Systematische Trendfolge

Dieter Bender

Performance

  • +19.7 %
    since 2012-11-23
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
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Trade Idea

Systematic trend monitoring is more a craft than an art. Not own opinions, expectations, hopes or desires are traded, but real facts resulting from market price developments.

The use of a disciplined and time-tested trend monitoring strategy leads to returns that are substantially higher than long-only investments. I consider naming target returns in trend monitoring systems as dubious, since market conditions determine a large proportion of the performance opportunities.

Trend monitoring models are no replacement for time deposits and no “safe” investment for widows, orphans and grandchildren. There are often drawdowns at the beginning and end of trends because the risk of false signals increases at these points. The same applies to phases without a trend. The aim is to limit losses to 5% of the portfolio value.

For years, this trend monitoring strategy has complemented a long-only portfolio that is diversified according to asset classes as a hedging and leverage strategy.

This wikifolio primarily addresses stock markets via index ETFs on the long and short side and only in special situations also complementary positions in interest rate or commodity ETFs.

The trend monitoring model is long-term oriented and has many asset classes with hit rates aboce 60%. The average holding period of the positions is between two and four weeks depending on the market situation.

I have invested my own money in this wikifolio. show more
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WF000HGTF1
Date created
2012-11-23
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121.4

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Dieter Bender
Registered since 2012-11-18

Decision making

  • Technical analysis

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Comment on DB X-TR SHORT DAX X2

Das Jahr 2019 begann nach dem erschreckend schwachen Dezember 2018 mit einer fulminaten Erholung der globalen Aktienmärkte, mit dem in diesem Ausmass angesichts schwacher Fundamentaldaten wohl niemand gerechnet hätte. So machten die Indizes bis Ende Januar fast den gesamten Dezemberverlust wieder wett. Doch bei den Problemen, die die Börsen Ende 2018 so belastet hatten, ist leider noch keinerlei Entspannung in Sicht. 

Weder gibt für die Zoll- und Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China noch für eine auch nur annehmbare Lösung der unsäglichen Brexit-Katastrophe irgendeine erkennbare Lösung, um nur die drängensten Probleme zu benennen. So verwundert es nicht, daß die Erholung Anfang Februar ins Stocken geraten ist. Jetzt haben erste Börsen wieder kleine Verkaufssignale generiert.

Mittlerweile ist die amerikanische FED wieder ins Taubenlager gewechselt. Die Fed zeigt sich vom handelspolitischen Gegenwind für die US- und Weltkonjunktur sowie vom wirtschaftsabschwächenden government shutdown offensichtlich sehr beeindruckt. Dieser ist zwar nach lähmend langen 35 Tagen vorerst beendet worden. Doch droht eine neue Haushaltsschließung ab 15. Februar, wenn die Demokraten Trump nicht sein Lieblingsspielzeug „Mauer zu Mexiko“ gewähren.  

Längst hat sich in den Reihen der Fed der Eindruck verfestigt, dass ihre bislang neun Zinserhöhungen genügend wirtschaftsbremsende Wirkung entfaltet haben, die eine Überhitzung verhindern, aber die Konjunktur bei fortgesetzten Zinsrestriktionen zu sehr abkühlen. Tatsächlich verliert die US-Konjunkturstimmung gemäß des vom Conference Board ermittelten Leading Economic Index weiter an Dynamik. 

Das größte Wirtschaftsrisiko geht vom lähmenden US-chinesischen Handelskonflikt aus. Fatal wäre eine weitere  Runde Zoll-Ping-Pong ab 1. März, die nicht nur dem anderen, sondern auch einem selbst Schaden zufügt. Trump denkt wohl immer noch, er sitze am längeren Hebel, um Peking gefügiger für einen Handels-Deal zu machen.

Dabei hat Trump bei vielen Dingen in Sachen China schlicht Recht. In puncto Daten- und Patentschutz sowie Öffnung seiner Beteiligungsmärkte betreibt China auf dem Weg zu einer gewollten globalen Industrie- und Technologiedominanz eine eindeutige „China First“-Politik. Immerhin trifft sich nächste Woche in Peking erneut eine hochrangige Verhandlungsrunde, um handelspolitische Fortschritte zu erreichen.

