

Lukas Spang

Performance

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Trading Idea

In this wikifolio, on the one hand, a fundamental investment strategy is to be pursued, i.e. specific securities are looked for which thanks to their business performance (orders, co-operations, business figures) could have future potential. Moreover, stocks that have a positive news flow or show potential due to a promising chart image should be bought in this wikifolio as well.

This strategy is pursued as it is supposed to represent a healthy mix of short-term speculation and long-term investment and can thus, in my opinion, be successful overall.

I find my information mainly on internet pages and in specialist journals, but also in part through personal discussions with analysts. The average holding period can range from a few days to several weeks or even months, depending on how the security or also the market develop. show more
This is a non-binding translation of wikifolio.com.
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WF19920415
Date created
2013-09-17
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298.2

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Investment Universe

Trader

Lukas Spang
Registered since 2013-09-17

Decision making

  • Technical analysis
  • Fundamental analysis
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Comments

Comment on DATAGROUP IT SERVICES HOLDING AG

> Nach UBL Übernahme Spielraum für Prognoseanhebung < 

 

Auf der Frühjahrskonferenz in Frankfurt in dieser Woche zeigte sich der Vorstandsvorsitzende und Großaktionär (51%) Max H. Schaber äußerst zuversichtlich und bezeichnete die Aktie zum aktuellen Zeitpunkt als günstig. Kurz vor Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 21.05.2019 deutet dies auf gute Zahlen hin. Nach einer weiteren Akquisition sowie einem neuen Kunden bleiben die Aussichten unverändert positiv.

 

So hatte Datagroup Anfang Mai bekannt gegeben, für den Sender ARD die Service-Desk und Onsite-Dienstleistungen ab 01.09.2019 zu übernehmen. Damit wird sich dies allerdings erst im kommenden Geschäftsjahr 2019/20 im Umsatz niederschlagen. Der Auftrag hat hierbei eine Laufzeit von mindestens vier Jahren, die im Anschluss um die gleiche Zeit nochmals verlängert werden kann. Dazu liegt das Auftragsvolumen im zweistelligen Millionenbereich.  

 

Daneben hat das Unternehmen Anfang April die 100%-ige Übernahme der UBL Informationssysteme GmbH bekannt gegeben. UBL ist ein Multi-Cloud und Managed Service Provider und entwickelt sowie betreibt IT-Infrastrukturen und -Plattformen für größere mittelständische Unternehmen. Mit über 70 Mitarbeitern hat das Unternehmen 2018 einen Umsatz von >20 Mio. € sowie eine zweistellige EBITDA-Marge erzielt. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet Hr. Schaber eine Steigerung in Richtung 25 Mio. €. Auf Basis der Daten aus dem Bundesanzeiger schätze ich die EBITDA-Marge auf einen Wert zwischen 12-15%. Ab April und damit mit Beginn des dritten Quartals 2018/19 wird das Unternehmen in den Konzernabschluss der Datagroup vollkonsolidiert.  

 

Ebenso Anfang April hatte Datagroup die Begebung eines neuen Schuldscheindarlehens mit einem Volumen von 69 Mio. € bekannt gegeben, welches eine Laufzeit von fünf und sieben Jahren aufweist. Dieses soll zusätzlichen finanziellen Spielraum für weitere Akquisitionen bieten. Auf der anderen Seite musste im April eine erste Tranche i.H.v. 9,0 Mio. € des 2013 ausgegebenen Schuldscheindarlehens über insgesamt 30 Mio. € zurückgezahlt werden.

 

Im Rahmen der Übernahme der UBL habe ich meine Schätzungen für 2018/19ff überarbeitet. So erwarte ich einen Umsatzbeitrag i.H.v. 11,0 Mio. € in der zweiten Jahreshälfte durch die UBL sowie einen EBITDA-Beitrag von rund 1,0 Mio. €. Damit erhöht sich meine Umsatzschätzung für dieses Jahr auf 292,9 Mio. € (alt: 281,9). Beim EBITDA erwarte ich nun 44,7 Mio. € nach zuvor 43,7 Mio. €. Für das kommende Geschäftsjahr kalkuliere ich mit einem Umsatz von 24 Mio. € durch UBL. Damit dürfte Datagroup 2019/20 die Umsatzmarke von 300 Mio. € (LSe: 329,7) überschreiten und ein EBITDA von >50 Mio. € (LSe: 50,7) erzielen. Dem gegenüber steht ein Kaufpreis von geschätzten 20 Mio. €. Auf Basis dessen erhöht sich das Kursziel leicht von 59,00€ auf 60,00€. Zugleich besteht die Möglichkeit, dass der CEO mit Veröffentlichung der Halbjahreszahlen die Gesamtjahresprognose (aktuell >280 Mio. € Umsatz, >43 Mio. € EBITDA) leicht anhebt. Eine neue Prognose könnte damit bei einem Umsatz von >290 Mio. € sowie einem EBITDA von >45 Mio. € liegen.

