Smart Sentiment Multi-Strategie

Dietrich Wagner
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Handelsidee

Diese Handelsidee werde ich kurzfristig weiter präzisieren:

Ziel der in diesem Wikifolio verfolgten Handelsidee ist es,
- Aktien sehr guter Unternehmen aus Europa und Nordamerika sowie
- ETF, die entsprechende Indices abbilden,
zu einem möglichst günstigen Preis zu erwerben und diese mittel- bis langfristig zu halten.

Dabei soll möglichst gute Performance aus angestrebten Kurssteigerungen und Dividenden-Rückflüssen erreicht werden.


1) es ist vorgesehen, die Auswahl der Aktien und ETF, in die investiert werden soll, anhand einer Fundamentalanalyse & Fair-Value-Bestimmung vorzunehmen
2) der Zeitpunkt des Investments in die gewählten Aktien und ETFs wird über eine Kombination verschiedener Vorgehensweisen gewählt (Charttechnik, Auswertung Trendfolgeindikatoren, Sentimentanalyse, weitere sowie eigene gefühlsmäßige Einschätzung).

Hintergrundinformationen zu der kombinierten Handelsidee "Smart-Sentiment-Strategie":

1. Auswahl der besten Unternehmen und ETFs im Zielmarkt.

1.1. Auswahl Unternehmen, in die über einen Aktienerwerb investiert werden soll
a) Es ist beabsichtigt, für interessante Unternehmen aus den Zielmärkten aus den wesentlichen Bilanz- und GuV-Daten die wichtigsten Kennzahlen zu berechnen, um daraus anhand von Kennzahlen-Benchmarks die erfolgreichsten Unternehmen vorzuselektieren.

b) Parallel dazu sollen weitere Erfolgsfaktoren wie z.B.
- Gewinnwachstum
- Wachstumsstory
- Alleinstellungspotential
- langfristigen Aussichten des Unternehmens
- Qualität des Managements
- finanzielle Stärke und die Kapitalstruktur
- frühere Dividenden, aktuelle Dividendenrendite
- weitere
anhand einer Internet-Recherche eingeschätzt werden.

c) Auf diese Weise beabsichtige ich, die besten "Investment-Kandidaten" herauszufiltern.

d) Für diese Investment-Kandidaten soll dann über standardisierte Verfahren wie z.B. WACC (Weighted Average Cost of Capital) oder DCF (Discounted Cash Flow) soweit möglich ein Fair Value (fairer Marktwert) des jeweiligen Unternehmens bzw. der Aktie abgeleitet werden.

e) Auf Basis dieses Fair Value soll ein Ziel-Kaufpreis für die jeweilige Aktie bestimmt werden, der nach Abzug von Risikoabschlägen im Falle eines Investments maximal gezahlt werden soll.
In der Regel muss man auf diesen Kaufpreis etwas warten ;-)

[Anmerkung: Im weiteren Verlauf ist geplant, ein selbstentwickeltes, datenbankbasiertes Analyse-System zu nutzen, das die Analyse-Ergebnisse zu a), c), d) und e) automatisiert berechnet.]


1.2 Auswahl ETF, in die investiert werden soll

Die Auswahl bzw. die Berechnung des Fair Value eines Index-ETF soll in Analogie erfolgen:

a) Zunächst werden wiederum interessante Index-ETF untersucht, aus denen die besten anhand geeigneter Kriterien wie
- Emittenten-Güte,
- Qualität verfügbarer Informationen,
- physische Replizierung, kein SWAP!,
- genügend Fond-Volumen,
- großes Handelsvolumen,
- minimale TER,
- etc.
vorselektiert werden sollen.

b) Auch hier wird ausgehend von den berechneten Fair Values (in Verbindung mit der jeweiligen Gewichtung) der Unternehmen eines Index-ETF der Ziel-Kaufpreis abgeleitet.

Nun ist zwar geklärt, wie die Unternehmensauswahl erfolgen soll und zu welchen Zielkaufpreisen die Aktien sehr guter Unternehmen gekauft werden sollen....
...aber irgendwie sind alle Kurse derzeit viel höher?

--> Jetzt kommt die Sentimentanalyse ins Spiel.

2. Sentimentanalyse und Bestimmung Kauf/Verkaufs-Zeitpunkte

Unter wikipedia findet man zur Sentimentanalyse Folgendes:
"Mittels der Sentimentanalyse versucht man, Stimmungen von Investoren an der Börse in ihrer Bedeutung für die Entwicklung von Wertpapierkursen zu interpretieren.
Anlegerstimmungen können nach Auffassung der Sentimentanalytiker zusätzliche Hilfen darstellen, begründete Vermutungen über zukünftige Kursverläufe zu erarbeiten, die dann Grundlage von Investitions- oder kurzfristigen Handelsentscheidungen sind.
--> Unter Sentiment versteht man die Summe der Stimmungen, der einzelnen Akteure eines Markts, d. h. die allgemeine Marktstimmung".

