DAX Stillhalter Strategie

Performance

  • -7.4 %
    since 2014-07-20
  • -
    1 Year
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    Ø-Performance per year
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Risk

  • -27.1 %
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  • -
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Trading Idea

Ziel des Portfolios ist es, mithilfe einer Stillhalterstrategie (short strangle) kontinuierlich vom Zeitwertverfall von DAX-Optionen zu profitieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden verbriefte Optionen weit aus dem Geld verkauft und eine Korridorstrategie verfolgt. Es besteht also immer eine Call-Position mit einer gegenläufigen Put-Position; angestrebt wird ein Abstand zwischen Call und Put von mindestens 1500 Punkten (volatilitätsabängig). Short-Optionen auf den DAX eignen sich aufgrund der Bekanntheit und gefühlten Vertrautheit mit dem Kursverhalten am ehesten für deutsche Anleger. Da in Wikifolios keine direkten Short-Terminkontrakte möglich sind, wird der Umweg über Discount-Call- und -Put-Optionsscheine gegangen. Eine Stillhalterstrategie profitiert darüber hinaus von einer weitgehenden Unabhängigkeit von der Höhe der Leitzinsen. Maßgeblich für die Wertentwicklung ist vor allem die Volatilität des DAX.

Das angestrebte Laufzeitband beträgt 60 bis 90 Tage und wird bei Erreichen der Untergrenze in den jeweils nächsten Kontrakt gerollt, also etwa monatlich. Der Grund ist dafür ist der, dass der tägliche Zeitwertverfall bei OTM-Optionen mit Restlaufzeiten von 60 bis 90 Tagen höher ist, als bei kurzen Restlaufzeiten von 30 Tagen und weniger. Vorteilhaft ist systembedingt auch die sog. Delta-Neutralität kurz nach Eingehen einer neuen Position, d.h. dass der Wert der Gesamtposition im Portfolio ist (in gewissen Grenzen) erst einmal unbeeinflusst bleibt von der Entwicklung des DAX.

Das Portfolio soll mit Optionsscheinen mein mit EUREX-Kontrakten geführtes Real-Depot replizieren. Performancetechnisch ist eine nachhaltige Monatperformance zwischen 1 und 4 % realistisch, aufs Jahr gerechnet ca. 15 bis 60 %. Im Realdepot liege ich seit Start im Januar 2014 bis Juli 2014 bei etwas über 13 % Gewinn auf das eingesetzte Kapital, wobei das erste Quartal 2014 aufgrund des Kursverlaufs nicht produktiv war (aber auch nicht verlustträchtig). Maximaler Rückgang des Portfoliowerts waren 8%. Ein Vorteil bei Optionsstrategien sind jedoch die verschiedenen Möglichkeiten, Positionen zu "reparieren", u.a. durch horizontales und vertikales Rollen. Dies wird durch das Discountprinzip bei Discountoptionsscheinen etwas eingeschränkt, sollte aber dennoch nachhaltig profitabel durchführbar sein.

Risikohinweis: Die Strategie ist darauf ausgelegt, dass alles einigermaßen normal verläuft beim DAX und morgen keine neue Finanzkrise ausbricht. Nach oben ist das Risiko eher begrenzt, da unbegrenztes Wachstum unwahrscheinlich ist und bei steigenden Kursen i.d.R. die preismitbestimmende Volatilität sinkt. Bei fallenden Kursen ab unterhalb der Untergrenze des Positionskorridors beginnt die verfallsterminbezogene Verlustzone. Dafür muss der DAX nach Positionseröffnung i.d.R. jedoch um mindestens 1000 Punkte fallen. Problematisch ist bei fallenden Kursen zudem die steigende Volatilität, auch bereits während der Laufzeit der verkauften Optionen. Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass Discount-Optionsscheine ein zusammengesetztes Finanzinstrument sind und vom Preisverhalten von an der EUREX gehandelten Optionen abweichen können. Insgesamt wird jedoch durch die sehr breite Basispreisspanne zwischen Put und Call, die Reparaturstrategien sowie die Delta-Neutralität aus der Gegenläufigkeit von Put und Call das Risiko gemindert. show more
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Master data

Symbol
WF123DECAY
Date created
2014-07-20
Index level
High watermark
93.2

Rules

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Investment Universe

Trader

Christopher Berg
Registered since 2014-07-20

Decision making

  • Fundamental analysis