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Comment

> Warten auf den Durchbruch im Bereich Energy Storage < 

 

Manz hat in dieser Woche gute Zahlen für die ersten 3 Monate 2019 veröffentlicht. So steig der Umsatz im ersten Quartal um 12,1% auf 76,8 Mio. €, wozu insbesondere die Segmente Electronics (+205,6%) und Contract Manufacturing (+84,2%) beigetragen haben. Im Segment Electronics zeigten sich dabei positive Umsatzeffekte aus der Abarbeitung des 2018 erhaltenen Großauftrags (ca. 76mEUR). Zugleich konnte zuletzt ein weiterer Auftrag im Bereich Displays über rund 14 Mio. € erhalten werden. Die Umsätze in den Segmenten Solar (-61,4%), Energy Storage (-20,9%) und Service (-7,3%) entwickelten sich dagegen rückläufig. Während im Segment Solar Verzögerungen auf Kundenseite durch die noch nicht fertiggestellte Produktionshalle ursächlich waren, führte eine noch zurückhaltende Auftragserteilung im Bereich Energy Storage aufgrund der ausstehenden Entscheidung zur Vergabe von Förderprogrammen auf europäischer und deutscher Ebene zu Verzögerungen. Allerdings zeigt sich das Management zuversichtlich in diesem Jahr noch Aufträge in diesem Bereich zu erhalten. Insgesamt stehen Aufträge im dreistelligen Millionenbereich im Raum.

 

 Auf der Ergebnisseite konnte das Unternehmen ebenfalls Fortschritte erzielen. Das EBITDA stieg – auch aufgrund von positiven Effekten im EBITDA i.H.v. 1,1 Mio. € (LSe) - auf 5,1 Mio. € (Vj. -1,56). Das EBIT stieg auf 0,65 Mio. € (Vj. -3,50) und lag erstmals seit 2011 in einem ersten Quartal wieder im positiven Bereich. Positiv ist dabei hervorzuheben, dass sich die aktivierten Eigenleistungen um rund 28% verringert haben, wobei dieser Rückgang durch erhöhte sonstige betriebliche Erträge mehr oder weniger ausgeglichen wurde. Das Rohergebnis konnte sich ebenfalls sehr gut entwickeln und stieg um 22,0% auf 29,1 Mio. €, sodass eine Rohmarge von 38,0% (Vj. 34,9%; 2018: 37,7%) erreicht wurde. Die Personalaufwendungen stiegen erneut lediglich leicht um 2,4% an.

 

Bei den Neuaufträgen musste vor allem aufgrund von Verzögerungen in der Auftragserteilung im Bereich Energy Storage (5,9mEUR/-75,7%) ein deutlicher Rückgang auf 41,0 Mio. € (-42,3%) verzeichnet werden. Der Auftragsbestand verblieb jedoch mit 196,7 Mio. € (-11,0%) weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

 

Im Nachgang an die Q1-Zahlen habe ich meine Umsatz- und Ergebnisschätzungen leicht überarbeitet. Aufgrund der Verzögerungen für Aufträge im Bereich Energy Storage habe ich meine Umsatzschätzungen von bislang +80% auf +70% (Prognose +70-90%) reduziert. Dadurch sinkt meine Umsatzprognose für 2019 von bislang 327,5 Mio. € (+10,3%) auf 325,5 Mio. € (+9,6%). Zugleich habe ich für 2020 und 2021 einen um 5 Mio. € geringeren Umsatzbeitrag im Segment Solar aufgrund der Verzögerungen auf Kundenseite berücksichtigt, wenngleich das Management weiterhin noch in diesem Jahr mit Folgeaufträgen im Bereich CIGS rechnet. Den leichten Reduzierungen steht jedoch ein geringerer Capex entgegen (Q1 -35,6%), sodass das Kursziel unverändert bei 45,00€ verbleibt. Aufträge im Bereich Energy Storage sowie Folgeaufträge im Solar Segment dürften sich im weiteren Jahresverlauf als die entsprechenden Kurstreiber erweisen.

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Comment on PVA TEPLA AG

> Research <

 

Hauck & Aufhäuser hat vor den morgigen Zahlen von Pva Tepla das Kursziel von 17,00€ sowie das Buy Rating bestätigt. 

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Comment on PVA TEPLA AG

> Bis 2023 in neue Umsatz- und Ergebnisdimensionen <

 

Pva Tepla hatte Ende März den Geschäftsbericht für 2018 veröffentlicht. Der Umsatz war um 13,4% auf 96,8 Mio. € (LSe: 94,4) gestiegen, wozu beide Segmente (Industrial Systems +12,2%/Semiconductor Systems +14,1%) beigetragen haben. Aufgrund der Umstellung auf IFRS 15 kam es jedoch zu Umsatzverschiebungen i.H.v. 18,1 Mio. €, die insbesondere Maschinenauslieferungen betrafen. Daher kam es 2018 zu einem deutlichen Anstieg der After-Sales-Service Umsätze, die sich von 15,1 Mio. € auf 29,0 Mio. € fast verdoppelten, wohingegen die Anlagenumsätze auf 62,9 Mio. € (3,4%) leicht zurückgingen. Dennoch wird unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Herrn Schopf nun verstärkt der Fokus auch auf den Service-Bereich gelegt, da dieser eine höhere Marge und einen stabileren Umsatz liefert.