Der tatsächliche Abschluss eines Handelsabkommens würde wie eine Bombe einschlagen und die Aktienmärkte der asiatischen Schwellenländer in die Höhe treiben. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Und Europa? Selten sah der Kontinent so schwach und zerissen aus. Neben dem Brexit und den ewigen EU-Streitigkeiten deuten sich mit immer schwächeren Handelsdaten und einer Europawahl, die die Herrschenden weiter schwächen wird, neue Probleme an. Deutschland wird dies als größste Volkswirtschaft am deutlichsten treffen. In einem Land, in dem Toiletten für das "dritte" Geschlecht einen höheren Stellenwert genießen als Computer für die Schulen, fällt generell eine postive Zukunftsprognose immer schwerer.

Ich präferiere die Short-Seite (derzeit im Dax) bis Lösungschancen bei Brexit und Handelskriegen greifbar werden.

 

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Comment

Ein wirklich denkbar schlechter Dezember machte das Anlagejahr 2018 für fast alle Marktteilnehmer zum großen Verlustjahr. Nachdem sich die US-Aktien fast während des gesamten Jahres noch einigermaßen stabil präsentiert hatten, kam es um die Weihnachtsfeiertage zu einer regelrechten Kapitulation der Anleger. Auch die Börsenprognostiker stehen einmal wieder ziemlich blamiert da. Fast alle hatten deutliche Kursavancen für 2018 auf dem Schirm. 

Dieser kollektive Optimismus wurde heftig bestraft. Besonders heftig waren die Kursverluste in Europa (Dax -18,6%) und einigen Emerging Markets. Ein global ausgerichetetes Aktienportfolio konnte dagagen die Verluste mit ca. 8% noch im erträglichen Rahmen halten.

Doch wie geht es nun weiter ? Nach diesen heftigen Verlusten ist die Stimmung der Anleger natürlich auf dem Tiefpunkt und 2019 erscheint mehr als neue Bedrohung, denn als Chance.

Leitbörse USA

Eine Rezession ist jedoch unwahrscheinlich, denn die USA behalten 2019 ihre im weltweiten Vergleich günstigen Steuersätze und profitieren vom Megathema Digitalisierung. Ebenso sorgen versöhnlichere Töne im US-chinesischen Handelsstreit für Aufhellung. Peking schürt die Erwartung einer zukünftig verbesserten Marktstellung ausländischer Unternehmen in China u.a. mit niedrigeren Importzöllen und dem Öffnen seiner Finanz- und Beteiligungsmärkte. Umgekehrt weiß Trump, dass sich ein nachhaltiger Handelsstreit mit China schädigend für die amerikanische Exportindustrie und ihre Aktien auswirkt. Nicht zuletzt geht es ihm um gute Absatzchancen von Mais, Weizen und Sojabohnen in China. Rational scheint eine Beilegung des Handelskonflikts im nächsten Jahr möglich zu sein.    

Deutschland und Eurozone

Hier gibt es mit den anstehenden Brexit Entscheidungen und der unsoliden Haushaltspolitik der Italiener und neuerdings auch der Franzosen zunächst fundamental deutlichen Gegenwind. Allerdings sind die Fundamentaldaten der Wirtschaften aktuell nicht so schlecht, daß ein Abgleiten in die Rezession wahrscheinlich erscheint. Ängste vor einem Handelskonflikt und einem No-Deal-Brexit finden Ausdruck in einer ifo Geschäftslage und Geschäftserwartungen, die zueinander in Beziehung gesetzt eine Wirtschaftsabschwächung dokumentieren. Deutschland und Europa wissen aber um ihre offene Exportflanke und werden mit Entgegenkommen in Richtung Amerika den transatlantischen Handelskonflikt entspannen. In einer global immer konkurrenzfähigeren Industriewelt muss die deutsche Regierung jedoch die Runderneuerung des deutschen Wirtschaftsstandorts endlich und mutig in Angriff nehmen. Schon heute bremst die deutsche Reformmüdigkeit das Wachstum. 

