Global M.F.T. Asset Strategie

MKS
Michael Kiefer
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Trading Idea

Das Wikifolio ist inspiriert von der wissenschaftlich basierten Anlagestrategie, - „MULTI-ASSET-TIMING STRATEGIE“ -, von Meb Faber.

geplanter Anlagehorizont: Mittel- bis langfristig.

Anlageuniversum und Finanzprodukte (FP): weltweit, vornehmlich ETFs und Anlagezertifikate, ggf. temporär Fonds, die folgende (Sub-)Assets meines Erachtens bestmöglich nachbilden können:
1) Aktien (Large, mid, small caps),
2) Bond (v.a. Unternehmens- und Staatsanleihen unterschiedlicher Laufzeit),
3) Immobilien,
4) Rohstoffe,
5) Edel- und Industriemetalle,

Die Sub-Assets sollen eine regionale, Faktoren-basierte (z.B. Value, Dividende, Momentum) und Laufzeit-basierte Schwerpunktsetzung ermöglichen.

geplante Asset-Auswahl:
Angelehnt an Faber soll im Rahmen der regelmäßigen Re-evaluation (Intervall: ca. alle 2 - 8 Wochen) des Portfolios geprüft werden, welche FP (underlying Assets) aus meiner Sicht die Mindestvoraussetzung grundsätzlich erfüllen, um in sie zu investieren: qualifiziert sein sollen in der Regel nur FP, deren aktueller Kurs über ihrem gemittelten 200-Tage-Kurs (SMA200) liegt. Offene Positionen deren Kurswert unter den SMA200 fiel, sollen in der Regel glatt gestellt werden und können als Barbestand gehalten oder in andere Assets investiert werden.

Wenn aus meiner Sicht sinnvoll, kann von Fabers Originalstrategie insbesondere bzgl. folgender Aspekte abgewichen werden:
1) statt strikt den US-Markt zu fokussieren, können grundsätzlich auch Assets anderer Regionen, Laufzeiten und Schwerpunkte berücksichtigt werden,
2) Fabers Asset-Gewichtung dient grundsätzlich nur der groben Orientierung. Es kann davon abgewichen werden,
3) zur Asset-Auswahl und zum Timing können grundsätzlich,
a) weitere Indikatoren und Signallinien dienen,
b) fundamentale Erwägungen wie z.B.: b.1) mittelfristiges Sentiment, b.2) saisonale Kapitalmarktanomalien wie z.B. die „Halloween-Anomalie“, der 4-Jahreszyklus (US-Präsidentschaftswahl), die „Silvester-Wechselkurs-Anomalie“, u.ä., heran gezogen werden,
4) ein außerordentliches Rebalancing durch Implementierung von „Stopp Losses“, „Take-Profits“ oder Limitorder u.ä. soll möglich sein. show more
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Master data
Symbol
WFFABERSTA
Date created
2019-09-11
Index level
High watermark
100.8

Rules

wikifolio labels

Investment Universe

Trader

MKS
Michael Kiefer
Registered since 2018-06-27

Decision making

  • Technical analysis
  • Fundamental analysis

Comments

Comment

Zwischenbilanz Januar und Umstellung des Handelssystems

Zwischenbilanz: so recht vom Fleck kam das Wikifolio innerhalb der ersten zwei Handelswochen im Januar nicht. Festzuhalten ist aber, dass trotz der geopolitisch motivierten Verwerfungen am Finanzmarkt in der ersten Handelswochen kein Drawback zu verzeichnen ist! 
Dennoch bleibt das Problem der hohen Intraday-Volatilität, die z.T. größer ist, als der Unterschied der Kurse zu Wochenbeginn bis zum Schlusskurse am Freitag. Daher muss ein anderes System zur Festlegung der Stopp Losses implementiert werden.

Änderung des Handelssystems: um das unerwünschte Auslösen von SL i.R. der Intraday Whipsaws zu vermeiden, musste das Eröffnen und Schließen von Positionen geändert werden, da SL Festlegungen auf Basis des ATR (Periode 20) zu häufig im ungewünschten Auslösen des SL endete. Die Slippage durch den ggf. am Folgetag notwendigen Nachkauf reduzierte die Performance zusätzlich. Es wird jetzt ein 3-Filter System zur Festlegung von SL und Positionseröffnungen verwendet. Basis der Positionseröffnung ist nach wie vor der GD200, allerdings mit einem Bandbreiten-Filter, so dass neue Positionen erst nach eindeutiger Etablierung eines Trends eingegangen werden. Das 3-Filter System zur Festlegung des SL ist bei volatilen Märkten robuster als ein ATR basiertes Handelssystem.