 

Das EBITDA konnte u.a. auch durch einen Lizenzertrag im Zusammenhang mit einer Technologie-Kooperation mit dem chinesischen Unternehmen GCL (LSe: 5,0 Mio. €) auf 12,3 Mio. € (+124,0%; LSe: 12,2) deutlich gesteigert werden. Dem gegenüber kam es jedoch auch im Rahmen von Wertberichtigungen auf Forderungen zu Aufwendungen i.H.v. 2,1 Mio. €, die das Ergebnis belastet haben. Die Prognose von 11 Mio. € wurde damit zugleich übertroffen. Sehr positiv entwickelte sich auch der Auftragsbestand, der um 32,9% auf 171,5 Mio. € gesteigert wurde. Der Auftragseingang war hingegen wegen einem Großauftrag im vierten Quartal 2017 i.H.v. rund 70 Mio. € um 17,7% auf 135,0 Mio. € zurückgegangen. Trotz diesem Umstand lag die Book-to-Bill Ratio mit 1,39 jedoch weiter auf einem sehr hohen Niveau. Positiv zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass der Auftragseingang 2018 keinen Großauftrag enthält und Pva Tepla damit auf breiter Basis neue Aufträge erhalten hat. Allerdings konnte der größte Auftrag der Firmengeschichte (LSe: mittlerer einstelliger Millionen Eurobetrag) im Bereich Siliziumcharbid erhalten werden.

 

In diesem Bereich sieht Pva Tepla auch den größten Umsatztreiber in den kommenden Jahren (Details: Kommentar 10.03.2019), da Siliziumcharbid vor allem im Bereich Elektromobilität aufgrund seiner Leistungsvorteile verstärkt eingesetzt werden dürfte, aber auch im Bereich Solar Potenzial verspricht. Im Bereich Siliziumcharbid ist Pva der einzige unabhängige Anbieter von Kristallzuchtanlagen. Aber auch der Aufbau einer eigenen Waferproduktion für die Halbleiterindustrie in China soll sich in den kommenden Jahren positiv im Umsatz niederschlagen. Daher hat sich das Management zum Ziel gesetzt, den Umsatz bis 2023 auf ca. 250 Mio. € (cagr: 20,9%) zu steigern und dabei eine EBIT-Marge von >10% zu erzielen. Gegen Ende des Jahres könnten im Bereich Siliziumcharbid deutlich größere Aufträge erhalten werden, wobei dies auch von der Automobilbranche abhängt. Im ersten Quartal dieses Jahres wird Pva Tepla durch die Verbuchung des ersten Teils des im Oktober erhaltenen Rahmenvertrags (insgesamt ca. 100 Mio. € Volumen) über 28 Mio. € einen deutlich gesteigerten Auftragseingang zeigen können. Ich schätze diesen für die ersten 3 Monate 2019 daher auf 55-60 Mio. € (Q1 2018: 39,0). Der Auftragsbestand sollte sich demnach zum 31.03. nochmals erhöht haben. Als leicht wachstumshemmend stellt sich aktuell das Thema der Kesselverfügbarkeit dar, sodass das Unternehmen auch über einen Ausbau der Wertschöpfungstiefe in diesem Bereich nachdenkt. Eine Akquisition ist daher eine realistische Variante.

 

Insgesamt bleiben die Aussichten für die Aktie weiter vielversprechend. Auch wenn der Ausblick unterhalb meiner Erwartungen liegt, erscheint dieser konservativ. Wie sich an den Resultaten für 2018 gezeigt hat, prognostiziert das Unternehmen insbesondere für das Ergebnis eher vorsichtig. Der Umsatzausblick i.H.v. 125 Mio. € dürfte weitestgehend bereits durch das teilweise Abarbeiten des Großauftrags von Ende 2017 erreicht werden, der bis Mitte 2020 finalisiert wird. Während ich meine EBITDA-Schätzungen von bisher 19,51 Mio. € für 2019 auf 16,49 Mio. € gesenkt habe, hat sich meine Umsatzprognose leicht auf 136,78 Mio. € (alt: 134,36) erhöht. Für 2020 erwarte ich eine weitere Umsatzsteigerung auf 164,14 Mio. € (+20,0%) und eine Verbesserung beim EBITDA auf 21,38 Mio. €. Bis 2023 kalkuliere ich mit einem Umsatzanstieg auf 228,40 Mio. € und einer EBIT-Marge von 13,2%. Das Kursziel erhöht sich aufgrund der höheren Wachstumsannahmen bis 2023 und einer im Mittelfristzeitraum nur kaum veränderten Margenerwartung leicht von bislang 15,70€ auf 16,00€.

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