Für Sparer wird es weiter keine Zinsen geben und gerade die Deutschen müssen den Weg in die EU-Schuldenunion fürchten. Da sie trotz kleiner Vermögen in der EU als Zahlmeister vorgesehen sind, ist ihre finanzielle Zukunft nicht rosig. 

Emerging Markets

Anleger nehmen mittlerweile differenzierte Einschätzungen der Schwellenländer anhand ihrer volkswirtschaftlichen Kennzahlen vor, was sich ebenso in unterschiedlicher Wertentwicklung ihrer Aktienmärkte offenbart. Asiatische Länder werden südamerikanischen vorgezogen. Länder wie Indien oder Indonesien stellen nicht nur im Vergleich konsumstärkere Binnenmärkte dar, die sie weniger anfällig für weltkonjunkturelle Schwankungen machen. Asiatische laufen den lateinamerikanischen Ländern auch in puncto Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit sowie Zukunftsbranchen wie Internet, Elektromobilität und Digitalisierung den Rang ab.

Mein wikifolio

Leider hat sich mein Produkt in diesem Jahr im Einklang mit den Märkten schlecht entwickelt. Hauptursache war auch mein übertriebener Optimismus, der zu verschiedenen teueren Fehleinschätzungen auf der Long-Seite führte. Short-Positionen wurden kaum genutzt, obwohl die Charts deutliche Signale sendeten. Hier zeigt sich die Schwierigkeit, den eigenen Meinungsbias zu überwinden und nur den Markt zu traden. Ich hoffe, dies gelingt mir 2019 besser.

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Auch in der letzten Woche waren die internationalen Kapitalmärkte fest im Bärenmarktmodus. Alles andere wäre aufgrund der fundamentalen Rahmenbedingungen auch ein Wunder. Keine der Belastungen für die Märkte wird irgendeiner Lösung zugeführt, im Gegenteil Brexit und Handelsstreitigkeiten nehmen an Heftigkeit zu.

In Deutschland ist mit der Wahl von AKK als Parteioberhaupt der CDU jede Erwartung auf eine marktwirtschaftliche Orientierung der größten Regierungspartei obsolet. Lustig war das reflexhafte, ideologisierte Aktienbashing fast aller mit Staatsgeldern selbst überversorgten Parteioberen auf den Merz-Vorschlag, Aktien als Instrument zur Vermeidung von Rentenarmut zu nutzen. Welche Hoffnungen können sich deutsche Armutsrentner in der Zukunft noch machen ?

Zinsanlagen können die Altersvorsorgelücke in der Rente nicht schließen. Staatspapiere sind weder sicher noch risikofrei.Bereits in der Vergangenheit sind diese heiligen Kühe dem Schlachthof schließlich doch nie entkommen. Und wie sollen denn die Länder der Eurozone, aber auch Amerika ihre heute im Vergleich viel höhere Schuldenlast jemals zurückzahlen? Seit der Finanzkrise 2008 sind weltweit etwa weitere 50 Prozent Schulden hinzugekommen. Da die Schuldenkrise nie beendet war und offensichtlich nie beendet sein wird, bleiben für den deutschen Zins- und Anleihesparer die Aussichten katastrophal.

Die EZB liefert die Begleitmusik zu diesem Schauspiel. Zwar werden endlich und längst überfällig die Staatsanleihenkäufe  eingestellt, allerdings legt man die Zinsen der auf dem Buch verbleinenden Monsterschulden wieder neu in Staatsanleihen an. Auch vom Wording ist von Zinserhöhungen frühestens in 2020 die Rede, also aller Erfahrung nach nie.

Die Politik der finanziellen Repression im Euroraum ist umso erfolgreicher, je mehr die Anlagemärkte schwächeln. Der Anleger kann heute entscheiden, ob er im Cash langsam enteignet wird, oder in Euro-Aktien derzeit zügig. Immobilien sind völlig überteuert und zudem mit extrem gestiegenen staatlichen Gebühren belastet. Edelmetalle haben ihren Nimbus als krisensicher eingebüsst.

