Flexibles Investieren

Philipp Schlüter

Performance

  • +5,4 %
    seit 11.05.2016
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
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Handelsidee

Dieses wikifolio soll größtenteils Aktien von Großkonzernen enthalten, die meiner Meinung nach über Jahre hinweg bewiesen haben, dass sie auch in Krisenzeiten solide Gewinne erwirtschaften können. Ein guter Indikator hierfür können langjährig gezahlte Dividenden sein, die im besten Fall von Jahr zu Jahr steigen.

Durch regelmäßiges Verfolgen des Marktgeschehens soll versucht werden, möglichst gute Einstiegspunkte in die oben genannte Investment-Klasse zu erlangen.

Es ist beabsichtigt, die gekauften Werte für mehrere Monate oder gar Jahre zu halten und nur bei exorbitanten Kurssprüngen nach oben zu verkaufen bzw. falls sich zeigt, dass die dem Kauf zugrunde liegenden Argumente nicht mehr vorliegen.

Zur Absicherung des Gesamtportfolios in Hausse-Zeiten und zur Wahrnehmung möglicherweise besonders guter Einstiegszeitpunkte in Baisse-Zeiten sollen auch Hebelprodukte eingesetzt werden. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF0KONSTAN
Erstellungsdatum
11.05.2016
Indexstand
High Watermark
113,4

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Philipp Schlüter
Mitglied seit 10.05.2016

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Alphabet (also der Google-Konzern) hat am Montag nach Börsenschluss Quartalszahlen vorgelegt. Diese fielen u.a. aufgrund einer Milliardenstrafe der EU schlechter als erwartet aus. Hier ein kurzer Bericht dazu Die Aktien verloren daraufhin gestern 7,5%. Ich habe diesen Rücksetzer genutzt, um die Position, die sich im Plus befindet, von ca. 3% auf 4% Gewichtung im wikifolio auszubauen. Langfristig ist die "story" ja definitiv intakt. So sieht der Chart aktuell aus.

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Allgemeiner Kommentar

Seit meinem letzten Kommentar vor vier Wochen hat der Dax seinen positiven Trend fortgesetzt, siehe Chart. Die Performance seit Jahresanfang ist beeindruckend, auch wenn es nur die Konterbewegung zur vorherigen Korrektur ist. Der Dax kommt jetzt wieder in Kurssegmente, in denen er im vergangenen Sommer immer wieder oben abgeprallt ist, bevor er sich dann auf den Weg gen Süden gemacht hat. Ein Grund, der zur Vorsicht auf Sicht der kommenden Monate mahnt. Ein weiterer ist der, dass die Sommermonate an der Börse tendenziell schwächere Monate sind. Hier ein entsprechender Beleg. Wenn man diese beiden Gedanken vor dem Hintergrund betrachtet, dass der Dax seit Jahresanfang wie an der Schnur gezogen 15% zugelegt hat, liegt die Idee nicht fern, Positionen zu verringern / das Risiko zu verringern und abzuwarten. Einige Positionen habe ich schon komplett verkauft (z.B. Daimler und freenet). Andere werde ich zu Wochenbeginn verringern (die Dax-Hebelprodukte), sodass wir dann auf eine Investitionsquote von ca. 70% kommen. 


Im amerikanischen Aktienmarkt haben wir die gleiche Situation wie im Dax, nur noch deutlich zugespitzter. Wenn man einen Blick auf den Chart wirft, wird klar warum. Der Dow-Jones befindet sich schon ganz nah an seinen markanten Hochpunkten von Januar und Oktober 2018, also einer entscheidenden Schaltstelle. Die amerikanischen Aktien im wikifolio haben sich ausnahmslos alle sehr positiv entwickelt (Alphabet, Amazon, Nvidia, Paypal). Hier würde ich gerne weiter zukaufen. Ebenso warte ich schon seit geraumer Zeit auf Einstiegsmöglichkeiten bei Microsoft und Visa. Aber in den letzten Monaten sind diese Papiere alle ohne Korrektur nach Norden gerannt. Das soll uns aber nicht stören. Geduld ist nunmal eine notwendige Tugend an der Börse. Sowohl wenn man investiert als auch, wenn man noch nicht investiert ist. 


Bei der Aktie von United Internet warte ich noch auf den passenden Ausstiegsmoment. Hier war ich ursprünglich eingestiegen, weil die Unternehmen der Telekommunikationsbranche in der Vergangenheit echte Cashcows waren, sowohl was die operativen Ergebenisse anging als auch die ausgeschütteten Dividenden. Hier tut sich aber die Problematik auf, dass mit der Ersteigerung der 4G-Lizenzen Milliardeninvestitionen verbunden sind, die erstmal wieder eingespielt werden müssen. Das belastet die Unternehmen auf längere Zeit, sodass ich dort auf Dauer nicht mehr investiert sein möchte. 