Nota bene: das jetzt neu implementierte Handelssystem hat per heute einerseits die Positionsgrößenreduktion des Assets "Europäische Immobilien" bedingt. Andererseits bestand seit gestern ein Signal zur Eröffnung einer Position beim Asset "US Immobilien".

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Weitgehend wieder im Normalmodus....,

ich bin zwar keineswegs davon überzeugt, dass seit gestern Nachmittag jegliche Gefahr geopolitischer Spannungen im nahen Osten gebannt ist. Dennoch, die Börsen schalten wieder um, sichere Häfen werden verlassen und neue Indexhöchststände liegen in Sichtweite.

Entsprechend wurde das Wikifolio auch wieder in den "Normalzustand" gemäß Regelwerk versetzt. Einzig das Asset "Rohstoffe" ist per SL nun "rausgeflogen" und angesichts der hohen Volatilität bei geringem Momentum wird es vorerst nicht wieder ins Portfolio aufgenommen, obwohl der Kurswert über dem GD200 liegt.

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Angesichts der etwas unübersichtlichen Situation erfolgen folgende Änderungen im Portfolio:

  1. es werden Schweizer Aktien aufgenommen, da der CHF eine vernünftige Fluchtwährung ist, wenn Instabilät von den USA ausgeht, was ggf. zu starken Wechselkursschwankungen des USD führen kann. 
  2. unter dem Aspekt eines Beta ~ 0 zu US / EU Aktien in fast allen Marktlage, wird der SPDR AGG BONDS als Hedge aufgenommen. Langlaufende  US-Bonds (20+) zeigen phasenweise ein deutlich negatives Beta zu Aktien. Damit eignen sie sich besonders bei deutlichen Kurseinbrüchen am Aktienmarkt. In Situationen wie am vergangenen Freitag reagieren sie dagegen zu sensibel. Ihr Kurs stieg dtl. als der Aktienmarkt im frühen Handel nachgab, um genau so stark, teilweise sogar überproportional zu verlieren, als sich die Aktien-Kurse im späten Handel wieder etwas erholten. Bei solchen Schwankungen im Handelsverlauf verhält sich die Mischung des SPDR AGG BONDS neutraler.
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An sich,

wollte ich an dieser Stelle nur Ihnen ein gutes Neues Jahr wünschen und die Positionierung für den Januar erläutern.

Es ist jedoch notwendig über das Handelssystem zu sprechen und die kurzfristigen Änderungen zu erläutern, die geboten scheinen, bis weitere Maßnahmen abgeschlossen sind, die der Performance Optimierung dienen sollen, ohne größere Drawbacks zu riskieren.

Das scheint geboten, da ich mit der Performance meiner Wikifolios nicht zufrieden bin.
 

Grundsätzliches:  betrachtet man die Kursverläufe von DAX und S&P500, so war 2019 ein perfektes "Aktienjahr" mit Kursgewinnen von 20%-30%. Legt man eine Regressionsgerade an, sieht man jedoch auch die Probleme. Das Ausmaß mit dem der Kursverlauf sich über und unterhalb der Regressionsgeraden bewegte, war gravierend. Gut fuhr, wer Anfang 2019 Aktien kaufte und sie ohne StoppLoss durchlaufen ließ. Das hätte 2019 funktioniert, dennoch erachte ich es als grob fahrlässig ohne SL wenigstens einen Teil des Portfolios zu versehen.

Zum Handelssystem: sowohl die auf Faber (Global M.T.F. Asset Allocation, Top3 und AGG6 der weiteren publizierten Wikifolios) und Antonacci basierenden Handelssysteme, wie auch das saisonale Handelssystem haben einen trendfolgenden Charakter. Das wird durch das relative Momentum, worauf die Faber-Varianten TOP3 und AGG6 basieren, eher verschärft als gemindert. Alles nach dem alten Motto " the Trend is your Friend". Schon vor Erstellung der Handelssysteme erkannte ich, dass seit ca. 3 Jahren der Original-Handelsansatz von Faber, die Assetauswahl aus der Performance und dem Momentum auf Basis der Schlusskurse eines Monats festzulegen, zu einer immer schlechteren Performance führte. Daher wird das Handelssysteme der Wikifolios mit den Wochenschlusskursen gesteuert, was zu einer befriedigenden Verbesserung führte und in 2016-2019 zu einer ähnlichen Performance führte, wie von Faber und Antonacci beschrieben. 