Wie wir inzwischen spätestens im Zuge der letzten Finanzkrise erfahren haben, können die Anlegerstimmungen sehr irrational sein.
Aktien sind in diesem Zusammenhang besonders anfällig für irrationales Marktverhalten.
Die Kursbewegungen eines Börsenwertes (Aktie etc.) folgen und entsprechen dann nicht mehr unbedingt der Bewertung gemäß der Fundamentalanalyse (siehe 1!).

Warren Buffet, den ich sehr schätze, beschreibt sein Investment-Vorgehen, dass der Irrationalität der Marktteilnehmer Rechnung trägt, wie ich finde perfekt:
"Sei gierig, wenn der Markt ängstlich ist, und sei ängstlich, wenn der Markt gierig ist".

Auf Basis meiner eigenen Börsenerfahrung soll ein Konzept erprobt werden, um das aktuelle Sentiment innerhalb des immerwährenden Stimmungsschwankungs-Zyklus ("Gier-Angst-Zyklus")
leichter zu bestimmen.
Dies soll ein wichtiger Baustein sein, um die besten Investitionszeitpunkte für den Kauf der über Schritt 1) ausgewählten Aktien und ETF abzuleiten und möglichst dicht an den Zielkaufpreis zu gelangen.

Beabsichtigt ist, auf diese Weise das Risiko eines überteuerten Kaufes zu minimieren sowie das Potential möglicher zukünftiger Kursrückgänge zu verringern, um damit zu einer guten Performance beizutragen.

Die Sentimentanalyse soll strukturiert anhand objektiver Kriterien sowie anhand meiner subjektiven Einschätzung erfolgen und als Ergebnis eine Abschätzung liefern, in welcher Phase der Übertreibung sich der Markt befindet.

Ableitung der Kauf/Verkaufs-Zeitpunkte:
a) Aktien/ETF sollen möglichst gekauft werden, wenn sich Abschwungphasen in der Übertreibung befinden (negatives Sentiment sehr groß, Marktteilnehmer sind sehr ängstlich/panisch, Aktien meist sehr billig)

b) Aktien/ETF sollen möglichst verkauft werden in Haussephasen, die sich in der Übertreibung befinden (positives Sentiment sehr groß, Marktteilnehmer sind sehr euphorisch/risiko-avers, Aktien meist sehr teuer/überbewertet).
Es soll dann antizyklisch in Baisse-Instrumente wie Short-ETFs aber auch Short-Hebelinstrumente investiert werden.


Die Handelsidee soll kontinuierlich weiter optimiert werden.
Weitere Details hierzu folgen.

3. Informationsquellen, die verwendet werden sollen:
Bilanz- und GuV-Daten
Unternehmenskennzahlen
Gesamteinschätzungen über Unternehmen (Geschäftsfeld, Produkte, Konkurrenz, Management, weitere Aspekte)
Investoren- und Informationsportale im Internet
Eigene Einschätzungen
und ... ( ja, wirklich ! ) andere Menschen.

Anlagehorizont:
Mittelfristig, Zyklen-orientiert



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Stammdaten
Symbol
WF0DWIBSF1
Erstellungsdatum
13.01.2014
Indexstand
High Watermark
124,7

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Dietrich Wagner
Mitglied seit 13.01.2014

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Gehe hier max. in Shortpositionen

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Allgemeiner Kommentar

Ich habe gestern (24.08.2015) einen Teil der Short-Position verkauft, um Gewinne mitzunehmen. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Nachdem ich bis in die Phase der massiven Übertreibung, die Ihren Höhepunkt im März/April 2015 fand, die Short-Positionen ausgebaut hatte, gab es jetzt längere Zeit nicht viel zu tun, außer abzuwarten. Daher habe ich längere Zeit auch nicht kommentiert. Wie ich bereits Anfang des Jahres hier geschrieben hatte, schien mir das "Abwärtsrisiko" im Gegensatz zum das "Aufwärtsrisiko" sehr groß; die massiven Eingriffe der Zentralbanken in Nordamerika und Europa in den letzten Jahren verbunden mit der Niedrigzinspolitik haben extreme Übertreibungen am Aktienmarkt generiert. Diese müssen irgendwann wieder abgebaut werden, ebenso kündigen sich langsam erste Zinserhöhungsschritte in den USA an. Das Wikifolio "Smart Sentiment Multi-Strategie" ist darauf vorbereitet. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Weiterer Ausbau Short-Position. mehr anzeigen
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