Wer sich schon gefragt hat, was die Aktien von Borussia Dortmund im wikifolio verloren haben, soll nun eine Antwort bekommen. Lange waren Aktien von Fußballvereinen als Liebhaberei verschrien. Das hat sich aber gewandelt. Die Top-Vereine erwirtschaften Gewinne verzeichnen starke Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn, auch wenn der letztere stärkeren Schwankungen unterworfen ist als in anderen Branchen. Die Spirale der Transfererlöse dreht sich immer weiter nach oben und als Fußballfan schaut man mit offenem Mund zu. Meine Idee war: Warum soll man mit heruntergefallender Kinnlade zugucken anstatt versuchen, an dieser Positivspirale teilzunehmen, wenn man hierzu die Möglichkeit über Aktien hat? Der Wert der Fußballvereine definiert sich zum großen Teil über den Wert des Kaders. Bei ständig steigenden Ablösesummen, werden die Kader automatisch jedes Jahr mehr wert (so lange diese Spirale in Gang ist. Ein Ende sehe ich hier zunächst nicht) und somit der Verein als Ganzes, also auch die Aktien. Hier ist der Link zu einem entsprechenden Artikel mit einer schönen Umsatzgrafik des BVB. Der Trend ist klar zu erkennen. Dort ist übrigens als ein weiterer Grund für den Kauf für BVB-Aktien aufgeführt, dass die anderen börsengelisteten Vereine wie Manchester United und Juventus Turin schon deutlich höher bewertet werden als der BVB.

 

In diesem Sinne, erst einmal frohe Ostern!

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Allgemeiner Kommentar

Die Bewegungen an den Aktienmärkten waren in den letzten Wochen weitesgehend unspektakulär. Hier ein Dax-Chart seit Anfang des Jahres. Den bis Mitte März aufwärts laufenden Trend des Dax habe ich genutzt und ein paar gehebelte Dax-Positionen abgebaut. Dem Verlauf der letzten Tage nach zu urteilen, war dies keine schlechte Entscheidung. Ebenfalls verkauft habe ich zu knapp unter 30 Euro die Anteile der Deutschen Post, die dort etwa wieder mit plus-minus-null im wikifolio standen, nachdem sie zuvor deutlich ins Hintertreffen geraten waren, siehe Chart. Der ursprüngliche Kaufgrund war der Gedanke, dass die Post durch das zunehmende Paketaufkommen ein Profiteur des online-shoppings sein müsste. Die Paketsparte bereitet der Deutschen Post vom Standpunkt der Profitabilität allerdings Probleme, da die Post hier nicht konkurrenzlos ist und z.B. Amazon mittlerweile Pakete selbst ausliefert. Daher habe ich die Position verkauft, um in chancenreichere / zukunftsträchtigere Unternehmen investieren zu können. Diese sind meines Erachtens in der Technologie-Branche zu finden. Aktien wie Alphabet (Google-Muttergesellschaft), Amazon, Microsoft, Nvidia, Paypal etc. sind in der Vergangeneheit gut gelaufen. Dies sollte kein Argument sein diese Unternehmen/Aktien zu meiden. Sondern vielmehr ist es ein Indiz dafür, dass diese Unternehmen irgendetwas richtig machen. Die einzige und leider große Schwierigkeit besteht darin, diese Unternehmen zu einem Preis zu kaufen, der nicht verdächtig ist Wucher zu sein. Im Zweifelsfall hilft es hier kleine Einstiegspositionen zu wählen und diese sowohl nach oben als auch nach unten auszubauen. So erhält man einen Mischkurs, der zumindest die Gefahr mindert, dass man an einem temporären Hochpunkt kauft.

Die Aktie von Bayer befindet sich seit einer Woche auf einer ausgeprägten Talfahrt, die durch ein Gerichtsurteil in den USA verursacht wurde. Hier der Chart der Bayer-Aktie. Das Gerichtsurteil ist natürlich negativ für Bayer und könnte den Weg für milliardenschwere Entschädigungszahlungen ebnen. Die Aktie von Bayer hat sich jedoch seit dem letzten Sommer fast halbiert, sodass hier schon erhebliche Belastungen für das Unternehmen eingepreist sind. Ich habe in den letzten Tage nochmals zugekauft, sodass Bayer jetzt einen Anteil von ca. 27% im wikifolio ausmacht. Das ist natürlich ein ordentlicher Klumpen. Aber wie schon geschrieben hat die Bayer-Aktie ja schon deutlich gelitten, sodass begründete Aussichten auf eine Erholung bestehen und zum anderen haben wir es hier nicht mit einer Pommesbude, sondern mit einem weltweit agierenden Konzern zu tun, der gerade eine schwierige Zeit durchlebt. Schlimmer als Gerichtsurteile, die den Konzern (viel) Geld kosten, fände ich aber, wenn es dem Unternehmen schlecht ginge, weil die Produkte nicht mehr gefragt wären. Das ist bei Bayer eindeutig nicht der Fall. Das operative Geschäft läuft problemlos, jährliche Milliardengewinne sind an der Tagesordnung. Ich gehe davon aus, dass wir es hier mit einer vorübergehenden Schwäche des Aktienkurses zu tun haben, sodass ich die Positionsgröße im wikifolio gut verantworten kann. Zudem lässt ein aktueller Cash-Bestand von 20% ausreichend Spielraum für weitere Handlungen. 

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