Zum Jahresende musste ich jedoch erkennen, dass es zunehmend schwieriger wurde, so die zu investierenden Positionen des Folgemonats festzulegen. 
Am Beispiel dieses Wikifolios soll dies näher erläutert werden: Die Signallinie, die darüber entscheidet, in welches Asset investiert wird, lag während der letzten 14 Tage im Dezember für die Assets "Immobilien US", "7-10 J Staatsanleihen USA / EU" mal über, mal unter den Wochen- / Tagesschlusskursen.

Auch das Momentum ergab für die Handelssysteme Faber Top3 (Wikifolio "Global Asset Allocation") und AGG6 (Wikifolio AGG 6 Smart Beta) ständig andere Assets, in die im Januar gemäß Regelwerk investiert werden sollte. 

Grund des Dilemmas ist die hohe Volatilität der Märkte, was bei trendfolgenden Handelssystemen ein immanentes Problem ist. 2020 dürfte sich dieser Trend fortsetzen. Ich gehe weiterhin von einer hohen Volatilität aus.

Eine Option dem Problem der hohen Volatilität zu entgehen, wäre der Verzicht auf Stopp Losses.

Dies stellt für mich allerdings keine Option darIch verweise hierbei auf den Flash- Crash aus dem Mai 2010, als der DJ binnen einer Stunde 1.000 Punkte abgab und an diesem Tag 10% Wertverlust auswies. Jeder auch nur einigermaßen mit der Börse vertraute Anleger weiß, dass, um einen Kursverlust von 10% auszugleichen, es nicht genügt, dass der Kurs wieder 10% steigt. Werden aus 100 € durch einen Einbruch der Kurse um 10% 90 €, führt ein Kursanstieg von 10% nicht wieder zu 100€, sondern 99€. Betrachtet man den Mai 2010 stand am Monatsende ein Minus von 15% zu Buche. Die Kurse mussten also 18% steigen, um den Verlust auszugleichen. Ein Stopp Loss ist somit unabdingbar, um derartigen Drawbacks zu begegnen (ansonsten bräuchte es keine Handelssysteme: eine " buy and hold Strategie von Index ETFs und sehr viel Zeit zum "Aussitzen" wären ausreichend). 
 

Vorläufige Maßnahmen in den Wikifolios mit trendfolgenden Handelssystemen (Antonacci, Faber in allen Varianten, saisonale Handelssysteme)

  1. es erfolgt ein Hedging mit Positionen, die ein geringes Beta zu den Hauptposition aufweisen. Neben den Standard-"sicheren Häfen" wie Gold und Bonds, werde ich weitere Optionen evaluieren, die eher den Sektor der Fluchtwährung bedienen,
  2. die Positionsgrößen der jeweiligen nach Regelwerk zu investierenden Assets werden reduziert. Das Ausmaß der Reduktion wird auf Basis verschiedner Indikatoren adaptiert. Dies bedeutet, dass vorläufig der Cash-Anteil erhöht bleibt. Dies mindert zwar die Performance der Portfolios, scheint jedoch sinnvoller als einen dtl. Drawback zu riskieren,
  3. bei der Auswahl der Assets im Top3 und AGG6 System wird zwar regelkonform die Assets mit dem stärksten, relativen Momentum der vergangenen 12 Monate die größten Positionen bilden. In diesen Momentum gesteuerten Handelssystemen werden allerdings untergewichtet weitere Assets des Handelssystems berücksichtigt, deren Momentum nur knapp unterhalb der Top3 oder Top 6 (AGG 6) Positionen rangieren und ein möglichst geringes Beta zu den Top Positionen haben.
  4. um der Volatilität der Märkte Rechnung zu tragen, werden die SL großzügiger gesetzt,
  5. die endgültigen Änderungen des Regelwerks der Wikifolios sind in Bearbeitung. Die benannten Maßnahmen gelten zunächst nur vorübergehend, bis die Inkikatoren soweit umgestellt wurden, dass sie der Volatilität der Märkte Rechnung tragen und dies im SL berücksichtigt werden kann,
  6. umgekehrt wird auch die Auswahl der zu investierenden Assets des Folgemonats noch adaptiert.

 

Konkret für dieses Wikifolio wird primär folgenden Maßnahmen gelten:

  1.  Für dieses Wikifolio wird zukünftig auf die vollumfängliche / gänzliche Investition in Assets verzichtet, deren Kurswert im Vormonat um die Signallinie undulierten,
  2. der konkrete Schwellenwert des Kurswertes zur Signallinie ist in Arbeit,
  3. ​​​​​​​die im Faber-System vorgegeben Positionsgrößen werden kein absolutes "Muss" mehr darstellen. Vielmehr werden weitere Maßzahlen und Indikatoren herangezogen, um festzulegen, ob eine Position in vollem Umfang investiert wird. Die exakten Änderungen im Regelwerk werden demnächst hier publiziert.
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