So bleibt in letzter Konsequenz nur das Abwarten auf eine Bodenbildung auf den größen Kapitalmärkten. Dabei sollte aus meiner Sicht Europa und vor allem Deutschland klar untergewichtet werden. In diesem Jahr könnte nur noch die FED-Sitzung Bewegung bringen. Im neuen Jahr schaue ich auf die Tendenz in der ersten neuen Handelswoche um zu schauen ob neues Anlagegeld in die Märkte fliesst.

 

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Nach dem Durchbrechen der letzten Auffanglinien im Dax und den breiten europäischen Indizes herrscht nun endgültig Bärenmarktstimmung. Wie durch Butter wurden gestern die 11000 Punkte im Dax durchschlagen, nachdem mit der Huawei-Affäre eine weitere Belastung im Dauerstreit zwischen China und USA bekannt wurde. Technisch stellt sich die Situation jetzt wie folgt dar :Nach Verletzung der Unterstützung bei 11.051 Punkten drohen Kursverluste bis zu den Haltelinien bei 10.403 und 10.100. Auf der Oberseite liegen zunächst Widerstände bei 11.051, 11.206, 11.316 und 11.519. Für eine deutliche Stimmungsaufhellung muss allerdings die Barriere bei 11.696 überwunden werden. Darüber liegen die wichtigen Widerstände bei vor allem 11.800 und 12.125 Punkten. Die letzten Marken klingen derzeit nach reiner Utopie.

Für die letzten drei Wochen 2018 halte ich nur noch kosmetische Verbesserungen für möglich. Außerdem steht mit dem 11 Dezember und der Brexit-Abstimmung in GB ein weiteres Menetekel im Raum. 

In China signalisiert der Einbruch der Im- und Exporte nach dem zollbedingt vorgezogenen Warenverkehr im Vormonat eine anhaltende konjunkturelle Anfälligkeit. In Japan deutet der von der Bank of Japan ermittelte Tankan Index für die japanische Großindustrie auf eine leichte Konjunkturstabilisierung im IV. Quartal hin. 

In den USA zeigt sich die Konjunktur gemäß Einzelhandelsumsätzen und Industrieproduktion stabil. In den wieder schwächeren Inflationsdaten schlägt sich der Preisverfall bei Energierohstoffen nieder. Die Payroll-Daten heute signalisieren allerdings eine Konjunkturabkühlung. Die bereits herbeigeredete Rezession ist in den Daten allerdings nicht auszumachen, obwohl sich der vielbeachtete Spread zwischen 2-jährigen und 10-jährigen Treasuries dem Kippunkt zum Inversen nähert.

In der Eurozone deuten die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor auf keine schnelle Wirtschaftsverbesserung hin. 

Zwar dürfte die EZB ihr Anleiheaufkaufprogramm trotzdem beenden, den Finanzmärkten aber mit einer zurückhaltenden Leitzinserhöhungsvision und der Andeutung einer im Bedarfsfall sofortigen Liquiditätszurverfügungstellung jegliche Restriktionsängste nehmen. Abhängig von dem Ausgang der Brexit-Abstimmung ist ohnehin mit geldpolitischem Goodwill zu rechnen. In Deutschland setzen die ZEW Konjunkturerwartungen ihre zaghafte Stabilisierung auf niedrigem Niveau fort. 

In Summe wird der Bärenmarkt erst enden, wenn die massiven Probleme zumindest ansatzweise gelöst werden. Trump schadet jetzt mit seiner Amerika-First Politik dem eigenen Land. Er wird erst umdenken, wenn der Schaden in USA größer als anderswo ist.

Zumindest im Öl könnte durch die heute beschlossenen Förderkürzungen der schwächelnden OPEC der Preisverfall gestoppt sein. Das Anlegerjahr 2018 ist für die meisten Marktteilnehmer vor allem deshalb schwierig, da über lange Jahre jeder Rückschlag eine gute Kaufgelegenheit war. Statt "Buy the Dip" heisst es jetzt "Sell the Rally".

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